Freiheit, Kassenschnitt, Kerle und Ruhe

Erster Tag in Freiheit. Die Bude sieht chaotisch aus, hoffe das kriege ich heute alles bereinigt. Gestern von der Chefin noch vom Kassenschnitt befreit worden, eigentlich wollte ich das nicht, aber gestern am letzten Tag vor dem Urlaub habe ich es doch dankend angenommen. Gestern war mal wenig los im Laden, so konnte ich mich endlich mal mit den Klienten unterhalten und nicht nur wirbeln. Abends noch das Treffen, da gibt es einen Mann denn ich eigentlich ganz gut finde, aber er hatte die gleiche Krankheit wie ich und ich weiß nicht, ob man so eine Beziehung führen kann, eigentlich wünsche ich mir einen gesunden Partner, auch weil ich mit dem Kinderwunsch noch nicht ganz abgeschlossen habe. Sehe meinen Ex morgen, er hat sich doch noch gemeldet und will für mich kochen. Keine Ahnung wohin das alles führen soll. Habe noch nicht begriffen, dass jetzt Urlaub ist, vielleicht kommt das Gefühl noch. Muss noch packen, eigentlich heute noch Familienessen, aber ich hoffe ich muss da nicht hingehen. Will Ruhe und hier sauber machen, genug Aktion für die letzten Monate.

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Letzter Tag, Chaos, Treffen und Flucht

Letzter Tag diese Woche, letzter Arbeitstag vor dem Urlaub. Ich bin zu früh wach und der Kaffee ist zu stark geraten. Die Bude sieht chaotisch aus, Vogelfutter und Walddreck auf dem Boden, aber jetzt werde ich auch nicht staubsaugen. Heute Abend nach der Arbeit noch ein Treffen, aber ich werde nicht alt dabei werden, eigentlich möchte ich niemanden treffen. Wer hätte gedacht, dass mir derzeit 20 Stunden Arbeit die Woche zu viel sind, während ich im Sommer 25 Stunden die Woche gemacht habe. Es gilt noch die richtige Balance zu finden. Heute noch vor der Arbeit zur Post, dann arbeiten, dann Treffen und dann ist auch mal gut. Momentan würde ich nicht unterschreiben, dass Menschen Menschen brauchen, ich brauche eher Ruhe. Er wollte mich eigentlich noch vor dem Urlaub sehen, aber jetzt scheint er schon was vorzuhaben. Dann ist es halt so, ich laufe niemanden hinterher. Der Tag ist grau und unfreundlich, wird Zeit diesem Wetter zu entfliehen, ich will weg.

Keine Lust, Spiel, Sicherheitstempel und Urlaub

Keine Lust, das ist wohl mein Motto dieser Woche. Ich will schlafen und Freizeit und nicht arbeiten gehen. Irgendwer hat heute Morgen um 9 bei mir geklingelt, Frechheit, denn dadurch wurde ich geweckt. Gestern noch der volle Reinfall mit dem Basketballspiel, sie wollte mich mit meiner Tasche nicht hereinlassen, weil sie 1 cm zu groß war. Da ich jedoch wert auf meine Tasche lege und sie nicht kostenpflichtig abgeben wollte bin ich dann wieder heim. Tolle Aktion. Jetzt hoffe ich die Kollegen sind nicht sauer, weil ich nicht aufgetaucht bin. Wusste, nicht dass die Mercedes Benz Arena so ein Sicherheitstempel ist, war wie am Flughafen, mit Taschenkontrollen und Metalldetektoren. Ohne mich. Heute wieder arbeiten, ich mag nicht, auch wenn es der besser bezahlte Job ist. Ich will Urlaub, jetzt, keine Verantwortung, keine Pflichten und Sonnenschein und Meer. Habe jetzt 6 anstrengende Monate hinter mir, ohne Pause und mit viel Verantwortung. Was soll’s durchhalten, morgen Abend ist es vorbei.

Wecker, Drucker, Flieger, November und Restwoche

Zurück zum Alltag, aufwachen mit Wecker, wie ätzend. Gestern noch ein paar Stunden gearbeitet und danach noch lange telefoniert. Keine Lust auf Alltag und auch keine Lust auf das Basketballspiel heute Abend. Mein Drucker druckt nicht mehr, ich hoffe er kriegt sich wieder ein, ich brauche einen Drucker. Da merkt man wirklich wie urlaubsreif ich bin, wenn mich 4 freie Tage so gar nicht langweilen. Könnte auch heute schon in den Flieger steigen, aber nein heute und die nächsten Tage arbeiten. November, ein undankbarer Monat und nicht nur, weil ich Geburtstag habe. Komme bisher ganz gut ohne heizen aus, aber ich vermute nicht mehr lang. Keine Gedanken an ihn, keine Gedanken an Kerle überhaupt, ich bin satt und vertage alles auf nächstes Jahr. Auf in den Tag, auf in die Restwoche, wird schon alles werden, früher oder später.

Tag 4, Heimarbeit, Kontakte und Pferde

Tag 4 meiner Freizeit, gestern noch durch den Wald gerannt und Kuchen gegessen. Leider ist die Freizeit heute beendet, denn ich habe mir gestern noch Heimarbeit angelacht. Mal sehen wie viele Stunden ich heute dazu brauche. Ich hoffe nicht mehr als 4. Dann kam per Mail noch ein Jobangebot rein, aber ich denke, das wird mir zu viel. Meine alten Kontakte sind halt was wert, besser als Bewerbungen schreiben. Ich wusste schon, warum ich sogar schwer krank nicht meinen Xing-Account gelöscht habe. Irgendwie wusste ich wohl, das meine hunderten Kontakte mir später nochmal helfen werden. Bei den Nachbarn spielen die Kinder ziemlich laut, sollen sie nur. Ich wache erstmal auf und betrachte den wettertechnisch unerfreulichen Tag. Zurück zum Leben, zurück zu alten Pferden, ich scheine wohl wieder im Rennen zu sein.

Offene Fenster, Sozialleistungen, Sonnenschein und Heizen

Noch schlafe ich bei offenen Fenstern und bisher geht es auch gut, 16 Grad im Schlafzimmer finde ich gut, aber ich habe gehört es soll noch kälter werden. Das Amt hat Ernst gemacht und mein eventuelles Weihnachtsgeld Ende November als Einkommen für November berechnet, womit ich jetzt im November zu wenig Geld habe, dabei ist noch nicht mal klar, ob ich das Geld Ende November bekomme. Mir wurde gesagt, das Weihnachtsgeld eine Sozialleistung ist und kein Einkommen, aber ich vermute, ich bin zu spät für einen Widerspruch. Heute einkaufen, ich brauche noch Dinge für den Urlaub, bzw. meine Vögel brauchen Sand und Futter. Der Tag grüßt freundlich, blauer Himmel und Sonnenschein, der Sturm von gestern längst vergessen. Gestern ausnahmsweise zum Abend ein Zimmer geheizt, von 17 auf 21 Grad, aber ich hoffe ich komme weiterhin ohne heizen aus. Auf in den Tag genieße die Freiheit der freien Tage.

 

Sturm, Uhren, Stille, Insel und Frieden

Angeblich heute Sturmwarnung, aber der Sturm hat sich heute Morgen nur mit einer flatternden Gardine im Schlafzimmer bemerkbar gemacht. Kalte Luft strömte in mein Schlafzimmer und ich habe mich in die Decke gehüllt und weiter gepennt. Erstmal heute Morgen alle Uhren umgestellt, jetzt bin ich dank Zeitumstellung doch früh wach. Heute nichts vor starre auf die kahlen Bäume vor meinem Fenster. Keinen Hunger, Frühstück kann warten. Stille, nichts zu hören, vermisse fast meine lärmenden Nachbarn. Hätte gestern gern was bestellt, aber es macht keinen Sinn eine Woche vor dem Urlaub zu bestellen. Auf der Insel jetzt 26 Grad, ich hoffe es bleibt so, bis ich komme. Kaum einen Brief ans Jobcenter weggeschickt, wartet schon der nächste Brief, den ich schicken muss.
Frieden in Grau.