Freude, blaues Auge, Abifreund, Mutter und Arbeit

Guten Morgen, ganz passabel geschlafen, vielleicht doch früher ins Büro. Gerade sehr viele Beratungen, aber mein Azubi macht mir langsam Freude. Noch mehr Freude gibt es durch den Mann, der hat anscheinend endlich qualifizierte Arbeit gefunden. Leider bei einem Start-up, ich hoffe, das geht gut, die Konditionen scheinen aber in Ordnung. Jetzt muss er den Job nur noch behalten, ich werde helfen, wo ich kann. Bei einem Hotel in Stralsund angefragt, vielleicht geht es da im November noch hin. Der Vater kam gestern verschnupft ohne Bohrmaschine zur Pizza, kurz gesprochen, aber der hungrige Hund stresste gewaltig mit Kratzen am Boden. Wie es ausschaut werde ich das Wochenende durcharbeiten, obwohl ich morgen einen Urlaubstag nehmen werde, aber immerhin Montag halb frei. Morgen wartet das Lager auf mich, es wird Zeit das endlich zu Ende zu bringen. Ich weiß, dass auch meine Mutter damit kein Problem hätte. Die Frau vom aggro Psychonachbarn gestern gesichtet, sie hat ein blaues Auge. Dieser Mistkerl hat sie geschlagen? Der soll endlich ausziehen! Ich glaube nämlich nicht, dass sie irgendwer anders geschlagen hat. Ruhig ist hier gespenstisch ruhig und der Kaffee schmeckt.

Mit dem Abifreund aus Norddeutschland gechattet, er will nach Berlin, aber ich weiß nicht, ob ich ihn darin unterstützen sollte. Das Berlin, nachdem er sich sehnt existiert nicht mehr, denn er hat hier vor 20 Jahren gewohnt, seitdem ist hier sehr viel passiert und ich meine nicht nur den Mietenwahnsinn. Er ging doch davon aus, man könnte zentral in der Stadt für 400 Euro eine 2-Zimmerwohnung bekommen, ja träume weiter. Eine Einzimmerwohnung am Stadtrand vielleicht. Irgendwer macht hier jetzt abends/nachts im Hausflur Krach, ich meine einen afrikanischen Dialekt gehört zu haben. Bald Geburtstagsurlaub, den werde ich auch brauchen, ein Termin beim Friseur und der Kosmetik sind geplant, sonst aber nicht viel. Ich brauche dann auch mal Zeit für mich und die Wohnung. Am Sonntag geht es wohl weiter mit der Wohnung des Vaters, er will weiter die Küche ausräumen, dass mir das seelisch nah geht, dass ich am Sonntag nicht noch mehr Arbeit brauche, scheint ihm egal zu sein. Es ist schade, wenn Erinnerungen verschwinden. Ich habe manchmal den Eindruck mein Stiefvater hat wenig Respekt vor den Dingen meiner Mutter. Vielleicht versteht er den Wert auch einfach nicht. Aber gut, so habe ich die Chance ein paar Dinge zu retten, die er vielleicht entsorgt? Die ganzen alten Sachen, vor Berlin, kennt er nämlich gar nicht und hat auch keinen Bezug dazu.

Das war schon bei der Beerdigung so, dass er ihre letzten Jahre als wichtig erachtete, während die Tante und ich ihre jungen Jahre wichtiger fanden, also alles vor Berlin. Die Verdauung ist endlich normal, ich hoffe das ist ein gutes Zeichen, dass der Stresslevel in meinen Leben sich wieder normalisiert. Brauche wirklich wieder geregelte Verhältnisse und nicht ständig Ausnahmezustand, weder beruflich noch privat. Mehr auf den Schlaf und die Ernährung zu achten scheint hilfreich. Auch morgen einen Urlaubstag nehmen, ist, denke ich taktisch klug. Ich schaffe die volle Arbeitsleistung auch an 4 Tagen mit weniger Stunden, das sollte bloß nur nicht die Chefin erfahren, ich bin nämlich nicht scharf auf eine Lohnkürzung wegen Effektivität. Weniger Geld bei gleicher Leistung wie andere mit mehr Stunden ist nämlich irgendwie keine Belohnung oder Option. Wenn ich arbeite, bin ich halt ein Arbeitstier, ich finde dabei sollten Ergebnisse und nicht die Stundenzahl auf dem Zettel zählen. Genug herumgetippt, der Tag grüßt grau und kühl, aber nicht so windig wie gestern.

