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Langer Tag, Pizza, TV-Box und Reisen

Guten Morgen, gestern sehr langer Tag von 9 bis 18 Uhr, ohne richtige Pause. Aber es war machbar, vielleicht auch, weil ich die letzten 3 Stunden hauptsächlich sitzen und mich unterhalten durfte. Abends dann nur noch eine leicht verbrannte Pizza und Fernsehen. Wobei Fernsehen derzeit nicht so erfreulich ist, denn Vodafone hat die gesamte Nutzeroberfläche ihrer TV-Box verändert und es ist jetzt umständlicher irgendwas zu finden. Heute Laden, ich hoffe es kommt wer, aber solange wir Sonnenschein und 20 Grad plus haben, wird wohl niemand einen Mantel haben wollen. Diese Woche wartet ein echtes Wochenende auf mich Sonntag und Montag werde ich freihaben und Dienstag geht es in den Flieger. Ich will nicht nach Gran Canaria, ich will meine Mutter noch nicht loslassen. Wenn ich aktuell nicht zu müde bin, dann lese ich abends ein Buch von Toni Mahoni, es ist lustig, wenn auch sehr schräg. Aber aktuell bin ich meistens zu müde. Ich habe ein schlechtes Gewissen, weil ich meinen Vater allein zu der Familienfeier bei meinem Onkel fahren lasse, aber ich muss auch auf mich aufpassen und schauen, dass ich stabil bleiben. Umfragen unter gesunden Menschen, die aktuell keine Medikamentenumstellung haben, nicht doppelt soviel wie normal arbeiten und ihre Mutter verloren haben, ergab, dass auch sie eine Familienreise 1-2 Tage vor einer großen Reise stressig finden. Schaue ich mich hier um, möchte ich streichen, ich will diese Wohnung verändern, sie endlich zu meiner Wohnung machen, denn so wie es aussieht bleibe ich die nächsten Jahrzehnte hier. Auf in den Tag, lächeln und warten was da kommt.

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Irrtum

Als gerade der Wecker klingelte, dachte ich, das muss  ein Irrtum sein. Es ist tiefste Nacht, ich kann jetzt nicht aufstehen. Doch leider war es wahr, ich muss in tiefster Nacht aufstehen. 6 Stunden habe ich geschlafen und aktuell ist es noch dunkel. Gestern war ok, keine Schwindelanfälle, nur leichte Benommenheit. Arbeit hat Spaß gemacht und zum Glück hat jemand anderes für unsere Veranstaltung heute Kuchen gebacken. Nach der Arbeit noch ein wenig gechattet und Reste von vorgestern gegessen. Mein Wohnzimmer ziert seit gestern ein Van Gogh Kunstdruck, bis jetzt habe ich mich nicht daran gewöhnt.  Zum Glück muss ich nur einmal die Woche zu dieser Zeit raus, ich finde es unnatürlich aufzustehen, wenn die Sonne noch nicht scheint. Langer Tag heute, wenn ich Pech habe bis 19 Uhr. Weitermachen, tapfer sein und nicht darüber nachdenken, dass mir Frühaufstehen stinkt.

Arztbesuch, Hausarbeit, Augen und Gran Canaria

Gestern viel geschafft: Arztbesuch, einkaufen, Päckchen abholen, Wäsche waschen, staubsaugen, wischen, Bad putzen, Bett frisch beziehen, Sofa frisch beziehen, Staub wischen, Vogelkäfige sauber machen, mit dem Chef eine Dienstplanänderung besprechen, kochen, Spülmaschine laufen lassen und zum Abschluss noch baden gegangen. Früh ins Bett und spät den Wecker gestellt. Gerade geht es mir ganz gut, fühle mich ausgeschlafen und bisher kein Schwindel. Ein Paket soll auch bald kommen, nur die Jobcenterunterlagen habe ich nicht geschafft. Der Schwindel kann tatsächlich vom Absetzten des alten Medikaments kommen und auch von der Kombination meiner Medikamente, diese wurden jetzt verändert. Freue mich meine Augen wieder richtig öffnen zu können, das war mir die letzten Jahre verwehrt. Heute früher arbeiten und länger, denn es gibt einen Personalengpass, aber da ich die letzten Wochen Unterstunden gemacht habe, passt das schon. Zum Frühstück wartet ein Brötchen und frisches Kartoffelbrot, der Kaffee schmeckt. Ich will nächste Woche nicht nach Gran Canaria, aber irgendwann muss ihre Urne beerdigt werden. Eine Woche zu viert auf 30m² finde ich aber wenig angenehm, ich hoffe, ich halte es aus. Auf in den Tag, wird schon alle werden.

Geträumt, Arzt, Schmuck, Muffins und Leben

Seltsam geträumt, von einer Freundin, die mir ein Mitleidsangebot macht. Irgendwie wollte ich weiterschlafen, um zu sehen, wie es ausgeht. Eigentlich besser, dass ich wach bin, auch im Schlaf bettele ich nicht. Keine Lust zum Arzt zu gehen, ich will heute nirgendwo hin. Gestern doch einen ruhigeren Tag gemacht als gedacht, ich konnte einfach nicht mehr und mein Bruder kam auch Stunden zu spät. So habe ich gestern nur gefrühstückt, den Hund gekrault, Gulasch gekocht, einen Hundespaziergang gemacht und abends noch eine Kommode und ihren Schmuckkasten zu mir transportiert. Ich habe mir ihren Schmuck noch nicht angesehen, denn eigentlich trage ich keinen Schmuck. Abends dann noch Muffins gebacken, denn ich hatte keine Süßigkeiten hier.  Heute einkaufen, es fehlt so einiges und der Haushalt muss auch gemacht werden. Über 30 Stunden die Woche Arbeit ist wohl doch zu viel für mich, denn alles andere bleibt liegen. Fühle mich überfordert und an meiner Wohnung  sieht man es. Auf zur Ärztin vielleicht fällt ihr was ein zu meinen Schwindelanfällen. Der Himmel ist blau, weiße Wolken zieren ihn und die Sonne scheint. Es gibt schlimmere Tage und ich darf leben, jeden Tag aufstehen zu können, ist schon ein Geschenk.

