Frühstück, Corona, Arzt, Muskelkater, Passierschein und Hund

Guten Morgen, ne eigentlich mitten aus der Nacht. Der Hund war der Meinung Zeit für Frühstück, aber gut, ich wollte vor neun beim Arzt sein. Hiobsbotschaft von gestern, der Mann hat Corona, er fühlte sich nicht gut und hat einen Test gemacht bevor wir uns treffen wollten. Warten wir ab, ob der PCR-Test auch positiv ist. Mich selbst auch nochmal getestet, kein Corona. Der Kaffee schmeckt, der Hund furzt und ich finde die Anwesenheit des Hundes nicht mehr so beruhigend wie zu meinen Angstattacken damals, im Gegenteil er weckt mich und ich habe dann Angst um sein Wohlbefinden. Nach dem Arzt heute keine Pläne außer Gassi gehen und vielleicht noch etwas mehr schlafen. Vielleicht eine gute Entscheidung diese Woche lieber im Homeoffice zu arbeiten, die Zahlen explodieren und Bruder und Mann sind infiziert trotz Booster-Impfung. Dass der Vater dabei verreist ist, wahrscheinlich auch keine so gute Idee. Gestern sehr viel geschlafen, tagsüber, wollte gar nicht mehr aus dem Bett. Der Sturm scheint vorbei zu sein, auch schön, weder Corona zu haben, noch vom Baum erschlagen zu werden. Bin mir nicht sicher, ob Hund schleppen jetzt gut oder schlecht für meinen Rücken ist, in den Armen habe ich schon Muskelkater.

Die Rentenversicherung schickte einen Ablehnungsbrief für die Reha wegen fehlender Mitwirkung, alles Schikane, sie hatten die Erlaubnis sich alle Daten bei der Krankenversicherung zu holen, da frage ich mich, warum einzelne Ärzten nochmal Formulare ausfüllen sollen und ich die verschicken soll. Unnötige und hindernde Bürokratie und Papierverschwendung. Aber wer hat jetzt Geld gespart? Alle Diagnosen kennen, aber nochmal Formulare dazu verschicken? Kranke Menschen nochmal durch die ganze Stadt und in Wartezimmer während Corona schicken? Ach ja während Corona kriegt man innerhalb von 3-4 Wochen Abgabefrist gar keinen Arzttermin? So kann man Hilfen auch verweigern. Gleiches bei der Krankenkasse: schwimmen gehen ist keine Kassenleistung, auch wenn Sport bei mir mehr als dringend ist und Schwimmen derzeit der einzige Sport ist, den ich machen kann. Hilfe dir selbst, dann hilft dir Gott? Seine Versicherungen kann man auf jeden Fall vergessen. Und nein, ich glaube nicht, dass es jetzt so viele Leute gibt, die solche Anträge nur zum Spaß stellen. Aber gut, ich sollte nicht so überrascht und empört tun, das ist unser Kostenvermeidungssystem, bisher war nur ich nie die Antragstellerin. Eigentlich bräuchte ich gerade eine Beraterin wie mich, die mich durch die Formulare führt und mir Mut gibt nicht aufzugeben.

Gegessen gestern weiter Gnocchi-Auflauf und dann Heißhunger auf Pommes und Burger und dann doch noch Essen bestellt. Mache ich sehr selten, aber gestern musste es irgendwie sein. Körperliches und seelisches Wohlbefinden gerade ganz ok, es gab schlimmere Tage. Auf in den Tag, ich hoffe, die Ärztin hat ein neues Rezept für mich, denn ohne Blutdrucksenker rumrennen ist keine gute Idee und da schwebt ja immer noch das Thema Adoption über mir, für das ich einen Brief vom Arzt brauche. Keine Ahnung, warum auch die zu adoptierende Person einen Gesundheitsnachweis bringen muss. Nächste Schikane, denn wenn jemand über meine Diagnosen Bescheid weiß, dann ist das mein Stiefvater. Nadine auf der Suche nach dem Passierschein, glücklich wer dabei nicht im Krankenhaus landet. Keine Musik im Ohr heute früh, dafür Hundefurz in der Nase, dann etwas Hundemusik:

Pillen, Arzt, der Teddy, Corona und Wunder?