Auf zur Arbeit. Alles wird gut, irgendwann…..

6 Stunden, das dumme Sachsen-Mädchen, kein Opfer und Barrikaden

Guten Morgen, 6 Stunden scheint mein neues 8 Stunden zu sein. Jetzt bin ich immer wach nach 6 Stunden. Gestern Abend noch ausgiebig mit der Ebay Käuferin gestritten, sie wollte kein Geld mehr überweisen und als ich einwilligte, damit sie mich in Ruhe lässt, wollte sie sogar noch Geld zurück, angeblich, weil Ware nicht in Ordnung war, warum hat sie sie dann mitgenommen? Beweisfotos, auf denen nichts zu sehen war, außer dass sie gute Ware in Säcke getan hat. So ein freches, stressiges, wahrscheinlich Nazi-Mädchen aus Sachsen. Entschuldige an alle netten Sachsen, aber meine Erfahrung ist erneut: Aus Sachsen kommt nichts Gutes. Ich hoffe sie meldet sich nie wieder, denn selbst wenn Ware nicht in Ordnung war, sie hat auch Ladeneinrichtung mitgenommen, die nicht Teil der Annonce war. Ach was rechtfertige ich mich, weil ich an ein gieriges, unverschämtes Mädchen aus Sachsen geraten bin. Ich verkaufe nichts mehr an Sachsen.

Ich muss trotzdem noch ins Lager, aber jetzt ohne Druck, die Wintersachen spenden bevor der Winter kommt, klappt trotzdem. Ach hätte ich doch komplett verkauft, für einen höheren Preis an eine angenehmere Person. Merke auch: Ebay Verkäufe nie wieder mit der eigenen Handynummer. Es ist noch dunkel, der Kaffee schmeckt und heute geht es ins Büro, finde ich aber gut, will heute nicht hier bleiben. Der 10te Tag Arbeit ohne einen freien Tag dazwischen, immer ist irgendwas an meinen eigentlich freien Tagen von der Hauptarbeit. Die Bude sieht nicht so gut aus, komme zu nichts, wenn ich hier bin koche oder schlafe ich. Gestern das hier gekocht, dem Mann waren das zu viele Glasnudeln und zu wenig Fleisch. Gestern Abend mit einem alten Freund aus Abi-Zeiten gesprochen, man sind wir beide alt geworden. Er ist so eine Mischung zwischen George Michael und Otto und damals ein verdrogter Partyking. Essenslieferung gestern hat geklappt, vollständig, keine Ahnung warum Rewe das drauf hat und Bringmeister nicht.

Auf in den Tag, die Überlebende lebt dann mal weiter, mit Erkenntnissen die meine Welt nicht braucht. Ich habe mich nie als Opfer gesehen, aber bin es doch? Obwohl Opfer bleiben liegen nach einem Attentat, ich bin immer wieder aufgestanden, wonach auch immer. Immer stolz mit dem Kopf durch die Wand. Barrikaden? Kein Hindernis, immer durch…

