Zukunft und Vergangenheit, Vorfreude und Trauer

Heute eigentlich Interessenkonflikt denn heute ist die Beerdigung einer Klientin von mir. Eigentlich wollte ich da hingehen, trotz freien Tag, aber uneigentlich arbeite ich da nicht mehr lange und bin zur Einführungsveranstaltung für meinen neuen Job geladen. Die Zukunft schlägt also heute die Vergangenheit. Wahrscheinlich werde ich mich heute trotzdem schwarz kleiden und in Gedanken mit auf dem Friedhof stehen. Schon Nummer 2 auf der Sterbeliste und es stehen weitere an, Zeit, dass ich da wegkomme bevor noch mehr sterben. Ich hoffe im neuen Job wird das anders mit den sterbenden Klienten.

Gestern nicht viel los, ein bisschen geputzt, telefoniert, Mails geschrieben und ungeliebte Geschenke bei Ebay eingestellt. Abends dann noch die Hunderunde und ein panisches Suchen nach den Hartz IV Regeln, ich habe wohl doch keine Totalsperrung zu erwarten, das Schlimmste was mir passieren kann ist eine teilweise Sperre. Erleichterung, Miete und Essen sind die nächsten Monate gesichert. Zu früh ist es mir heute, ich hoffe, in Zukunft muss ich nicht um 10 beginnen, aber ich vermute heute Nachmittag weiß ich mehr. Auf in den Tag, Vorfreude und Trauer wechseln sich ab, wird schon alles werden.

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Sonnenschein, E-Mails, Personalfragebogen und Arbeitergöre

Schon besser, ausgeschlafen, Sonnenschein, gut Kinder schreien im Hausflur, aber das geht vorbei und wie immer das unermüdliche Rauschen der Straße vor meinem Fenster. Gestern entspannt, Frühstück, Badewanne, gestaubsaugt, Wäsche gewaschen, gekocht und viele mehr oder weniger sinnige E-Mails geschrieben. Ich lebe in meinem Vorratshaushalt, Kaffee ist für den Monat da, ebenfalls Tabak für die Woche, Brötchen und Brot für heute und die Woche und so weiter, keinen Grund so schnell einen Supermarkt zu besuchen. Heute wahrscheinlich noch ein Spaziergang mit dem Hund im Wald und mal sehen was Balkonien bis dahin sagt. Bin gespannt auf morgen und muss noch einen Personalfragebogen ausfüllen, was wäre Deutschland ohne Nummern für jede Person, ich kenne meine Nummern immer noch nicht auswendig.

Habe Lust auf Neues und möchte das Alte so schnell es geht vergessen, aber noch stecke ich mittendrin im Alten. Meine beste Freundin macht jetzt vielleicht endlich ihren Bachelor, Jahre hat es gedauert, bis sie einen Neustart wagte, also werde ich bald eine Akademikerin mehr kennen. Ich werde es wahrscheinlich in diesem Leben nicht mehr und bleibe eine abgebrochene Akademikerin. Vor ein paar Wochen dachte ich ja sogar nochmal an ein Studium, aber meine Karten wurden seitdem total neu gemischt. Dann halt nicht, bleibe ich die Arbeitergöre als welche ich geboren wurde. Aber gut auch für mich wird es in nächster Zeit viel zu lernen geben, ich freue mich darauf und dann mal sehen.

Kotzen, Ruhe, Frischluft, Beruf und Kraft

Gestern wieder gekotzt, mein Körper signalisiert mir, wenn es zu viel wird. In meiner Situation muss ich mich sogar über das Kotzen freuen, denn es ist ein besseres Warnzeichen als psychische Warnzeichen. Das mit ihm war wohl zu viel und auch die Aussicht da nächste Woche in mein altes Team zu gehen, stimmt mich nicht fröhlich. Deswegen jetzt mal Ruhe, heute und morgen nichts vor, außer hier zu putzen und was zu kochen. Lange geschlafen, das göttliche mit offenen Fenstern, wie sehr habe ich das vermisst, Frischluft beim Schlafen. Jetzt ist es endlich wieder warm genug dazu. Mit meinem Buch komme ich derzeit nur langsam voran, abends sind meist nur 1-2 Kapitel drin, aber ich behalte es bei, denn lesen hilft mir dabei schneller einzuschlafen. Ich konnte lange nach der Krankheit nicht lesen, jetzt kann ich es wieder und deswegen wird es auch gemacht. Gestern bereits für das Wochenende eingekauft, heute muss ich in keinen Supermarkt. Meine Mutter hat mittlerweile meine beruflichen Entscheidung akzeptiert und lästert gemeinsam mit mir über den alten Arbeitgeber. Aber da ist auch Freude auf den neuen Arbeitgeber, das wird sicher eine spannende Zeit. Jetzt erstmal aufwachen und weiter durchhalten, der Brief ans Jobcenter ist weg und jetzt heißt es beten. Immerhin mein Wochenende, die nächste Woche brauche ich alle meine Kraft.

Aufregung, Papierkrieg, Anwalt, Einschreiben und Wetter

War das gestern ein aufregender Tag, so aufregend, dass ich nachts nicht schlafen konnte und mehrere Anläufe brauchte. Erst die Telefonate in der früh, nach denen ich mich nicht gerade gut gefühlt habe, dann mein Papierkrieg für das Jobcenter und dann kam er und schrie nur rum, weil er dem Jobcenter kein Geld zurückzahlen möchte. Der Anwalt hat mittlerweile alles geprüft und die Forderung des Jobcenters ist berechtigt, eine Neuigkeit, die ihn nicht erfreuen wird. Heute eine ruhigere Kugel für mich nur ein Einschreiben wegbringen und den Hund ausführen. Leider ist das Wetter nicht mehr so erfreulich, also heute nicht nur im T-Shirt raus rennen. Meine Woche ist fast vorbei und ich stehe immer noch auf zittrigen Knien, weil ich nicht weiß, ob alles mit den Jobs und dem Jobcenter klappt. Nächste Woche noch meinen (alten) Team entgegentreten und alles weitere besprechen, es bleibt spannend und ich muss sagen, dass ich diesen schwebenden Zustand nicht gerade genieße. Jetzt heißt es endlich Ruhe für mich, alles aufregend genug, auch ohne ihn. Auf in den Tag und weiter gekämpft.

Papierkrieg und Entspannung

So das war jetzt genug Papierkrieg für heute, 2 Stunden für mich selbst geschrieben, kopiert, gescannt und gedruckt und einen großen Haufen Papier für das Jobcenter produziert. Weil das so viel Spaß gemacht hat^^, habe ich das gleiche dann nochmal für ihn getan, denn er hatte wirklich nicht erfreuliche Post vom Jobcenter. Also alles nochmal, schreiben, kopieren, scannen und PDFs für den Anwalt machen. Jetzt reicht es aber, Schnauze voll von Bürokratie, jetzt wird sich entspannt!

Gestörte Kommunikation und Papierkrieg

Was für ein Erwachen, ein Anruf vom alten Arbeitgeber, der aber zum Teil nicht stattfinden konnte, weil irgendwas mit der Handyverbindung nicht ok war. So konnte ich nur kurz mitteilen, dass ich vorhabe im Mai aufzuhören und alle Gegenargumente gingen in einer fehlenden Verbindung unter. Blöd gelaufen, eigentlich wollte ich dieses Gespräch wach, in aller Ruhe und mit guter Telefonverbindung führen. Jetzt ist es passiert und ich bin noch nicht wach und ärgere mich über die Handyverbindung. Na gut ich muss noch ein zweites Telefonat führen, mit dem Chef, das war jetzt die Sozialarbeiterin, aber ich möchte erstmal meinen ersten Kaffee trinken. Hoffe es gibt heute nicht noch mehr gestörte Kommunikation.

Gestern war ok, aber ich habe mich nicht an den Papierkrieg gewagt, der wartet jetzt heute auf mich. Ich glaube, heute verlasse ich nicht das Haus, denn ich werde sicher Stunden damit verbringen Unterlagen zu sortieren, zu kopieren, auszudrucken und für einen Brief zu sammeln. Seltsam ist schon, das mein alter Arbeitgeber so gar nicht verstehen kann, dass ich nicht mehr möchte. Jetzt fühle ich mich mies und meine Verdauung spielt verrückt, erstmal Kaffee, aufwachen und dann das nächste Telefonat.

Sonnenschein, Papierkrieg, Laufbursche, Job und Luxusbad

Guten Morgen, Sonnenschein und Wärme nur für mich. Ordentlich geschlafen und heute nicht viel vor. Papierkrieg mit dem Jobcenter wartet auf mich, aber ich weiß noch nicht, ob ich das heute oder doch lieber morgen mache. Meiner Mutter geht es nur mittelprächtig und so werde ich ihr heute wohl für 1-2 Stunden helfen. Eigentlich war das nicht so geplant, ich wollte die Zeit für mich und nicht für sie. Gestern schon für sie und die Schneiderin den Laufburschen gemacht und den Hund bis nach Mitte ausgeführt. Habe endlich etwas schriftlich für den neuen Job und auch die Anfangskoordinaten. Ich freue mich so sehr auf den neuen Job und hoffe, dass der Kampf mit dem Jobcenter deswegen nicht alles versauen wird. Was ich nämlich vergessen habe, ist mich 3 Monate vor Vertragsablauf arbeitslos zu melden, aber ich werde ja nicht arbeitslos sein, sondern was Neues haben. Ich hoffe, damit komme ich ohne Probleme durch. Das Geld ist wieder knapp, für den Rest des Monats muss ich auf jeden Cent aufpassen, aber das kenne ich ja schon. Heute hat mein Bruder Geburtstag, mal sehen, wann ich ihn erreiche. Frische Luft strömt durch meine Wohnung und es ist trotzdem nicht kalt, so mag ich es. Komischerweise ist das Bad, der kleinste Raum hier, mittlerweile mein teuerster Raum, im letzten halben Jahr habe ich fast 200 Euro in den Raum gesteckt, einfach dafür, dass er funktioniert und hübsch aussieht. Das ist dann wohl mein Luxus, mein Luxusbad. Auf in den Tag, es wird schon alles gut werden, einfach weiter kämpfen und weitermachen.