Etappen, Neuroleptika, Dosis und Rente

Guten Morgen, Etappenschlaf, aber 8 Stunden. Ich will meinen Schlaf zurück! Was waren das noch Zeiten wo ich 8 Stunden oder mehr durchschlafen konnte. Doch heute ist der letzte Tag meiner Ärztin vor der Rente, erst dachte ich mir ich bringe ihr ein kleines Geschenk und dann dachte ich mir aber auch, sie hat mir soviel schlechtes angetan, dass sie einfach keine Blumen oder Schokolade verdient hat. Gestern immerhin aufgeräumt und geputzt hier, aber auch viel geschlafen. Zum Glück habe ich keine Angst mehr vor Bus und Bahn, aber die Maskengeschichte ist immer noch sehr unangenehm. Die Nebenwirkungen meines neuen Medikaments sind so unangenehm, dass ich fast wieder so weit bin mein altes Medikament zu verlangen, auch wenn es meine Persönlichkeit tötet. Ich reagiere halt sehr empfindlich auf die Neuroleptika, da können alle Ärzte ihre Mindestdosistabelle in die Tonne treten. Er fängt jetzt mit der Deutschklasse an, endlich, ich würde mich auch gern mal in Deutsch mit ihm unterhalten, Englisch ist halt nicht meine Muttersprache und oft fehlen mir die Worte. Nach dem Arzttermin heute keine Termine, einkaufen müsste ich und hoffentlich ein neues Medikament oder eine neue Medikamtendosis bei der Apotheke holen. Ist schon seltsam, ich wollte mein neues Medikament nie, ich habe mich lange geweigert und jetzt ist es der Alptraum meines Lebens. Ich kenne zwar Leute die es vertragen, aber ich gehöre nicht dazu. Die Vögel singen ein Lied und der Kaffee schmeckt, immerhin der Blutdruck ist wieder ok. Diese Woche noch immer allein mit der Kollegin, aber wir wuppen den Laden schon. Auf in den Tag, heute Zähne gezeigt, es geht um mein Leben, mein Wohlbefinden und ich wünschte so sehr meine Ärztin hätte meine Pillen nehmen müssen, um endlich zu verstehen.

Etappennacht, Demo, Hypochonder und graue Schläfen

Guten Morgen, eine Etappennacht liegt hinter mir, aber ich fühle mich erholt. Gestern tatsächlich 6 Stunden Arbeit durchgezogen, danach aber nicht mehr viel. Gekocht: Kotelett mit Brokkoli und Reibekuchen und dann abgegammelt. Gar nicht das Haus verlassen, noch nicht mal Müll weggebracht und besorgt über die Demo in Berlin gewesen. Macht gegen Corona sein, automatisch zum Nazi? Es scheint so, eine ungute Mischung. Heute nichts vor, gar nichts und das ist gut so, ich überlege wieder ins Bett zu gehen, irgendwie bin ich erschöpft nach meiner ersten Arbeitswoche nach dem Urlaub, aber immerhin habe ich sie ohne schwächeln durchgezogen. Morgen zur Ärztin, es gilt wieder hart zu verhandeln, so kann es nicht weitergehen, ohne Schlaf gibt es ganz andere Gefahren. Blutdruck und Puls ganz unten, darauf gibt es einen Kaffee. Ich habe Angst zum Hypochonder zu werden, aktuell spüre ich jeden Schmerz, jedes Zipperlein, als wäre das Ende nah. Aktuell also eher ungut wieder sehr viel zu empfinden. 24 Grad, der Tag grüßt grau, ich vermute das ist jetzt schon der Herbst, kein Altweibersommer für das alte Weib Nadine. Die Praktikantin trägt ihre grauen Schläfen voller Stolz, sieht gut bei ihr aus, keine Ahnung warum ich bei mir keine weißen Schläfen akzeptieren kann. Keine Ahnung was ich heute anstelle, am besten nicht soviel, aber Aufräumen wäre ganz gut, besonders Boden wischen schiebe ich schon eine Weile vor mir her. Auf in den Sonntag oder ab ins Bett, keiner will was und das ist gut so.