Ruhe, Schlaf, Frühwarnzeichen, Neuroleptika und neue Ufer

Guten Morgen, endlich Ruhe, endlich genug geschlafen. Schlafen könnte ich gerade nur. Seele und Körper brauchen das. Alles zu viel gerade, ich will auf die Insel. Eigentlich will ich meine Ruhe, aber uneigentlich will der Mann heute früher vor seiner Schicht vorbeikommen, um zu reden. Ich für meinen Teil will aber gerade gar nicht reden, ich will meine Ruhe. Ich rede schon die ganze Woche, kann man mich nicht in Ruhe lassen? Ich war so froh, dass der Vater abgesagt hat und nun der Mann. Muss dem Finanzamt noch schreiben, die verstehen die Erbangelegenheiten nicht und vermuten Sie würden Geld bekommen. Das muss ich natürlich widerlegen, was ich alles muss. Die Chefin stellt die Team-Arbeitsstunden zur Diskussion, aber in der aktuellen Lage will ich nicht mehr Stunden, sondern eher das Gegenteil. Blutdruck wieder ok, die Tage zu hoch, zu viel Aufregung. Gestern nach der Arbeit noch im Lager gewesen, anstrengend, obwohl der Vater die meiste Arbeit gemacht hat, emotional anstrengend, ich schwankte zwischen: „Ich nehme hier alles mit nach Hause“ und Schimpftiraden, wie man so viel Kram ansammeln konnte. Der Kaffee schmeckt, es ist kalt aber sonnig, gestern endlich das Huhn mit Erdnuss gemacht, war lecker. Die Erdnusssoße war was Neues für mich, keine Erdnussbutter, dafür Matjes Ketchup. Kurz: Weniger Fett, aber dafür Zucker in der Soße. Verdauung hat sich auch etwas beruhigt, das ist immer ein Frühwarnzeichen, wenn die Verdauung durchdreht.

Morgen zum Psychiater, aber ich weiß nicht, was ich erzählen soll, er hat mir schon einen Medikamentenwechsel vorgeschlagen, aber das will ich nicht. Ich habe jetzt schon fünf verschiedene Neuroleptika probiert, ich habe keinen Bock auf ein Sechstes. Ehrlich gesagt habe ich das mit den Selbstgesprächen schon mein ganzes Leben und ich bin 36 Jahre damit klargekommen, ohne Medikamente, bis die Krise kam und ich offiziell als krank erklärt wurde. Allerdings gab es nie eine eindeutige Diagnose bei mir, jeder Arzt hatte eine andere Meinung, jeder ein anderes Medikament. Kann ich nicht einfach ich sein, ohne Stempel auf der Stirn und dazu passender Medikation? Die Medikamente haben mir so geschadet und mir so viele Jahre meines Lebens geraubt. Alle wollen Sie mich verändern und nennen das Hilfe, es ist aber wenig hilfreich, es sei denn emotionslos, asexuell, körperlich steif wie ein Roboter und extrem übergewichtig sein, soll eine Hilfe sein. Diese Woche beschlossen doch eine medizinische Reha zu beantragen, aber wie ich hörte kann das bis zu einem Jahr dauern, bis das was wird. Habe ich noch nie für mich beantragt, dabei mache ich das für meine Kunden ständig, vielleicht bin ich jetzt mal dran.

Keinen Bock auf den Mann, keinen Bock auf niemanden, ich möchte nur schlafen, vielleicht was kochen und auf dem Balkon sitzen, wenn dort die Sonne scheint. Herbst, der Winter naht und damit die Dunkelheit. Dunkelheit wie Regen auf traurigen Gemüt, aber Traurigkeit kann man nicht reinigen oder ertränken, sie wird nur größer, wenn man gegen sie kämpft, man kann nur lernen entspannt mit ihr zu schwimmen, vielleicht bis zu neuen Ufern.