Guten Morgen, ganz passable Nacht, aber jetzt schon gestresst, weil ich unbedingt zum Arzt muss, um meinen Blutdruck-Pillen zu kriegen. Keine Lust, auch keine Lust auf meine Schüler heute. Also eigentlich gar keine Lust auf gar nichts, nach den letzten Tagen. Gestern wurde es nochmal emotional, denn die Wohnung der Eltern muss geräumt werden und ich stehe wieder vor der Entscheidung Sachen mitzunehmen oder für immer aufzugeben. Nehme ich gar nichts mit, werde ich es bereuen, nehme ich zu viel mit, auch. Zu Tränen gerührt gewesen als gestern mein Teddybär aus dem Jahr 1986 wieder auftauchte, was habe ich diesen Teddy geliebt, er war mein alles. Da steht also eine 45-Jährige und klammert sich an einen Teddy und heult. Aber es ist gut, dass der Teddy wieder da ist, der ideelle Wert für mich ist unermesslich. Heute nochmal in die Elternwohnung, zum Glück habe ich noch Zeit mir Dinge auszusuchen und sie schrittweise in meine Wohnung/mein Leben zu integrieren.

Der Mann geht wieder zum Sport, vorbildlich und gut für ihn. Ich bin gerade überhaupt nicht vorbildlich, weil insgesamt überfordert von der Situation. Jetzt auch noch Mutterschmerz, das braucht man, wenn man eh schon emotional fertig ist. Der Vogel hat mein Licht im Wohnzimmer gesehen und singt ein Lied, also Licht wieder aus. Die Straße rauscht, der Kaffee schmeckt und ich huste, muss noch einen Corona-Test machen und fühle mich genötigt mich boostern zu lassen. Der Entzug von Privilegien, wenn man nicht spurt, kommt mir irgendwie bekannt vor. Was alles ein Privileg war, merkt man dann meist erst später. Kosmetiktermin heute abgesagt, ich weiß nicht, ob ich da wirklich noch hin will und muss, aber ganz sicher nicht heute und jetzt. Ich habe gerade echt andere Probleme als eine jugendliche und sanfte Gesichtshaut.

Gegessen gestern Reste, Couscous mit Falafel und später Maultaschensuppe. Ab morgen gibt es wieder eine Kochbox für mich. Die Indizien in Berlin sind sehr hoch gerade, über 1000 in Neukölln. Kommt immer noch nicht in meinem Kopf, letztes Jahr bei einem Wert von 50 Hausarrest für alle, dieses Jahr bei 1000 macht, was ihr wollt. Muss man nicht logisch finden. Sehr viele Termine diese Woche, wobei das Abgrenzen immer besser funktioniert, ist mein Glas leer, ist es leer und es gibt keinen doppelten Boden mehr. Ich bin nicht die Heilsarmee, die jeden retten will. Oder schon, aber nicht für den Preis der Selbstaufopferung. Angefangen abends vor dem Schlafen mir einen guten Schlaf zu wünschen und es hat jetzt zwei Nächte geklappt, also weiter machen? Erinnert mich jetzt nur irgendwie an beten, aber wenn es hilft? Für mich ist der Unterschied zwischen religiösen Glauben und Psychose/Schizophrenie nicht wirklich groß, beides Zustände wo man an übersinnliches glaubt und Selbstgespräche führt. Was davon ist also gesund und was ist krankhaft? Hatte Moses jemals ein Gespräch mit Gott oder war er schizophren? Basieren die übermittelten Wunder in der Bibel auf Übersetzungsfehler und auf Erzählungen seelisch Erkrankter und ihr Erleben? Wer entscheidet, was ein Wunder ist und was Krankheit? Theologen? Psychiater? Die Pharmaindustrie?