Spontantod, Homeoffice, Ringe, Notfall und Corona

Guten Morgen, nicht so eine gute Nacht und viel zu früh wach. Aber Blutdruck und Puls perfekt, das scheint vorbei zu sein und damit auch die Ängste am gleichen Spontantod wie die Mutter zu sterben. Gestern auf Arbeit ordentlich zu tun gehabt und die neue Praktikantin scheint nett. Der Kaffee schmeckt und hier ist es ruhig, nichts zu hören im ganzen Haus. Heute Homeoffice, mal sehen was passiert, hoffentlich ist die Internetverbindung bei mir. Die fällt in letzter Zeit gerne mal aus. Ich brauche aber Internet, nicht nur für den Rechner, sondern auch zum Telefonieren. Ein grauer Tag grüßt, keine 4 Woche mehr bis zur Hochzeit, seltsame Sache, mein Outfit steht aber mittlerweile fast und die Ringe sind da und passen. Nachdem mein Verlobungsring etwas zu klein ausgefallen ist, dachte ich schon ich habe Monsterhände, aber nein es gibt passende Ringe für mich in einer geläufigen Damengröße. Brötchen warten im Tiefkühler, aber gerade kein Hunger, morgen richtig frei, denn der Vater hat andere Pläne. Gestern noch ein Notfall zum Feierabend, aber ich habe nicht übernommen, sondern nur Tipps gegeben, auch wenn ich Psychose erfahren bin, mit akut psychotischen Personen komme ich nicht klar, besonders jetzt nicht, wo ich gerade selbst wieder stabil geworden bin. Er hat wegen fehlender Arbeitserlaubnis gerade keine Arbeit und plant einen Deutschkurs, das Beste, was er gerade machen kann, denn die guten Jobs in Deutschland gehen nun mal an Leute, die fließend Deutsch sprechen können. Gestern viel Lob auf Arbeit bekommen, aber irgendwie konnte ich es nicht annehmen, weil ich gerade meine Freude an der Arbeit etwas verloren habe. Unser Team stimmt dank Corona nicht mehr, dank Corona werden die Anfragen immer seltsamer, dank Corona schwächel ich wie nie zuvor, das nimmt Selbstsicherheit und Zufriedenheit irgendwie weg. Aber ich schlage mich tapfer und versuche weiterhin einen guten Job zu machen. Feststellen dürfen, dass ich immer noch zu dämlich bin ein Smartphone zu bedienen, aber ich habe erst ein Smartphone seit Weihnachten 2018, für mich ist das alles immer noch neu. Auf in den Tag, heute gar nichts vor außer Homeoffice, keine Pakete, keine Lieferungen, keine Einkäufe, keine Pläne, außer vielleicht ein Mittagsschläfchen. Es ist immer noch komisch, dass meine Mutter weg ist, jeden Morgen beim Aufstehen kann ich es nicht glauben. Ich hoffe es geht ihr gut und dass es ihr gefällt, dass ich weiterlebe.

Notar, Lampe, Habanero, Visum und Praktikantin

Moin, nicht so ne tolle Nacht und leider auch wieder zu hoher Blutdruck. Die Arbeit scheint da wohl Auswirkungen zu haben. Gestern beim Anwalt/Notar über das Erbe, den Ehevertrag und mein Testament gesprochen. Hoffentlich klappt das alles wie besprochen. Dann dank Schienenersatzverkehr und Internetproblemen zu spät angefangen zu arbeiten und nicht soviel zu tun gehabt. Mal sehen, wie heute wird.  Abends dann Pizza mit dem Vater und meine neue gebrauchte Lampe montiert bekommen. Mit ihm lange über das Zusammenwohnen gesprochen, wir werden zusammenleben, aber noch nicht jetzt, denn das Problem ist mein Homeoffice und der Datenschutz dabei, arbeite ich hier, darf er eigentlich nichts hören und sehen dabei. Das ist aber schwer möglich, es sei denn er schließt sich die ganze Zeit in ein Zimmer ein und verlässt es nicht. Pizza gestern mit Habanero gemacht, der Trick es essbar zu machen, ist die Habanero in der Tomatensoße zu pürieren. Heute mindestens 2 Beratungen, ich denke, heute wird was los sein, auch weil ich die einzige verantwortliche Kollegin bin. Das Geld ist da, wie schön, monetäre Motivation. Er hat gerade ein Visum-Problem, denn mit dem Abschluss braucht er ein neues Visum zum Arbeiten, aber die Ausländerbehörde bietet dazu derzeit wegen Corona nur einen Online-Service an. Ich zähle die Tage bis zu meinem Arzttermin, an meiner Medikation muss sich was ändern, so kann ich nicht die nächsten Monate und Jahre durch die Gegend rennen. Heute gibt es eine neue Praktikantin für mich, ich weiß noch nicht wie ich die finde, aber ich gebe ihr eine Chance. Aktuell 23 Grad in der Bude bei grauen Aussichten, es gibt schönere Tage. Auf in den Tag, alles wird werden und ich hoffentlich irgendwann eine Großmutter.

