Unausgeschlafen, Realität und das Leben

Leider nicht ausgeschlafen, weil meine Vögel ab 8 Krach gemacht haben, ist kacke, wenn man erst gegen 3 schlafen war. Aber gut heute habe ich frei, vielleicht schlafe ich am Tag noch 1–2 Stunden. Das Wetter sieht nicht so freundlich aus und die geöffneten Läden locken mich nicht. Ich glaube heute bleibe ich zu Hause und werde nur am Computer arbeiten. Reicht wenn ich morgen und übermorgen unterwegs bin. Privat bin ich derzeit verwirrt, Projektionsfläche und Realität passen nicht mehr zusammen, keine Ahnung wie es weitergeht. Beruflich hoffe ich immer noch und stehe in der Warteschlange, aber ich glaube das wird schon alles, auch wenn es derzeit so aussieht, als würde ich doch als Genesungsbegleiterin arbeiten. Das Leben ist verrückt und ich bin mittendrin, aber es geht endlich weiter, wohin auch immer.

Kaffee, Begehrlichkeiten, Früh-Rhythmus und Würfel

Auf in die nächste und vorerst letzte Früh-Woche. Habe gut geschlafen und trinke erstmal einen Kaffee. Gestern der Tag ging schnell vorbei, viel gequatscht und über meine Begehrlichkeiten nachgedacht. Will man immer das was man nicht haben kann? Aber vielleicht will ich es gar nicht wirklich und habe mich nur verrannt? Warten wir es ab. Komischerweise hält sich heute die Vorfreude auf die Arbeit in Grenzen, aber es ist schon sehr ok für mich dort hinzugehen. Eigentlich würde ich dort gerne nach meiner Ausbildung arbeiten, aber will ich wirklich dauerhaft den Früh-Rhythmus haben? Ich verstehe immer noch nicht den Ansatz, dass ein geregeltes Leben zwangsläufig mit früh aufstehen verbunden sein muss. Warten wir ab was kommt, noch sind die Würfel nicht gefallen. Diese Woche nur 4 Arbeitstage und ein Vortrag am 5.ten Tag, das werde ich schon überstehen. Dann gibt es erstmal eine Pause für mich, mal sehen wie ich das dann nach all der Aktion finde. Aber gut habe mir genug Heimarbeit angelacht dass ich auch diese Tage füllen sollte. Ab unter die Dusche, eine neue Woche wartet.

Morgens um 8, Oma, Reinlichkeitstick und Ende des Geldes

Habe ich es doch geahnt, mein 10-2 Rhythmus ist dahin. Statt dessen heißt es jetzt in der Woche 6-22 Uhr und am Wochenende 8-0 Uhr. Das stellt mich vor neue Herausforderungen, denn ich habe keine Ahnung was man am Sonntag um 8 macht. Eigentlich habe ich mir heute eine Gast geladen, aber aktuell habe ich wenig Bock drauf. Meine Vögel schreien, obwohl alles gut ist und ich schaue in den Tag und mache mir Sorgen um meine Oma. Meine Eltern sind gerade bei ihr und berichteten gestern, dass das Haus wohl in einen schlechten Zustand ist. Sie braucht wohl mehr als eine Putzfrau, sondern eher eine Pflegekraft. Da habe ich ja noch weniger Bock sie zu besuchen, fühle mich aber gleichzeitig verpflichtet sie jetzt gerade zu besuchen. Und wenn ich nur runterfahre um 1-2 Tage für sie zu putzen und zu kochen. Zum Glück habe ich das Messie-Gen meiner Oma und meiner Mutter nicht geerbt, ich bin in einem chaotischen Haushalt groß geworden, irgendwie hat mich das im eigenen Leben zur Minimalistin mit Reinlichkeitstick gemacht. Gestern doch noch gestaubsaugt, das Bett frisch bezogen, Wäsche gewaschen und gekocht. Heute geht es weiter mit Wäsche und Bad und später wird gekocht. Haare färben steht auch mal wieder an, denn meine grauen Schläfen verraten mein wahres Alter. Freue mich immer noch auf die Arbeit und bin froh dass ich dort durch die Essens-Verpflegung einiges spare, denn es wieder Ende des Geldes.

Feierabend!

