Scheißtag, gekocht, Musik, Wissen und Billie Eilish

Guten Morgen, war das ein Scheißtag gestern. Da hilft nur eins: „Schlafen“. Nach der Arbeit also noch gekocht und schlafen gegangen. Leider oder zum Glück viel zu lange geschlafen und erst wieder gegen 22 Uhr erwacht. Machte aber nichts, wach gewesen und wieder schlafen gegangen. Jetzt fühle ich mich schon besser und ich schaue auf ein verschneites Berlin. Es ist sehr kalt, sogar für mich, die sonst auch schon mal bei 15 Grad im T-Shirt rumsitzt. Weiter mit dem alten Kollegen geschrieben, er hatte neue Musik für mich, eine erstaunlich hohe Trefferquote bei ihm 7 von 9 Lieder für gut befunden. Ich kann mich noch erinnern, wie ich als Azubi immer seine CDs kopiert hatte. Budget für eigene neue Musik hatte ich nämlich nicht. Ja damals in den Zeiten, wo man noch für Musik zahlen musste. Dass man heute mit einem Internetzugang legal an unglaublich viel Musik umsonst ran kommt, ist schon eine Verbesserung. Mit dem Internetfreund gechattet, er macht jetzt nächtliche Spaziergänge, darauf würde ich ja selber nicht so kommen, nachts bin ich zu Hause. Stelle ich mir aber nicht schlecht vor, draußen zu sein, wenn alle schlafen. Aktuell bin ich aber eher die Frühaufsteherin, die dann lieber tagsüber durch die Gegend rennt, auch wenn dann zu viele Mitmenschen stören. Die Arbeit war gestern ok, auch wenn ich verwirrt war, der Schädel brummte und ich mich schwindelig fühlte.

Einen Erwerbsminderungsrenteantrag für einen Ratsuchenden ausgefüllt und noch eine Beratung zum Thema Assistenz. Mehrfach von vielen Seiten gehört, dass mein Fachwissen nach bald 4 Jahren Beratung ziemlich groß ist, mir fällt es nur manchmal schwer meinen Gedankensturm zu strukturieren. Oft rede ich dann erstmal und strukturiere später. Den Mann gestern dann nicht getroffen, ich wollte nur schlafen und mein Essen hätte ihm eh nicht geschmeckt. Ich habe den Eindruck, dass mir die Kochboxen guttun, seitdem ich regelmäßig damit koche und esse, nicht mehr zugenommen und weniger Magendarmprobleme. Heute Homeoffice mit vielen Telefonterminen, ich hoffe, die Nachbarn unterlassen das mit der Trillerpfeife, um meinen Vogel zum Ausrasten zu bringen. Sehr störend einen Vogel mit 120dB im Hintergrund zu haben, wenn man telefoniert. Wohl ihre Art gegen mein Homeoffice zu protestieren. Morgen dann Schwimmbad, ich ahne schon ich werde sehr über meine Kondition enttäuscht sein, dann halt Oma schwimmen. Auch werde ich mich sicher schämen, also am besten unsichtbar ins Wasser steigen und dann da bleiben, bis die Zeit abgelaufen ist.

Der Kaffee schmeckt, die Straße rauscht und ich höre neue Musik, zu früh, um jetzt schon zu arbeiten, aber ich glaube einer meiner Schüler hat mir was geschickt, was ich noch lesen könnte. Für den Tag sagen wir „Hallo“ zu Billie Eilish in meiner Musiksammlung:

