Die Woche, Resturlaub, Auseinandersetzung, Brief und Er

Woche überlebt, auch wenn ich mir nicht so sicher bin, ob es eine gute Idee ist weiterhin dort zu arbeiten, wo man mich schlecht behandelt hat. Aber jetzt einen Krankenschein nach dem anderen holen, um dort nicht mehr hinzugehen, finde ich auch nicht OK. Mein Plan ist nur noch nächste Woche durchzuhalten und dann meinen Resturlaub zu nehmen. Der Tag gestern war ok, trotz einer Auseinandersetzung mit einem Klienten, auf die ich aber dieses Mal gleich reagiert habe und Pronto gegeben habe. Schade eigentlich, dass jetzt wo ich das gelernt habe alles vorbei ist. Warte täglich auf meinen Brief vom Jobcenter, ich wüsste zu gern was die berechnet haben und ob ich dieses Mal vielleicht einen Anwalt für mich selbst brauche. Heute noch Kleidersortieren, wenn ich was in meinen alten Job gelernt habe, ist es Altkleider in einem wahnsinnigen Tempo auszusortieren, heute mache ich das für meine Mutter. Das Wetter ist erfreulich, genießen solange es da ist, nächste Woche war es das wahrscheinlich wieder. Er hatte Geburtstag, wie so viele derzeit, aber mehr als ein Geburtstagsgruß war nicht drin. Bin stolz auf mich solange abstinent von ihm zu leben, obwohl wir uns gesehen haben. Es sollte besser dabei bleiben und derzeit denke ich, habe ich auch die Kraft dazu. Mal sehen wie alles wird, ich hoffe besser, ein neues Leben wartet.

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Sonne, Frauenteam, Endspurt und Jobcenter

Die Sonne gestern hat gut getan, ein paar Stunden Arbeit und dann durch die sonnige Stadt rennen, einkaufen an Ort A, B, und C und Geld ausgeben, das ich nicht habe. Auf dem Balkon essen und rauchen und dann feststellen, dass auf meinen Balkon bereits 30 Grad waren und es mir etwas zu warm war. Wird schon alles werden mit dem neuen Job, auch wenn es wieder ein Frauenteam ist. Heute paradiesisches Ausschlafen, wunderbar, wenn der Tag so locker und ohne Wecker beginnt. Geschafft, diese Woche ist fast vorbei nur heute Mittag bis abends arbeiten. Da der Samstag morgen verplant ist gestern schon Samstag gespielt, den Wocheneinkauf gemacht und Wäsche gewaschen. Die Spinnen mache es sich hier bei mir gemütlich, es ist wohl Staubwedel Zeit. Der Baum vor dem Fenster bekommt langsam grüne Blätter und leider fliegt auch mein Feind die Birke wieder. Das Jobcenter gestern zurückgerufen und es ging um die Berechnung meines Folgeantrags, der jetzt allerdings fertig sein soll. Vorab ein Brief meiner Arbeitsberaterin, sie möchte mich im Mai sehen, allerdings um 8:30, keine Ahnung wie ich das hinkriegen soll. Ich hoffe, dass das jetzt der Sommer ist, der hoffentlich bis Ende August bleibt. Die Sonne gibt Kraft, die ich derzeit gut gebrauchen kann. Auf in den Tag freue mich auf die Klienten und bin mir nicht sicher, wann ich ihnen sagen soll, dass ich bald weg bin.

Tag 4, gesprächige Kollegin und Jobcenter

Tag 4 meiner 5-Tage-Woche. Alles gut soweit, bin abends auch früher müde, aber es ist schon seltsam, wenn man bereits gegen 22 Uhr das erste Mal dran denkt ins Bett zu gehen. Gestern der Tag war ok, endlich auf der alten Arbeit eine Kollegin erwischt, die auch reden wollte. Das hat gut getan, immerhin weiß ich jetzt was schiefgelaufen ist. Das Traurige daran ist nur, es ist ein Vorfall, für den ich nichts konnte, ansonsten scheine ich doch nichts falsch gemacht zu haben. Angeblich hat mein alter Arbeitgeber durch meinen Vorfall viel gelernt, leider auf meine Kosten. Das Jobcenter hat gestern mehrfach bei mir angerufen, nur leider innerhalb meiner Arbeitszeit, wo ich das Handy immer im Schrank habe und nicht bei mir trage. Heute heißt es zurückrufen, ich hoffe sie wollen mich nicht köpfen. Heute zum neuen Job, mal sehen wie es wird, noch kennen wir uns nicht. Danach noch einkaufen und Päckchen abholen, wird schon alles werden, wenn das Jobcenter mitspielt.