Fragen zum Tag, die ich wohl nicht beantworten kann, Wissenschaft gegen Religion, warum niemals Wissenschaft und Religion? Länger erprobt ist wohl die Religion, aber hat sie damit automatisch recht in einer Informationsgesellschaft? Mit uralten Geschichten, die keiner beweisen kann? Mit Geschichten, die man heute eher der Psychiatrie zuordnen würde? Mit Geschichten, die grausamer sind als so manch ein Horrorfilm heute? Tradition oder Moderne? Ist neu immer besser? Oder doch das, was seit Jahrhunderten erprobt ist und funktioniert hat? Ich weiß es nicht und sehe in jeder Bewegung ihre Berechtigung, aber auch Kritik an beiden Systemen. Die Kirche missbrauchte ihre Macht zu oft, die Wissenschaft erklärt jeden Trauernden gleich zum Depressiven und will, dass er/sie Pillen nimmt. Die Wahrheit, die Wahrheit, sie liegt wohl irgendwo dazwischen, ich muss meine finde oder vielleicht auch besser nicht? Das Publikum der Ärzte beantwortet es mit einem eindeutigen „NEIN!“

Angst, Ärzte, sterben und lieber allein

Guten Morgen, keine so tolle Nacht, aber solange wieder hingelegt bis fast 8 Stunden voll waren. Heute Arzttermin Nummer zwei die Woche, nachdem ich gestern meine Ärztin zu einer Blutuntersuchung bringen konnte, wird heute mein Herz untersucht und ein Langzeit EKG gemacht. Ich habe Angst, aber das ändert gar nichts, außer vielleicht die Werte. Nichts machen und einfach sterben ist auch keine Lösung, dann bin ich halt mal teuer für die Krankenkasse. Meine Mutter meinte immer, wir brauchen nicht zum Arzt. Im Nachhinein denke ich, weil sie neben der Arbeit keine Zeit dafür hatte? Ich erinnere mich wie ich als Kind mit Masern fast an Fieber gestorben bin, weil meine Mutter mich tagelang im Bett liegen ließ und nicht zum Arzt mit mir ist, bis das Fieber dauerhaft bei 42 Grad war. Der Arzt hat dann ziemlich geschimpft und sprach von Lebensgefahr. Vielleicht der Grund warum ich mich heute genauso dämlich verhalte und die Arbeit wichtiger finde als die Arztbesuche. Aber nicht diese Woche, diese Woche habe ich mich krankschreiben lassen, um zu allen Ärzten zu rennen. Ein Blutbild wurde, glaube ich noch nie bei mir gemacht und mein Herz auch noch nie untersucht. Der Herzarzt war ziemlich überrascht als ich das mitteilte, aber es gibt keine Pflicht zum Arzt zu rennen. Immerhin kein Durchfall heute, das ist doch mal was und esse ich eine warme Mahlzeit während des Tages, gibt es auch keine Bauchkrämpfe. Dieses morgens minimal Frühstücken und dann erst abends wieder essen, findet mein Bauch gerade nicht lustig. Die Vögel stressen gewaltig, vielleicht weil die Sonne endlich mal wieder scheint. Der Kaffee schmeckt und ich versuche ruhig zu bleiben, wenn ich krank bin, dann bin ich halt krank, wenn ich sterben muss, dann muss ich halt sterben. Mein ganzes Leben lang wollte ich immer wieder sterben, diese Welt erschien mir zu oft nicht lebenswert. Früher wollte ich durch einen vermeidlichen Tod meine Mutter bestrafen, habe es aber dann doch nie gemacht und heute ist sie tot und ich denke, sie ruft nach mir. Es gibt aber auch Menschen auf Erden, die nach mir rufen, die mich noch brauchen, also ab zu den Ärzten und hoffentlich weitergelebt. Die Frauen in meiner Familie sind eigentlich alle sehr alt geworden, außer meine Mutter. Der genetische Vater scheint auch noch zu leben, bisher keine Post vom Anwalt bekommen. Hier allein zu sein, ist immer noch seltsam, einerseits herrlich, dann auch wieder gruselig. 18 Jahre musste ich warten, bis ich endlich allein leben durfte, ohne Fremdbestimmung, ohne ständig umgesetzt zu werden und auf die Launen der Erwachsenen ständig Rücksicht zu nehmen. Vielleicht der Grund warum ich auch heute noch lieber allein lebe. Ich will keine Gefangene sein, von niemanden. Auf in den Tag, genug therapeutisch geschrieben heute und den passenden Song zum Leben und sterben:

Sturmfrei, Arzt, Zimmer, Keller und Bestellung

Guten Morgen, zu wenig geschlafen, aber tief und traumlos. Heute hat er endlich Arbeit, ich freue mich auf sturmfrei. Ein Arzttermin wartet auf mich, was soll ich sagen? Ich vertrage das Medikament immer noch nicht, das sind nicht nur Anpassungsschwierigkeiten wie sie es nannte. Manchmal frage ich mich schon, ob sie sich von der Pharmaindustrie einladen lässt. Mit ihm gemischte Stimmung, gerade war er wieder aggressiv, weil ich wissen wollte, warum er sich Kopfhörer bestellt, obwohl er welche hat. Gestern das Zimmer umgestellt, er hat jetzt deutlich mehr Platz als vorher und einen anständigen Stuhl mit großem Schreibtisch. Viele meiner Sachen sind jetzt im Keller, Keller aufräumen wird damit eine Aufgabe der Dringlichkeit. Er ist nachts irgendwann aufgestanden und hat auf dem Sofa gepennt, ich war wohl zu laut, das tut mir dann immer leid. Aber nach der Staubaktion gestern, nicht überraschend, dass meine Nase verstopft war, das wird jetzt dauern, bis die Allergie weg ist. Der Kaffee schmeckt und mein Termin ist erst gegen 12, aber liegen bleiben, wenn er wach ist, klappt irgendwie auch nicht. Gestern Nacht noch Risotto gekocht, aber er will diese Woche keinen Reis essen, schade, dabei habe ich mir Mühe gegeben. Aber ich vermute ihn hat es erschreckt, dass ein Großteil seiner Kleidung jetzt zu klein ist. Dafür übernehme ich aber keine Verantwortung, ich biete ihm nicht ständig zu viel von der falschen Nahrung an. Er wählt selbst seine Nahrung und auch wie viel und in letzter Zeit hatte er gerne mal 3 warme Mahlzeiten am Tag, ohne mich. Keine Lust heute nach Schöneberg zu fahren und erst recht nicht zur Postfiliale, in der Kälte auf unbestimmte Zeit anstellen. Er hat morgen Geburtstag, scheint aber dazu gar nicht in Stimmung zu sein. Wird Zeit für Arbeit, ich bin müde hier ständig einen Mann zu haben der stundenlang laut telefoniert und die Küche leer futtert. Heute Abend eine Lebensmittel-Lieferung, ich weiß seit der Pandemie jammere ich auf hohen Niveau, aber ich war es halt gewohnt jederzeit alle Nahrung aus allen Ländern zu kleinen Preisen haben zu können. Das ist jetzt nicht mehr so und wenn dann zu deutlich höheren Preisen. Das neue gebrauchte Sofa ist gut, es ist zwar fleckig, aber die Sitzflächen sind dank Federkern nicht so durchgesessen wie bei meinem alten Sofa. Gegen die Flecken habe ich aber Natron bestellt und werde das heute Abend wohl angehen. Auf in den Tag, will nicht in die Kälte, aktuell ist es sogar mir zu kalt.