Freude, blaues Auge, Abifreund, Mutter und Arbeit

Guten Morgen, ganz passabel geschlafen, vielleicht doch früher ins Büro. Gerade sehr viele Beratungen, aber mein Azubi macht mir langsam Freude. Noch mehr Freude gibt es durch den Mann, der hat anscheinend endlich qualifizierte Arbeit gefunden. Leider bei einem Start-up, ich hoffe, das geht gut, die Konditionen scheinen aber in Ordnung. Jetzt muss er den Job nur noch behalten, ich werde helfen, wo ich kann. Bei einem Hotel in Stralsund angefragt, vielleicht geht es da im November noch hin. Der Vater kam gestern verschnupft ohne Bohrmaschine zur Pizza, kurz gesprochen, aber der hungrige Hund stresste gewaltig mit Kratzen am Boden. Wie es ausschaut werde ich das Wochenende durcharbeiten, obwohl ich morgen einen Urlaubstag nehmen werde, aber immerhin Montag halb frei. Morgen wartet das Lager auf mich, es wird Zeit das endlich zu Ende zu bringen. Ich weiß, dass auch meine Mutter damit kein Problem hätte. Die Frau vom aggro Psychonachbarn gestern gesichtet, sie hat ein blaues Auge. Dieser Mistkerl hat sie geschlagen? Der soll endlich ausziehen! Ich glaube nämlich nicht, dass sie irgendwer anders geschlagen hat. Ruhig ist hier gespenstisch ruhig und der Kaffee schmeckt.

Mit dem Abifreund aus Norddeutschland gechattet, er will nach Berlin, aber ich weiß nicht, ob ich ihn darin unterstützen sollte. Das Berlin, nachdem er sich sehnt existiert nicht mehr, denn er hat hier vor 20 Jahren gewohnt, seitdem ist hier sehr viel passiert und ich meine nicht nur den Mietenwahnsinn. Er ging doch davon aus, man könnte zentral in der Stadt für 400 Euro eine 2-Zimmerwohnung bekommen, ja träume weiter. Eine Einzimmerwohnung am Stadtrand vielleicht. Irgendwer macht hier jetzt abends/nachts im Hausflur Krach, ich meine einen afrikanischen Dialekt gehört zu haben. Bald Geburtstagsurlaub, den werde ich auch brauchen, ein Termin beim Friseur und der Kosmetik sind geplant, sonst aber nicht viel. Ich brauche dann auch mal Zeit für mich und die Wohnung. Am Sonntag geht es wohl weiter mit der Wohnung des Vaters, er will weiter die Küche ausräumen, dass mir das seelisch nah geht, dass ich am Sonntag nicht noch mehr Arbeit brauche, scheint ihm egal zu sein. Es ist schade, wenn Erinnerungen verschwinden. Ich habe manchmal den Eindruck mein Stiefvater hat wenig Respekt vor den Dingen meiner Mutter. Vielleicht versteht er den Wert auch einfach nicht. Aber gut, so habe ich die Chance ein paar Dinge zu retten, die er vielleicht entsorgt? Die ganzen alten Sachen, vor Berlin, kennt er nämlich gar nicht und hat auch keinen Bezug dazu.

Das war schon bei der Beerdigung so, dass er ihre letzten Jahre als wichtig erachtete, während die Tante und ich ihre jungen Jahre wichtiger fanden, also alles vor Berlin. Die Verdauung ist endlich normal, ich hoffe das ist ein gutes Zeichen, dass der Stresslevel in meinen Leben sich wieder normalisiert. Brauche wirklich wieder geregelte Verhältnisse und nicht ständig Ausnahmezustand, weder beruflich noch privat. Mehr auf den Schlaf und die Ernährung zu achten scheint hilfreich. Auch morgen einen Urlaubstag nehmen, ist, denke ich taktisch klug. Ich schaffe die volle Arbeitsleistung auch an 4 Tagen mit weniger Stunden, das sollte bloß nur nicht die Chefin erfahren, ich bin nämlich nicht scharf auf eine Lohnkürzung wegen Effektivität. Weniger Geld bei gleicher Leistung wie andere mit mehr Stunden ist nämlich irgendwie keine Belohnung oder Option. Wenn ich arbeite, bin ich halt ein Arbeitstier, ich finde dabei sollten Ergebnisse und nicht die Stundenzahl auf dem Zettel zählen. Genug herumgetippt, der Tag grüßt grau und kühl, aber nicht so windig wie gestern.

Auf zur Arbeit. Alles wird gut, irgendwann…..

