Scharf und laut

Kochen ohne Geschmackssinn und Geruch ist wohl wie Musik für einen Tauben.
Aber ich habe beschlossen trotzdem zu kochen und es so scharf zu machen, dass auch ich was merken müsste. Das ist dann wohl vergleichbar wie sehr laute Musik für einen Tauben, der kann die Musik dann durch die Vibration spüren.

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Sozialleben, Wahl, kämpfen und aufwärts

Gestern verdammt lange wach gewesen und kaum geschlafen am Tag, es geht wohl wieder aufwärts, auch wenn die Taschentücherhaufen nicht kleiner werden. Immer noch nichts riechen und schmecken, aber keine Körperschmerzen mehr beim Husten. Ganze drei Leute haben sich angeboten für mich einkaufen zu gehen, das finde ich toll, auch wenn ich diese Angebote nicht nutzen werde. Es spricht für ein wieder intaktes Sozialleben, dass man mich nicht allein dahin siechen lässt. Das freut mich sehr. Ich habe wieder Freunde, die mich auch verrotzt mögen. Mehr brauche ich nicht, ich bin glücklich damit. Heute gegen 5 Uhr hellwach gewesen und nur schwierig wieder eingeschlafen, keine Ahnung was das sollte. Mal sehen, wann ich mich aufraffen kann wählen zu gehen, jede Stimme zählt, die AfD darf einfach nicht zu stark werden. Ihm geht es gut, das Zimmer ist bis nächstes Jahr sicher und er hat einen Job der ihm gefällt, es wird Zeit für gute Zeiten, endlich mal nicht nur kämpfen. Es wird Zeit für mein Frühstück ohne Geschmack und dann duschen, warmes Wasser tut sehr gut, habe eine Apotheke in meiner Nähe entdeckt, es geht wieder aufwärts, wenn auch nur langsam.

Grippe

Zurück vom Arzt, mir muss es schon verdammt dreckig gehen, wenn ich freiwillig um 6:50 beim Arzt bin, weil es sonst keinen Termin gibt. Ich schließe mich der Grippe Epidemie an, die gerade in Berlin tobt und wurde mit Tabletten versorgt. Sorgen macht mit der Hustensaft: Codein, scheine wohl schlimm im Hals auszusehen. Jetzt noch bis 9 warten und alle anrufen die meine Krankheit was angeht. Ich will ins Bett, ich will nicht rauchen, denn das schmerzt und ich sollte was essen, auch wenn ich keinen Bock dazu habe. Wer weiß wer mich angesteckt hat, da ich viel mit Menschen arbeite, ist die Auswahl wohl groß. Schaffe es heute nicht mehr zum anderen Arzt, das muss warten, ich hoffe, bis Montag geht es mir wieder besser. Kacke, alles verdammte kacke, mein Bett ruft.

Krankheit und Probearbeiten

Tja da sage ich dem Leben den Kampf an und dann erwischt mich eine Krankheit. Denke keine Grippe oder Erkältung, obwohl vielleicht doch. Hals tut weh und Nase zu, aber kein Fieber oder so. Die Tage Kontakt gehabt zu jemanden mit Grippe und mit Bronchitis. Bin jetzt unsicher, ob ich so Probearbeiten kann, eigentlich keine guten Voraussetzungen. Die ganze Nacht immer wieder wach geworden von Halsschmerzen, aber auch die Nase spinnt. Könnte derzeit nur trinken und trinken und ich würde auch gern schlafen, aber das geht nicht. Da habe ich mein Gerstenkorn gerade überlebt und jetzt der Scheiß, heute von 13 bis 22 Uhr unterwegs zu sein erscheint mir als nicht so tolle Idee. Warten wir 2 Stunden ab, dann entscheide ich.

Es geht voran, 30 Stunden Woche, Teamsitzung und bester Weg

Keine Ahnung was mit mir los ist, gestern um 22 Uhr schlafen gegangen und heute bis 9 gepennt. Wirr geträumt, aber alles wieder vergessen. Es geht voran, der Probetag die Woche steht und der Urlaub auch. Jetzt muss ich nur noch durchhalten bis November. Gestern nur das Nötigste eingekauft, keine Vorräte, aber noch geht es hier allen gefiederten und ungefiederten Bewohnern gut.