Wasser, Paar-Zeit, Postfach und Dosis

Guten Morgen, das war doch mal eine erholsame Nacht, meint auch der Blutdruck und Puls. Erleichternd, denn gestern der Tag war dann doch sehr aufregend. Morgens zu Netto, danach arbeiten an der Präsentation, dann zu Eigentümerversammlung, dann zum Zahnarzt und dann nach Hause eine Lebensmittel-/Getränkelieferung empfangen. Das mit der Lieferung ist schiefgelaufen, das wichtigste: 18 Liter Wasser wurde einfach nicht geliefert. Jetzt habe ich kein Wasser und darf rennen und schleppen, sehr ärgerlich. Eigentlich hatte ich nur bestellt, weil ich das Wasser geliefert bekommen wollte. 😦 Ich hatte mich eigentlich gefreut, heute nicht das Haus verlassen zu müssen, aber ohne Wasser geht es nicht. Anstrengend war der Tag und abends der Blutdruck und besonders Puls erhöht. Aber ich habe das alles an einem Tag geschafft, das wäre vor ein paar Wochen nicht denkbar gewesen. Mir scheint es also wieder gutzugehen, schade das es zeitgleich ihm immer schlechter geht. Irgendwie kommen wir nicht zur glücklichen Paar-Zeit. Ein grauer Tag grüßt und ich habe heute Spätschicht, aber es wartet genug Arbeit auf mich, um den Tag rumzukriegen. Die Blumen von der Hochzeit vergammeln langsam, schade, so schnell ist Hochzeit vorbei. Tee rinnt mir die Kehle herunter, Wasser ist alle, Brötchen warten im Tiefkühler und Aufschnitt im Kühlschrank. Heute mal ruhig, ohne Fahrten quer durch die Stadt. In meinem Postfach wartet die Arbeit, wieder Frauen und keine Männer. Männer fragen wohl nicht so gern um Hilfe. Wasser kaufen gehen oder nicht ist die Frage, ich mag eigentlich nicht, saufe aber allein jeden Tag mindestens 2 Liter. Gegessen gestern Pizza und Salat, endlich ist mir nicht mehr übel und ich habe auch keinen Durchfall. Trotz drastischer Reduktion von ursprünglich 15mg auf 2mg keine psychischen Auffälligkeiten, im Gegenteil mir geht es soviel besser. Meine Ärztin meinte aber das 2mg nichts bringen können, also ganz weglassen? Ich warte lieber noch ab. Ihr Ansatz von viel hilft viel, funktioniert bei mir nicht. Erstmal Brötchen und dann wahrscheinlich murrend zum Supermarkt und Wasser schleppen. 😦

Etappennacht, Demo, Hypochonder und graue Schläfen

Guten Morgen, eine Etappennacht liegt hinter mir, aber ich fühle mich erholt. Gestern tatsächlich 6 Stunden Arbeit durchgezogen, danach aber nicht mehr viel. Gekocht: Kotelett mit Brokkoli und Reibekuchen und dann abgegammelt. Gar nicht das Haus verlassen, noch nicht mal Müll weggebracht und besorgt über die Demo in Berlin gewesen. Macht gegen Corona sein, automatisch zum Nazi? Es scheint so, eine ungute Mischung. Heute nichts vor, gar nichts und das ist gut so, ich überlege wieder ins Bett zu gehen, irgendwie bin ich erschöpft nach meiner ersten Arbeitswoche nach dem Urlaub, aber immerhin habe ich sie ohne schwächeln durchgezogen. Morgen zur Ärztin, es gilt wieder hart zu verhandeln, so kann es nicht weitergehen, ohne Schlaf gibt es ganz andere Gefahren. Blutdruck und Puls ganz unten, darauf gibt es einen Kaffee. Ich habe Angst zum Hypochonder zu werden, aktuell spüre ich jeden Schmerz, jedes Zipperlein, als wäre das Ende nah. Aktuell also eher ungut wieder sehr viel zu empfinden. 24 Grad, der Tag grüßt grau, ich vermute das ist jetzt schon der Herbst, kein Altweibersommer für das alte Weib Nadine. Die Praktikantin trägt ihre grauen Schläfen voller Stolz, sieht gut bei ihr aus, keine Ahnung warum ich bei mir keine weißen Schläfen akzeptieren kann. Keine Ahnung was ich heute anstelle, am besten nicht soviel, aber Aufräumen wäre ganz gut, besonders Boden wischen schiebe ich schon eine Weile vor mir her. Auf in den Sonntag oder ab ins Bett, keiner will was und das ist gut so.

