Schlaf, Vergangenheitsbewältigung, Handwerker und Opfer

Guten Morgen, mittlerweile finde ich fünf Stunden Schlaf am Stück schon gut. Gestern sehr müde gewesen, dienstliche E-Mails gelesen, mit Kolleginnen telefoniert, Therapie und dann war es das auch schon mit mir. Mann ist da, auch der total erschöpft, aber heute gibt es einen offiziellen Termin zudem wir beide müssen, außerdem kommt der Handwerker. Ehrlich gesagt keinen Bock auf Handwerker in der Bude, aber was der Bock will ist ziemlich egal, wenn ein Handwerker Zeit hat. Nochmal mit der Oma telefoniert, es scheint Aufregung zu geben, weil ich die Vergangenheit angehe. Gut so über 40 Jahre später bin ich auch spät dran damit, aber ich habe mir kein Trauma und Gedächtnisverlust mit 15 und eine Neuroleptika-Behandlung ab 36 gewünscht, beides nicht so gut, um sich zu erinnern und dann auch in die Handlung zu kommen. Es ist irgendwie schon ein Wunder, dass die alle noch leben. Noch duschen und das Bad ausräumen, bevor hier die Handwerker stehen. Gekocht gestern Salat mit Brot und Ente, habe festgestellt, dass Gurke mir guttut und dass der Mann nicht so auf Vollkornbrot steht.

Der Kaffee schmeckt und ich denke an vieles und nichts, wobei nichts besser ist, nur leider bringt mich nichts nicht weiter in der Vergangenheitsbewältigung. Aktuell verbal am Männer töten, wieder viel geweint in der Therapie. Der Therapeut und seine Methode sind gut, aber er ist mir zu hektisch. Diese Woche noch ins Büro, ich freue mich auf die Kolleginnen. Es dämmert gerade, eine Kerze brennt und ich denke an Elton John:

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