Aktivismus, Adoption, kochen, Aufgebot und keine Frauenprobleme

Guten Morgen, zu früh wach, aber immerhin die zu kurze Zeit durchgeschlafen. Meine Vögel singen ein Lied, es gibt etwas Sonnenschein und alles friedlich. Gestern faul gewesen, nicht viel passiert, Arbeit, einkaufen, schlafen, essen, gammeln und wieder schlafen. Irgendwann ist auch mal gut mit Aktivismus. Der Kaffee schmeckt, die Kippe auch und ich dämmere vor mich hin und überlege wieder ins Bett zu gehen. Für die Adoption ist Name, Geburtsdatum und Anschrift von meinem genetischen Vater nötig, also gestern einen alten Brief des Erzeugers gesucht und gefunden, was für einen Schwachsinn er mir 1991 geschrieben hat. Was ich aber vergessen hatte, dass er mich durchaus kennenlernen wollte, aber nur ohne meine Mutter, was aber nicht möglich war. Neige derzeit dazu mein Medikament zu vergessen, es ist so ungewöhnlich es morgens/mittags zu nehmen, 7 Jahre habe ich es abends genommen und nie vergessen. Heute gibt es für den Vater Backfisch mit Brokkoli, Kartoffelstampf und Senf-Rahmsoße. Gestern Nacht habe ich noch mein Kohlrabi Matschepamp gemacht für Montag, kochen liegt mir gerade. Sonntag, am Mittwoch geht es zum Standesamt das Aufgebot bestellen und danach wollen wir essen gehen, mal sehen, wie es wird, ich bin auf jeden Fall aufgeregt. Schwalben kreuzen am blauen Himmel, kriegen wir doch noch Sommer? Gestern nach dem Einkauf über 20 Kilogramm schwer im Wanderrucksack nach Hause geschleppt, anstrengend, das ist schon eine Liefergebühr von 2 bis 3 Euro wert, wenn ich nicht schleppen muss. Besonders, wenn es um Getränke geht. Alle Frauen-Nebenwirkungen des alten Medikaments sind verschwunden, ich hatte also recht, dass ich weder ein gynäkologisches Problem habe, noch in den Wechseljahren bin. Warum glaubt mir keine Sau, wenn es um meinen Körper geht? Dafür jetzt neue Nebenwirkungen, wie Schlaflosigkeit, die hoffentlich vorbeigehen. Auf in den Tag, so zwischen den Vätern, zwischen den Neuroleptika und einem potenziellen Ehemann.

2 Gedanken zu „Aktivismus, Adoption, kochen, Aufgebot und keine Frauenprobleme

  1. Musst du zu deinem Erzeuger Kontakt aufnehmen und kannst du das so regeln? Ich stelle mir die Situation schwierig vor, solltest du das müssen.
    Hat dich dein Erzeuger wirklich kennenlernen wollen? Wie alt warst du denn da? Bedauerst du, das das nicht zustande kam?
    Du hast ja offenbar deinen Vater in dem Mann deiner Mutter gefunden. Vielleicht ein festeres Band, als es mit dem genetischen Erzeuger je möglich geworden wäre.
    Liebe Grüße 🙂

    • Ich wüsste gar nicht wie ich Kontakt aufnehmen könnte, weil ich keine Ahnung habe wo er ist. Das soll das Familiengericht klären. Naja er wollte eigentlich nicht, hatte mich aber mal eingeladen im Urlaub zu ihnen zu kommen. Keine Ahnung, meine Mutter schien das Hindernis. Aber seitdem ich volljährig war und allein gelebt habe, hätten wir Kontakt haben können. Gab es aber nicht. Richtig mein Vater lebt in Berlin, er ist jetzt 31 Jahre an meiner Seite, daran kommt der Erzeuger niemals mehr.

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