Grau, Neuroleptika-Wrack, vegetarisch, und Nüsse

Guten Morgen, ganz passable Nacht, nur einmal wach gewesen in der Nacht und über sieben Stunden geschlafen. Ein grauer Tag grüßt und ich denke, die trampelnden Kinder von oben haben mich geweckt. Gestern doch kein Homeoffice gemacht, aber einkaufen gewesen und schwimmen gewesen. Schwimmen war anstrengend, zu viele stressige Menschen im Bad. Hoffentlich wird das nächsten Samstag anders. Heute zum Vater, er will, dass ich bei einer Besichtigung dabei bin, ich aber nicht, warum auch immer, ich reagiere aggressiv auf Leute, die die Elternwohnung haben wollen. Also werde ich vorher gehen. Gibt es dann Mieter, kann ich die auch später noch kennenlernen. Ein grauer Tag grüßt, Spatzen singen im Busch und die Straße rauscht noch gemäßigt. Der Kaffee schmeckt und für den Moment funktionieren Atmung und Verdauung. Fühle mich immer noch wie ein Neuroleptika-Wrack, das hat alles so viel zerstört und ich meine nicht nur mein aktuelles Gewicht. Ob das alles wirklich angemessen oder nötig war, das weiß keiner, denn Forschung wird in diesem Bereich kaum betrieben. Ich für mich persönlich vertrete den Standpunkt, dass Neuroleptika nur in absoluten Krisenzeiten gegeben werden sollten und danach schnellstmöglich wieder reduziert und/oder abgesetzt werden sollten. Lieber etwas verrückt in der Birne, als ein (dauerhaftes) seelisches und körperliches Wrack. Das ist für mich nämlich nicht Leben retten, das ist für mich mehr Leben zerstören.

Aber genug über Psychopharmaka, mein Standpunkt sollte bekannt sein und ich kenne auch wenige Leute, die damit zufrieden sind. Immerhin gestern noch das Bad geputzt und gechattet, ansonsten eher weniger Tatendrang in der Wohnung. Die Tür zum Vogelzimmer zu lassen hilft weiterhin ungemein, betrete ich das Zimmer fange ich sofort an zu niesen und die Nase schwillt zu. Aktuell fange ich an mich vor Fleisch zu ekeln, vielleicht weil ich Fleisch gerade auch nicht vertrage, also heute wieder vegetarisch. Die nächste Woche dann keine Kochbox, erstmal kochen, was ich noch hier habe und ich habe noch verdammt viel hier, dank Corona-Panik-Horten. Selbst wenn das Ende der Welt naht, was will man dann mit einem vollen Küchenschrank? Sich damit begraben lassen und in Himmel oder Hölle dann auffuttern? Gibt es dort Bonuspunkte für eine Dose Hühnersuppe oder Knäckebrot? Für Klopapier und Nudeln? Kann ich mir kaum vorstellen, im Himmel gibt es sicher bessere Sachen und in der Hölle wäre ein Brathähnchen wohl passender.

Aktuell steige ich immer mehr in das Nuss-Business ein, damit pimpe ich mein Müsli am Morgen, am Anfang waren es geröstete Cashewnüsse oder Haselnüsse, mittlerweile bin ich bei Walnuss und Paranuss angelangt, dazu dann noch Banane und Himbeere. Auf in den Tag, es gibt nichts Gutes, außer man tut es, dazu der Lieblingssong des Mannes, der auch mich zum Lächeln bringt:

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