Demos, Schlangen, Blumenkohl und Friede

Guten Morgen, eine zerstückelte Nacht, aber insgesamt nach vielen Anläufen genug geschlafen. Gestern Nachmittag ging es schon los mit den Demos in Berlin, ich vermute viele haben auch noch nach 22 Uhr demonstriert, denn Demos stehen über der Ausgangssperre. Eine Demo, gegen was auch immer, ist also die Lizenz draußen zu feiern. Heute geht es weiter mit vielen Demos in der Stadt und wir haben nur 5000 Polizisten, die das alles ordnen sollen, ich würde mal sagen die Polizei ist verloren. Gestern im Büro war alles gut, zweiter Coronatest mit Zeugen auch negativ und eine Präsenzberatung mit einer Geimpften. Nach der Arbeit einkaufen gehen, war aber eine Fehlanzeige, überall sehr lange Schlangen vor den Supermärkten, nein ich stelle mich nicht 30 Minuten plus an, um in einem Supermarkt hereinzukommen. Aber gut gestern wurden die Renten und Hartz IV gezahlt und die Leute wollten sich wohl eindecken. Aber gut hier gibt es genug alternative Nahrung, wir werden auch ohne Einkauf nicht verhungern. Ruhig ist es hier, gespenstisch ruhig, alle Nachbarn ausgeflogen oder am Schlafen? Er hat gestern doch tatsächlich geputzt hier, nachdem er vorgestern eingekauft und gekocht hatte, Danke! Das kann nicht immer nur meiner Aufgabe sein. So kann es gerne weitergehen, wenn wir uns die Aufgaben gerecht teilen. Gestern Abend dann Rindersteak mit Blumenkohl und Spinat gemacht, mir fehlte bei diesem Menü die Sättigungsbeilage, wenn ich das nochmal koche dann mit zusätzlich Kartoffeln. Heute verbleiben aus der Marley Spoon Box Lachs in Blätterteig oder griechisches Huhn, mal sehen wie ich mich entscheide. Leider übersehen, dass da Fenchel dabei ist, nicht gerade mein Lieblingsgemüse, aber gut einmal im Jahr kann man das essen. Der Vater hat für morgen abgesagt, schade aber auch gut, denn so habe ich 3 Tage ohne Pläne für mich. Das brauche ich derzeit auch, denn die Kolleginnen bleiben weiter im Krankenstand, also wird auch die nächste Woche sehr anstrengend. Bin gespannt was die Medien heute berichten, was alles noch in der Stadt passiert, ich rechne mit brennenden Autos und Gewalt, so wie früher mal in den 80ern und 90ern. Auf in den Tag und den Mann gegrüßt, alles friedlich hier und noch kein Frühstück. Danke es war Freitag!

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