Kein Internet, Restaurant, Balkon, Kolleginnen und zu fett

Guten Morgen, seltsam, wach aber kein Zeitdruck. Wieder wach am Acht, aber weiter gepennt. Gestern massive Ausfälle der Internetverbindung zu Hause, irgendwie fällt mein Internet ständig aus, mindestens einmal am Tag, meistens öfter. Telekom scheint auch keine gute Wahl zu sein, ich glaube nach der Telekom, geht es zurück zu O2. Gestern der Tag war ganz gut, viel gequatscht auf Arbeit und später zum syrischen Restaurant. Das Essen war ganz gut, was aber gar nicht geht, ist syrischer Kaffee, da rollten sich mir die Zehennägel auf. Die beste Freundin redete erwartungsgemäß die ganze Zeit von ihrem Kerl, viel zu Wort gekommen bin ich nicht. Abends dann mit ihm gechattet, aber er ist dabei eingeschlafen. Jetzt hat er ein Vorstellungsgespräch, ich hoffe, es wird was. Zum Glück heute kein Pizzaabend, genug zu tun die Woche, auch ohne Pizza. Grau grüßt der Tag, es wird Zeit die Winterjacken zurück in den Schrank zu hängen, im Supermarkt bieten sie sogar schon Balkonblumen an, das finde ich aber etwas zu optimistisch, den Balkon im Februar zu bepflanzen. Es ist zwar mit 10-15 Grad warm, aber Frühling ist das noch nicht. Auf Arbeit zerrissen zwischen den Parteien, zwei Kolleginnen streiten und ich bin genau in der Mitte. Erste Versuche mir ein Kleid für eine Hochzeit zu besorgen, ich scheine zu fett zu sein um zu heiraten, denn in meiner Größe gibt es nur wenig und bisher habe ich nicht gefunden. Ich suche weiter und denke darüber nach bis zum Sommer Gewicht zu reduzieren, vielleicht finde ich dann ein Kleid. Wer ist die Kleidungsindustrie, um festzulegen, mit welcher Kleidungsgröße frau noch heiraten darf? Ärgerlich auf eine andere Kollegin, die kommt nicht klar, was sie will, jede Woche was anderes und nie konkrete Aussagen. So was hasse ich, sie kann ihr Chaos ja gerne haben, aber wenn es mein Leben betrifft, hört der Spaß auf. Auf in den Tag, Brötchen sind im Ofen und der Kaffee schmeckt.

Hausaufgaben, Bildungsurlaub und keine Freizeit

Guten Morgen, noch nicht ganz da, aber ausreichend geschlafen. Heute nicht viel vor, Arbeit wartet, aber ich werde wohl Hausaufgaben machen, während die Kollegin rödelt. Irgendwie hatte ich diese Woche eine stark abfallende Leistungskurve, die ersten Tage der Woche Rekordarbeit und danach immer weniger. Der Kaffee schmeckt und er arbeitet bereits eine Weile an seiner Uniarbeit, gerade also gemeinsam schweigend tippen. Zum Glück kriege ich für meinen Blog keine Note. Gestern Neuigkeiten zu meiner Bewerbung als Trainer, es geht erst im Mai los und meine Bewerbung wurde jetzt mit einem mir flüchtig bekannten Mann gebündelt, weil eine Tandem-Bewerbung vielversprechender ist. Warten wir ab, aber bis Mai ist noch eine Ewigkeit. Feststellen dürfen, dass ich Anspruch auf Bildungsurlaub habe, sollte das mit der Ausbildung klappen, werde ich diesen Anspruch geltend machen. Kann ja nicht sein, dass ich meinen Jahresurlaub vollständig für Fortbildungen opfer. Irgendwie jetzt erstmal keine Pause für mich, morgen zum Vater und ins Lager meiner Mutter Inventur machen, übermorgen nachmittags für ein Treffen in die Firma. Auf in den Tag, immerhin heute früh frei und Freizeit, man nimmt was man kriegen kann.