Teammeeting, Frühtage, Arbeit, Schweigen und Gewöhnung

Gestern im Megatempo für die Arbeit fertig gemacht und dann leider nichts klären können, da das Teammeeting ausfiel. Ich schwebe also weiterhin, aber immerhin kenne ich jetzt meinen Urlaubsanspruch für dieses Jahr. Seltsam solche Frühtage, diese Woche habe ich eine Menge davon. Aber gut es ist sonnig, da fällt es sogar mir leichter früh aufzustehen. Leider auch kein freies Wochenende wie ich feststellen musste, Samstag und Sonntag sind bereits verplant, keine Ahnung wie ich das machen soll, diese Woche nie allein zu sein. Normalerweise brauche ich meine freien Tage, genauso wie meinen langen Schlaf. Diese Woche und wahrscheinlich auch nächste Woche gestrichen. Gestern nur gearbeitet und danach mit dem Hund durch die Gegend gerannt, immerhin der Abend gehörte mir. Keine Ahnung wie das mit der neuen Arbeit werden soll, ich habe meine Zweifel, aber hoffe weiterhin Gutes. Seltsam ist dagegen das Schweigen auf der alten Arbeit, keiner spricht mich auf meinen Weggang an, alle lächeln und tun so als wäre nichts. Heute erst zum Teammeeting im neuen Job und dann zum alten Job arbeiten, wird ein langer Tag, aber nicht heulen, ich kann mehr, das weiß ich und diese und nächste Woche kann ich mal beweisen, dass ich auch mit mehr Stunden belastbar bin. Ich bin es nur nicht mehr gewöhnt. Also auf in den neuen Lebensabschnitt, ich werde mich schon dran gewöhnen.

Entscheidungen, Realität und Zukunft

Hm, war das die richtige Entscheidung? Fragte ich mich gestern nach meiner ersten Veranstaltung im neuen Job. Ich hatte mich so gefreut, dass ich wohl etwas ganz anderes erwartet hatte. Willkommen in der Realität. Überlegen hilft jetzt nicht mehr, es gibt kein zurück. Da muss ich jetzt durch, genau wie heute in dem alles entscheidenden Gespräch. Verschlafen habe ich, nachdem ich heute Nacht gegen 5 plötzlich knallwach war. Jetzt heißt es beeilen, diese Woche wird stressig, kein Tag frei bis Samstag. Auf in die neue Zukunft Hauptsache dran bleiben.

Zukunft und Vergangenheit, Vorfreude und Trauer

Heute eigentlich Interessenkonflikt denn heute ist die Beerdigung einer Klientin von mir. Eigentlich wollte ich da hingehen, trotz freien Tag, aber uneigentlich arbeite ich da nicht mehr lange und bin zur Einführungsveranstaltung für meinen neuen Job geladen. Die Zukunft schlägt also heute die Vergangenheit. Wahrscheinlich werde ich mich heute trotzdem schwarz kleiden und in Gedanken mit auf dem Friedhof stehen. Schon Nummer 2 auf der Sterbeliste und es stehen weitere an, Zeit, dass ich da wegkomme bevor noch mehr sterben. Ich hoffe im neuen Job wird das anders mit den sterbenden Klienten.

Gestern nicht viel los, ein bisschen geputzt, telefoniert, Mails geschrieben und ungeliebte Geschenke bei Ebay eingestellt. Abends dann noch die Hunderunde und ein panisches Suchen nach den Hartz IV Regeln, ich habe wohl doch keine Totalsperrung zu erwarten, das Schlimmste was mir passieren kann ist eine teilweise Sperre. Erleichterung, Miete und Essen sind die nächsten Monate gesichert. Zu früh ist es mir heute, ich hoffe, in Zukunft muss ich nicht um 10 beginnen, aber ich vermute heute Nachmittag weiß ich mehr. Auf in den Tag, Vorfreude und Trauer wechseln sich ab, wird schon alles werden.

Sonnenschein, E-Mails, Personalfragebogen und Arbeitergöre

Schon besser, ausgeschlafen, Sonnenschein, gut Kinder schreien im Hausflur, aber das geht vorbei und wie immer das unermüdliche Rauschen der Straße vor meinem Fenster. Gestern entspannt, Frühstück, Badewanne, gestaubsaugt, Wäsche gewaschen, gekocht und viele mehr oder weniger sinnige E-Mails geschrieben. Ich lebe in meinem Vorratshaushalt, Kaffee ist für den Monat da, ebenfalls Tabak für die Woche, Brötchen und Brot für heute und die Woche und so weiter, keinen Grund so schnell einen Supermarkt zu besuchen. Heute wahrscheinlich noch ein Spaziergang mit dem Hund im Wald und mal sehen was Balkonien bis dahin sagt. Bin gespannt auf morgen und muss noch einen Personalfragebogen ausfüllen, was wäre Deutschland ohne Nummern für jede Person, ich kenne meine Nummern immer noch nicht auswendig.

Habe Lust auf Neues und möchte das Alte so schnell es geht vergessen, aber noch stecke ich mittendrin im Alten. Meine beste Freundin macht jetzt vielleicht endlich ihren Bachelor, Jahre hat es gedauert, bis sie einen Neustart wagte, also werde ich bald eine Akademikerin mehr kennen. Ich werde es wahrscheinlich in diesem Leben nicht mehr und bleibe eine abgebrochene Akademikerin. Vor ein paar Wochen dachte ich ja sogar nochmal an ein Studium, aber meine Karten wurden seitdem total neu gemischt. Dann halt nicht, bleibe ich die Arbeitergöre als welche ich geboren wurde. Aber gut auch für mich wird es in nächster Zeit viel zu lernen geben, ich freue mich darauf und dann mal sehen.