Früh, Kräuter, Englisch, Hanfmilch, Kohlrabi und egal

Guten Morgen, früh ins Bett, früh wieder raus. Gerade graue Aussichten mit Regen und Autolärm. Willkommen in meinen wundervollen Leben. Die Paprika mit dem Vater war eine ganz blöde Idee für meinen Magen, warum auch immer, Paprika geht gerade nicht, also gestern zur Beruhigung Erbsensuppe. Nicht bei der Zahnärztin gewesen, ich fühlte mich zu schlecht und die Vorstellung einen weiten Weg mit den Öffentlichen zurückzulegen erschien Horror. Heute Büro, mit netter Kollegin und später ein Telefonat mit dem Chef, hoffe, das wird gut. Immerhin die Tage die Füße Sandalen tauglich gepflegt, doch jetzt sind wohl eher Gummistiefel das Accessoire des Tages. Die Kräuterhexe hat beschlossen, nicht nur die Petersilie noch in die Kräutersammlung aufzunehmen, sondern auch Thymian. Mit den Zweien, ist meine Sammlung für den täglichen Bedarf dann komplett. Denkbar wäre noch Salbei und Lavendel, aber mit keiner großen Dringlichkeit. Im Kühlschrank liegt noch Fenchel, den muss ich irgendwie verkochen, aber Fenchel ist wirklich nicht auf meiner Hitliste, sondern eher auf der „Kann man essen, muss man aber nicht“ Liste.

Mein Englisch ist besser geworden, das hat frau davon, wenn sie jetzt fast drei Jahre täglich Englisch schreiben und sprechen muss. Mittlerweile kann ich auch immer öfter gesprochenen Inhalten folgen. Wobei ich davon ausgehe, dass ich an der Aussprache von Woody Allen weiterhin scheitere. Immerhin, so Jahrzehnte später, denn in der Schule war Englisch schnell der Horror für mich. Gestern meine Hanfmilch Lieferung erhalten, ich freue mich, finde sie nur etwas teuer, warum ist pflanzlicher Milchersatz immer teurer als Kuhmilch? Eigentlich sollte das doch anders sein?! Der Vater sollte im Urlaub sein, freue mich für ihn, ich könnte jetzt auch eine Woche Meer vertragen. Freue mich auf das 9-Euro-Ticket, finde ich fair, wird dann nur zur Arbeitslosigkeit der Kontrolettis führen. Keine Ahnung, was ich heute koche, mich reizt diese Kartoffel-Kohlrabi-Suppe, aber vielleicht wird es auch nur ein Döner. Einer der Kochboxen-Anbieter hat mir ein Angebot gemacht, dass ich nicht ablehnen kann, ab Juni also auch wieder Kochbox bei mir.

Einen Termin vor Ort heute, mit professioneller Begleitung, doch zu einem Thema, zu dem ich auch im Schlaf referieren kann. Wobei ich aber davon ausgehe, dass sich bis zum Termin wach bin, Kaffee sei Dank. Freue mich auf das lange Wochenende, dieses Mal war ich auch mal schlau und rechtzeitig und habe mir den Brückentag gesichert. Das erste Mal nach über vier Jahren in diesem Beruf. Keine Aufopferung mehr für Kunden und Team, die mir eh keiner dankt, im Gegenteil, ich werde dann gefragt, warum ich so unentspannt bin. In der Bude nicht viel passiert, nur Müll weggebracht und dabei den sympathischen Hausmeister getroffen, ich weiß immer noch nicht, woher er mich kennen könnte, aber irgendwie kommt er mir auch vertraut vor. Es gibt diese Momente, wo man eine fremde Person trifft, aber gleich spürt, dass man irgendwas gemeinsam hat. Meistens sehe ich es in den Augen und spüre es im Bauch, wenn ich so eine Person treffe. Die meisten Leute sind mir aber nach über 30 Jahren Berlin egal:

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