Kaffee, kurz, Erschöpfung, Erinnerung und Arzttermine

Guten Morgen, noch nicht ganz wach und den Kaffeepot neben mir platziert. Eine kurze Nacht, denn wie immer konnte ich nach dem Besuch des Vaters lange nicht schlafen. War ganz schön mit dem Vater im Wald und auf Balkonien, das gekochte Gericht auch lecker. Heute Homeoffice und Zahnarzt, keine Lust auf Zweiteres. Die Zahnärztin ist streng, teuer und am Arsch der Welt von hier aus gesehen. Frühen Termin gemacht, ich Idiotin, wollte mal wieder die Welt von jemanden retten und habe dabei vergessen, dass ich heute auch Spätdienst habe und deswegen eigentlich später anfangen sollte. Eine neue Woche, eine kurze Woche, denn sie geht für mich nur bis Mittwoch, danach frei. Viele Gedanken, viele Gefühle und immer noch Erschöpfung. Blauer Himmel strahlt und der Vogel ist auch schon wach. Immerhin schlafe ich wieder durch und kein Etappenschlaf, das ist doch mal was. Den Mann nicht gesehen, aber gesprochen, weil in der Badewanne sitzen mir wichtiger erschien. Muss wohl anfangen, mir wichtige private Termine in den Arbeitskalender einzutragen, sonst kommt es immer wieder zu Überschneidungen.

Viel an die Mutter, ihr Handeln, ihre Aussagen gedacht, manche Dinge ergeben jetzt Sinn, manche Dinge regen mich immer noch auf. Schöne Trauma-Familie, aus der ich da komme. Immerhin, die Allergie scheint Pause zu machen, Nase frei, Nebenhöhlen auch. Es ist immer noch verwunderlich, wie ein Kind, das immer im Dreck der Natur gespielt hat, später auf diese allergisch reagiert. Nach diversen Theorien sollte ich eigentlich immun sein. Der schöne, feuchte Sommer freut auch die Mücken, mehrfach gestochen worden gestern. Heute keine weltbewegenden Gedanken, heute nicht viel mit mir, versucht, einen Arzttermin zu erhalten, was aber schwer ist. Die Ärzte hier handeln immer mehr nach dem Motto: „Ihnen tut ihr Arm weh, wenn sie ihn bewegen?“ Dann bewegen sie ihn einfach nicht! Wie so eine Pandemie im Express-Tempo die gesundheitliche Versorgung in den Abgrund zieht. Auf in den Tag, da kommen gerade keine wichtigen Gedanken mehr, Kaffee, Frühstück und dann ein Rentenantrag für einen Kunden, die Formulare der Rentenversicherung sind der Horror und nicht nur für die Zielgruppe der Kranken und Alten. Versuchen wir es mit ruhiger Musik, der eigentlich Lauten:

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