Bauchschmerzen, überfordert, Mann und Erinnerungssturm

Guten Morgen, mit Bauchschmerzen und viel zu früh. Den Mann umgeparkt, jetzt brauche ich das Sofa und er kann ins Bett. Gestern noch viel zu spät eine unvollständige Lieferung erhalten, man kann nicht immer Glück haben. Gestern noch das hier gekocht, schmeckte dem Mann nicht, hätte auch dem Vater nicht geschmeckt, das Problem scheint der Essig in der Paprikasoße zu sein, ich mochte es. Aber ich hatte die Menüs ja auch für mich bestellt und nicht für die Männer. Der Mann bekam dann einen Burger und was der Vater heute kriegt, ist noch unklar. Das Treffen gestern war nett, aber schnell vorbei und der Tag dadurch zerrissen. Nichts mehr auf die Reihe gekriegt und überrascht, dass der Mann in der Tür stand und hier auch nächtigen wollte. Aktuell habe ich echt andere Probleme als mir den Schichtplan des Mannes zu merken. Ich scheine mich mit der Arbeit doch wieder überlastet zu haben, wenn ich sonst alles vergesse und nichts geregelt kriege, dabei hatte mich niemand dazu aufgefordert. Na immerhin nächste Woche bisher kaum Termine, aber ich darf ja noch einen neuen Kollegen anlernen. Gestern eine graue Strähne entdeckt, die der Färberei entgangen ist. Die grauen Haare der Kollegin sehen gut aus, aber bei mir? Der neue Fernseher macht immer noch Spaß, aber die provisorische Aufstellung ist eher wackelig. Die Nachbarn sind auch schon wach, ich vermute die haben mich auch geweckt. Leider wieder Nebenwirkungen vom Neuroleptika, ich hatte wieder geringfügig erhöht, weil alles zu viel war/ist und was passiert? Bein tut wieder weh und Hände schlafen wieder ein und das bei den homöopathischen Mengen, wie mein Arzt es beschreibt. Aktuell ist aber nicht der Zeitpunkt wieder herunterzugehen oder gar weiter auszuschleichen. Die Arbeit ist sehr stressig, die Beziehung auch und mein Kopf hat einen Erinnerungssturm. Schon krass wie viele Erinnerung da irgendwo in meinem Kopf konserviert sind und jetzt ohne die medikamentöse Blockierung im Hirn beachtet werden wollen. Das ist jetzt eine Warteschlange von acht Jahren, die endlich dran kommen möchte. Ich verstehe, dass viele andere Erkrankte da gleich wieder den Laden mit Medikamenten dicht machen. Ich will es weiter versuchen, mit so wenig wie möglich auszukommen. Krähen schreien, die Krähen sind hier fast schon eine Plage, weil sie andere Vögel verscheuchen, irgendwie die Gangster unter den Vögeln, die ihr Revier abstecken und verteidigen. Später zum Vater, eigentlich zu viel Programm, aber gar kein Programm ist auch keine Lösung. Immerhin morgen frei, vielleicht schaffe ich es dann hier mal zu putzen, aktuell reicht es nur für das Notwendigste wie Müll rausbringen. Auf in den Tag…

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