Herzrasen, Ringe, B1 und kein Dauerzustand

Guten Morgen, nicht so gut geschlafen. Herzrasen in der Nacht, aber wenigstens nicht geschwitzt. Es hat gestern doch tatsächlich geregnet, welche Erleichterung. Er schläft noch und alles ist friedlich, ein Vorgeschmack auf wieder zusammen wohnen. Die Ringfrage ist geklärt, es bleibt bei meiner Auswahl, die ist immer noch günstig im Vergleich dazu was andere ausgeben. Die Trauertage sind vorbei, endlich und ich lebe. Der Vater hat angerufen, alles gut bei ihm, auch wenn ich auch gern am Meer wäre, alles andere möchte ich nicht. Gestern Spareribs mit gerösteten Kartoffelspalten und Salat gemacht, war lecker. Heute keine Pläne, aber auf jeden Fall das Haus verlassen, reicht langsam und gestern der kleine Ausflug war seltsam. Er hat heute auch frei, aber ich glaube nicht, dass er den ganzen Tag bleibt, hat er frei studiert er meistens seine Deutschbücher. Ein B1 Level ist mittlerweile erreicht, aber für den Beruf sollte es eher C1 sein. Heute mal keine schreiende Nachbarn, wie entspannend. Weiß immer noch nicht, ob ich bei meiner Medikation bleiben kann, nicht schlafen können und Herzrasen in der Nacht sind kein Dauerzustand. Irgendwie auch ein Wink des Schicksals, dass meine Ärztin in Rente geht, ich wollte mir ja einen neuen Arzt suchen, jetzt muss ich. Mit Arbeit möchte ich immer noch nichts zu tun haben, alles zu anstrengend, ich bin mir derzeit anstrengend genug. Die Lilien sind verblüht und er hat gestern gestaubsaugt, weil es ihm zu dreckig war, merken, solange nicht putzen, bis er übernimmt. Ein ruhiger Morgen bei nur 26 Grad, gern mehr Regen von meiner Seite aus. Auf in den Tag oder wieder ins Bett.

Gefülltes Brot, Vorräte, Lampe, Aussprache und Umräumen

Guten Morgen, besser geschlafen, aber mit 6 Stunden zu wenig. Gestern von Jamie Oliver inspiriert ein gefülltes Brot gebacken. Habe einen Vollkornteig genommen und den mit Hackfleisch und Gemüse gefüllt. War lecker. Arbeit war gestern nicht viel, kommt auch mal vor. Nach der Arbeit einkaufen gewesen und das gesamte Gemüse und die Backwaren, waren um 50 % reduziert. Schade, dass ich kaum was brauchte. Langsam lichten sich die Corona-Vorräte, ich vertraue mal der Versorgungslage und horte nichts mehr. Heute der große Möbel-Tausch hier, ich muss noch was vorbereiten, deswegen bin ich auch früher wach. Heute Abend eine montierte Gardinenstange im Schlafzimmer zu haben wäre auch gut. Er will morgen vorbeikommen, mal sehen wie viel Zeit er mitbringt. Ein neues Kleid bekommen, ich finde es wunderbar, ich glaube es besteht bei diesem Kleid sogar die Chance, dass ich damit das Haus verlasse, besonders wenn der Sommer heiß wird und mein Gefühl sagt, der Sommer wird heiß. Meine Lampe kam gestern nicht, bin ich jetzt ein böser Kunde, weil ich auf mindestens einen Zustellversuch bestehe? Ich habe nämlich eine Zweitzustellung beauftragt, nachdem beim ersten Mal gar kein Zustellversuch stattgefunden hatte. Mein rotes Spannbettlaken ist wunderschön, gab es so nicht zu kaufen, habe ich selber gefärbt. Der Kaffee schmeckt, der Tag ist grau und ich fühle mich etwas unwohl zum Vater zu müssen, wir müssen reden. Bisher keine neuen Nebenwirkungen vom neuen Medikament, aber dafür sind die alten noch da, obwohl ich aktuell nur noch ein Drittel der Dosis meines alten Medikaments nehme. Aber gut, noch keine Woche, ich bin wohl zu ungeduldig. Der Kollegin gestern von meinem Medikamentenproblem erzählt und auch sie meinte: Wie wäre es mit einem Arztwechsel? Habe ich jetzt mehrfach gehört, aber einen neuen Arzt finden ist ja gar nicht so einfach. Aktuell mag ich kaum rauchen, ich fange an zu rauchen und mache die Kippe dann nach der Hälfte einfach aus, weil ich genug habe. Aber gut, rauchen ist eh ungesund. Auf in den Tag, mal sehen wie es heute Abend hier aussieht, mal sehen was die Aussprache mit dem Vater bringt und vorerst das Regal und den Kleiderschrank ausgeräumt.