Haare, Anwalt, Herbst und DHL

Guten Morgen, ganz passabel ohne Etappen geschlafen und obwohl heute der Anwaltstermin ansteht, ist der Blutdruck und Puls ok. Wirre sexuelle Träume gehabt, keine Ahnung woher die plötzlich kommen. Beim Aufwachen die letzten Tage ist es immer wie die falsche Matrix, dass sie tot ist. Ich scheine es erst jetzt richtig zu realisieren. Gestern endlich die Haare gefärbt, will kein grauer Esel sein, wenn man meine Haare sieht, könnte man denken ich bin schon Ü50. Gestern auf Arbeit sehr ruhig, war aber mal ganz gut, mit der Kollegin unterhalten und ein bisschen gearbeitet. Bin aufgeregt wegen dem Anwaltstermin, da hängt heute viel dran. Es geht um die Adoption, aber auch um das Erbe. Das heißt heute Spätschicht nach dem Anwaltstermin und dann abends Pizza mit dem Vater. Heute möchte ich den Pizzateig frisch machen, dank Corona habe ich alles da und die Zutaten müssen verbraucht werden. Es wirkt herbstlich in Berlin, wohl Zeit die Sandalen wegzuräumen und wieder Socken und richtiges Schuhwerk zu tragen, dass das jetzt so abrupt geht, erst Hochsommer, dann Herbst, hätte ich nicht gedacht. 24 Grad in der Bude, eigentlich angenehm, aber draußen das windige Grau sorgt nicht gerade für Stimmung. Der Kaffee schmeckt, langsam scheint sich mein Zustand zu normalisieren, ich werde trotzdem erneut mit der Ärztin zur Medikation diskutieren, denn es gibt noch immer zahlreiche unerwünschte Nebenwirkungen. Kartoffelbrot wartet, ich liebe Kartoffelbrot, mit der Liebe zu Kartoffeln bin ich wohl sehr deutsch. Entspannt ist es auf Arbeit, so ohne Projektleitung, ich mag nicht ständig kontrolliert und angekeift werden. Die Vögel schreien, gleich mal schauen, ob das Freude zum Tag ist, oder ob ihnen was fehlt. Die Anwältin sitzt von mir aus gesehen, am Arsch der Welt, das wird eine lange Fahrt. Muss meinen Mobilfunkanbieter kündigen und über mein Datenvolumen diskutieren, das ist mittlerweile nicht mehr ausreichend. Ein Paket sollte gestern vergeblich zugestellt werden, dabei ist der DHL bekannt, dass ich am Mittwoch nicht da bin. Aber ich rege mich nicht mehr auf, scheiß Service ist scheiß Service. Auf in den Tag oder eher ab unter die Dusche, das Leben geht weiter und ich bin dabei.

Telefonate, Jobsicherheit, Wohnung und putzen

Guten Morgen, ganz passable Nacht und wieder sehr laute Gartenarbeiten vor meinem Fenster. Gestern auf Arbeit war die Hölle los, sehr viele Telefonate geführt und die Kollegin wohl noch mehr. Heute Büro, hoffentlich wird es ruhiger, aber wir sind derzeit nur zwei Kolleginnen für alle. Die Zukunft meines Jobs ist aber jetzt wieder für 2 Jahre gesichert, klaue ich jetzt nicht das Tafelsilber, sollte ich die nächsten 2 Jahre auch einen Job haben. Gut zu wissen, jetzt darf ich mich nur nicht wieder überarbeiten, damit dass mit den 2 Jahren auch was wird. Könnte mich immer noch über den Wohnungsverkauf im Haus aufregen, die Immobilienfirma, verschweigt und zeichnet schön, sodass man eigentlich von dreister Lüge sprechen kann. Egal, ich weiß zu viel, um dieses Angebot zu diesen Preis gut finden zu können. Er hat ein schlecht bezahltes Jobangebot bekommen, erstmal besser als gar nichts, ich finde es aber schon diskriminierend, dass eine Firma seine Notlage, trotz hoher Qualifikation, so ausnutzt. Die haben auch andere Jobs, aber die werden nicht angeboten. Heute zum Büro fahren wird mir guttun, ich war mal wieder zu viel zu Hause mit der Gefahr wunderlich zu werden. Heute Abend muss ich hier noch etwas aufräumen, der Vater kommt morgen vorbei, soweit ist es gekommen, dass erst Besuch kommen muss damit ich putze. Auf in den Tag, kein Frühstück hier außer Kaffee, aber Geld in der Tasche für ein Brötchen unterwegs. Auf in den Tag.