Dunkelheit, Vater, Laptop und Tristesse

Grauer Morgen. Dunkelheit grüßt und es sieht nach Regen aus. Aber ich fühle mich heute bisher gesund. Die Nase läuft noch ein bisschen, aber sonst alles gut. Er ist schon länger wach und findet das Wetter gut, mal sehen, ob er seine Meinung noch ändert, wenn es jetzt bis Januar so bleibt. Fast drei Wochen habe ich meinen Vater nicht gesehen, mal sehen wie es heute wird. Ich denke es ist Zeit ihm mitzuteilen, dass er hier wohnt. Meine Vögel schreien ohne Grund und er hat den Laptop für Bewerbungen beschlagnahmt. Gut ich habe ein Smartphone, aber bloggen auf dem Smartphone finde ich immer noch blöd. Wir haben gestern Kuchen gebacken, er war verwundert über die große Menge Butter, sein erster Backversuch gestern. Ich habe keinen Bock auf die dunkle Jahreszeit, mit Sonnenschein habe ich mehr Energie, aber die gibt es wohl dann nächstes Jahr wieder. Mein Geburtstag droht, aber ich werde schon zu tun und Gesellschaft haben. Ich habe ihm schon gesagt, er soll sich frei nehmen. Ich hoffe mein Gehalt ist morgen da, sonst muss ich mal nachfragen. Bonjour Tristesse, der Winter ist da. 😔

Zweimal krank, gammlig, lachen und Alltag

Einmal krank, zweifach krank, war ja nur eine Frage der Zeit, dass er sich ansteckt, wenn er die kranke Frau ständig umarmt und küsst. Er hat jetzt Schnupfen und Husten und seine erste Begegnung mit einem Papiertaschentuch hinter sich. Ich fühle mich mittelprächtig, schlafe immer noch locker 10 Stunden plus und sehe scheiße aus. Peinlich seinen Liebsten so aussehend und riechend entgegenzutreten. Morgen hat er ein interessantes Bewerbungsgespräch, ich drücke ihm die Daumen. Gestern den ganzen Tag gammlig zusammen auf dem Sofa verbracht, reicht aber jetzt mal, bin froh, dass er das Haus verlassen hat und ich allein sein darf. Das Wetter sieht freundlich aus, heute früh um 8:50 geweckt worden von einem Paketboten, ein riesiges Paket für gerade mal 3 Gläser. Ich finde das immer wieder ärgerlich, wenn man eine Kleinigkeit bestellt und dann riesige Pakete erhält. Mission heute, Müll wegbringen und zu Netto, mehr nicht. Er geht mir hier und da mal auf den Sack, aber lachen wie zusammen ist alles wieder gut. Ich denke, es ist Zeit, dass ich wieder arbeiten gehe, den ganzen Tag (zusammen) zu Hause zu sein ist ätzend. Aber ich huste immer noch übel, was zu meinem rauchenden Suchtverhalten gar nicht passt, verstehe, wenn er die Augen verdreht, wenn ich rauche und dann heftig anfange zu husten. Ich weiß auch ohne ihn, dass mein Verhalten ziemlich dumm ist. Ab unter die Dusche und bald zurück in meinen Alltag.

Bewerbung, Vertrauen, Champignons und Eremit

Guten Morgen, zu früh wach, aber alles ok, um 12 muss ich in Britz sein eine Präsentation halten. Erfreulich ist, dass ich endlich eine Antwort auf meine Bewerbung als Trainer erhalten habe, es war nur eine Rückfrage, aber damit weiß ich endlich, dass die Bewerbung angekommen ist. Jetzt müssen sie entscheiden, ich würde dafür auch regelmäßig nach München fahren. Ich habe noch immer keine 100 % Vertrauen zu ihm, er findet das nicht lustig, ich aber auch nicht. So ist das halt, wenn man viele Geschichten kennt, wo Kerle Frauen nur ausnutzen. Mein Herz vertraut ihm, aber mein Kopf sucht überall verdächtige Beweise. Gestern nicht viel passiert, es gab gefüllte Champignons und abends hat er Freunde getroffen und mir etwas Ruhe gegönnt. Ich bin es nicht gewohnt kaum Zeit für mich selbst zu haben, der Eremit in mir scheißt sich in die Hosen bei der Aussicht nie mehr allein zu sein. Jetzt habe ich gerade alleinige Stille, finde ich gut und gleichzeitig vermisse ich ihn. Komme mal klar Alte. Derzeit spiele ich Lotto, in der Hoffnung auf einen Geldregen, aber das wollen viele, die meisten werden dadurch nur noch ärmer. Das Wetter heute ist ok, die Vögel singen und der Kaffee schmeckt. Auf in den Tag, auch diese Arbeitswoche geht vorbei.