Schweiß, Regen, Ärztin, Trainer und Paket

Guten Morgen Teil 2. Vorhin Schweiß überströmt noch zur Apotheke und zum Briefkasten gelaufen, zum Glück hat es geregnet, da konnte man nach ein paar Minuten nicht mehr unterscheiden, ob mein Gesicht nass vom Regen oder von Schweiß ist. Wieder Codein Saft bekommen, das Verschreiben heutzutage nur die alten Ärzte. Mich von der Ärztin blöd anmachen lassen, weil ich das letzte mit einem Termin fast eine Stunde warten musste und das mit anderen wartenden diskutiert habe. Sie meinte, sowas will sie nicht in ihrer Praxis, es gäbe Notfälle, verstehe ich ja, aber was ich nicht verstehe, ist, warum 3 von 6 Leuten in der Warteschlange den gleichen Termin hatten. Egal ich mag die Ärztin trotzdem und sie hat auch nur die besten Bewertungen. Gerade aus der Badewanne entstiegen, nachdem schlafen nicht klappen wollte und ich das Gefühl hatte überall von Schweiß zu kleben. Meine ehemalige Ausbilderin hat sich gemeldet, sie wollte sich nochmal nach dem Stand meiner Trainer-Bewerbung erkundigen, sie will jetzt Druck machen, dass sie mich auch nehmen. Er ist jetzt in der Uni und lernt hoffentlich fleißig, ich finde es schon sehr unsexy, dass er mich jetzt so krank sieht und erlebt, aber ich kann es nicht ändern. Huhn kocht in einem Topf, Hühnersuppe soll ja Wunder bewirken, ich hoffe auch bei mir. Die beste Freundin hat ihr Paket endlich bekommen und war erfreut, sie hat die ganzen Botschaften erkannt. Ich bewege mich derzeit lieber wenig und muss mich aufraffen das Gemüse für die Suppe zu schnippeln, das kommt mir gerade wie eine große Herausforderung vor.

Moin, Arzt, Liebe und Spätschicht

Moin, er ist weg und ich bin wach, ist aber besser als er ist wach und ich auch. Wenn er hier rumhüpft und sich duscht und fertig macht, muss ich nicht müde daneben sitzen. Gestern beim Arzt gewesen, einkaufen, beim Hermes Shop und bei der Bank und danach in mein Bett gefallen und tatsächlich 4 Stunden gepennt. Später dann Kartoffelsuppe die er nicht mochte, gut, deutsches Essen ist nicht jedermanns Sache. Ein grauer Tag grüßt und ich habe gerade auch keine Lust. Er kommt gleich wieder, weil er doch keine frühe Schule hat, also muss ich schnell bloggen, wenn ich dabei allein sein möchte. Bei der besten Freundin hört sich alles gut an, ich hoffe, es ist eine neue Liebe. Mein Vater hat vielleicht auch Liebe gefunden, wie ich dazu stehe, weiß ich nicht. Pullover für ihn gestern noch bestellt, ich hoffe, er kommt bald. Heute Spätschicht, mal sehen wie es wird, auf in den Tag.