Hunde-Traum, Zusammenwohnen, Immobilienpreise und Arbeit

Guten Morgen, erstmal sortieren, ich hatte einen wilden Traum. Ich versuchte einen abgemagerten, beigen, kleinen Hund zu retten und rannte dafür durch die Gegend. Aufgewacht und festgestellt es gibt keinen Hund, aber dafür habe ich andere Probleme. Willkommen zurück in meinem Leben. Arbeit wartet, mal sehen, wie das wird, ich vermute es warten sehr viele E-Mails auf mich. Aber erstmal aufwachen. Kurz erschrocken, zu hohe Blutdruckmessung, aber nochmal gemessen und alles gut. Lange geschlafen und relativ gut, fast durchgeschlafen, nur früh kurz wach. Da war ich heute früh doch fast enttäuscht, dass der Traum nicht wahr ist und ich zurück zu meinem Leben muss. Gestern essen gewesen, es gibt dann doch einen Unterschied zwischen Ming Dynastie im Europacenter und Ming Dynastie an der Jannowitzbrücke, das Essen im Europacenter ist leckerer und reichlicher. Er macht sich derzeit Sorgen um seine Zukunft, dabei könnte er doch fröhlich sein den Abschluss geschafft zu haben und ein neues Visum in der Tasche zu haben. Ist er aber nicht, weil noch kein neuer Job in Sicht ist und er sich Sorgen macht. Die Lösung für ein Zusammenwohnen mit Distanz klappt nicht, weil die Immobilienpreise immens in die Höhe geschnellt sind, es stand eine Einzimmerwohnung in meinem Haus zur Diskussion, aber die kostet mehr als meine 2,5 Zimmerwohnung vor ein paar Jahren gekostet hat. Schade, was für Abzocker. Aufgrund der Mietpreisbremse werden langjährig bewohnte Wohnungen die frei werden nicht mehr vermietet, sondern gleich verkauft. Das ist das lohnendere Geschäft. Menschen, die eine (günstige) Mietwohnung brauchen, sind damit aber angeschissen. Er wird wohl doch bei mir einziehen und ich bin zuversichtlich, dass das besser klappt als beim letzten Mal. Zur Arbeit habe ich gerade keine Meinung, weder Freude noch Ablehnung, aber ich denke tendenziell ist es gut wieder was zu tun und Struktur zu haben. Ich hoffe, ich erwische nur nicht gleich wieder so schwere Fälle wie vor dem Urlaub. Insgesamt geht es mir jetzt wieder deutlich besser als vor dem Urlaub, ich bin nicht mehr so emotional und wieder gelassen, was aber auch daran liegt, dass die Nebenwirkungen des Medikaments aktuell erträglicher sind. Der Blutdruck und Puls ist wieder unten, keine Migräne-Attacken, keine Angst- und Panik und wieder ausreichend Schlaf. Ich denke trotzdem, dass ich noch zu hoch dosiert bin. Friedlich ist es hier und es könnte aufgeräumter sein, aber der Putzteufel hat sich vor ein paar Wochen verkrümelt und ist bisher nicht wieder gekommen. Ich habe derzeit andere Probleme als eine perfekt geputzte Wohnung. Besuch habe ich hier eh nicht viel, also wenn stört es? Ich mache mir Gedanken über den Mieter aus der frei gewordenen Wohnung, er war psychisch krank und stand unter Betreuung, lebt er noch? Irgendwo anders mit Betreuung? Oder ist er in seiner Wohnung verstorben? Leider habe ich keine Handynummer und gesehen habe ich ihn Ewigkeiten nicht mehr. Mit anderen Nachbarn hatte er glaube ich keinen Kontakt. Hätte ich ihn oder seine Wohnung für ihn retten können? Aber ich war beschäftigt mit meinem Leben und meiner Arbeit und er war nun mal sehr aufdringlich und unangenehm. Nach dem Traum heute Nacht kann ich gerade nicht fassen wie mein Leben aussieht, ist das mein Ernst? Soviel Verantwortung? Brötchen warten, aber ich habe keinen Hunger und sollte wohl erstmal duschen gehen, aufwachen und zurück in mein Leben weitermachen.

