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Beerdigung, Rollstuhlrampe, Selbstbewusstsein und Krankheit

Heute mal nicht zum Job, dafür aber in den Laden der Mutter, denn es gibt eine Beerdigung in der Familie. Ich selber kannte diese Person kaum, habe sie nur 1-2 Mal bei einer Familienfeier gesehen und kaum gesprochen. Ansonsten hat es gestern endlich Klick gemacht bei der Rollstuhlrampe, ich denke ich weiß jetzt was wir brauchen. Als wirklich hilfreich bei der Rampensuche hat sich diese Seite herausgestellt. Heute gilt es nur noch eine Kaufquelle zu finden. Es ist kühler geworden in Berlin, gestern hat es gestürmt und geregnet und es herrschen nur noch 22 Grad bei grauen Ambiente. Besser geschlafen bei den kühleren Temperaturen, auch wenn ich heute früh gar nicht aus dem Bett wollte. Sammle weiter Facebook-Freunde, es gibt so viele Menschen die mit Behinderung zu tun haben, mehr als ich je dachte. Ich merke, dass mir der neue Job gut tut, mein Selbstbewusstsein kommt zurück, toll und gleichzeitig einschüchternd, denn nur als ich krank war, war ich zu 100 % selbstbewusst. Da heißt es wachsam sein, was gesundes Selbstbewusstsein ist und was vielleicht schon krankhaft ist. Aber ich denke, momentan bewege ich mich im gesunden Raum. Wer hätte gedacht, dass mich der letzte Job so runterzieht, es ist wirklich gut, dass ich dort nicht mehr arbeite. Das neue Selbstbewusstsein hat derzeit den Effekt, dass ich nicht mehr ständig mit dem Kopf zum Boden herumlaufe und überrascht bin, welche Gesichter es alles zu entdecken gilt. Ja es gibt sogar Männer die mich anschauen, das gefühlt keiner guckt, hat also nichts mit meinem Gewicht zu tun, sondern eher mit meiner Kopfhaltung. Weitermachen und hoffentlich nicht krank werden, aber ich bin ja wachsam.

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Teamsitzung, Kalender, Kreuzberg, Rollstuhlrampe und Pause

Gestern Teamsitzung und Schulung, wobei ich zugebe, dass ich die Schulung nicht auf dem Schirm hatte und nur zufällig noch da war. Es gibt derzeit so viele Termine, dass ich doch dazu übergegangen bin sie in einen Kalender aufzuschreiben, der Termin gestern ist mir entgangen. Heute weitere Termine, 3 Stück an der Zahl, dabei würde ich mich heute lieber ausruhen. Der Abend gestern in Kreuzberg war nett, viel geredet und gelacht und erstaunlicherweise von 1 bis 2 Alster etwas angetrunken gewesen. Heute bin ich die Rollstuhlrampen-Beauftragte, es kommt ein Fachmann und ich hoffe der kann mir im Dschungel der angebotenen Rampen weiterhelfen. Am Wochenende ist Pride Parade und ich werde wohl aus beruflichen und privaten Gründen hingehen. Mal sehen wie es wird, das letzte Jahr war es ganz lustig. Gestern, besonders abends, viel geschwitzt und so freue ich mich jetzt auf meine Dusche. Irgendwie habe ich derzeit immer das Falsche an, meist ist es zu warm. Aber gut, besser viele Termine, statt liebeskrank zu Hause zu sitzen. Auf in den Tag, morgen gibt es dann eine kleine Pause.

Verpennt und Geduld

Upps, verpennt, jetzt heißt es beeilen. Diese Nacht gut geschlafen, mit Bettdecke und Kissen. Gestern der Tag war erfreulich, denn ich durfte tatsächlich mit in die Beratung und konnte auch was dazu beitragen. Noch eine andere Aufgabe bekommen und hoffe, diese Woche verlässt mich nicht meine Kraft, denn es gibt ein volles Programm. Heute Arbeit und abends noch mit einem Freund treffen. Wird schon alles, auch wenn ich zu wenig Stunden habe um mit meinen Kolleginnen mitzuhalten. Aber mit etwas Glück ändert sich das vielleicht noch. Das Wetter ist verhalten, grau bei 24 Grad. Auf in den Tag, es wird schon alles werden, es heißt nur Geduld.

Nacht, Beerdigung, Testament, kochen und Arbeit

Seltsame Nacht, oft wach gewesen, aber wieder eingeschlafen. Es war schwer einzuschlafen, ohne Decke, mit nur einem Kissen, aber mein Bettzeug hängt zum Trocknen auf dem Wäscheständer. Heute sollte es besser werden, denn Kissen und Decke sollten bis heute Abend trocken sein. Gestern endlich meinen Vogel beerdigt, es war schwierig den richtigen Zeitpunkt zu finden, wo niemand hinter dem Haus spielt, chillt oder spazieren geht. Ich bin erleichtert, ich konnte zwar nicht weinen, aber irgendwie hat der tote Vogel für einen dicken Klos in meinen Hals gesorgt. Gestern noch mit der Mutter im Wald gewesen und über ihre Geschenkphilosophie und das Testament gesprochen. Zu essen gab es wieder Hähnchen mit Erdnusssoße und obwohl das zu meinen Lieblingsgerichten gehört, war die Begeisterung darüber verhalten. Irgendwie seitdem er weg ist, koche ich schlecht oder ich koche normal, aber es schmeckt mir nicht mehr so. Wir haben immer gemeinsam gekocht und gegessen, es ist seltsam jetzt allein zu kochen und zu essen. Heute Arbeit, ich hoffe mit meiner ersten Beratung, auf jeden Fall werde ich früher zur Arbeit fahren deswegen und dann entscheidet die Kundin. Die Sonne scheint, lila Chrysanthemen blühen in meinem Wohnzimmer und es riecht nach Waschmittel. Der Kaffee schmeckt und ich sitze in einem gestreiften Kleid mit Erdnussflecken auf meinem Sofa, ich hoffe in nächster Zeit stirbt niemand mehr, mir reicht das alles.

Beklaut, Wechseljahre, Haushalt, Erdnusssoße und frei

Eine seltsame Nacht liegt hinter mir, mehrfach aufgewacht u. a. von einem Anruf meines Zahnarztes um circa 9 Uhr. Wieder eingeschlafen, aber dann wild geträumt: Ich hatte eine schwarze Hüfttasche und aus der wurden mir Schlüssel, Handy und Geldbörse geklaut. Als ich es bemerkte war ich in Panik, jammerte und malte mir die Größe des Schadens aus. Ich argumentierte im Traum noch, dass mir das noch nie passiert ist und heulte. Komischerweise wusste ich aber da schon, dass es ein Traum ist und ein beherztes aufstehen, beendete das Heulen und die Panik. Komischer Traum, eine Hüfttasche habe ich das letzte Mal in den 90ern getragen und auch das entwendete Handy war ein Modell, dass ich nie besessen habe. Seit gestern Frauenschmerzen, doch derzeit bin ich froh darüber, weil mich in letzter Zeit alle Leute mit den drohenden Wechseljahren voll quatschen. Ich will keine Wechseljahre und wenn ich meine Oma und meine Mutter als Beispiel heranziehe, bleiben mir auch noch Jahre bis es soweit sein wird. Keine Ahnung warum die Mitmenschen einen ständig auf die biologische Uhr hinweisen müssen. Charmant ist das nicht und auch nicht fürsorglich. Gestern zu Hause fleißig gewesen, geputzt, Wäsche gewaschen und gekocht. Es gab Hähnchenfilet mit Gemüse in Erdnusssoße und Kokosmilch. Das war sehr lecker, aber ein Teller davon reichte wirklich. Heute frei und nicht viel vor nur ein Päckchen zurückschicken und den Müll wegbringen. Ich habe angefangen mein Bettzeug zu waschen, letzte Spuren beseitigen und auch eventuelle Reste der Birkenpolle wegwaschen. Auf in den Tag, den Rest der Woche habe ich täglich was zu tun, inklusive Samstag.

