Anstrengend, Fernseher, Kokosmantel und Baustelle

Guten Morgen, keine Ahnung wie viel ich geschlafen habe, aber zu wenig. Die Arbeitswoche war anstrengend, sehe viele Beratungen gemacht, dementsprechend platt war ich dann gestern Nachmittag. Sehr viele Lieferungen bekommen, aber jetzt ist mal gut. Der Mann kam dann zum Feierabend vorbei, um seine Schicht zu beginnen und es gab wieder Streit. Gerade schimpft er in einer Tour über Deutschland und seine Arbeit bzw. seine Arbeitsmarktchancen. Ich hatte mir das auch anders vorgestellt, ich kann da nichts für, dass es immer noch keine qualifizierte Arbeit für ihn gibt. Ich kam gerade erst aus einen sehr anstrengenden Gespräch als er hier stand und das nächste anstrengende Gespräch anfing. Das habe ich nicht verdient, zum Feierabend angeschrien werden für Dinge, für die ich nichts kann. Aber lieber Themawechsel, der Fernseher das Monster ist angekommen. Es fehlten Schrauben für die Füße und das Stromkabel, aber ansonsten alles gut. Da ich eine Frau mit Werkzeugkasten bin und vorher einen ähnlichen Fernseher hatte, konnte ich die Füße montieren und habe einfach das alte Kabel vom anderen Fernseher genommen. Einziges Problem jetzt, der Fernseher passt nicht mehr auf meinen Fernsehtisch. Meinte der Vater schon vorher, ich schaute gestern dann doch überrascht und frustriert, noch mehr Veränderung. Gestern nicht mehr das Haus verlassen und damit auf den ekligen Not-Tabak aus dem Discounter umsteigen müssen. Das ist eine funktionierende weniger Rauchen Methode, schmeckt scheiße, da überlegt frau sich dreimal, ob sie wirklich rauchen will. Aber heute werde ich endlich mein Paket einsammeln und dabei brauchbaren/rauchbaren Tabak besorgen. Gestern Hähnchen im Kokosmantel gekocht, ist gut gelungen und war lecker. Werde ich bei Gelegenheit nachkochen, ein einfaches Rezept. Der Mann wollte dann nicht, weil er schon Nudeln hatte, selbst schuld. Immerhin heute frei und morgen auch, brauche ich auch, muss hier aufräumen, mich ausruhen und die neuesten Erinnerungen sacken lassen, hoffentlich ohne Nachschub. Für den Moment fühle ich mich ganz passabel, passabel mein neues Wort für eigentlich geht es mir schlecht, aber ich halte mich tapfer. Ein grauer Tag grüßt, die Straße rauscht und im Wohnzimmer stehen jetzt zwei Fernseher rum. Das Wohnzimmer ist damit eine Baustelle, eine Baustelle wo ich schon länger was machen wollte, mal sehen, ob das heute ist. Der Terrorvogel stresst, denn draußen schreit zwar keine Krähe, aber Einsatzfahrzeuge fahren laut tönend vorbei. Welche Einsätze fährt die Polizei denn bitte um 7 Uhr morgens? Schlafen die Gangster da nicht? Die Postfiliale hat noch geschlossen und ich muss noch Riesenkartons entsorgen. Die Zahnschiene für oben ist immer noch toll, viel weniger Schmerzen und ein Festhalten meiner Zähne. Genug geschrieben, Zeit für den Ohrwurm des Tages:

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