Anruf, Team-Meeting, Freundin und Untermieter

Mittwoch, geweckt worden von einem Anruf, ich glaube vom Jobcenter, muss noch zurückrufen. Keine Ahnung was die von mir wollen, ich hoffe sie kommen nicht, auf die schräge Idee mich vermitteln zu wollen, die Vermittlungsvorschläge vom Amt waren bisher immer unterirdisch. Ich arbeite ja und möchte arbeiten, aber bitte nicht zum Mindestlohn in Brandenburg in einem Copyshop. Das war damals das überirdischste Angebot, ein Angebot, für das ich überqualifiziert war und außerdem ethnisch nicht passend, denn in Brandenburg hätte ich sicher wegen meinem Aussehen auf die Fresse bekommen. Heute ein relativ entspannter Tag, später Team-Meeting und dann noch ein paar Stunden arbeiten, habe ein bisschen Schiss die nicht so geliebte Kollegin wieder zu sehen, aber wird schon schief gehen. Heute kein Schnee und dazu trübe Aussichten, ein wenig einladender Tag. Die beste Freundin meldet sich nur sporadisch, aber sie lebt und kämpft wieder mit einem Untermieter, obwohl Vermietung wirklich nichts für sie ist. Ich würde mir lieber noch einen Job suchen, statt zu vermieten, denn auch ich komme mit Mitbewohnern nicht klar. Das ist wohl das letzte Privileg alter Berliner, sie haben alte Mietverträge und günstige Mieten und können mit der Untervermietung die Kosten für den Monat rein holen. Aber bitte ohne mich, ich gehe lieber arbeiten und habe zu Hause meine Ruhe und ich hoffe ich werde es dieses Jahr auch ohne Jobcenter schaffen.

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Schnee, Geschrei, fleißig und Arbeitswoche

Nicht wahr: Schnee! Komischerweise heute früher wach gewesen, aber die Chance nur genutzt, um das Fenster zu schließen und auf die Toilette zu gehen. Schnee, da werde ich wohl gleich doch meinen Mantel suchen, obwohl es zu mindestens in der Wohnung nicht so kalt ist. Die Kinder unter mir schreien und heulen die Wohnung zusammen, guten Morgen, auch ich habe heute keine Lust aufzustehen. Gestern sehr fleißig gewesen, Putzmarathon, inklusive Fenster und Ofen putzen. Musste auch wieder Besuch abwehren, denn im Chaos wollte ich niemanden hier haben. Eine neue Arbeitswoche, wieder eine Woche näher zum nächsten Gehaltseingang. Auf in den Tag, die Kollegin im Laden wartet und die Klienten auch.

Wald, Gulasch, Sonnenschein und die rote Zahl

Gestern noch überraschend in den Wald entführt worden, ohne Hund und Vater, dafür mit Kumpel, der unbedingt laufen wollte. Gelaufen sind wir dann auch, für 1,5 Stunden, dann hatte ich die Nase voll und wir sind zu mir noch Tee trinken. War ein interessantes Gespräch, aber ich bin wieder zu nichts im Haushalt gekommen. Immerhin habe ich abends noch Gulasch gekocht, aber ansonsten nichts hinbekommen. Heute Sonnenschein und blauer Himmel, sehr schön, auch wenn ich nicht weiß, ob ich heute raus gehe. Kochen brauche ich heute nicht, es ist noch genug von gestern da. Mal sehen was ich heute anstelle, putzen steht ganz oben auf dem Plan, vielleicht sogar Fenster putzen. Nicht beeindrucken lassen von der roten Zahl auf meinem Konto, das sollte ich in den nächsten Monaten wieder ausgleichen können. Auf in den Tag, der Frühling wird bald kommen.

Alles ruhig und die DSDS Psychose

Endlich Ruhe im Haus, kein Bohren, kein Hämmern, nur das Rauschen der Straße. Auch die Vögel schweigen. Alles ruhig. Gestern doch nicht soviel hingekriegt, nur einkaufen, Wäsche waschen, Bett beziehen und kochen. Eigentlich sollte ich gestern einen neuen Wasserkasten bekommen, aber ich hatte denn Termin total verpeilt. Gestern Nacht irgendwann doch bei DSDS hängen geblieben und einen Kandidaten erlebt, der Geschichten erzählt, die doch sehr auf eine Psychose hindeuten. Kann man mit Psychose Superstar werden? Ich finde es bedenklich, wenn jemand glaubt vom Geheimdienst von Brasilien nach Deutschland verschleppt worden zu sein, gleichzeitig mehrere Nationalitäten zu haben und der Sohn von 2Pac zu sein. Das kommt mir alles sehr bekannt vor, auch ich dachte in meiner Krankheit der Geheimdienst sei hinter mir her und ich sei die Tochter einer berühmten Persönlichkeit. Über meine genetische Nationalität war ich mir damals auch nicht im Klarem. Armer Mann, ich denke er gehört eher in Behandlung als in die Show und ja ich möchte gar nicht wissen was passiert, wenn er doch noch aus der Show fliegt.