Schluss mit lustig, 9 Tage lernen und ackern liegen hinter mir, jetzt darf ich endlich entspannen. Natürlich wurde mein Feierabend noch etwas verzögert, denn zwei Kundinen blieben bis nach 15 Uhr und danach musste ich noch die Buchhaltung und die Kasse machen. Das waren jetzt über 72 Stunden am Stück Aktion, doch ich fühle mich gut, keine Symptome oder ähnlliches. Jetzt habe ich aber ehrlich gesagt gar keinen Bock zu kochen und auch staubsaugen und wischen erscheinen mir nicht attraktiv. Ich glaube ich werde mal versuchen zu schlafen, kochen kann ich später noch. Feierabend!

Fleißig

Ich finde die Zeit immer noch unanständig, aber so ist das halt wenn man fleißig in Deutschland ist, da heißt es früh aufstehen. Ich finde zwar dass man auch zu anderen Uhrzeiten fleißig sein kann, aber irgendwie finde ich dafür zu wenig Kooperationspartner. Wer fleißig ist steht um spätestens 9 auf der Matte und ich kann wohl froh sein dass es nicht 8 Uhr oder früher ist. Ganz passabel geschlafen, wenn auch nicht genug. Heute geht die Reise nach Wilmersdorf, so richtig freuen tue ich mich aber nicht. Das letzte Modul ist keine 10 Tage her, dieser Abstand ist mir eindeutig zu kurz. Aber gut, ab Mai werde ich meine Module wahrscheinlich noch vermissen, denn dann kommt entweder die große Leere oder ordentlich Arbeit auf mich zu, ich hoffe zu gesitteten Zeiten. Eigentlich kann ich stolz auf mich sein, denn bisher habe ich meine Ausbildung ohne Verspätungen und Fehlzeiten hinter mich gebracht, das trifft laut meinen Beobachtungen auf keine 10 Prozent der Kursteilnehmer zu. Also weitermachen, immer schön fleißig.

Check und Bett

Aufgestanden, Kaffee gekocht und gefrühstückt. Check.

E-Mails gelesen und gebloggt. Check.
Nachbarn mit Geld versorgt. Check.
Geduscht und Zähne geputzt. Check.
Wocheneinkauf erledigt. Check.
Abgewaschen und Glastisch gereinigt. Check.
Erste Prakitkums-Antwort erhalten und beantwortet. Check.
Personalerin wegen Texter-Job geantwortet. Check.

Reicht erstmal, kochen später, Portfolio vielleicht doch lieber am Wochenende. Kack-Wetta da draußen, ich gehe wieder ins Bett.

Nicht mein Tag, Praktikum, Freizeit und Kerle

Ne, ne, ne, dieser Tag ist nicht nach meinen Geschmack. Das wusste ich bereits um 6 Uhr als ich erstmals wach war und nicht wusste warum. Heute steht nur ein Großeinkauf und das Portfolio auf dem Programm und ungeduldiges Warten auf eine Antwort wegen meiner Praktikumsbewerbungen. Aber gut, noch warte ich keine 24 Stunden, also locker bleiben. Es gibt auch noch einen Notfallplan was das Praktikum angeht, aber irgendwie ist es mir unangenehm da nochmal nachzufragen. Mein Geld-Leih-Nachbar hat mich bisher verschont, aber der klingelt bestimmt noch. Es ist ungewohnt so viel frei zu haben, aber gut es ist das erste Mal seit Monaten dass ich mal 5 Tage am Stück frei habe. Vielleicht schreibe ich noch ein paar Bewerbungen, denn eigentlich wollte ich mit meinen zweiten Praktikum in die Suchthilfe. Mein Buch habe ich gestern beendet und mir gleich gebrauchten Nachschub vom gleichen Autor bestellt, so 150 Seiten Bücher sind halt nur ein kurzer Spaß. Was Kerle angeht bin ich untätig, mein Verehrer aus Kreuzberg ist beleidigt weil ich letztes WE abgesagt habe, der Typ aus Potsdam schreibt seltsame Psycho-Nachrichten und der Dritte, mein Favorit, hat jetzt sein Handy verloren und ist frustriert. Irgendwie alles nicht das Wahre, da bleibe ich lieber allein.