Traum und Realität, langweilig, Termin und Motivation

Wild geträumt, zum Glück aufgewacht und schnell alles vergessen, ich weiß nur es war sehr unangenehm. Wegen der Medikamentenumstellung und dem Stress habe ich derzeit Angst, dass ich nicht mehr unterscheiden kann, was Traum ist und was Realität, aber aktuell sind die Unterschiede sehr klar und gesund. Langweilig und kalt war es gestern im Laden, der Umsatz ein Witz, gut die Rosinen aus dem Sortiment sind weg, was jetzt bleibt sind wohl Sachen die großteils im Lager landen werden. Das sind leider viel zu viele Sachen. Ausgeschlafen habe ich und der Kaffee schmeckt, doch der Tag grüßt kalt und grau. Die Ämter haben jetzt meine Briefe und Unterlagen und ich warte auf Entscheidung, mal sehen, ob ich dieses Jahr noch Post bekomme. Weihnachtsgeschenke fehlen noch, aber ich habe keine Idee, was sich die restlichen 3 Menschen wünschen. Eine Ratsuchende für morgen hat abgesagt, ich hoffe es sind nur Terminprobleme und nicht der Frust, dass ich ihr bisher kaum helfen konnte. Gestern wieder eine Stammkundin, die von ihrem Tod noch nichts mitbekommen hat, wieder alles erzählen, ich bin müde von ihrem Tod zu erzählen. Es wird Zeit, dass das Jahr endet, das Jahr war Mist, nicht nur für mich. Auf in den Tag und irgendwo her Motivation geklaut.

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Lotto, Weihnachtsbonus, Beratung, Hühnerherzen und Laden

Guten Morgen. Aufgewacht, Kaffee gekocht und Mails gelesen. Ich bin Lottogewinnerin, leider nur über einen Euro. Da kann ich mir ja jetzt überlegen was ich mit dem Gewinn anstelle, vielleicht eine Packung Kaugummi. Gestern auf Arbeit geklärt, dass doch alles ok mit dem Weihnachtsbonus war. Keine Ahnung warum mir die Kollegin mit dem Halbwissen Angst und Ärger bereiten musste. Feststellen dürfen, dass ich am Montag einen Arbeitstermin schlichtweg verschlafen und vergessen habe. Sehr peinlich, aber auch wenn ich daran gedacht hätte, wäre es einfach zu viel für mich gewesen. Zum Glück wollte mich der Chef nicht hängen. Nachmittags eine Beratung, aber noch keine Ahnung was ich für diese Person tun kann, aber ich denke darüber nach. Abends dann Pizza machen beim Vater und auch einen Topf voll Hühnerherzen mit Nudeln und Möhre für den Hund. Der Hund hat mich gestern Abend ignoriert, aber er hat eine große Portion von den Hühnerherzen gegessen. Irgendwie ist der Hund jetzt sehr auf meinen Vater fokussiert, aber gut, ihm hat er sein Leben zu verdanken. Heute Laden, mal sehen wie es wird, aktuell kein Gefühl, ob es heute langweilig oder anstrengend wird. Der Countdown läuft, nächste Woche ist alles mit dem Laden vorbei, ich weiß nicht, ob ich darüber erleichtert oder traurig bin. In den letzten Tagen verfolgen mich die Bilder aus dem Krankenhaus, wie soll man ein Bild der toten Mutter verdrängen? Habe immer noch Angst, wenn der Vater wie gestern, stundenlang zu spät kommt. Eigentlich kommt er immer zu spät, aber mein Vertrauen, dass nicht passiert ist, ist nicht 100 %. Auf in den Tag, bald wird alles besser, einfach weitermachen.

Gestern, Dunkelheit, Weihnachtsbonus und nicht ärgern

Guten Morgen. Gestern der Tag war ganz ok, eine Beratung und weiterer Dienst und dann irgendwie in der Dunkelheit nach Hause. Zu Hause dann aufgewärmten Auflauf und Badewanne. Früh aufstehen ist immer noch nichts meins, er reicht doch, wenn es zum Feierabend dunkel ist, warum muss es auch vor der Arbeit dunkel sein? Heute wahrscheinlich Pizza-Abend mit dem Vater vielleicht auch kochen für den Hund. Drei Weihnachtsgeschenke habe ich nun, es fehlen noch weitere. Gestern eine schlechte Nachricht bekommen, dass mir der Weihnachtsbonus von 200 Euro vielleicht zu Unrecht bezahlt wurde und dass der wieder abgezogen wird. Ist nur blöd wenn das Jobcenter die Kohle zurückfordert und mein Arbeitgeber auch. Dann zahle ich nächsten Monat 400 Euro zurück, obwohl ich nur 200 bekommen habe. Überhaupt nervt mich das Prinzip erstmal überweisen und dann später zurückfordern. Leider passiert das nicht das erste Mal. Das mir das Jobcenter meinen Weihnachtsbonus wegkürzt ist schon mies genug, aber noch draufzahlen ist wirklich mies. Warten wir ab, ich hoffe die Rückzahlungsaufforderungen kommen nicht gleichzeitig, sonst bin ich nächsten Monat am Arsch. Auf in den Tag, bloß nicht ärgern.

Verwirrt, Nachrichten, Postfiliale, Auflauf und Hund

Verwirrt zum Morgen. Aufgestanden und versucht Kaffee zu machen. Erst das Kaffeepulver in die Tasse statt in die Kanne geschüttet, dann Kaffee in Kanne umgeschüttet, Wasser darauf, Kaffee fertig, aber dann die Milch in die Kanne statt in die Tasse geschüttet. Egal das Ergebnis ist ein Milchkaffee in meiner Tasse. Aber ganz schön verpeilt heute. Heute früh geweckt worden von Nachrichten auf meinem Handy, wer mich kennt, schreibt mir keine Nachrichten morgens um acht. Aber die trauernde Freundin meiner Mutter kennt mich kaum. Gestern endlich meine Briefe zur Post gebracht und Briefmarken gekauft, zweiter Versuch, denn die Post-Filiale in Kreuzberg wurde sang- und klanglos geschlossen und so stand ich letzte Woche vergeblich mit meinen Terminsachen vor der Filiale. Ich mag es nicht Fristen zu verpassen, aber wenn Postfilialen ersatzlos verschwinden, was soll man machen, wenn man wenig Zeit hat? Einkaufen war ich gestern auch und aufgeräumt habe ich auch ein bisschen, ein aufgeräumter Haushalt ist das hier jetzt nicht, aber es herrscht auch kein Chaos. Abends tatsächlich für mich gekocht, ein Auflauf mit Kartoffeln, Auberginen, Hackfleisch, Möhre, Zwiebel und Tomate, übergossen mit den Resten der Käsesoße von Sonntag. Das war sehr lecker und es blieb genug davon übrig, um davon noch 2 weitere Tage zu essen. Habe mir gestern selber gelbe Rosen geschenkt, die passen gut zu den gelben Kerzen und Kissen in meinem Wohnzimmer. Sie hatte auch immer frische Blumen auf den Tisch stehen. Am Sonntag mit dem Vater die Tischdecke in ihrer Küche gewechselt, seit ihrem Tod wurde die Tischdecke nicht gewechselt. Der Hund ist jetzt beim Bruder und ich habe kein gutes Gefühl dabei, ich hoffe er überfordert den Hund nicht. Heute Arbeit, eventuell sogar 2 Beratungen, mal sehen wie es wird. Auf in den Tag, aber erstmal den Kaffee austrinken.

Grau, Warensendung, Käsesoße, Sturz und langsam

Grauer Morgen, aber frei. Erfreulich, dass der Postbote mir meine große Warensendung gebracht hat und sie nicht in die Postfiliale gebracht hat. Die anderen Postboten hier, klingeln nicht, wenn die Warensendung zu groß für den Briefkasten ist. Gut etwas peinlich den Postboten 5 Minuten nach dem Aufstehen zu begegnen, aber sehr erfreulich dass ich nicht zur Postfiliale muss. Damit habe ich jetzt ein Weihnachtsgeschenk für meinen Onkel. Gestern die Familienfeier war kleiner als gedacht, mein Bruder kam trotz Zusage einfach nicht und auch von der restlichen Familie nur 3 Personen, so saßen wir dann zu 5 bei Nudeln, zwei Soßen und Pesto. Die Käsesoße ist mir ganz gut gelungen, allerdings fand ich den Geschmack von Emmentaler etwas zu dominant, das nächste Mal besser Gouda benutzen. Der Hund sieht immer noch schlimm aus, aber er hat gegessen. Spät zu Hause gewesen, denn ich rannte danach zu meinen Bus, fiel schmerzhaft auf die Fresse und verpasste den Bus. Zum Glück gab es keine zerissene Kleidung oder Schürfwunden, aber zwei Hände die stundenlang danach rot und schmerzhaft waren. Heute nicht viel vor, ich muss zur Post, einkaufen und im Haushalt gibt es auch einiges zu tun, aber langsam, heute werde ich mich nicht hetzen. Vielleicht heute mal nur für mich kochen, irgendwie koche ich in letzter Zeit nur für meinen Vater und ich sitze dann allein mit Fertigfraß da. Auf in den Tag, morgen dreht sich das Hamsterrad wieder.

Brandenburg, Essen, Katzenfutter, Familie und Bruder

In Brandenburg, in Brandenburg ist mal wieder einer gegen den Baum gegurkt. Nein wir zum Glück nicht und auch das Essen war nicht so katastrophal wie gedacht. Man konnte es essen und ich bin auch satt geworden. Allerdings sind mir Tage wo ich 14 Stunden außer Haus bin einfach zu lange. Irgendwann fand ich die Gespräche zu laut und anstrengend, weil ständig jemand den anderen ins Wort fiel und ich habe mich zu dem Hund gelegt und ihn gestreichelt. Der Hund sieht immer noch schlimm aus, aber er wirkt wieder lebendiger. Er hatte genug Energie und Appetit, um unseren Gastgebern die Katzenfutternäpfe leer zu fressen. Heute auf nach Kreuzberg, Frühstück und dann kochen für ein Familienessen. Das Essen wird deutlich kleiner ausfallen als ursprünglich gedacht, dennn es gab Terminprobleme. Soll mir Recht sein, auch dass sie sehr früh kommen wollen, dann schaffe ich es vielleicht auch früh heim. Geschichten gehört über einen jungen Mann, mit dem ich eigentlich zusammen arbeiten sollte, was aber scheiterte, weil er mich die ganze Zeit bekämpfte, jetzt weiß ich warum er das getan hat. Er hat um seine Lebensgrundlage gekämpft, dabei wollte ich ihn die gar nicht nehmen. Keine Ahnung, ob mein Bruder heute kommt, aber für mich ist da immer noch Eiszeit, mal sehen ob ich wieder milder drauf bin, wenn der Hund nicht mehr wie ein Ersatzteillager aussieht. Das wird aber noch mindestens sechs Wochen dauern. Grau grüßt der Tag, mal sehen ob ich morgen etwas Entspannung finden kann.

Hamsterrad, Brandenburg, Hund und Exil

Guten Morgen. Heute der Tag fühlt sich wie im Hamsterrad an, ich mag nicht, aber die Termine warten. Drei Termine warten, Arbeit 1, Arbeit 2 und dann das Essen in Brandenburg. Arbeit wird schon gehen, aber das Essen in Brandenburg müsste wirklich nicht sein. Ich mag die Leute nicht sonderlich, sie wohnen zu weit weg und kochen können sie auch nicht. Also wo ist der Anreiz dort hinzufahren? Ich finde das auch für den kranken Familienhund zu viel. Gestern war anstrengend, viele Kunden, aber alle ohne Geld und dafür mit Beratungsansprüchen. Hart verdientes Geld gestern. Da hilft nur die Sympathie gegenüber einigen, um durchzuhalten. Grau grüßt der Tag, keine Ahnung was ich anziehen soll und mein Unterleib fühlt sich krampfig an. Gestern hat der Hund mehr gegessen als die ganze letzte Woche, das hat mich sehr gefreut und erleichtert. Dieser Hund hatte immer einen guten Appetit, frisst er nicht, interpretiere ich das als fehlende Lebenslust. Mein Bruder kommt heute Abend nicht mit, vielleicht besser so, denn derzeit würde ich ihn gern ins Exil schicken. Das Exil ist bei mir in zwei Schritten eingeteilt: 1) Ich stelle die Kommunikation ein 2) Ich meide jeden Kontakt mit dieser Person. Ich bin lange herzlich mit Personen, aber wenn jemand verkackt hat, hat er verkackt und ist für mich gestorben. Auf in den Tag, das Grau wartet.