Falsche Emanzipation, frei und zu viel gekocht

Guten Morgen, ganz passabel geschlafen. Der Tag gestern war stressig. Der Vater wollte unbedingt Möbel ausräumen und Möbel rücken, damit die Renovierungsarbeiten in der Küche beginnen können. Warum er sich dazu keinen Mann sucht, weiß ich nicht. Er sprach dann von Gleichberechtigung der Frau, was für ein Bullshit! Frau darf also Essen planen für ihn, einkaufen, zu ihm kommen, frühstücken, Schränke ausräumen, Schränke schleppen und sich dann an den Herd stellen und kochen und nebenbei noch einen Schrank schleppen? Gehts noch? Gleichberechtigung heißt nicht, dass ich alle Aufgaben einer Frau erledige und dann noch nebenbei die eines Mannes? Das ist keine Gleichberechtigung, das ist Ausbeutung! Gleichberechtigung ist, dass beide den gleichen Teil an Aufgaben tragen und erledigen. Nicht dass Frau nebenbei noch ein Mann ist, der Mann aber Mann allein bleibt und keine Frauenaufgaben übernimmt. Das ist ein großer Denkfehler der Emanzen der 80er, dass eine emanzipierte Frau einfach alle Frauen- und Männeraufgaben erfüllt. Emanzipation ist es erst, wenn Aufgaben, egal ob traditionell männlich oder weiblich, von beiden Geschlechtern zu gleichen Teilen getragen werden. Klar kann ich auch Handwerken und schleppen, aber dann bin ich nicht gleichzeitig auch Hausfrau, es sei denn ich bin allein. Genug aufgeregt, der Vater hat es auch eingesehen, dass mich während des Kochens zum Schrank schleppen aufzufordern von meiner Seite zu der Aufforderung führte, er möge dann das Essen zu Ende kochen.

Aber heute habe ich endlich frei, es kommen zwei Lieferungen und ich habe eine Telefonverabredung, mehr aber nicht. Vielleicht noch Pfandflaschen wegbringen, die türmen sich. Ein grauer Tag grüßt und der Vogel hält bisher den Schnabel. Keinen Hunger und den Kühlschrank voll von gekochten Sachen, denn auch gestern das Essen beim Vater war zu viel. Aber gut, so muss ich heute nicht kochen, ich kann Wirsingsuppe, Reis mit Tomatensoße oder die Tortellini mit Aubergine haben. Mir gestern Nacht Bodenbeläge angeguckt, aber bevor ich das umsetzten kann, muss erstmal Geld hereinkommen. Die große Lösung: Holzdielen abziehen, ist absehbar nicht machbar und noch teurer. Dem Hund geht es gut, aber gestern nicht dazu gekommen mit ihm zu kuscheln, der Vater hat mich auf Trab gehalten. Komische Welt in Veränderung gerade, aber der Ansatz auf bessere Zeiten zu warten ist vielleicht grundlegend falsch, weil die Zeiten nicht besser werden, sondern eher das Gegenteil während man wartet. Da sehne ich mir doch fast wieder meine Homeofficezeiten zurück, wo ich genug Zeit für Selbstfürsorge hatte. Immer entspannt aufstehen, keine Busfahrten und ein Mittagsschläfchen, wenn die Nacht mal wieder schlecht war. Nur das mit der Essensaufnahme war im Homeoffice eine Katastrophe.

Auf in den Tag, vielleicht ein Ei zum Morgen und mit Musik im Gehörgang:

Aufgewacht, schlechter Witz, Azubi und Job

Guten Morgen, aufgewacht, aufgewacht aus einem Alptraum. Geweint um mein verschwendetes Leben, so viele Jahre, nicht nur die mit der Psychiatrie. Wie ein sehr schlechter Witz, wo der Witze-Erzähler keine Ahnung hat, wie wenig witzig er ist. Ein grauer Tag grüßt, der Mann ist fertig mit der Nachtschicht und ich habe meinem Azubi gestern Ansagen gemacht. Hoffe, das läuft jetzt besser. Gestern Chicorée mit Thymian gemacht, für die Verdauung, nicht für den Geschmack. Der Psychiatrie Kongress schreibt mir, dabei habe ich verpasst meinen Vortrag einzureichen, scheint wohl nicht so viele Überlebende einer Psychose zu geben, die fähig und willens sind über ihre Krankheit in anderen Kontext zu berichten. Der Tag grüßt grau, die Straße rauscht, das ist also mein Leben oder eher der Rest meines Lebens. Danke Arschloch. Zeitreisen sind weiterhin nicht möglich, was würde ich alles anders machen, aber dafür müssten auch andere Menschen vieles anders machen. Zu wenig geschlafen, aber immerhin 6 Stunden, nachdem ich früh ins Büro muss, kann ich aber auch früh weg und noch ein Schläfchen machen bevor der Vater auf eine Pizza kommt. Zwei Termine heute, einer sehr früh und mein Azubi, wo ich wohl doch elementarer anfangen muss als ich dachte. Die Ex-Kollegin schickt Fotos vom neuen Wohnort, leider kein Sonnenblumenbild, um das ich sie gebeten hatte. Aber ihr und der Hündin geht es gut, gut zu wissen. Eine Absage für den Job bekommen, den ich eh nicht mehr wollte, halb so schlimm, auch wenn es natürlich schöner ist selber abzusagen. Bin müde, die alte Frau ist erwacht und traurig, wütend, immerhin der Mann grüßt zum Morgen.

Was ich so denke und fühle, Kary Perry fasst es gut in Worte:

Ungeschickt, balancieren, Wahlen, Zähne und Ruhe

Guten Morgen, genug geschlafen, das ist doch mal was. Der Kaffee schmeckt und erwarte eine Lieferung. Gestern Spinat-Pizza für mich selbst gemacht und sie leider anbrennen lassen. Außerdem morgens ein Glas zerstört, irgendwie bin ich gerade Mrs. Geschicklichkeit. 😦 Liegt wahrscheinlich daran, dass mein Kopf gerade woanders ist und ich sehr müde durch die Welt tappere. Gestern den Morgen mit dem Mann verbracht und dann ist der arbeiten, etwas im Haushalt geräumt, aber nicht genug, einfach zu müde und erschöpft. Der Vogel stresste und stresst gewaltig, nicht nur mich. Vielleicht doch nach einem neuen zu Hause für ihn suchen? Die anderen beiden sind deutlich angenehmer. Heute keine Pläne, schlafen und Bad putzen vielleicht. Bleiben wir realistisch, das Wohnzimmer räume ich heute auch nicht. Erinnerungsturm, ich habe Angst bekommen und die Neuroleptika erhöht, so verliere ich 6 Monate schmerzhaftes Ausschleichen, aber besser 6 Monate als erneut Jahre zu verlieren. Solange ich mich in homöopathischer Menge ausbalancieren kann, sollte ich die Chance nutzen, bevor ich wieder im Knast, in der Psychiatrie sitze. Habe deswegen wieder Muskelkrämpfe, aber besser als Stimmen hören. Die Wahlen in Berlin gestern eine Katastrophe, ich rechne damit, dass die Wahlen in Berlin teilweise oder ganz wiederholt werden müssen, dann aber bitte Briefwahl für mich. Für den Moment aber beruhigt, dass die AfD nicht zugelegt hat. Eine starke SPD kann ich verkraften, Hauptsache nicht Laschet. Muss mich auf Arbeit neu eintakten, das war zu viel die letzten 2 Wochen, habe versucht alles gleichzeitig mit voller Kraft zu erledigen, hat keiner verlangt und jetzt spüre ich, dass es zu viel war. Also Ruhe ab dieser Woche, Pausen einplanen und einfordern und nicht so sehr über die Kollegin und ihr asoziales Verhalten ärgern. Ich muss wohl endlich akzeptieren, dass sehr viele Menschen nach dem Motto: „Zahn um Zahn, Auge um Auge“ leben. Passt nicht in die perfekte Welt der Amelie Nadine, aber die Welt gehört nicht nur mir. Aber liebe Leute, lest die Bibel noch mal, da stehen auch ganz andere Dinge drin als das mit den Zähnen und Augen. Nächstenliebe ist da auch ein Thema. Auf in den Tag und die Ruhe genossen:

Wochenende, Disco, Job und Psychose-Musik

Guten Morgen, keine Ahnung warum, aber wieder sechs Stunden Schlaf. Endlich Wochenende. Brauche ich auch dringend. Alles zu aufregend/anstrengend gerade. Zu kalt geworden, um mit offenen Fenster zu schlafen. Gestern Nacht um eins noch Türkendisco vor der Tür, war das laut, ich vermute, viele andere wurden geweckt. Der Kaffee schmeckt und über die Geschichte von Melanie nicht (wieder) verrückt werden. Der Mann hat endlich einen Job gefunden, wie es scheint, im Homeoffice, ich freue mich für ihn und gleichzeitig bin ich aber etwas ketzerisch, ob er dann nach einer Weile mehr Verständnis für mich hat, die jetzt viel zu lange im Homeoffice war. Warten wir ab. Die Zeit stellt so vieles klar. Gestern noch meine Brandnooz Coolbox erhalten, hatte ich schon vergessen, dass ich die Dezember 2020 bestellt hatte. Sehr schöne Box, mit einer Menge vegetarischen und veganen Kram, leider dank DHL aber kaum noch gekühlt, als es ankam. Aktuell Lebensmittel mit DHL in zu verschicken ist doch sehr^^ optimistisch. Das Lager wartet auf mich heute, ich will früh mit Kamera hin, damit das Licht noch gut ist, danach aber dann kein Entkommen mehr vor der Exceltabelle?! Gestern nach der Arbeit musste es Döner sein, ich vermute ich stinke heute noch, aber Döner macht schöner. Keine Ahnung, ob der Mann dann heute herkommen wird für seine Fahrrad-Schicht, könnt gut sein, dass er jetzt „krank“ ist bis der neue Vertrag beginnt. Morgen kein Vater Besuch, weil Wahlen und Marathon, da bleiben wir beide lieber zu Hause. Die Rosen des Mannes blühen wunderschön, schade, dass ich an sowas meist erinnern erpressen muss. Der Terrorvogel freut sich lautstark über den Tag, ich freue mich nicht so, wenn ich ihn höre. Gestern noch baden gewesen und Musik gehört, mein besseres Englisch versaut mir so manchen Song, weil ich endlich die Texte verstehen, für den Moment gestorben ist die über Psychose singende Rihanna. Hat die etwa auch zu viel gekifft? Dann lieber ruhigere Musik, über die Erinnerung, hoffentlich wird wirklich alles gut…

Scheißtag, Einkaufspreise, Aggressionen und Erinnerungen

Tach och, war das ein Scheißtag gestern. Auf Arbeit so sehr geärgert, dass ich schreiend davon rennen wollte, ja wieder die Kollegin. Dann zum Restaurant um den sehr müden Mann zu treffen und schlechtes Essen bekommen. Dann Rohrbruch am Herrrmannplatz und keine U-Bahn nach Hause. Ein durchgehend „perfekter“ Tag. Brauchte dann noch ne Weile um mich abzuregen. Den besten schwulen Freund zugekotzt und noch weitere Personen. Heute schon etwas besser. Heute wieder Büro und Supervision. Vielleicht alles gerade zu viel, zurück ins Büro, Kollege anlernen, sehr viele Termine und dann auch noch privat sehr viele Verpflichtungen. Gut, dass ich heute noch meine Massage habe. Am Wochenende ins Lager, es gibt Kaufinteressenten, aber die wollen mehr Informationen und Fotos. Aber gut, vielleicht kann ich dann auch noch mal für mich schauen, ob ich passende Kleidung finde? Klar ist, niemand wird mir die Verkaufspreise der Mutter zahlen, ich kann froh sein, wenn ich annähernd die Einkaufspreise erhalte. Dafür sollte ich aber die gesamten Einkaufspreise kennen. Zum Glück war meine Mutter ein Inventur-Nazi, die meisten Antworten sollte ich durch eine Excel-Tabelle finden. Wieder angefangen mit der undankbaren Freundin zu sprechen, vielleicht gibt es ja doch eine Lösung. Endlich gelernt die Zahnschiene für oben auch wieder aus dem Mund zu kriegen, das war die Tage ein Problem, weil sie zu fest sitzt. Wieder Verdauungsprobleme, aber immerhin 7 Stunden geschlafen. Heute Pizza mit dem Vater, ich möchte einen neuen Sauerteig ausprobieren. Der Mann hat mir gestern verschiedenfarbige Rosen mitgebracht, jede Farbe hat eine Bedeutung. Aktuell ist mein Motto wohl: „Ach Sie suchen Streit?“ oder sind es doch nur die Anderen oder beides? Ich sage nur: „Friedlich durch das Leben gehen ist gar nicht mal so leicht“. Warum können mich die Arschlöcher der Welt nicht einfach in Ruhe lassen? Wie die Musikauswahl zeigt spitzen^^ Laune. Aggressionsabbau mit politisch nicht korrekter Musik. „Die Zeit heilt Wunden, doch vergessen kann ich nicht…“