Zwischen Morgen, Kosmetikerin, Single-Schläferin und Raufasertapete

Guten Morgen, ne eigentlich zwischen Morgen, denn er hat frühe Termine und so bin ich auch früh wach, werde mich aber gleich wieder hinlegen. Gestern nicht viel passiert, einkaufen, putzen und kochen. Habe mich sehr über seinen abendlichen Besuch gefreut, ich habe ihn vermisst. Wir haben weiter über uns geredet, es gab viel klarzustellen, aber ich schwanke immer noch zwischen überschwänglicher Liebe und totalen Misstrauen. Heute später zur Kosmetikerin, die soll mein Gesicht von Unreinheiten befreien, das ist nachweislich besser, als sich jeden Tag Make-up ins Gesicht zu schmieren.  Er hat heute ein Bewerbungsgespräch bei einer interessanten Firma, ich drücke ihm die Daumen. Die Vögel schreien herum, aber ich ignoriere das. Ich würde gern kuscheln, aber in meinem Bett warten nur 5 Kissen und eine Decke, der Trostpreis der Single-Schläferinnen. Da ich sonst ein Morgen-Monster bin, spricht es schon für Gefühle, dass ich gerade wach bin und nicht mecker. Gestern Nacht neben ihm gelegen und beobachtet, wie er schläft. Ab wieder ins Bett, es gibt dort jetzt nichts zu beobachten, außer Raufasertapete.

Kuchen, einkaufen, blauer Himmel, Bewerbung und Gutes

Immer noch alles Kuchen. Gestern wieder Kuchen gefrühstückt, Kuchen zu den Nachbarn gebracht, Kuchenbleche zum Bäcker gebracht, Kuchen nach Kreuzberg gebracht, eine Pizza für den Vater gemacht und den Tag konsequent mit Kuchen beendet. Alles Kuchen von unserer Veranstaltung am Mittwoch, bei sommerlichen Temperaturen will halt keiner Kuchen. Gestern früher von Arbeit gegangen, um einkaufen zu können. Einmal einkaufen für den Vater und dann nochmal für mich. Jetzt habe ich hier wieder genug Toilettenpapier, Aufschnitt und andere Dinge. Strahlend blauer Himmel grüßt heute, mal sehen wie heute wird. Am Mittwoch erfahren, dass es wohl ganz normal ist, dass ich auf meine Bewerbung für die Ausbildung als Trainerin noch nichts gehört habe. Nach der Pizza in Kreuzberg noch mit der besten Freundin und dem letzten Date gechattet und zu spät schlafen gewesen. Heute wieder müde, aber das kühle Büro, die Kollegin und eine Beratung warten. Keine Ahnung was ich anziehen soll, alles was ich draußen anziehe, wird zu warm sein. Der Kaffee schmeckt und die Zeit rennt, auf in den Tag, es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

Riechen, Beratungen, Pizzaabend, Rückforderung, Bewerbung und Neuroleptika

Moin, um 7 wach und wieder hingelegt, jetzt aber aufstehen und auf in den Tag. Die Sonne scheint gerade, die nächsten Tage soll es so bleiben. Aktuell habe ich eine starke Verbesserung meiner Fähigkeit zu riechen und das, obwohl Allergiesaison ist. Gestern viel beraten und auch heute eine Beratung. Diese Woche komme ich wohl auf 7 Beratungen plus und das, obwohl ich am Dienstag einen auswärts Termin hatte. Keinen Bock mehr zu flirten derzeit, alles zu anstrengend. Gestern der Pizzaabend war ok, aber der Vater wieder zu spät, immerhin gestern noch Brot für mich gekauft. Das Geld soll am Monatsende fließen, auch wenn noch kein neuer Vertrag vorliegt. Das ist auch gut so, denn das Jobcenter hat jetzt doch eine Rückforderung gestellt. Viel Geld für mich, aber weniger als ich dachte. Also Schnauze halten und glücklich sein. Die Zeit wo mir das Jobcenter Briefe schreibt, ist bald vorbei. Ich warte immer noch auf eine Antwort auf meine Bewerbung, nach dem meine ehemalige Ausbilderin Stress gemacht hat, ich möge mich so schnell wie möglich bewerben, dachte ich, ich kriege auch zeitnah eine Antwort, aber Fehlanzeige. An einer Studie zu Neuroleptika teilgenommen und feststellen dürfen, das alle meine jetzigen Symptome noch von er Absetzung des alten Medikaments kommen können, das beruhigt etwas, denn Absetzungssymptome sind eigentlich temporär. Ich muss also nur weiter auf mich aufpassen und abwarten. Auf in den Tag, heute wird es wohl sehr ruhig.

