Hund, Vögel, Bewerbung, Chat, Telefonat und Deutsch

Guten Morgen, gestern wurde der Hund tatsächlich gegen 23:30 abgeholt, wunderbar irgendwann möchte man auch mal allein sein und schlafen. Der Hund haart noch immer so stark und so fliegen jetzt in meinem Wohnzimmer Haarbüschel rum. Gestern auf Arbeit war ruhig, keiner kam, fast keiner rief an und als Post gab es nur Werbung. Doch ich habe endlich meine Chefin erreicht, sie hat JA gesagt zu meiner Bewerbung als Ausbilderin. Ich habe mich so gefreut und stand hüpfend vor unserem Büro. Nach der Arbeit meine Ausbilderin kontaktiert und gesagt, dass ich meine Bewerbung los schicke. Es gibt noch eine andere Frau aus Berlin, die sich beworben hat, sie hofft, dass sie uns beide nehmen, es könnte aber auch sein, dass nur eine genommen wird. Es bleibt also spannend und obwohl ich meine Bewerbung gut fand, habe ich jetzt Zweifel, ob sie gut genug war. Drückt mir die Daumen, ich würde wirklich gern, auch wenn ich dazu regelmäßig nach München muss. Die Vögel schreien zum Morgen, das scheint der „Guten Morgen“ Gruß zu sein, mein Morgen wird aber nicht besser, wenn ich morgens erstmal angeschrien werde. Heute werde ich allein im Büro sein, aber es gibt genug zu tun für mich, auch wenn Niemand was will. Die Sonne scheint, ich bin einigermaßen ausgeschlafen und grüne Bäume wippen im Wind. Gestern abends gechattet, wieder ein neuer Kerl, aber wieder fast keine Deutschkenntnisse. Bin ich ein Nazi, weil ich denke, dass Menschen in Deutschland Deutsch sprechen sollten? Später noch ein Telefonat mit der besten Freundin, das mit ihrer Ausstellung wird spannend, sie will dazu doch tatsächlich endlich Visitenkarten und einen Katalog drucken. Sie ist eine begabte Künstlerin, doch ihre Selbstzweifel und Finanzlage haben ihr bisher immer den Erfolg versaut. Auf in den Tag, die Wartezeit auf meine Bewerbung hat begonnen, ich hoffe, ich warte nicht zu lange.

Schlaf, Auserwählte, Ausbilderin, Bolognese und Arbeit

Morgen, ob das gut ist, für den Moment unentschlossen, ich muss endlich wieder 8 Stunden am Stück schlafen, diese Woche seit Dienstag nicht der Fall. Aber gestern Abend das Gespräch mit der Ausbilderin hat mich noch Stunden danach aufgeregt gemacht. Finanziell wäre die Ausbildung zur Ausbilderin kein Problem, denn sie tragen die Kosten, zeitlich denke ich auch, das wäre möglich, ist nur die Frage, was meine Chefin dazu sagt. Meine Ausbilderin ist freundschaftlich verbunden mit meiner Chefin, sie werden am Montag telefonieren. Ich möchte schon, aber natürlich bleibt meine Arbeit jetzt die Priorität. Wenn das jetzt klappt weiß ich auch nicht, wie viel Glück kann man haben? Klar habe ich auch was getan dafür die Auserwählte zu sein, aber es war auch Glück, denn ich wurde meiner Ausbilderin durch eine Mail von mir in Erinnerung gerufen, als sie gerade nach Bewerberinnen gesucht hat. Schauen wir mal, ob das klappt, ich würde sehr gerne Ende 2020 als Beraterin und Ausbilderin da stehen. Wen interessieren da noch Kerle, die brauche ich derzeit nicht. Der Sonnenschein macht heute Pause, ich muss mir noch überlegen, was ich morgen für den Vater koche. Bisher keine Idee, außer vielleicht Bolognese. Heute nur kurz arbeiten, diese Woche bin ich wirklich nicht in Topform, gut, wenn die Arbeitswoche heute Mittag endet. Vielleicht auch gut, dass ich heute kein Date habe, das wäre zu viel Aufregung. Ich komme doch eh nicht klar mit den Kerlen und die anscheinend auch nicht. Lassen wir das Kerle-Thema und bleiben wir gespannt, ob ich Ausbilderin werden kann. Auf zur Arbeit!

Schlaf, Ausbilderin, Spandau und Restgeld

Zweite Nacht ohne genug Schlaf. Heute nicht so strahlende Laune, die Zuständigkeit heute auf Arbeit ist noch nicht geklärt, eigentlich wollte ich sie haben, aber gerade bin ich mir nicht so sicher. Gestern überrascht worden, eine meiner ehemaligen Ausbilderinnen hat mich gefragt, ob ich auch Ausbilderin werden möchte. Ich fühle mich geehrt und habe Interesse bekundet, allerdings weiß ich noch nicht, ob ich das zeitlich und finanziell hinkriege. Ich treffe mich morgen mit ihr und hoffe, dass ich danach mehr weiß. Heute zum Glück wenig Programm, nur Arbeit und danach einkaufen, sonst nichts. Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern und mein Gesicht braucht noch eine Weile, um sich zu entfalten, zum Glück bin ich am morgen unbeobachtet. Der Musiker antwortet seit gestern nicht mehr, er dachte wohl, ich besuche ihn in Spandau, doch ich finde, er kann auch in einen meiner Bezirke kommen. Ein typisches Berliner Problem, Berliner verlassen nicht ihre Bezirke. Er scheint wohl Berliner zu sein, ich aber nach 30 Jahren Berlin auch. Die beste Freundin schweigt, der Grieche auch, aber auch ich habe nicht viel zu sagen, außer ich möchte schlafen. Das Geld ist noch nicht da und wie ich gestern raushörte, wird es wohl bis nächste Woche dauern. Also habe ich mir gestern mein Essensgeld von dem Vater auszahlen lassen, ich schaffe das schon mit dem Restgeld bis nächste Woche. Auf in den Tag, heute Nachmittag wohl schlafen.