Platt, Zeit, Sozialpunkt, Mutter und Gehhilfe

Gestern ein sehr anstrengender Tag, 8 Stunden im Laden gewirbelt und abends nur noch platt gewesen. Verkauft leider gar nichts, denn es kam niemand. Ich hoffe das kann ich heute und morgen wieder wettmachen. Papier wartet auf mich, aber heute keine Zeit. Ich hätte gern Zeit für mich. Die Sonne scheint und bei offenen Fenster habe ich 20 Grad. Ich warte auf ein Paket, aber das kommt wohl heute nicht an. Ich versuche tapfer zu sein, aber ich wäre es gerne nicht. Der Laden ist immer noch ein Sozialpunkt, es kommen viele Leute zum Reden vorbei, das ist nett, aber ich brauche auch Umsätze. Gestern vergessen den Kühlschrank richtig zuzumachen, als ich das Haus verlassen habe, abends grüßte dann die offene Kühlschranktür. Das ist mir noch nie passiert, wohl ein Anzeichen der Überforderung, wenn ich den Kühlschrank nicht checke. Ich vermisse meine Mutter und nicht nur, weil ich dann alle ihre Sachen nicht erledigen müsste. Lasst mich doch alle in Ruhe, auch ich brauche Zeit zum Trauern. Gegessen gestern nur Bratwurst auf Brot und später ein Lahmacun mit Salat. Noch nicht mal einkaufen und kochen ist derzeit drin. Altern im Zeitraffer, derzeit fühle ich mich wie fast 60. Ich suche dann mal meine Gehhilfe^^ und rolle nach Kreuzberg.

Advertisements

Morgen, Thunfischpizza, Herbst, Wahrnehmung und Freundin

Guten Morgen, ganz gut geschlafen, aber ich hätte weiter schlafen können. Gestern ok, Arbeit und danach einkaufen, nach Hause und dann wieder auf nach Kreuzberg Pizza machen. Ich vermute, ich stinke noch heute danach, denn es gab Thunfisch-Pizza mit Zwiebeln und Knoblauch. Heute keine eingeschlafenen Gliedmaßen zum morgen. Die letzten Tage war morgens mal die Hand, mal der ganze Arm gefühllos zum Aufwachen. Heute Laden, mit Unterstützung, aber ich vermute wir werden nicht alles schaffen. Der Himmel leuchtet blau und gelbe Baumblätter schimmern. Noch akzeptable 18 Grad herrschen hier. Heute früher zum Laden, keine Ahnung warum ich dabei keinen Spaß habe. Den Besuch bei mein Onkel abgesagt, ich finde es zu stressig 3 Tage vor unserer Reise nach Gran Canaria noch nach Köln zu fahren. Wahrnehmungstechnisch keine Ausfälle gestern, es ist gut, dass ich meine Psychiaterin schon nächste Woche wiedersehe. Vielleicht einen Weg gefunden noch Kleidung über das Internet abzuverkaufen. Das Leben ist anstrengend, aber ich bin froh zu leben und hoffe, ich habe noch einige Jahre. Die beste Freundin ist immer noch im Tauchmodus, ich werde sie nicht kontaktieren, dabei möchte ich gar nicht die ganze Zeit über meine Mutter sprechen. Auf in den Tag, nicht stressen lassen.

Hell, Frühdienst, Nudeln, paranoid und Herbst

Aha, um 7 ist es bereits fast hell. Eine Erkenntnis, die ich dringend brauchte, deswegen bin ich aufgestanden.^^ Frühdienst wartet, dabei wird eh niemand da sein und wahrscheinlich auch niemand anrufen oder klingeln. Aber gut, meine Kolleginnen machen auch Frühdienst, da muss ich durch. Wie gerne würde ich nur in meinen bezahlten Job arbeiten, nicht nur wegen des Geldes, sondern wegen den positiven Gefühlen. Gestern war nicht spektakulär, eine Beratung und fachlicher Austausch und dann zu Hause ein Teller aufgewärmte Nudeln. Telefoniert und verabredet, ich brauche mehr Wunschkontakte in meinem Leben. Aktuell etwas paranoid, ich habe Angst Dinge wahr zu nehmen, die nicht real sind. Bisher war aber alles real, aber die Angst wegen der Medikamente und Belastung zwingt mich dazu meine Realität öfter zu überprüfen. Das Prüfen ist anstrengend, aber leider notwendig. Der Kaffee schmeckt und meine Fenster müssten mal geputzt werden. Meine Tante macht sich rar, dabei ist sie seit Montag in der Stadt, ich kann ihre Hilfsangebote jedoch zeitlich nicht einplanen. Auf in den Tag, Herbst, ich bin dabei, meine Mutter nicht, aber alles wird werden, weitermachen.

Schlafmonster, 1,5 Tage, Familie, Resturlaub und Finanzen

Das Schlafmonster ist erwacht, früher ins Bett und trotzdem bis fast 13 Uhr pennen. Ich war schon früher wach, aber habe mich einfach wieder hingelegt. 1,5 Tage zum Aufräumen, einkaufen und ausschlafen sind einfach zu wenig. Gestern meine Tante abgewimmelt, wenn ich sage, ich will keinen sehen, dann heißt das auch ich will niemanden sehen. Das spricht wohl dafür, dass ich die meisten Familienmitglieder nicht als Freunde und Erholung sehe. Wenn ich ehrlich bin finde ich es meist anstrengend. Gestern leider keine Badewanne, irgendwie war zu wenig Zeit, einkaufen, Wäsche waschen, Blumen gießen und putzen fand ich anstrengend genug. Ein paar Mails geschrieben und gechattet und abends vom Fernsehen berieseln lassen. Langsam, bitte alles langsam. Heute Spätdienst, morgen Frühdienst, ich vermute morgen früh aufzustehen wird mir schwerfallen. Ich warte immer noch auf eine Verbesserung, durch das Absetzten des alten Medikaments, aber bisher passiert nichts. Ich müsste dringend mal mein Wohnzimmer streichen, aber keine Zeit und auch kein Geld. Vielleicht zum Jahresende mit Weihnachtsbonus und Resturlaub. Mein altes Smartphone macht mir keinen Spaß, keine Lust auf Nachrichten zu antworten, während ich mit dem neuen verrückt danach war. Die letzte Woche war sehr anstrengend, in Zukunft versuche ich maximal 1,5 Tage mit der Familie zu verbringen. 3 Tage wie letzte Woche sind einfach zu viel. Schade dass ich das Geld aus dem Laden nicht behalten darf, wäre es so, würde es mir besser gehen. Auf in den Tag, ab unter die Dusche, weitermachen und bloß nicht krank werden.

Ausgeschlafen, genervt, Alter, Badewanne und ich

Ausgeschlafen, fast 11 Stunden haben ich geschlafen und wurde gerade durch Handyklingeln geweckt. Gut 13 Uhr, da kann man auch mal aufstehen. Frei, endlich frei, keine Verpflichtungen, außer nachher noch zum Supermarkt gehen. Der Kaffee schmeckt und ich habe keine Lust auf gar nichts. Ich bin zunehmend genervt von meiner Familie, nur der Hund kann nichts für gar nichts. Ein Monat engen Kontakt zu Jemanden scheint meine Grenze zu sein, danach bin ich genervt. Vielleicht weil ich zu wenig sage, wenn die Person mich falsch behandelt oder sich einfach daneben benimmt. Ich ertrage das alles leise, aber wenn das Fass überläuft, ziehe ich mich zurück, für kurz oder für immer. Für immer bei Familie geht wohl nicht, aber immerhin 2 Tage habe ich jetzt meine Ruhe. Aktuell habe ich das Gefühl schnell zu altern, ich fühle mich fast so alt wie ich bin, das ist bisher noch nie vorgekommen. Die fehlende Mutter zwingt mich erwachsen zu sein und mehr Verantwortung zu tragen. Aufräumen könnte ich mal, aber ich habe keine Lust. Blauer Himmel grüßt und die Sonne scheint auf gelbe Baumblätter. Gestern beim Kochen verbrannt, denn gefrorenen Fisch in eine heiße Pfanne geben ist eine blöde Idee. Heute auf jeden Fall noch Badewanne und Vögel versorgen. Einfach mal die Klappe halten und nicht hetzten lassen. Es wartet viel Arbeit auf mich, aber nicht heute, heute bin ich dran.

Sortimentsumstellung, Familie, Medikamente, Strom und Widerspruch

Aufgewacht, nicht gelacht, denn heute ist nichts mit frei. Familie und Sortimentsumstellung warten, dabei habe ich mit den großteils alten Sortiment gestern guten Umsatz gemacht. Ich will endlich freihaben und mich nur um mich kümmern. Auf der Familienfeier gestern gab es wieder Nudeln, jedes Mal Nudeln, als gäbe es nichts anderes zu essen. Was es heute bei uns zu essen gibt, ist unklar, ich habe nichts geplant und muss wohl improvisieren. Grau ist es und kühl, Motivationswetter sieht anders aus. Gestern hatte ein Freund angerufen und wollte was machen, aber ich hatte keine Zeit, dabei hätte mir die Zeit mit ihm sicher gutgetan. Die Medikamentenumstellung verläuft bisher unauffällig, nichts zu merken an Verbesserung oder Verschlechterung. Mich ärgert, dass mein Stromanbieter denn vollen Monatsbetrag bucht, obwohl der Mitte des Monats die Belieferung, wegen Anbieterwechsel, einstellt. Nach meiner Logik sollte man dann nur den halben Monat buchen. Da ich derzeit eh einen zu hohen Abschlag zahle, müsste da eigentlich Geld an mich zurückgezahlt werden. Gestern meinen Widerspruch an das Gesundheitsamt fertig gemacht, jetzt heißt es noch abschicken. Irgendwer hört Techno, ich höre die Bässe in meiner Wohnung. Immerhin kann ich hier gut schlafen, ohne guten Schlaf wäre ich schon schachmatt. Es nervt immer noch Schlüsselfrau zu sein, ich renne immer mit 2-4 Schlüsseln rum, denn ich brauche sie alle. Heute sind es nur 3 Schlüssel, zum Glück habe ich seit der Grundschule keinen Schlüssel mehr verloren. Morgen frei, immerhin, warum ist heute nicht morgen?