Urlaub, die Neue, Jobperspektive und Hacker

Guten Morgen, wie sehr sehne ich mich nach Urlaub. Der Tag frei gestern war schön, jetzt hätte ich gern noch einen. Keine Lust das Haus zu verlassen, um die Neue vom Vater zu sehen. Auch nicht wirklich Lust den Corona-Schnelltest, der hier liegt, zu machen. Kein Mann hier, kein Hund hier, nur Vögel und ich. So schön war mein Leben früher immer. Ich durfte jederzeit verantwortungslos und faul alleine sein. So faul war ich gestern aber gar nicht, habe zwei Küchenschränke aufgeräumt und einen Teil des Kleiderschrankes. Gekocht habe ich dann auch noch und dann hieß es ab in die Badewanne. Außerdem viel geschlafen, tagsüber nochmal 4 Stunden extra. Ich könnte derzeit nur schlafen, es ist so schön aufzuwachen und für eine kurze Zeit gar keine Schmerzen zu haben. Heute ist Kotelett angedacht und ich glaube den Hefezopf behalte ich hier. Ich backe und koche nicht für die Neue, das soll sie mal schön selbst lernen. Nur noch eine Arbeitswoche, dann habe ich meine Ruhe, endlich schlafen, endlich unerledigte Dinge erledigen. Wir warten auf das Finanzamt, aber bisher kein Brief und kein Geld. Er sollte den Bescheid kriegen, ich das Geld. Er kommt glaube ich langsam in der Realität an, keiner seiner Mitstudenten aus seiner Uni hat bisher qualifizierte Arbeit gefunden, das ist nicht nur Corona, dass ich auch der Ruf dieser Uni und hat weniger mit Rassismus zu tun. Ein wenig Hoffnung gibt es noch für das Coaching, vielleicht kann dieser Mann ihm sagen, was er jetzt mit Bildung und Karriere machen kann. Er macht zwar auch immer wieder Pläne, aber er kennt den deutschen Arbeitsmarkt nicht so gut. Weitere Fortbildungen, die zu keinem qualifizierten Job führen, brauchen wir nicht. Die Internetkriminalität scheint wieder aufwärtszugehen, mehr Spam, mehr Phishing, da scheint es eine Menge gelangweilter Hacker gerade zu geben. Zum Glück kenne ich das alles schon aus den Neunzigern, als das Internet noch neu, frei und wild war, aber ein 100 % Schutz ist das auch nicht. Mir geht es soweit ganz gut, ein grauer Tag grüßt und ich habe keine Lust, den ganzen Tag im Bett bleiben wäre auch eine Maßnahme. Auf in den Tag, Verantwortung ist kacke, es reicht doch, wenn ich für mich alleine verantwortlich bin.

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