 

Schwindelanfälle, Blutdruck, Jobcenter, Schildkröte und Paket

Aufwachen und ausgeschlafen, versuche den Tag gelassen zu sehen, auch wenn es mir die letzten Tage nicht so gut geht. Die Schwindelanfälle sind belastend und ich habe Angst so wie meine Mutter zu sterben. Gestern Abend Blutdruck gemessen, doch es war alles ok, vielleicht sollte ich mir ein Blutdruckgerät meiner Mutter holen. Die Beratung gestern war ok und auch die Zeit danach mit der Kollegin. Die Zeit im Laden danach zog sich wie Kaugummi, denn niemand kam. Heute wieder Familie und wieder eine Räumaktion im Laden, ich mag nicht mehr. Das Jobcenter unterstellt mir Dinge und ich soll bereits eingereichte Unterlagen wieder einreichen. Lästig und wenig vertrauensbildend, wenn Unterlagen von mir einfach verschwinden. Darum werde ich mich morgen kümmern. Eine Kundin hat mir eine Stoff-Schildkröte geschenkt, für ein langes Leben, ich hoffe es hilft. Ich müsste dringend mal Haare waschen, ist schon länger her, aber ich habe keine Zeit. Ich trage jeden Tag ihre Asche in meiner Kette, aber abends ziehe ich sie aus, denn ich habe Angst mich damit im Schlaf zu erwürgen. Ich wünsche mir eine Zeit wo sie mich alle in Ruhe lassen, lebendig versteht sich. Ein Paket wartet auf mich im Paketshop, aber ich hatte keine Zeit es abzuholen. Das auch morgen, alles morgen an meinen freien Tag, wo ich aber die ganze Zeit zu tun haben werde. Das Leben ist anstrengend, aber ich lebe.

Arbeit, tauber Arm, Kreislauf, Lasagne und Leberwurstbrot

Guten Morgen, wieder hätte ich noch Stunden in meinem Bett verbringen können, aber die Arbeit ruft. Irgendwie ist es kacke, dass ich heute wegen einer Beratung ne Stunde früher zur Arbeit muss. Damit habe ich heute einen 8,5 Stunden Tag, ohne Fahrtwege. Aufgewacht heute früh mit einem tauben Arm, aber ihn schnell wieder wach geschüttelt. Gestern den ganzen Tag mit Schwindel gekämpft, laut dem Internet kann das eine Nebenwirkung vom Absetzen sein. Konnte gestern nicht rückwärts Bus fahren, mir wurde ganz anders dabei und auch später vor dem Rechner, wurde mir schummerig. Heute geht es mir bisher gut, aber ich liege auch noch. Stationäre wäre so ein Medikamentenwechsel besser betreut. Habe Angst in einer Woche zu fliegen, spinnt da mein Kreislauf genauso, wird es eine Qual. Gestern Abend eine Fertiglasagne und Erdbeeren gegessen, heute keine Magenprobleme. Im Laden gestern im Dunklem gesessen denn es gab über eine Stunde Stromausfall in Kreuzberg, blöde, wenn mich dann im dunklen Laden eine gute Kundin besucht und nichts sieht. Kaum was verkauft gestern, aber viel gerödelt, vom Hund beklauen lassen, der hat sich doch tatsächlich mein Leberwurstbrot aus meiner Handtasche geklaut. Auf in den Tag, bald etwas Freizeit.

Platt, Zeit, Sozialpunkt, Mutter und Gehhilfe

Gestern ein sehr anstrengender Tag, 8 Stunden im Laden gewirbelt und abends nur noch platt gewesen. Verkauft leider gar nichts, denn es kam niemand. Ich hoffe das kann ich heute und morgen wieder wettmachen. Papier wartet auf mich, aber heute keine Zeit. Ich hätte gern Zeit für mich. Die Sonne scheint und bei offenen Fenster habe ich 20 Grad. Ich warte auf ein Paket, aber das kommt wohl heute nicht an. Ich versuche tapfer zu sein, aber ich wäre es gerne nicht. Der Laden ist immer noch ein Sozialpunkt, es kommen viele Leute zum Reden vorbei, das ist nett, aber ich brauche auch Umsätze. Gestern vergessen den Kühlschrank richtig zuzumachen, als ich das Haus verlassen habe, abends grüßte dann die offene Kühlschranktür. Das ist mir noch nie passiert, wohl ein Anzeichen der Überforderung, wenn ich den Kühlschrank nicht checke. Ich vermisse meine Mutter und nicht nur, weil ich dann alle ihre Sachen nicht erledigen müsste. Lasst mich doch alle in Ruhe, auch ich brauche Zeit zum Trauern. Gegessen gestern nur Bratwurst auf Brot und später ein Lahmacun mit Salat. Noch nicht mal einkaufen und kochen ist derzeit drin. Altern im Zeitraffer, derzeit fühle ich mich wie fast 60. Ich suche dann mal meine Gehhilfe^^ und rolle nach Kreuzberg.