Mal sehen wie es morgen wird, mein Plan ist ja mit 30 Stunden Arbeit die Woche genau soviel zu verdienen wie früher mit 40 Stunden plus die Woche, das scheint derzeit machbar, wenn das klappt, bin ich beruflich sehr zufrieden. Und wenn es nicht klappt, finde ich einen anderen Weg, mein Dickkopf hat bisher immer viel erreicht. Auf Arbeit halte ich zu meinen möglichen Nebenverdienst bisher die Klappe, das gebe ich erst bekannt, wenn es feststeht.

Heute Teamsitzung, dieses Mal mit mir, so soll es auch sein, ein Team, das ohne mich Teamsitzung macht ist auch Dauer nicht tragbar. Aktuell türmen sich die Fernsehaufnahmen auf meiner Festplatte, komme nicht zum Sehen oder habe keine Lust sie zu sehen. Von ihm nichts gehört, angeblich ist er zu krank mich zu sehen, geht aber auf Konzerte und auf Ausflüge, scheiß Facebookspionage, aber gut ich weiß Bescheid, auch wenn es nicht gerade schmeichelhaft ist. Kümmere ich mich doch mal um meinen Scheiß und nicht um seinen, das ist wohl der beste Weg.

Schlaf, Urlaub, Job und Einbahnstraße

Früh zu wenig Schlaf, aber noch alles im grünen Bereich. Kaffee gekocht, rauchen, atmen, auch heute werde ich es packen. Nur wenig Klienten zu betreuen und Stellung halten. Mein Urlaub hat sich erstmal erledigt, weil ich wegen der Kollegin bis gestern nicht die Flugbuchung zusagen konnte. Ärgerlich, vor allem, nachdem sie schon wochenlang Urlaub hatte und ich gar nicht. Unfair ist das, denn sie musste die letzten Wochen nicht besonders hart dran. Gestern noch telefoniert und meinen Frust dazu losgeworden, der andere Arbeitgeber meldet sich nicht, aber wenn nicht, werde ich es auch überleben. Ich kann mir auch bessere Jobs vorstellen.

Immerhin heute früh frei, nicht wie gestern mit Überstunden, bin ich froh, wenn ich den Empfangsjob los bin, wird Zeit sich nach richtigen Jobs umzuschauen. Einkaufen muss ich heute, nichts mehr da, sogar die Konservensuppen sind alle. Irgendwie rast der September, eine Einbahnstraße Richtung Winter und dann kommt auch schon bald der Geburtstag. Gestern morgens Schweißausbrüche gehabt und nachmittags Nasenbluten, ich hoffe ich werde nicht krank, wäre nicht das erste Mal, dass mein Körper sich einfach Urlaub nimmt, wenn er von Arbeitgeber nicht bewilligt wird. Auf nach Schöneberg, auch heute wird vorbeigehen.

Schlafen, Empfang, Urlaub und die Woche

Keine Ahnung was mit mir los ist: Ich will die ganze Zeit schlafen, ich kann die ganze Zeit schlafen. Trifft sich ja gut, aber für Winterschlaf ist es eigentlich noch etwas zu früh. Gestern über 12 Stunden gepennt, nur minutenweise oder stundenweise aufgestanden, um zur Toilette zu gehen oder zu essen. Heute früh wach, Termine warten, die ganze Woche wartet. Könnte weiter pennen, aber ist nicht. Meinen Geld-Leih-Nachbar scheine ich durch konsequentes nicht Tür öffnen abgewimmelt zu haben, sehr gut. Mein Auge sieht nach Außen wieder normal aus. Heute 6 Stunden den Empfang bewachen, wird schon alles werden. Warte auf Nachricht wegen den neuen Job und muss die Sache mit dem Urlaub klären, leider plant auch eine Kollegin zum gleichen Zeitpunkt Urlaub. Es war wohl ein Fehler öffentlich zu sagen, dass ich Probleme beim Laden schließen hatte. In Zukunft Schnauze halten. Im Vogelkäfig wird gebalzt, na irgendwer muss das wohl in meiner Wohnung tun. Das Bad ist immer noch nicht geputzt, hatte keine Lust, aber es sieht ja keiner. Auf in den Tag, auf in die Woche.