Kuchen, Lager, Testpflicht und Sonne

Guten Morgen, seltsame Nacht, aber insgesamt genug geschlafen. Er ist nachts ausgewandert, ich führe dazu keine Diskussionen mehr. Über die Kollegin geärgert, die sich einfach mein Thema schnappen will, das gilt es heute richtigzustellen. Der Kaffee schmeckt, warum muss man immer für seine Rechte kämpfen, egal ob privat oder beruflich? Warum denken andere sie könnten sich wortlos und dankeslos an meinen Kuchen bedienen? Am Sonntag im Lager meiner Mutter gewesen, es sind zu viele Sachen und das Lager ist so voll, das man es kaum begehen kann, geschweige denn Fotos machen. Habe mir noch ein paar Anfertigungen gegriffen und ein Foto für eine Anzeige gemacht. Heute eine Lieferung, Ostern kann danach kommen, wir haben genug Leckeres zu essen und ausreichend zu trinken. Meine Termine wurden für heute abgesagt unter anderem, weil ich keine Präsenz anbieten kann. Das ist seit Sonntag aber auch nicht mehr ohne Test möglich. Solange es keine Tests gibts, darf ich also nur noch virtuell beraten. Gestern sehr viel tagsüber geschlafen, das war nötig und hat gut getan. Heute fühle ich mich schon besser. Sie sprechen jetzt tatsächlich über einen harten Lockdown oder sollte ich besser sagen, richtigen Lockdown? Dieses Rumgeeiere seit Monaten bringt doch nichts. Er hat vom Arbeitsamt einen AVGS für ein Jobcoaching bekommen, ich hoffe es hilft, auf mich will er ja nicht hören und selbst wenn, ich habe zu wenig Ahnung von der Finanzwelt. Immer wieder an die berufliche Vergangenheit gedacht, wie konnte man(n) mir das antun? Es hätte mich fast mein Leben gekostet. Ruhig ist es und er hat heute leider erst spät seine Schicht, so hängen wir wieder aufeinander. Die Sonne scheint und es ist zweistellig wärmer geworden, Zeit für Balkonien, wo gerade nur die Wäsche hängt. Auf in die Woche, sie wird kurz dank Feiertag, aber ich brauche derzeit mehr Erholung, vielleicht sollte ich in die zeitnahe Urlaubsplanung gehen. Er wird wahrscheinlich durcharbeiten, mehr private Zeit für mich.

Spam, Gefühle und leer

Guten Morgen, ganz passabel geschlafen, der Kaffee schmeckt. Heute ins Büro, mal sehen, wie es wird. Essen habe ich jetzt genug hier, Ostern kann kommen. Bemerken müssen, dass es wieder vermehrt Spam und Phishing Mails gibt, das erinnert mich an die 90er. Ich vermute das wird noch schlimmer werden, die Kriminellen sollten alle nach einem Jahr ausgelernt haben, um neue Corona konforme Arbeitsbereiche zu erschließen. Er rumort in der Küche und ich habe heute Beratungen. Das Gespräch von gestern arbeitetet noch in mir, ich denke es war gut, aber so richtig verstehe ich es noch nicht. Ich war jetzt so lange im Unklaren, da ist es seltsam, wenn die Auflösung kommt. Ich glaube, mein Gefühlspegel dazu muss sich erstmal beruhigen. Es sieht aber so aus, dass ich meinen Job bleiben kann. Ehrlich gesagt auch keinen Bock auf Bewerbungen schreiben und vielleicht Arbeitsamt besuchen. Ich warte darauf, dass er zur Arbeit verschwindet, ich will meine Ruhe. Irgendwie bin ich gerade leer, nach so vielen Gefühlen. Es gibt nicht viel zu sagen, außer weitermachen.