Lösung, Erbe, Tote, Oma, und weiterleben

Guten Morgen, schon besser, auch wenn die Nacht kacke war, es gibt vielleicht eine Lösung für das Zusammenwohnen Problem, aber erstmal abwarten. Der Tag mit dem Vater gestern hat gutgetan, sehr viel reden und die Trüffelpasta ist gut geworden. Letzter Urlaubstag, seltsame Sache, mal sehen wie es morgen auf Arbeit wird. Die Erbauseinandersetzungen laufen und ich bin mir nicht sicher, ob ich den Vertragsentwurf verstehe, ich glaube ich werde noch viele Fragen stellen, bevor ich irgendwas unterzeichne. Das Wetter ist perfekt, Sonnenschein bei 26 Grad, so kann es gerne bleiben. Heute gehe ich mit meinem Schatz essen, seinen Master feiern, aber erst am Nachmittag. Schon komisch wir haben ein chinesisches Restaurant gewählt, wo er manchmal Lieferungen abholt, heute darf er Kunde sein. Gestern in alten Erinnerungen geschwelgt und alte Fotos betrachtet, mindestens 2 meiner Ex-Freunde sind tot, komisch ihre Bilder in meinem Fundus zu finden. Sie waren beide noch jung bei ihrem Tod, einer wurde abgestochen, einer starb an Krebs. Schon seltsam sie überlebt zu haben. Schaue ich auf meine alten Freunde aus Teenagerzeiten gehöre ich nicht gerade zu den Gewinnern, aber immerhin lebe ich noch. Tod, soviel Tod in meinem Leben, ich habe schon mindestens 10 Leute verloren, obwohl ich nicht im Rentenalter bin. Wobei der Verlust der Mutter wohl der schlimmste ist. Da hat man schon eine Teenagermutter und dann stirbt die einfach viel zu früh. Die Oma hat gestern nicht geantwortet, gut, wenn sie lieber allein ist an ihrem Geburtstag, ihre Entscheidung, seine Enkelin wegen einer Bernsteinkette zu verstoßen, finde ich aber nach wie vor nicht angemessen. Der Kaffee schmeckt und ich lege mich vielleicht nochmal hin. Alles wird wieder, weiterleben.