Bohren, Aggressiv, 2 Jobs, Pickel und Wochenende

Hier wird gebohrt, seit 8 Uhr morgens, was gäbe ich dafür, wenn die Kneipe noch da wäre und nicht gebohrt würde und statt dessen heute Abend dort ein Fußballspiel laufen würde. Das ist auch laut, aber halt nicht um 8 Uhr morgens und nur 90 Minuten lang. Ist aber nicht, also bin ich wach, trinke Kaffee und plane den Tag. Gestern etwas aggressiv gewesen, wahrscheinlich hormonell bedingt, denn der Trauermarsch um das Ei des Monats läuft. Heute einkaufen und putzen, aber alles ganz gelassen, ich habe Zeit. Ich glaube ich habe endlich begriffen, was mein Problem mit den zwei Jobs ist, ich fühle mich hin- und hergerissen, denn zwischen Betreuerin und Texterin liegen schon Welten. Ich glaube mich die ganze Zeit entscheiden zu müssen, dabei muss ich mich derzeit gar nicht entscheiden, weil beides geht. Eigentlich finde ich das auch gut so, aber innerlich macht es was mit mir. Aber Schluss mit den Gedanken, jetzt ist Wochenende, zwei Brötchen warten auf mich und 3 Tage zur freien Gestaltung. Besser derzeit nicht in den Spiegel schauen, ich habe einen Pickel im Gesicht, ungewöhnlich für mich, aber auch das wird vorbeigehen. Wünsche ein schönes Wochenende da draußen!

Nacht, Schweinehund, Wetter und Freundin

Was für eine Nacht, erst nicht einschlafen können und dann nicht aufstehen wollen. Gestern die Arbeit war doch nicht so schlimm, es war wohl mehr die Überwindung im neuen Jahr wieder hinzugehen, denn der Schweinehund war für mehr Freizeit. Gebe zu, dass ich sogar kurzzeitig Spaß bei der Arbeit hatte, auch wenn mir der Ort und auch zum Teil die Leute nicht gefallen. Schauen wir mal wie es weitergeht oder ob ich doch noch abbreche. Heute und auch die letzten Tage wirkt die Stadt unwirklich, alles ist dunkel, grau und die Uhrzeit raten wird zur großen Herausforderung. Ich habe den Fehler gemacht dem Geld-Leih-Nachbarn etwas zu versprechen, jetzt klingelt er täglich und ich fühle mich gestalkt. Gleich auf zur Arbeit, wird wahrscheinlich ruhiger bei dem Wetter. Die Bohrgeräusche von nebenan nerven, bin ich froh, wenn ich dem gleich entfliehen kann. Wie lange kann man einen circa 50 m² Laden sanieren? Die Gedanken an ihn sind derzeit verschwunden, ich glaube eine kleine Auszeit ist jetzt genau richtig. Die beste Freundin hat sich vergraben und hat alle Kommunikationskanäle geschlossen, mal sehen wie lange es dieses Mal dauert. Ab unter die Dusche und auf in den Tag bald wartet ein Wochenende auf mich.

Weitermachen und abwarten

Hm, das passiert wohl, wenn man zu hohe Erwartungen hat, die Realität sieht dann ganz anders aus. Gestern einen schönen Abend gehabt, aber halt ganz anders als gedacht. Leider kam gestern auch ne Mail rein, ich darf heute weiter arbeiten, hatte mich schon auf einen freien Tag gefreut. Es wird gerade lautstark gebohrt hier im Haus, eine nicht so optimale Geräuschkulisse zum Erwachen. Keine Lust da heute zu arbeiten, eigentlich gar keine Lust mehr da zu arbeiten, die sollen sich ihre blöden Aufgaben wo hinstecken. Eigentlich müsste ich kündigen, aber bisher habe ich das nicht hingekriegt. Also lächeln und heute auf zu den Bonzen, dämliche Aufgaben erledigen. Keine Ahnung wie es weitergehen soll, beruflich und privat, für den Moment einfach weitermachen und abwarten.