Kalter Krieg, kein Wort und Ruhe

Guten Morgen, ganz passable Nacht und seit gestern Abend kalter Krieg hier von meiner Seite aus. Kalter Krieg? Genau, das Schweigen und die Ignoranz der Frau. Ich kann sehr lange schweigen und ignorieren, mal sehen wie lange es dauert. Allein in einem Zimmer mit geschlossener Tür, eigentlich nicht meine Sache geschlossene Türen, aber aktuell muss das sein. Gestern alle meine Pakete bekommen, sogar das Regal, wobei er das aktuell gar nicht verdient hat. Ganz passabel geschlafen, immerhin 7 Stunden, ist schon seltsam mit jemanden ein Bett zu teilen, mit dem man gerade nicht redet. Die Arbeit gestern war ok, lange telefoniert, insgesamt über 4 Stunden, danach wollte ich nur Ruhe und keinen Mann, der laut telefonierend nach Hause kommt, nicht Hallo sagt und eine Stunde weiter telefoniert. Seitdem kein Wort mehr von mir. Muss man Rücksicht wirklich einfordern? Muss man sich erklären, wenn man nach Feierabend seine Ruhe will? Bin ich altmodisch, weil ich finde, wenn man nach Hause kommt, man(n) ein Telefonat beendet und erstmal Hallo sagt? Nicht gekocht für ihn und auch nicht aufgeräumt, soll er mal selber machen. Ich habe einfach ungefragt zu viel gegeben, meine Schuld. Gegessen gestern Pelmeni mit Schmand aus der Tiefkühltruhe. Zum Glück geht er heute arbeiten, dann habe ich meine Ruhe, Ruhe ist derzeit alles, was ich will. Ich hoffe er findet bald einen gut bezahlten Job, ich vermute, dann zieht er eh aus. Was dachte ich mir? Dass ich als Eremitin mit einem lauten, aktiven Afrikaner zusammenleben kann? Mein Fehler. Die Zahlen in Berlin gehen langsam runter, schön, ich glaube trotzdem nicht an ein Lockdown Ende im März. Der Kaffee schmeckt, die Zigarette auch und ich genieße Ruhe.

Früh, Streit, Rassismus und Glaube

Guten Morgen, viel zu früh, aber ich war auch früh schlafen. Jetzt schläft er noch und ich genieße die Stille hier. Gestern im Büro war ganz gut und der Einkauf bei Lidl danach ergiebig. Heute wieder Homeoffice mit der Kollegin und zwei Beratungen.

Große Unterbrechung, er steht auf.

So jetzt ist der ganze Morgen zerstört, da stehe ich schon um sechs auf, um meine Ruhe zu haben und ungestört bloggen zu können und was passiert? Obwohl er bis spät in der Nacht wach war, steht er auch auf, setzt sich neben mich und spielt gefühlte Ewigkeiten mit dem Smartphone während ich gar nichts mehr tun kann. Dann jetzt Reden über die ganzen Rassisten in Deutschland und ich bin bedient. Das ist nicht meine Schuld, das ist kein Grund mir meinen Morgen zu zerstören. Das ist kein Grund unfreundlich zu werden und mir zu unterstellen keine Ahnung zu haben wie es ist mit schlechten Chancen (wieder) einen Job zu befinden oder gar eine Karriere. Ich bilde mir ein, dass ich das sehr wohl weiß, auch meine Chancen je wieder irgendeinen Job zu finden lag bei unter 5 %, ich denke das ist vergleichbar, doch das lässt er nicht gelten. Negative Gedanken bringen aber niemanden weiter. Gerade geweint, warum muss er mir meinen Morgen zerstören? Warum sieht er nicht, auf was ich alles seinetwegen verzichte? Warum erkennt er nicht an, dass ich mehrfach einen harten Weg zum Beruf hatte? Heute hat er seinen Arbeitsplan wieder extrem kacke gelegt, er wird die ganze Zeit während meines Homeoffice da sein und mich stressen und wenn ich dann Feierabend habe, wird er anfangen zu arbeiten. Aber gut, ich glaube wir beide gehen auf dem Zahnfleisch, er arbeitet seit 8 Tagen ohne Pause und ich bin auch urlaubsreif. Leider ist Urlaub gerade eine schlechte Idee auf Arbeit, denn wir stecken mitten in der Umstrukturierung und ich möchte nicht nehmen was übrig bleibt oder mir zugewiesen wurde. Laune versaut, Kaffee kalt und wir sitzen hier fest. Ich akzeptiere Rassismus nicht als wichtigsten Grund, warum er keine qualifizierte Arbeit findet. Hochschulabsolventen in Berlin haben schon immer länger gesucht und außerdem haben wir Corona mit Einstellungsstopp bei vielen Firmen. Die Nachbarn kiffen derzeit was das Zeug hält, gestern war der ganze Hausflur verräuchert und auch vorgestern Nacht war es ein Fehler bei angekippten Fenster zu schlafen, das ganze Schlafzimmer roch nach Gras. Ein grauer kalter Tag grüßt und ich weiß auch nicht weiter, aber ich weigere mich den Glauben, die Hoffnung aufzugeben…

Nacht, Hund, Büro, Ärztin und Geld

Guten Morgen, zu kurze Nacht, aber durchgeschlafen. Hund ist wieder beim Vater, also gestern kein nächtlicher Spaziergang für mich und auch heute früh drängt mich Niemand raus zu gehen. Gestern geweigert einkaufen zu gehen und zu kochen, er hatte dann die Idee bestellen, aber auf meine Kosten. Gehts noch? Es wurde indisch bestellt, aber auf seine Kosten. Ich kann mich nämlich nicht erinnern, dass ich 7 Tage die Woche für alle warmen Mahlzeiten zuständig bin. Heute Büro für mich ist wahrscheinlich ganz gut so. Zulange nicht den Bezirk verlassen. Gestern die Supervision war verschwendete Zeit, es wurde nicht über unser Problem gesprochen. Zwei Stunden teure Zeit abgesessen ohne eine einzige Lösung. Das Geld ist noch nicht da, ich frage mich, ob das Zufall ist, dass seitdem es ein Problem mit der Kollegin gibt, die Gehaltsüberweisungen macht, die Gehälter erst auf den letzten Drücker kommen. Heute also Oskar aus der Mülltonne Laune, keinen Bock auf die dominanten Kolleginnen, die eine Hierarchie gebaut haben, wo keine sein müssten. Vielleicht doch einen anderen Job oder Arbeitgeber suchen. Er schläft noch, ich bin müde, müde weil zu wenig Schlaf, aber auch müde von den Streithennen. Mürbe machen ist auch eine Kriegsstrategie. Meine Nervenärztin ist mir abhandengekommen, gestern wurde mein Termin ersatzlos abgesagt, angeblich wegen Krankheit, aber warum gibt es dann keinen neuen Termin in ein paar Wochen? Lediglich ein neues Rezept wurde mir angeboten. Keine Ahnung wie ich damit jetzt umgehen soll, das mir mitten beim Ausschleichen die Ärztin abhandenkommt. Muss ich wieder in die PIA? Ich hoffe, das Geld kommt noch und dann hoffentlich bald das Wochenende, keinen Bock auf mein Team, aber immerhin auf die Kunden.

Bügeln, schwarz, Lieferung und Randy

Guten Morgen, ganz ok, aber nachts nochmal raus wegen dem Hund. Er ist irgendwie sehr mies drauf, ich wollte nur, dass er nicht in der Küche bügelt und das Bügelbrett nutzt und er fing an zu schimpfen er sei nicht blöd. Gut dann lasse ich ihn mal, seine Reaktion war auf jeden Fall überzogen. Blutdruck ok, Augenringe zu schwarz, ich bin froh, wenn ich heute Nacht nicht mit dem Hund rausmuss, auch wenn er der liebste Hund der Welt ist. Er hat ein Bewerbungsgespräch in einer Videokonferenz, deswegen Bügeln, einen Haarschnitt gibt es ja nicht. Heute wieder Homeoffice für mich, bin ganz froh, wenn ich morgen ins Büro darf. Gestern unser Jobcoaching war ok, keine gute Laune danach, aber auch nicht schlechter als vorher. Heute Supervision, ich hoffe auch ohne Ausraster und Streit. Der Hund schläft, ich will erst später mit ihm raus, die Vögel halten zum Glück auch den Schnabel. Gestern Reste von Bolognese und Burger gegessen, er mag mittlerweile meine Burger lieber als McDonalds. Heute erwarte ich Pakete, ein Regal und eine Brandnooz Box, ich bin gespannt was geliefert wird. Schade dass man nicht bei IKEA bestellen kann, aber 40 Euro Liefergebühr sind mir einfach zu viel für ein Produkt das unter 40 Euro kostet. Bei einem anderen Möbelhaus zahle ich nur 10 Euro für die Lieferung. Gestern im Wald gewesen hat gutgetan, heute geht es wieder in den Wald. Die alte Dame mit dem Hund muss dabei Pausen machen, der Hund aber auch, also passen wir zusammen. Ich wünsche so sehr, dass er einen richtigen Job findet, die Verdienstchancen sind theoretisch gut. Ein grauer Tag grüßt, aber ich sehe Licht und höre das Rauschen der Straße und denke an Randy Crawford:

Hund, Arbeit und Schuhe

Guten Morgen mit Hund, zu wenig geschlafen, aber ich fühle mich ok. Die Küche sieht wie ein Schlachtfeld aus, aber ich bin nicht immer der Putzdienst vor dem Schlafen gehen. Er hat da gestern gekocht, nicht ich. Ich hatte Reste von Bolognese. Heute ein wichtiger Termin auf Arbeit, ich versuche positiv dran zu gehen, auch wenn ich denke, dass es unangenehm wird. Der Kaffee schmeckt, der Mann im Arbeitszimmer, der Hund in der Küche und ich mit Vögeln im Wohnzimmer. Ziemlich viel Leben in der Bude, ziemliches Kontrastprogramm zu meinen Eremitenleben früher. Gestern sehr lange beraten, das hätte ich gar nicht erwartet auf einen Dienstag. Das Geld sollte diese Woche kommen, ich hoffe es kommt nicht wieder auf den letzten Drücker, es wird weiterhin fleißig abgebucht von meinem Konto. Gestern neue Schuhe bekommen, sie sind sehr bequem und gefallen auch einigermaßen, ein Outlet Kauf. Gerade Ruhe für mich, mich graut es vor dem Treppenhaus und knapp 30 Kilo Hund. Heute Nachmittag dann wahrscheinlich Waldspaziergang, ich vermute, das wird auch mir guttun. Ist schon komisch, wenn frau nicht mehr zum Schreiben kommt, weil einfach zu viel los ist, auf Arbeit und auch privat. Nächste Woche wieder Nervendoktor, meine Medikation ist immer noch alles andere als gut, aber nach Absetzpsychose sieht es auch nicht aus. Brötchen warten und der Mann hat heute ein Vorstellungsgespräch für einen qualifizierten Job, schön wäre es ja. Ruhe und Frieden hier, mal sehen wie es auf Arbeit weitergeht, mitmachen wollen theoretisch alle. Gestern noch Fenster geputzt, das war nötig, jetzt sieht man den Frühling besser. Auf in den Tag, Hund getragen und Hundehaufen beseitigt.

Nachtrhythmus, Konto, Hund und Homeoffice

Guten Morgen, nicht so tolle Nacht, aber selber schuld, gestern tagsüber viel geschlafen, das versaut den Nachtrhythmus. Friede hier, er muss vor mir zur Arbeit, während ich später Homeoffice habe. Der Kaffee schmeckt und heute Abend kommt der Hund, mal sehen, wie das wird. So richtig freuen auf den Hund tue ich mich gerade nicht. Ausgeruht die letzten zwei Tage, mir geht es besser, was passabel bedeutet. Gestern einkaufen gewesen, eine heftige Tour, obwohl ich gar kein Wasser gekauft habe. Aber Milch, Weichspüler und Cola haben auch Gewicht. Heute bisher nur eine Beratung, eine Mutter, die eigentlich schon alles weiß, aber darüber reden will. Das Konto sieht mies aus, es wird Zeit für Gehalt und Zeit, dass er anfängt zu zahlen. Er hat jetzt bald wieder Einkommen, also kann er sich an den Kosten beteiligen. Die Rauchmelder sind mir immer noch ein Dorn im Auge, sie sind auffällig und hässlich und stellen für mich eine Bevormundung dar. Brötchen warten, immerhin und auf dem Balkon trocknet die Wäsche. Ich habe mich wieder auf den DHL-Wahnsinn eingelassen, es sind drei Pakete zu mir unterwegs, mal sehen wie viele tatsächlich bei mir ankommen. Ein grauer Tag grüßt bisher, vorbei mit Sonnenschein. Heute wahrscheinlich nur Müll wegbringen und nachts dann eine Hunderunde, immerhin der Hund schreit nicht rum wie die Vögel, meistens schläft er friedlich nur die gelegentlichen Flatulenzen können unangenehm werden. Wieder nicht ganz entspannt beim Schreiben, obwohl er nicht im Raum ist, aber halt wach im Nebenraum, das setzt mich irgendwie unter Druck, dabei nimmt er schon Rücksicht. Auf in den Tag, irgendwann muss Corona doch vorbei sein.

Allein, Bolognese und Sonnenschein

Guten Morgen, viel zu früh, aber er hat Frühschicht, nachdem er gestern Spätschicht hatte. Also bin ich auch wach, viel zu früh und trinke Mikrowellen-Kaffee. Gestern zu Hause geblieben und die Einsamkeit genossen, nur ein kleiner Ausflug zur Packstation und danach ab auf Sofa und Bett. Gekocht Spaghetti Bolognese, mir war danach und sogar er hat davon gegessen. Heute nur einkaufen und Paket wegbringen, mehr aber nicht, ich möchte auch mal faul sein. Nach Wochen, ich glaube sogar Monaten, habe ich jetzt das zweite Wochenende mit 2 Tagen frei für mich. Nach Wochen und Monaten hat er endlich wieder Arbeit und verlässt das Haus. Ich bin erleichtert, ausatmen für mich und endlich mal erholen. Gestern festgestellt das nachmittags die Sonne auf mein Bett scheint, das war eine Einladung bei geöffneten Fenster im Bett zu liegen und sich gleichzeitig die Sonne ins Gesicht scheinen zu lassen. Das Teilen der Monatsmarke klappt derzeit ganz gut, bisher gibt es keine Überschneidungen beim Ticketbedarf bei uns. So sparen wir Geld. Morgen kommt der Hund zu mir, ich bin gespannt wie es wird, ich freue mich auf ihn, aber gleichzeitig graust es mich ihn die Treppen runter- und hochzutragen. Da werde ich sicher Waldspaziergänge einplanen. Bin gespannt was aus seinem Bewerbungsgespräch wird, leider habe ich nicht so große Hoffnungen, weil ich jetzt schon weiß, dass er nicht alle Kriterien erfüllt, aber sie haben ihn ja trotzdem eingeladen. Rentnerschuhe von Adidas bestellt, ja ich wünsche mir eine dämpfende Sohle und ergonomische Einlagen. Ich bin in einem Alter da ist altersgerecht wichtiger als trendgerecht. Kalt ist es gerade bei 2 Grad, aber der Himmel ist blau, für viele ist das schon der Frühlingsanfang. Gestern bei Sonnenschein stürmten gefühlt alle Berliner raus auf die Straße. Überall Leute und ein voller Bus am Sonntag. Die Sehnsucht nach Licht und Sonnenschein ist nach den letzten Wochen groß und Futter für die ausgebrannte Seele. Die neuen Nachbarn nerven, ständig Lärm im Hausflur, ständig Männerstimmen, ich hoffe das ist nur temporär, bis sie sich eingerichtet haben. Versuchen wir es mit guter Laune zum Wochenanfang, irgendwer der diese Laune zerstört kommt sicher.

Allein, Krähe, Medis und gar nichts

Guten Morgen, was für eine herrliche Ruhe hier. Er ist nicht da, ich habe 8 Stunden geschlafen und gerade jetzt alle Zeit zu bloggen. Herrlich! Gut einschlafen ohne ihn war nicht so lustig, aber alles Gewohnheit. Homeoffice gestern war ok, eine Ratsuchende und Rückmeldung zu einer Bachelor-Thesis geschrieben. Keiner da der wegen meiner Zigaretten meckert und mir großzügig meine Zeit zum Bloggen lässt. Der Kaffee schmeckt und ich höre Krähen schreien, meine Vögel antworten. Krähen waren in meiner Psychose wichtig, ich dachte sie verfolgen mich, reden mit mir und beobachten mich. Sie waren damals in meiner Wahrnehmung überall und ich dachte, ich bin die Krähen-Frau. Na vielleicht früher zu viel „The Crow“ geschaut. Er hat wieder Bewerbungsgespräche für qualifizierte Jobs, ich hoffe es klappt mal endlich irgendwas, wenn es sein muss auch bei einem fucking Internet-Startup. Ich kenne ja die Wege wie Start-ups Leute systematisch ausbeuten und werde gut auf ihn aufpassen. Der Vater antwortet nicht auf meine letzte Nachricht, ich wollte absagen, aber jetzt reagiert er nicht mehr. Aber ich glaube ich brauche meine Ruhe, er wird heute arbeiten, ein wirklich ungestörter Tag für mich also. Allein sein war mir immer wichtig, gut hier und da habe ich übertrieben, aber ganz darauf verzichten kann ich auch nicht. Nur allein komme ich zur Ruhe, kann ich mich sortieren, die Bude aufräumen und Ruhe meine Dinge machen. Wieder Probleme mit dem linken Bein und zwischendurch ist mir immer wieder schlecht, scheiß Medikament, keine Ahnung wie lange man bei „Anpassungsschwierigkeiten“, wie es die Ärztin nennt, warten sollte. Ich nehme den Scheiß schon über ein halbes Jahr, habe zugenommen und es ist zwar weniger schlimm geworden, ist aber immer noch schlimm. Ganz ausschleichen traue ich mich aber immer noch nicht. Vielleicht gehe ich wieder schlafen, lasst mich doch alle in Ruhe, ich schlafe, die letzten Wochen und Monate waren so anstrengend, Medikamentenumstellung, zusammen wohnen mit einem lauten Afrikaner, Konflikte auf Arbeit, die alles zerreißen könnten, der Vater mit seiner Neuen und dann noch der fucking Lockdown im Winter, danke ich bin bedient und möchte nichts mehr bestellen. Vielleicht heute in die Badewanne und entweder nur Reste essen oder kochen, aber was mir gefällt und nicht irgendeinen Kerl. Auf in den Tag, Optimismus gesucht und einmal gar nichts für Nadine.

Passabel, Pute, Songbird und Freiheit

Guten Morgen, ganz passable Nacht, wenn auch wach zwischendurch. Gestern im Büro war gut, gutzutun gehabt und nette Kollegin. Leider war der Heimweg eine Odyssee, ich kam mit einer viel zu vollen Tasche von Lidl und dann fuhr der Bus nicht. Alternativ hieß es dann voll bepackt U-Bahn, S-Bahn und Bus fahren, um nach Hause zu kommen. Heute Lieferung, leider mehr als ich wollte, aber gut hier wird nichts schlecht. Sein neuestes Lieblingsfleisch ist Putenoberkeule, mag ich zum Glück auch und die Knochen kann dann alle er haben. Überlege dem Vater abzusagen, ein wirklich freier Sonntag wäre auch mal ganz schön. Er muss nämlich arbeiten am Sonntag, ich hätte also wirklich meine Ruhe. Er hat verstanden, dass mein Morgenritual schreiben wichtig für mich ist und lässt mir jetzt meine Zeit. Ich lasse ihm abends auch seine Zeit, um mit halb Nigeria zu telefonieren. Gestern, nachdem es mir dreimal empfohlen wurde, den Film Songbird auf Amazon geschaut, ich hoffe es kommt nicht so. Aber vielleicht bin ich trotz allen erlebten immer noch naiv. Braune Brötchen warten auf mich zum Frühstück, ich freue mich, es gab lange nur helle Brötchen zu kaufen. Heute Pute kochen, das dauert, aber ich wollte nicht das Haus verlassen. Homeoffice wartet, eine Dame braucht rechtliche Betreuung und ich hätte eine Freiwillige gefunden, ist nur fraglich, ob die Dame das gut findet, das werde ich dann gleich klären. Ein grauer Tag grüßt und mein Vogel fängt an zu stressen. Keine Ahnung was das soll, aber ohrenbetäubend. Nächste Woche wieder wichtige Termine, ich hoffe immer noch das Beste und versuche konstruktiv zu bleiben. Frühling, Frühling wäre schön, Freiheit noch dazu und ich wäre eine glückliche Frau. Vielleicht heute noch Haushalt machen, notwendig wäre es, auch wenn er die Priorität sicher auf die Pute setzt. Auf in den Tag, ohne Männer, Frauen stressen zwar auch, aber die verhalten sich meist sozialer.