Schlaf, Regen, Wohlfühlprogramm und Arbeit

Guten Morgen, schon besser, in Etappen über 8 Stunden geschlafen, aber derzeit könnte ich nur noch schlafen. Endlich ist es kühler, eine Befreiung, der Regen gestern Nachmittag hat gutgetan. Der Vater sollte wieder im Land sein und ich treffe ihn zum Frühstück und meine Oma hat Geburtstag, aber die redet ja nicht mehr mit mir. Wieder beruhigt was den Freund betrifft, aber es gibt noch Redebedarf. Nur noch heute und morgen frei, dann wartet der Beruf wieder, ist wahrscheinlich besser so, denn die letzten Tage wusste ich mit meiner Freizeit nichts mehr anzufangen. Gegessen gestern ein Kindergericht: Spiegelei mit Rahm Spinat und Kartoffelpüree, mir war danach. Bin immer noch zu faul zu richtig zu kochen. Die letzten Wochen waren wie ein schlechter Film, Medikamentenhorror mit Angst und Panik, Todestag und Trauer, unerträgliche Hitze und jetzt noch Tage mit Aggressionen. Es soll ja niemand sagen, ich hätte nicht genug Wohlfühlprogramm. ^^ Mal sehen wie der Vater drauf ist und was es zu berichten gibt, ich vermute die Pflanzen in der Wohnung werden es nicht alle überlebt haben, denn die Nachbarin ist alles andere als verlässlich. Hoffe, den Hund geht es auch gut, nach seinem Aufenthalt in Brandenburg. Das Standesamt schreibt und ich kriege noch mehr Angst, Heiraten war nie mein Thema, doch ich werde nicht jünger, schöner oder gesünder und möchte nicht allein bleiben. Heute einen Kassenbon von 2019 gefunden, ja Lebensmittel waren mal günstiger, vor Corona. Überlege der Oma wenigstens eine SMS zu schreiben, die kann sie dann nach Belieben ignorieren. Phantastische 25 Grad habe ich heute und der Blutdruck und Puls ist voll normal. Corona, ich mag nicht mehr, diese ätzenden Masken überall und keiner weiß wie lange es dauern wird. Aber gut in den USA möchte ich derzeit auch nicht leben. Der Kaffee schmeckt und bereitet keine Probleme, wird Zeit, dass ich wieder was zu tun kriege, die letzten Tage kamen mir fast depressiv vor, wenn ich meine Freizeit eh nicht genieße, kann ich auch wieder arbeiten. Ich habe mein Petticoat erhalten und einen neuen Versuch bei Brautschuhen gestartet, aber durch die bösen Worte der Freundin ist gerade die Freude weg. Ich glaube ich möchte nicht, dass sie zur Hochzeit kommt, ich bin mir noch nicht mal sicher, ob ich diese Freundschaft überhaupt noch will, denn sie war schon immer toxisch. Mal sehen, ob dieses Pasta-Rezept heute zu hoch für mich ist, das mit dem Ei, könnte schwierig werden. Auf in den Tag, unsortiert, mittelmäßig gelaunt, aber stabil.

Enttäuscht, Schmerzen, Nigerianerinnen und denken

Wie enttäuscht bin ich vom Morgen, es sollte regnen hieß es, es sollte abkühlen. Ein scheiß ist, es tröpfelt leicht und ich habe hier noch immer 27 Grad in der Bude. Zu heiß für mich um gut zu schlafen. 😦 Eine beschissene Nacht in 3 Etappen liegt hinter mir und er scheint jetzt auch sauer zu sein. Wunderbar, dazu Frauenschmerzen der üblen Art. Alles perfekt derzeit!^^ Immerhin der Kaffee schmeckt, aber ich wünsche mir so sehr kühle Luft. Der Vater sollte heute zurückkommen, ich hoffe sein Flug wird gut und unproblematisch. Zum Glück gelten die Kanaren nicht als Risikogebiet. Gestern nicht viel passiert es war mit 35 Grad im Schatten einfach zu heiß, also nur Wasser und Eis gekauft und die unpassenden Brautschuhe weggebracht. Gegessen Pizza, weil ich zu faul für alles andere war. Scheitert meine potenzielle Ehe bevor sie beginnt? Was ich gestern über Frauen in Nigeria gelesen habe, hat mich nicht gerade ermutigt. Was will er dann mit einer deutschen Emanze wie mir? Ich werde nie so sein wie die Frauen in seinem Land und das will ich auch gar nicht. Aber kann er sich ändern? Ich will Regen, ganz viel und eine Temperatur unter 25 Grad. Außerdem sollen die Schmerzen aufhören. Ein quengeliger Morgen und ich weiß die Wille sitzt auf dem Dach. Er hat seine Masterprüfung bestanden, das freut mich für ihn und ist die Grundlage für ein weiteres Visum für 18 Monate. Auch ohne Hochzeit darf er erstmal bleiben und findet er angemessene Arbeit auch länger. Keine Ahnung warum er trotzdem so schnell heiraten möchte. Aber vielleicht ahnt er, dass ich die Tendenz zum Weglaufen habe. Heute nichts vor, ich erwarte nur ein Paket, aber ansonsten nichts. Für den Vater gestern eingekauft, es gibt am Sonntag wirklich Pasta und ich hoffe gute Gespräche. Du denkst zu viel, sagte er, er ist nicht der erste der das zu mir sagt, so bin ich halt, ein Viel-Denker, wenn es geht möchte ich jede Eventualität vorher bedacht haben. So viel kann frau aber gar nicht denken. Ein Lied meiner Mutter dazu: Wenn du denkst, dann denkst, du nur denkst: