Hund, Bruder, heulen, Laden und volles Wochenende

Ausgeschlafen. Gestern nach der Arbeit endlich den Hund gesehen und leider auch meinen Bruder. Der Hund ist stark abgemagert, also genau richtig, dass ich gestern Abend noch für ihn gekocht habe. Er hat von dem Selbstgekochten gegessen, was anscheinend ein kleines Wunder war, denn die letzten Tage hat er nur minimal Leberwurstbrote zu sich genommen. Aber auch von Reis mit Möhren und Hühnchen hat er nach meiner Meinung zu wenig gegessen. Das Essen für ihn sollte bis Sonntag reichen, dann koche ich ihm was Neues. Mein Vater war sehr erschöpft und schlief während unserem Gespräche einfach ein. Aber er schleppt seit Tagen den Hund zur Arbeit, zum Arzt, wieder zur Arbeit und dann irgendwann nach Hause. Wollte meinen Bruder schlagen, aber er wurde gleich dramatisch und meinte ich könnte ihm dann auch ein Bein brechen. Also habe ich ihn beschimpft. Umarmen wollte ich ihn sicher nicht, weder zur Begrüßung noch zum Abschied. Eigentlich will ich auch nicht dass er nochmal auf den Hund aufpasst, aber nächste Woche kann mein Vater nicht und ich leider auch nicht. Den Hund gestreichelt und dabei mehrfach angefangen zu heulen, wobei mir dabei nicht klar war, ob ich über den Hund oder meine Mutter heule oder beides. Der Tänzer und seine Mutter kamen nicht, dafür schrieb er mir Nachrichten und wir haben kurz telefoniert. Er will unbedingt den Laden haben, aber ich denke, daraus wird nichts. Hier zu Hause sieht es wirr aus, zu nichts gekommen, das Bad müsste geputzt werden, das Bett bezogen und einkaufen muss ich auch. Aber immerhin werde ich heute meinen Papierkram zur Post bringen, denn nächste Woche laufen die Fristen für den Papierkram ab. Das Wochenende ist voll, Samstag Essen bei Freunden meiner Mutter, Sonntag Familienessen. Aber vielleicht fällt davon was aus, denn der Hund kann nicht allein bleiben. Gestern im Laden gar nicht so kalt wie gedacht und ziemlich ruhig, aber trotzdem den Mindestumsatz geschafft. Auf in den Tag, keine Ahnung wie ich mit meinen selbstsüchtigen und größenwahnsinnigen Bruder umgehen soll.

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Früh, Arbeit, Beratung, Tänzer und Kaffee

Wirklich früh aufstehen, ätzend. Aber immerhin habe ich gestern ganz brav schon um kurz nach 11 im Bett gelegen. Also bin ich schon ausgeschlafen, finde es aber widernatürlich um diese Zeit wach zu sein. Viel Arbeit wartet, heute von 9:30 bis 19:00 Uhr. Der längste Tag der Woche, dank einer kurzfristigen Vertretung, die ich heute mache. Vielleicht abends noch zum Vater und Hund. Dem Hund soll es besser gehen, so gut, dass er gestern schon Treppen laufen wollte. Eine Beratung fiel gestern aus, die andere war traurig, aber eigentich nicht unser Beratungsthema. Ich habe das Gefühl in der Beratung fange ich gerade erst an, schwierig sich da nicht selbst zum Idiot zu machen. Im Laden wir es heute wohl bitterkalt sein, denn es war/ist kalt und es wurde tagelang nicht geheizt. Gestern aber wohl gefühlt im Team, so kann es gerne weitergehen. Ein Paket von mir ist in der Postfiliale gelandet, ärgerlich. Der Tänzer wird heute wahrscheinlich vorbei kommen und will seine Mutter mitbringen. Keine Ahnung warum er mir seine Mutter vorstellen will. Gestern Abend noch Pizza und Badewanne, irgendwie ein liebgewonnenes Ritual. Der Kaffee schmeckt, auf in den Tag.

Winterschlaf, Beratungen, Kundin und Kontaktpool

Guten Morgen, wieder ein widerlicher November Dezember Tag. Wenn es nach mir geht würde ich ab sofort in den Winterschlaf gehen. Heute wird ein langer Tag mit gleich zwei Beratungen, ich hoffe das wird gut. Mit dem Vater nicht verabredet, vielleicht auch besser, denn ich habe heute frühestens um 17 Uhr frei. Aber ich möchte immer noch den Hund sehen. Gestern der Messetag war kürzer als gedacht, früh wieder zu Hause und noch Papierkram gemacht. Leider nichts kopieren oder ausdrucken können, denn meine Druckerpatronen sind leer. Das mache ich heute im Büro. Gestern auf der Messe eine Kundin aus dem Laden getroffen, sie war sehr erfreut und trug eine Jacke, die ich ihr verkauft habe. Seltsam Leute mit den Sachen meiner Mutter zu sehen, aber genau das war doch mein Plan ihre Sachen überall in der Stadt zu verteilen. Ich habe es zwar nicht geschafft den Laden leer zu kriegen, aber ich habe mehrfach hunderte Dinge von ihr noch verkauft. Jetzt rennen ihre Sachen an X-Menschen durch die Stadt. Viele der Laden-Kunden wollen Kontakt mit mir, aber ich bin von der Menge überwältigt, sammele Telefonnummern und rufe niemanden davon an. Ich gebe zu, zum Teil kann ich die Telefonnummern nicht mehr den Gesichtern zuordnen. Irgendwie ist der Laden auch ein Kontaktpool, selten so schnell so viele Menschen kennengelernt. Der Tänzer hat sich auch gemeldet, er suchte Trost, aber ich hatte keine Zeit, es freut mich aber dass er Kontakt sucht, den würde ich glatt adoptieren. Die beste Freundin schreibt, aber ich habe keine Lust zu antworten, warum muss es immer um sie gehen? Auf in den Tag, ich sehe einen kleinen Sonnenstrahl auf der Laterne vor meinem Fenster.

Träume, Hund, BVG-Odyssee, Hotel und Frühaufsteherin

Guten Morgen, aufgewacht aus sehr seltsamen Träumen, ich weiß nicht mehr um was es ging, aber es bleibt ein seltsames Gefühl. Der Hund ist seit gestern wieder zu Hause bei meinem Vater. Ein Foto von ihm hat mich fast zum Heulen gebracht. Der Hund sieht nicht gut aus, ich hoffe trotzdem das Beste. Gestern eine BVG-Odyssee hinter mich gebracht, weil hier die Busse ausfielen und es Stau und Baustellen gab. Für zwei Termine, die gerade mal ne Stunde gedauert haben, bin ich fast 5 Stunden in 12 verschiedenen Verkehrsmitteln durch die Gegend gefahren. Anstrengend und verlorene Zeit, nein ein ganzer verlorener Tag. Meine Psychiaterin ist der Meinung das meine Bauchprobleme nicht vom Medikament kommen können, bei der Zahnreinigung wurde viel Zahnstein entfernt. Heute große Veranstaltung in einem Hotel, ich treffe meine Kolleginnen um 9:30. Blöd dass wir eine Frühaufsteherin im Team haben, sonst hätten wir uns sicher später getroffen. Ich muss immer noch Papierkram machen, aber gestern keine Zeit und keine Ahnung, ob ich heute Zeit haben werde. Dunkel ist es und grau, Motivation sieht anders aus. Auf in den Tag, auf dass die BVG mich heute nicht fertig macht.

Unlustig

Wochenanfang, eigentlich frei, uneigentlich Arzttermine und Wecker. Hätte gern länger geschlafen, aber nichts, Termine. Gestern ist das Familienfest ausgefallen, statt dessen ein sehr spätes Frühstück und anschließender Weihnachtsmarkt. Danach hieß es eigentlich auf nach Brandenburg, aber ich wollte nicht mit. Statt dessen dann zu Hause wenigstens die Wäsche gemacht und einen Teil meines Kleiderschrankes sortiert. Die Woche wird heftig, Termine, Termine und was mich besonders freut, ^^ frühe Termine. Nix mit entspannen. Die Arbeit meiner Laden-Vertretung war gut, gestern nur 2 kleine Fehler gefunden, aber nichts was sich nicht korrigieren lässt. Auf in den Tag, rein ins Verkehrschaos, wenn ich dem BVG-Info glauben kann. Das wird nicht lustig.

Party Snack, Vertretung, Geschenke, Hund und Termine

Gestern war ok, kurz gearbeitet und dann einkaufen und kochen. Gekocht habe ich eigentlich für meinen Vater, weil der einen Party Snack brauchte, aber er meldete sich nicht mehr. Den ganzen Abend gewartet, aber nichts, gut, dann kommt der Party Snack heute mit zur Familienfeier. Meine Vertretung im Laden scheint einen guten Job gemacht zu haben, zu mindestens die Umsatzzahlen sprechen dafür, wie es im Laden aussieht weiß ich nicht, das werde ich gleich überprüfen. Gestern Abend noch ein Paket bekommen, irgendwie feiere ich gerade Weihnachten für mich, es gab neue Kissenbezüge und neue Kissen und gestern einen Messbecher aus Glas. Jetzt ist aber mal gut mit den Geschenken an mich selber. Für meinen Bruder habe ich auch schon ein Weihnachtsgeschenk, nur leider hat er das gar nicht verdient. Eigentlich sollte er, wegen dem Hund, ne Tracht Prügel kriegen und kein Geschenk. Für den Onkel versuche ich auch ein Geschenk bei Ebay zu ersteigern, aber mal sehen, ob das was wird. Keine Meinung zum Tag grau grüßt es und ich hätte auch im Bett bleiben können. Die beste Freundin zu Weihnachten eingeladen, aber sie wird wahrscheinlich nicht kommen, wie die letzten Jahre, dabei ist Weihnachten allein zu Hause schon deprimierend. Gestern hier gar nicht geputzt, noch nicht mal die Wäsche weggeräumt, keine Ahnung, ob ich morgen dazu Zeit haben werde, denn morgen muss ich zum Psychiater und Zahnarzt. Die Beratungen sind gestern ganz gut gelaufen, ich war zufrieden mit mir selber, eine seltene Sache. Die Kolleginnen waren gestern beide sehr herzlich zu mir, ich hoffe das bleibt so, denn einen Zickenkrieg kann ich nicht gebrauchen. Auf in den Tag, ohne Hund zum Kuscheln, wird seltsam, aber er lebt und bald darf ich wieder sein weiches Fell streicheln.

Tänzer, Hund, Arbeit und Party

Eigentlich war der Tag gestern ganz gut, allerdings nur bis zum Abend. Der Tänzer kam, erzählte interessante Sachen und kaufte reichlich. Danach wurde die Laune schon schlechter, eine Nachricht, der Hund liegt in der OP und nicht nur das Bein, sondern auch die Hüfte ist kaputt. Weitere Kunden und Stunden vergingen, meine Vertretung für heute kam vorbei und ließ sich nochmal alles erklären. Dann kam mein Vater mit finsterer Miene und erzählte dass der Hund vielleicht stirbt. Tränen flossen und meine Wut wurde unermesslich. Nach Hause, böse Nachricht an den Bruder, mit den Tränen kämpfen im Bus. Später dann die erlösende Nachricht, der Hund ist nach der OP aufgewacht, das Bein wird steif sein und er braucht noch Zeit zur Erholung, aber es gibt wieder Hoffnung auf weitere Jahre mit ihm. Die Kosten sind mehrfach vierstellig, Kosten, die mein Bruder abbezahlen darf. Heute früh gern lange geschlafen, aber der Wecker und ein Arbeitstermin wartet. Fühle mich matschig. Das mit den Berlinpass hat gestern alles prima geklappt, auch wenn der Weg zur Frankfurter Allee ein ganz schöner Umweg war. Jetzt wartet nur noch ein Brief ans Jobcenter. Ich werde dieses Mal allerdings nicht so dumm sein, dem Jobcenter von meiner Stundenerhöhung zu erzählen, bevor ich den Vertrag habe. Die kürzen dann sofort in einer geschätzten Höhe und ich darf es ausbaden. Heute Abend eigentlich Party, aber bin mir nicht sicher, dass wenn ich meinen Hintern schon zu Hause habe, ich gegen 22 Uhr nochmal raus will. Morgen Familienabend, ohne den Hund, dabei finde ich den Hund wichtiger als manchen Menschen. Auf in den Tag, auf das der Hund lebt.