Arbeit, Glücksfall, Telefonnumern und Facebook, Freiheit und relaxen

Gestern der Tag war eigentlich ganz erfreulich, morgens Arbeit mit netter Kollegin und ein angeregter Austausch über einen Integrationsfall Arbeit. Das Tollste, ich darf nächste Woche bei der Beratung dabei sein, es sei denn die Kundin mag mich nicht. Drückt mir die Daumen, dass es gut geht, ich brauche dringend Erfahrung in der Beratung. Nach der Arbeit noch einkaufen, aber dann doch zu faul gewesen zu kochen. Überhaupt zu faul gewesen, nichts mehr gemacht, außer eine Wäsche gewaschen, Wohnungsputz dann heute. Aktuell bin ich sehr optimistisch was die neue Arbeit angeht, klappt die Stundenerhöhung, bin ich mehr als zufrieden mit meinem Wechsel. Der Jobverlust beim anderen Arbeitgeber könnte also noch zum Glücksfall werden. Die Sonne scheint, Spatzen singen und die Autos rauschen vor meinem Fenster. Ich habe mein Facebook-Rätsel gelöst, wie es möglich ist, das Jemand der deine Telefonnummer hat, plötzlich auch dein Facebook-Profil kennt. Es liegt am Messenger auf dem Handy, dort gibt es eine Funktion die es Facebook erlaubt das eigene Telefonbuch mit potenziellen Kontakten auf Facebook abzugleichen. Erlaubt man das, bekommt man zu fast allen Telefonbucheinträgen die dazu passenden Facebookprofile als „Freund“ vorgeschlagen. Sehr indiskret, dass wenn man eine Handynummer hat, man auch das Facebookprofil hat, aber ich gebe, zu ich fand es ganz praktisch, auch wenn ich es andersrum erschreckend fand Facebookanfragen wegen meiner Telefonnummer zu bekommen. Ist fraglich, ob diese Funktion wirklich irgendeinen Datenschutz entspricht. Gestern kurz mit ihm gesprochen, er ist so fern und abends bei einem Liebeslied kullerten dann die Tränen. Er ist weg, kommt nicht wieder und mir bleibt meine schale Freiheit. Heute nicht viel vor nur putzen und relaxen.

Alptraum, toter Vogel, Arbeit und Krankenkasse

Seltsam geträumt, so seltsam, dass ich jetzt noch immer ganz mitgenommen bin. Es ging wieder um eine Altbauwohnung, aber ich denke dieses Mal war es eine Wohnung, in der ich in Köln gelebt habe. Gestern den Reis mit Paprika aufgegessen, ich sollte lernen nur für 1-2 Tage zu kochen und nicht wie jetzt für mindestens 3 Tage. Dann gestern noch ein Trauerfall, Lukas, ein Nymphentsittichhahn, ist gestern nach knapp 17 Jahren gestorben. Ich muss ihn noch beerdigen und mir noch überlegen, ob jetzt die Zeit ist einen Teil meiner Vögel wegzugeben. Ich denke daran 2 Wellensittiche und eine Voliere wegzugeben. Ich will keine Vögel mehr, nach fast 30 Jahren darf man seine Meinung mal ändern. Die Überlegung war mir irgendwann eine Katze anzuschaffen, aber ich glaube, ich will gar kein Haustier mehr. Heute arbeiten, zum Glück nur ein paar Stunden und ich werde genug zu tun haben. Danach endlich frei, ich brauche mal eine Woche, in der ich meine Ruhe habe. Zahnarztbesuch war ok, aber es wird wohl teuer werden für mich und ich darf weiter rennen, dieses Mal zur Krankenkasse. Muss noch ein Päckchen zurückschicken, ist immer die Sache mit der Darstellung im Netz und der Realität, in diesem Fall stimmen die Farben einfach nicht. Alptraum, toter Vogel, Arbeit und Krankenkasse, mein Leben ist eine Baustelle