Passabel, Blutdruck, krankes System und keine Party

Guten Morgen, ganz passabel geschlafen, immerhin 7 Stunden am Stück. Gestern fast meine erste Beratung verschlafen, weil die Nacht so gestückelt war. Heute schon besser. Viel telefoniert, gestern, neben den beruflichen Kontakten, noch mit 4 Freunden gequatscht. Getroffen aber niemanden, außer die Menschen im Paketshop. Gestern mal keine Schlange am Paketshop, das muss auch mal erwähnt werden. Mit mir gekämpft nicht online zu bestellen, es ergibt keinen Sinn, aber es ist so gemütlich besonders bei Getränken und Sachen die ich nicht hier kriege. Heute noch Telefonberatung im Homeoffice und danach schwimmen, ja ich hoffe das klappt heute endlich mit dem Schwimmen. Danach noch Kollegin treffen und dann Ruhe in der Kiste.

Blutdruck mit 100 zu 60 weit unten, aber ich schlafe gerade eigentlich auch noch halb. Darauf erstmal Kaffee und keinen Blutdrucksenker. Wenn ich genug und durchgehend schlafe, ist der Blutdruck immer unten. Ja ich verfolge immer noch den Verdacht, dass mein Blutdruckproblem eher seelisch als körperlich ist, wer ständig Angst- und Panik hat und schlecht oder gar nicht schläft, der hat halt hohen Blutdruck und Herzrasen. Angst- und Panik habe ich schon eine Weile nicht mehr, aber dafür Schlafprobleme. Bin stolz, dass ich bei den Neuroleptika kaum hochgegangen bin trotz all der Probleme, ich will kein Zombie mehr sein, dann lieber wach und ängstlich und ein paar Blutdrucksenker. Mal sehen, was die neue Ärztin am Montag dazu sagt. Vielleicht versteht die, dass Körper und Seele zusammen gehören und Ursachen für Symptome in beiden Bereichen zu suchen sind. Dieses System wir haben Ärzte für den Körper und Ärzte für die Seele ist einfach Schwachsinn.

Habe vorhin Vogelzwitschern gehört, jetzt abgelöst von den Krähen, die wieder alle verscheucht haben. Ja Krähen sind faszinierende Vögel, aber nicht, wenn sie alle anderen verscheuchen. Die sozialpsychiatrische Versorgung in Berlin ist seit Corona am Zerbröckeln, immer weniger (entspannte) Leute arbeiten in dem Bereich, also können Leute mit Hilfebedarf froh sein, wenn überhaupt wer kommt. Das hat dann alles weniger mit selbstbestimmten Leben zu tun, das hat was mit „Friss oder stirb!“ zu tun. Schwierig das meinen Kunden nah zu bringen, ohne dabei unfreundlich zu werden. Manchmal erinnert mich das an ein Kind, das Geburtstag hat und eine Party und Torte erwartet und dann feststellen muss, dass es weder Party noch Kuchen gibt, sondern nur einen weiteren Tag.

Dazu passend singt Phil Collins….

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