Hund, Vögel, Bewerbung, Chat, Telefonat und Deutsch

Guten Morgen, gestern wurde der Hund tatsächlich gegen 23:30 abgeholt, wunderbar irgendwann möchte man auch mal allein sein und schlafen. Der Hund haart noch immer so stark und so fliegen jetzt in meinem Wohnzimmer Haarbüschel rum. Gestern auf Arbeit war ruhig, keiner kam, fast keiner rief an und als Post gab es nur Werbung. Doch ich habe endlich meine Chefin erreicht, sie hat JA gesagt zu meiner Bewerbung als Ausbilderin. Ich habe mich so gefreut und stand hüpfend vor unserem Büro. Nach der Arbeit meine Ausbilderin kontaktiert und gesagt, dass ich meine Bewerbung los schicke. Es gibt noch eine andere Frau aus Berlin, die sich beworben hat, sie hofft, dass sie uns beide nehmen, es könnte aber auch sein, dass nur eine genommen wird. Es bleibt also spannend und obwohl ich meine Bewerbung gut fand, habe ich jetzt Zweifel, ob sie gut genug war. Drückt mir die Daumen, ich würde wirklich gern, auch wenn ich dazu regelmäßig nach München muss. Die Vögel schreien zum Morgen, das scheint der „Guten Morgen“ Gruß zu sein, mein Morgen wird aber nicht besser, wenn ich morgens erstmal angeschrien werde. Heute werde ich allein im Büro sein, aber es gibt genug zu tun für mich, auch wenn Niemand was will. Die Sonne scheint, ich bin einigermaßen ausgeschlafen und grüne Bäume wippen im Wind. Gestern abends gechattet, wieder ein neuer Kerl, aber wieder fast keine Deutschkenntnisse. Bin ich ein Nazi, weil ich denke, dass Menschen in Deutschland Deutsch sprechen sollten? Später noch ein Telefonat mit der besten Freundin, das mit ihrer Ausstellung wird spannend, sie will dazu doch tatsächlich endlich Visitenkarten und einen Katalog drucken. Sie ist eine begabte Künstlerin, doch ihre Selbstzweifel und Finanzlage haben ihr bisher immer den Erfolg versaut. Auf in den Tag, die Wartezeit auf meine Bewerbung hat begonnen, ich hoffe, ich warte nicht zu lange.

Schlaf, Bewerbung, Turnschuhe, freier Tag, Blumen und blutig

Guten Morgen, die Sonne scheint und ich hatte 8 Stunden Schlaf in Etappen. Da ist doch mal was. Meine ehemalige Ausbilderin meint, ich soll mich bewerben, auch wenn ich noch nicht das OK von meiner Chefin habe. Gut, Bewerbungen kann man zurücknehmen. Werde mich nach dem Kaffee ans Schreiben machen, aber erstmal aufwachen. Gestern über DPD geärgert, hier hat niemand geklingelt und ich hatte gestern wirklich kein Bedürfnis nach Baumschulenweg zu fahren, um mein Paket abzuholen. Aber es war wichtig, es waren meine neuen schwarzen Turnschuhe, meine alten Turnschuhe hatten ein Loch und sahen ziemlich fertig aus. Beim Anprobieren der neuen Schuhe gleich gemerkt, dass das besondere Schuhe für mich sind, das war schon als Teenager so, das mir bestimmte Turnschuhe Erdung gegeben haben. Sehr schön kein Loch mehr im Schuh und Erdung. Ich freue mich auf den freien Tag morgen, ich werde wohl den Griechen sehen und keinen der anderen Kerle. Heute Spätdienst, eine Beratung wartet und dann noch ganz viel Spaß^^ mit Excel, der Tag wird also schnell vorbeigehen. Meine gelben Margeriten im Wohnzimmer blühen immer noch, sehr schön. Auf den Balkon habe ich Kapuzinerkresse gesät und bin gespannt, ob ich bald wunderbar blühende Kresse habe. Außerdem habe ich gestern Tomatenpflanzen gekauft, die muss ich aber noch pflanzen. Alles gut derzeit außer meine ramponierte linke Hand, mit dem Brotmesser ein Brötchen aufschneiden, ist eine Disziplin, an der ich blutig gescheitert bin. Aber besser darin scheitern, als an anderen Dingen. Auf in den Tag, es gibt nichts Gutes, außer man tut es.