Nicht langweilig, rauchen, Corona-Herbst und Kaffee-Klatsch

Guten Morgen, soweit so gut, sehr niedriger Blutdruck heute und den Vater gestern zu sehr zugetextet, aber wir hatten uns auch über 2 Wochen nicht gesehen. Gestern war auf der Arbeit die Hölle los, ich habe sicher 14 Telefonate/Anfragen gehabt. Aber gut, langweilig ist anders. Muss mich noch um die Adoptionssachen kümmern und eigentlich brauche ich auch ein neues Passbild für einen neuen Ausweis. Genug geschlafen und froh, das es heute keine Eile gibt früh im Büro zu sein, es erwartet mich Niemand dort zur frühen Zeit. Der Kaffee schmeckt, die Kippe auch und versuche mir vom grauen Herbst nicht die Laune verderben zu lassen. Rauchen aufhören wäre eine Mission für meine Gesundheit, aber mein Schweinehund ist trotz zahlreicher Argumente noch zu groß. Aktuell keinen Bock auf Frühstück, ich nehme mir wohl was mit ins Büro. Heute Abend kommt er vorbei, ich freue mich, werde aber wohl müde sein, wie immer Freitag Abend. Bei dem aktuellen Arbeitspensum würde mir eine 4-Tage-Woche auch vollkommen reichen. Es sind nicht die Arbeitsstunden die fertig machen, es sind die vielen Geschichten, die ich mir alle merken muss und mich so gut es geht drum kümmern. Ein neuer Morgen im Corona-Herbst und mir geht es ganz gut, die Projektleitung hat einen online Kaffeeklatsch für uns eingeführt, wie sich gestern zeigte ist der Bedarf groß dafür. Wir brauchen nicht nur einen fachlichen Austausch, wir brauchen auch die Rundherum-Informationen von jeder Kollegin dazu, um als Team zu funktionieren. Heute zwei Präsenzberatungen, mal sehen wie das wird, wie ich feststellte bieten viele Beratungsstellen derzeit nur noch Telefonservice an. Gerade jetzt wo viele sehr in Not sind Beratung zu kriegen. Das Jobcenter z.B. bietet derzeit keine Vorsprache ohne Termin, was bei mittellosen Leuten eine Katastrophe ist. Was bin ich froh nicht finanziell hilfebedürftig während Corona zu sein. Die Pizza gestern war ganz gut, keine Ahnung was ich heute esse, aber ich vermute ich werde nach Feierabend nicht kochen wollen. Vielleicht heute nur Döner. Auf in den Tag, es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

Früh, Beratungen, Fisch, Corona und Oma

Guten Morgen, wie ätzend am Sonntag wach um 7. Liegt aber an meiner Woche, da war es nötig um 7 wach zu sein nur heute eigentlich gar nicht. Gestern auf Arbeit war es doch aufregend, die zwei Beratungen hatten es in sich. Meine Spezialität scheinen aber Angehörige zu sein, das kriege ich immer gut hin. Das Elternpaar empfand die Beratung als sehr nützlich. Meine Blumen aus dem Büro mitgenommen, noch mehr Lilien für mich, meine Wohnung hat jetzt überall Blumen, so nach der Hochzeit. Graue Aussichten grüßen, ich glaube ich gehe gleich wieder ins Bett, ich muss nirgendwo hin und ich verpasse nichts. Heute kommt er, ich freue mich auf meinen Mann, er wird seinen Kram herbringen und den eigentlich für die Hochzeit gedachten Fisch kochen. Die Auswertung des Sprachtestes wird tatsächlich mehrere Wochen dauern, ich hoffe das Ergebnis ist da, bevor wir einen Termin bei der Ausländerbehörde bekommen. Nix los hier, keine Geräusche der Nachbarn und auch meine Vögel schweigen. Blutdruck und Puls ok zum Morgen, gestern war es abends viel zu hoch, aber noch nicht gefährlich. Seltsames Leben, auch wegen Corona, das soll endlich aufhören. Ich möchte meine Arbeit zurück so wie sie war mit Kolleginnen und echten Beratungen. Gerade jetzt kommen so viele verzweifelte Anfragen, da braucht frau ihr Team und die Leute brauchen uns. Brötchen warten, aber ich glaube später. Bin froh, dass ich wieder meine Hände und Füße spüre und nichts mehr kribbelt, auch der Durchfall ist weg, nur das mit dem Schlaf ist immer noch auffällig. Mein Arbeitgeber hat uns einen Erlebnisgutschein geschenkt, ich hätte gern Floating gemacht, er findet essen gehen aber besser. Für ihn als Afrikaner ist es wohl seltsam Geld auszugeben, um im Wasser zu schweben, ich als ehemalige Hartz-IV-Empfängerin finde es seltsam soviel Geld für Essen auszugeben. Der Onkel hat sich gemeldet, er kommt mit dem Tod seines Vaters klar, seine verbliebene Ehefrau aber nicht. Ich kannte seinen Vater kaum, aber ich trug 17 Jahre seinen Nachnamen. Die Oma meldet sich nicht, sie ist eine kranke und schrullige Frau geworden, mal sehen, ob ich irgendwann den ersten Schritt mache. Ich plane immer noch ein Fotobuch meiner Mutter, ist das fertig, kriegt sie auch ein Exemplar. Bin gespannt was die Zukunft bringt und lasse Doris Day sprechen:

Alptraum, keine Beschwerden und Linie 1

Guten Morgen, keine Ahnung ob jetzt gut oder schlecht. Aufgewacht aus einem Alptraum, indem mir mein Laptop geklaut wurde, aufgewacht und alles gut. Laptop da, kein komisches Hotel, indem ich wohne und körperlich keine Beschwerden. Darauf brauche ich jetzt aber einen Kaffee, der Traum war so panisch, dass muss ich erstmal abschütteln. Abgesehen vom Traum gut geschlafen, durchgeschlafen ohne Panik oder Schmerzen. Er hat gestern einfach abgesagt, ich war sehr enttäuscht, aber dafür kommt er Freitag und kocht frischen Fisch für mich. Ich hätte ihn gestern auch ohne Fisch genommen. Auf Arbeit nicht viel passiert gestern, weil wir die Verantwortlichkeiten getauscht haben, gab es für mich kaum was zu tun. Heute ins Büro, aber da ich noch auf ein Paket warte, wohl auch Homeoffice vorher, sonst schaffe ich den Tag nicht, denn abends kommt der Vater auf eine Pizza. Heute eine echte Beratung, mal sehen wie es wird. Die Sonne scheint, ein freundlicher Tag, aber der Traum hängt mir nach. Ich mache dann mal weiter, egal was weh tut, denn wie der Rentner aus dem Musical Linie 1 schon sagte: Wenn du morgens aufwachst und nichts tut weh, bist du tot:

Notar, Lampe, Habanero, Visum und Praktikantin

Moin, nicht so ne tolle Nacht und leider auch wieder zu hoher Blutdruck. Die Arbeit scheint da wohl Auswirkungen zu haben. Gestern beim Anwalt/Notar über das Erbe, den Ehevertrag und mein Testament gesprochen. Hoffentlich klappt das alles wie besprochen. Dann dank Schienenersatzverkehr und Internetproblemen zu spät angefangen zu arbeiten und nicht soviel zu tun gehabt. Mal sehen, wie heute wird.  Abends dann Pizza mit dem Vater und meine neue gebrauchte Lampe montiert bekommen. Mit ihm lange über das Zusammenwohnen gesprochen, wir werden zusammenleben, aber noch nicht jetzt, denn das Problem ist mein Homeoffice und der Datenschutz dabei, arbeite ich hier, darf er eigentlich nichts hören und sehen dabei. Das ist aber schwer möglich, es sei denn er schließt sich die ganze Zeit in ein Zimmer ein und verlässt es nicht. Pizza gestern mit Habanero gemacht, der Trick es essbar zu machen, ist die Habanero in der Tomatensoße zu pürieren. Heute mindestens 2 Beratungen, ich denke, heute wird was los sein, auch weil ich die einzige verantwortliche Kollegin bin. Das Geld ist da, wie schön, monetäre Motivation. Er hat gerade ein Visum-Problem, denn mit dem Abschluss braucht er ein neues Visum zum Arbeiten, aber die Ausländerbehörde bietet dazu derzeit wegen Corona nur einen Online-Service an. Ich zähle die Tage bis zu meinem Arzttermin, an meiner Medikation muss sich was ändern, so kann ich nicht die nächsten Monate und Jahre durch die Gegend rennen. Heute gibt es eine neue Praktikantin für mich, ich weiß noch nicht wie ich die finde, aber ich gebe ihr eine Chance. Aktuell 23 Grad in der Bude bei grauen Aussichten, es gibt schönere Tage. Auf in den Tag, alles wird werden und ich hoffentlich irgendwann eine Großmutter.

Berliner Busse, Corona, krank und Freude

Guten Morgen, langsam wird es gruselig, man darf in die Berliner Busse nicht mehr vorne einsteigen, Großveranstaltungen wurden abgesagt und jetzt hat auch mein Arbeitgeber beschlossen, dass es bei uns Einschränkungen gibt. Die Kollegin ist krank, aber ich hoffe nicht Corona, also stehe ich heute und morgen allein auf dem Feld. Der Freund kam gestern mit einem deformierten Gesicht und Schmerzen hier an, der Zahn wurde operiert und ist jetzt tot, denn was meine Zahnärztin mit ihm anstellen wollte war zu teuer. Ich hoffe, er erholt sich schnell, ich kann mich noch gut an meine Zahnschmerzen vor ein paar Monaten erinnern und möchte nicht tauschen. Gut, dann habe ich heute meine Ruhe im Büro, ist ja auch was, wenn ich dann mit dem Corona Bus durch die Stadt bin. Musste feststellen, dass ich es nicht witzig finde, wenn im Bus um mich herum gehustet und geniest wird, auch wenn ich eine Quarantäne zu Hause sicher besser vertrage als andere. Der Kaffee schmeckt und ich habe heute 8 Stunden geschlafen, trotz ihm hier. Gestern viele Beratungen gemacht, der Tag ging schnell vorbei und ich habe wieder etwas Freude bei der Arbeit gespürt, es wird schon alles wieder werden, weitermachen und bloß nicht panisch werden.

Schlaf, Labbertag, Lotto, Pizza und Valentinstag

Guten Morgen, wer ständig wach um acht ist, der muss einfach um spätestens Mitternacht schlafen. So geschehen gestern, denn ich brauche dringend Schlaf. Arbeit gestern an die Kollegin weitergeben, kann nicht sein, dass wir zu dritt sind, aber ich 5 von 6 Tagen die Verantwortliche bin. Jetzt bleiben mir 3 Tage, immer noch mehr als die Kolleginnen. Gestern großer Labbertag und es gab viel zu bereden, sehr anstrengend, besonders wenn Tränen dazu kommen. Gestern abends nur schnell gekocht und Wäsche gewaschen, mehr nicht, ich brauche gerade kein „Mehr“. Heute wieder Beratungen, mal sehen wie es wird, gestern fühlte ich mich kurzzeitig wie ein totaler Versager, was die Arbeit angeht. Ich bin mittlerweile ein dummes Lotto-Schaf geworden, ich gebe Geld aus für die Hoffnung auf einen Gewinn, aber ich gewinne nie oder wenn den Einsatz. Ziemlicher Schwachsinn Geld auszugeben für eine minimale Gewinnchance, das Geld Obdachlosen zu schenken wäre sinnvoller. Das Büro wird heute voll, sehr unangenehm, das Büro ist einfach zu klein, wenn alle sich entscheiden gleichzeitig zu kommen. Heute Abend Pizza mit dem Vater und Hund, ich habe mich von der anstrengenden Hundewoche noch nicht erholt. Auf so ein Fellmonster aufpassen, ist halt doch nicht ohne. Morgen Valentinstag, ich habe ihn verpflichtet vorbeizukommen, um mich zu umarmen und zu küssen, mehr erwarte ich nicht, aber das muss schon sein. Auf in den Tag ein blauer Himmel grüßt und ich sehe auch etwas Sonnenschein, weitermachen.