Zurück ins Büro, Couscous, Kaffee und Musik

Guten Morgen, gestern ein aufregender Tag, aufregend, weil so viele Menschen getroffen und gesprochen. Im Büro gestern nämlich mit drei Kollegen gesprochen und einen davon etwas angelernt und dann kam später noch der Vater und Hund zur Pizza bei mir vorbei. Obwohl ich nicht beraten habe, ein anstrengender Tag rückblickend. Bin es nicht mehr gewöhnt so viele Menschen an einem Tag zu treffen und zu sprechen. Aber da der Kollege wohl noch eine Weile angelernt werden muss, bin ich dann ab nächste Woche wieder vier Tage im Büro. Habe ich versprochen und gerade bin ich aber gar nicht mehr so begeistert darüber, erscheint mir gerade anstrengend. Ich vermute aber, auf Dauer wird das auch gut für mich sein. Mit dem Mann zum Hochzeitstag nächste Woche gesprochen, groß feiern ist wohl nicht, aber wenigstens abends in ein Restaurant. Irgendwann nach meiner Tagesschicht und vor seiner Nachtschicht. Mir ist eingefallen, dass der Hausmeister mir das mit den Birken fällen versprochen hatte, danke lieber Mann, auch wenn die Aktion übertrieben vorsichtig und aufwendig erschien. Die bestellte Lesebrille ist viel zu stark, zwei Dioptrien brauche ich dann wohl doch nicht. Mit den neuen Parfüms bin ich sehr unentschlossen, alles immer noch zu aufdringlich. Genau genommen will ich ja auch gar kein neues Parfüm, aber es ist leider nötig, denn ich will nicht so riechen wie die Partnerin des Vaters, obwohl ich mir eigentlich ziemlich sicher bin, dass sie so riecht wie ich und nicht andersrum, denn ich nutze den Duft schon über 15 Jahre. Heute vielleicht Couscous, ich wollte immer lernen wie man Couscous kocht, die Erkenntnis nach dem Rezept ist aber, eigentlich die gleiche Zubereitung wie Reis. Meine Mutter machte ein gutes Couscous in ihren letzten Jahren, sie hat mir aber nie verraten wie. Irgendwie hat sie mir nie beigebracht richtig zu kochen, ich kann mich nur an gemeinsames Kekse backen erinnern. Keine Ahnung warum sie ihr Wissen nie an mich weitergegeben hat. Ich finde kochen lernen, sollte jedes Kind/jeder Mensch. Ich bin sogar dafür, dass zum Schulfach zu machen, wenn die Eltern es nicht schaffen diese wichtige Fähigkeit weiterzugeben. Besser kochen, habe ich jetzt durch die ganzen Kochboxen nach ihrem Tod gelernt. Die technische Administration im Büro hat mich gestern unruhig gemacht, aber sie ist dann doch noch gelungen. Eine neue Nachbarin vom Büro hat mir gestern einen Milchkaffee ausgegeben und erst später gebeichtet, dass da auch Hafermilch drin war. Ich finde Hafermilch eklig, sie erinnert mich im Kaffee an Caro-Kaffee, von dem ich als Kind mal wunderbar kotzen musste. Danach wollte ich dann erstmal viele Jahre keinen Kaffee mehr. Meine Nachhilfegruppe steht jetzt auch, ich darf die Büroräume nutzen, ich muss nur noch akzeptieren, dass viele davon mit der Ausbildung gar kein Geld verdienen wollen bzw. auch generell nicht mehr arbeiten wollen. Verstehe ich nicht, wie man jung planen kann nie wieder zu arbeiten. Aber gut, nicht jeder muss Arbeit so wichtig finden wie ich und wie ich aus meiner Studentenzeit weiß, man kann auch mit sehr wenig Geld ein nettes Leben haben. Heute ein vorerst letztes Mal Homeoffice, rückblickend auf die letzten Wochen kann ich nur sagen ich bin derzeit produktiver im Homeoffice, es ist einfacher sechs Stunden oder mehr durchzuziehen, wenn man keine 1-2 Stunden Fahrtweg hat. Zum Frühstück heute Brot, es müssen ja nicht immer Brötchen sein, allerdings auch nicht immer Brot. Wieder angefangen im Bus Musik zu hören, macht Spaß, der alte iPod tut es noch und schont die Handybatterie. Song des Tages, was von der heiß geliebten Mahalia:

Nicht allein, Männer und irgendwann

Guten Morgen, nicht allein, der Mann ist da, hat mir aber freundlicherweise das Wohnzimmer überlassen, sodass ich mein Morgenritual wie gewohnt durchziehen kann. Früh ist es, aber heute habe ich mich nach sechs Stunden wieder hingelegt und eine weitere Stunde geschlafen. Heute viel los auf Arbeit, ein neuer Mitarbeiter kommt und vorher ein Austausch mit der schwierigen Kollegin. Gemischtes Programm, also eventuelle Machtkämpfe und jemanden willkommen heißen. Gestern kam der Wasserableser leider spät und so war ich auch spät auf Arbeit und irgendwie nicht so motiviert die vollen Stunden durchzuziehen. Macht aber nichts, die Tage davor mehr Stunden gemacht. Heute dann Pizza mit dem Vater, ich habe keine Ahnung was das für eine Pizza werden soll, aber habe jetzt schon keinen Bock, weil der Hund dabei in letzter Zeit Scheibe spielt und überall kratzt. Gegessen gestern weiterhin das Bami Goreng von vorgestern, dieses Mal haben sie wirklich viel Essen für zwei Mahlzeiten geliefert, der Mann durfte gestern auch noch davon essen. Der Kaffee schmeckt, der Blutdruck leicht erhöht, der Herzschlag unter 80, ich lebe. Gestern auf dem Weg zur Arbeit reichlich Lächeln geerntet, ein kleines Kind lachte und winkte, die Mutter dann auch und auch mein Tabakverkäufer freute sich mich zu sehen. Das war schön, Sonnenschein und mit mir lachende Menschen. Heute ein grauer Tag, vielleicht fahre ich früh ins Büro, dann kann ich auch früh heim. Schweigen im Haus, gestern schrien wieder die Nachbarn, der Sohn ist wieder da und die Mutter überfordert. Habe mich dem Mann wieder emotional angenähert, besser ist es. Die Zahnschiene für oben macht jetzt doch Probleme oder ich bin das Problem, ich bekomme Sie schlecht wieder aus dem Mund. Frühstück wäre eine Option, ich vermute der Mann will Rührei? Alles wird gut, irgendwann, nur irgendwann ist nicht jetzt und auch nicht morgen. Für den Tag heute eine Schnulze: