Sonne, Visum, Bafög und Arbeitswoche

Guten Morgen, heute wirklich alles gut, die Sonne scheint mein Schatz hat ein neues Visum bis 2021 und Erleichterung und Freude macht sich breit. Heute früh E-Mails an seine Arbeitgeber geschrieben, um mitzuteilen, dass es ein neues Visum gibt und um nach neuen Verträgen zu fragen. Deswegen jetzt bloggen aus dem Bus. Zum Glück habe ich heute Spätschicht, so starte ich entspannt in die Arbeitswoche. Eine Beratung wartet und geschätzte 20 unbeantwortete Mails ebenfalls. Alles wird gut, nur das Bafögamt bleibt ein Angstgegner, aber auch dafür wird es eine Lösung geben. Auf in die Woche, es gibt viel zu tun.

Fusion, spät und Emotionen

Guten Morgen, heute früh angestrengte Diskussionen zu einer möglichen Fusion von IBM und Oracle auf Englisch, ich finde diese Idee nicht so erfolgsversprechend, er schon. Jetzt zu spät dran, aber ich denke nicht so schlimm, denn ich habe keine vorort Beratung um 11, sondern nur eine lockere Verabredung zwischen 11 und 12 zu telefonieren. Komisch ohne Vater in der Stadt, er ist weit weg und braucht heute Abend keine Pizza. Gestern wieder sehr emotionale Diskussionen auf Arbeit, ich hoffe wir schaukeln das alles noch zu ruhigeren Gefielden. Die Zähne sind in Ordnung, der Blutdruck zu hoch, ich glaube die Arbeit regt mich derzeit zu sehr auf. Sitze im Bus auf dem Weg zur Arbeit, mal sehen was der Tag so bringt.

Früh, Fortbildung und unterbesetzt

Früher Morgen, heute Fortbildung und wenig Schlaf. Er ist sogar vor mir aufgestanden, dabei muss er erst um 11 arbeiten und nicht wie ich um 9. Die Nacht war zu kurz und ich vermisse Schlaf. Sitze wieder bloggend im Bus und hoffe, ich komme trotz verpassten Bus und Stau noch pünktlich an. Gestern ausgiebig mit der besten Freundin telefoniert, wenn wir reden werden es immer Stunden. Kein Frühstück, aber eine Banane dabei. Schauen wir mal wie der Tag wird, alles besser als Büro heute, gestern war die Hölle im Büro los und wir sind wieder unterbesetzt. Fahre Bus, fahre schneller.

Früher, Verschlüsselung, Tabaktasche und Sicherheit

Früher ins Bett und noch früher wach, eine Horde von Kindern rannte heute früh durch den Hausflur und weckte mich durch ihr Gebrabbel. Weiter gepennt, aber nicht  mehr lange und vor dem Wecker wach gewesen. Gestern ein ruhiger Tag, an dem ich mich auf Arbeit mit der Verschlüsselung von Mails und Daten beschäftigt habe.  Ich denke,  ich habe eine Lösung gefunden, aber leider noch nicht ganz verstanden wie sie funktioniert. Seltsam, dass sie nicht mehr auf meinen Festnetzanschluss anruft, niemand ruft dort an, außer selten mein Vater und Callcenter. Habe seit gestern, eine neue, schön bunte, handgemachte Tabaktasche. Die alte hatte ich noch von der alten Arbeit. Ein verspätetes Weihnachtsgeschenk an mich selber. Heute früh zur Arbeit, aber auch relativ früh gehen und abends dann kochen für den Vater. Ich vermisse Twoday, seltsam von der alten Blogheimat verstoßen zu sein. Über ein Jahrzehnt war ich treu, egal was passierte. Die beste Freundin hatte laut Arzt, zwei Virusinfektionen nacheinander, aber es ist Besserung in Sicht. Ruhig ist es auf allen meinen Kommunikationskanälen, aber eigentlich gut, ich muss mal zur Ruhe kommen. Gestern geweint, irgendwie kommen die Tränen erst jetzt wo ich endlich mal zu Ruhe komme. 5 Monate ist sie jetzt weg und für mich ist das Thema noch lange nicht abgeschlossen. Meine Wohnung wird immer gemütlicher, diese Wohnung, die ich spontan scheiße fand und sie aber unbedingt haben wollte. Danke Mama für das sichere zu Hause, auch wenn die Details mir nicht gefallen.  Die Sicherheit meiner Wohnung ist ein Grundstein meiner Gesundheit und nicht nur das, meiner Existenz in Berlin. Ich trage Sachen aus ihren Laden, seltsam, wenn man teure Neuware sogar zum Schlafen trägt. Auf in den Tag, mal sehen, ob ich heute die Verschlüsselung kapiere.

Gruß aus dem Regen

Seit zwei Tagen auf der Insel. Gestern schwimmen gewesen, seit gestern Nacht Regen in einer Tour, blöd wenn man beengt zu viert auf 30 Quadratmetern lebt. Da meine Nase entzündet ist, laut geschnarcht zur Freude meiner Mitbewohner. Es ist seltsam hier zu sein, alles erinnert an sie. Meine spontane Reaktion bei Ankunft war heulen. Gerade allein mit dem Bruder, endlich Ruhe. Seitdem ich Gran Canaria kenne hat es noch nie geregnet, es ist als würde die Insel um meine Mutter weinen.

Telefonat, Vögel, Geld und Herbst

Lange telefoniert und früh geschlafen, mein letzter Arbeitstag diese Woche. Ich hoffe es wird nicht so öde wie letzte Woche. Wenn schon am Samstag früh aufstehen, dann sollte es sich lohnen. Aus dem Vogelzimmer erschallt jetzt ein zweiter Sänger, meine vor kurzem gekaufte Vogeldame ist wohl doch ein Kerl, blöd für den anderen Kerl, der eigentlich Eier legen will. Eier wird es wohl nicht geben, dafür jetzt doppelten Gesang. Miete ist bezahlt und auch das Monatsticket, es bleibt noch Geld übrig, was aber nicht mein Geld ist. Das Jobcenter hat endlich geschrieben, aber sie verlangen von mir Nachweise, die ich ihnen jetzt nicht liefern kann. Die Mailbox quillt über, wieder keine Zeit meine Mails zu beantworten. Der Herbst ist bisher ganz erfreulich, ich mag die kühleren Temperaturen und den Sonnenschein. Auf in den Tag, es wird Zeit für ein baldiges Wochenende.

Freier Tag, Verantwortung, Besuch und fremde Gespräche

So schnell geht ein freier Tag vorbei, der Hund fand den Tag sicher klasse, denn wir waren viermal draußen, einmal sogar fast 2 Stunden am Stück. Heute Morgen vom Hund geweckt worden, ist seltsam, wenn man die Augen aufschlägt und direkt vor dem eigenen Gesicht eine Hundeschnauze blickt. Verantwortung, Verantwortung, irgendwie habe ich davon derzeit eine Menge: Zwei Läden, zwei Wohnungen und ein Hund. Mal sehen wie es heute wird.

Gestern noch Besuch und Gesellschaft bei der großen Hunderunde, viel gequatscht. Irgendwas ist mit meinem Handy nicht in Ordnung, denn ich hatte die letzten Tage öfter Anrufe von gespeicherten Kontakten und als ich dran ging, sprach eine völlig unbekannte Person in mein Ohr. Wie kann das sein, dass ich einen Anruf erhalte und plötzlich in einem fremden Gespräch bin?

Heute Abend kann ich den Hund wieder abgeben, ich werde ihn sicher vermissen, aber auch erleichtert sein. Gestern habe ich es auch geschafft mich durch meine mittlerweile über 100 Mails durchzuarbeiten. Postfach ist wieder aufgeräumt. Gestern auch gekocht und zum Essen eingeladen, wurde auch mal Zeit nach Tagen mit Tiefkühlkost. So jetzt Frühstück für den Hund und dann Frühstück für mich.