Nix geklappt, Päckchen, Nachbar, Geschichten und nicht glücklich

Guten Morgen, ne nicht so gut, zu wenig geschlafen. Gestern hat wenig geklappt von dem, was ich eigentlich tun wollte. Diverse Termine wurden abgesagt und dann habe auch ich einen abgesagt. Heute früh Bürgeramt, aber eigentlich habe ich keine Lust, ich habe den Termin aber schon mehrfach verschoben und das ist bei den Abständen, in denen man überhaupt Termine bekommt, schon ziemlich lange. Heute einige Telefontermine später, aber wird schon. Der Mann reist weiter und aufgrund der Zeitverschiebung ist Kommunikation schwierig, wird Zeit, dass er endlich zurückkommt. Der Kaffee schmeckt, der Unterleib und Rücken schmerzt und aus einem wunderschönen Herbst scheint gerade schon Winter zu werden. Es wird bereits gegen acht dunkel und kalt wird es auch. Schade, dass die schönsten Jahreszeiten: Herbst und Frühling mittlerweile so kurz ausfallen. Die beste Freundin hat bald Geburtstag und ich stelle ein Paket für sie zusammen, es ist so schön in diesen Zeiten ein nicht erwartetes, persönliches Paket zu erhalten. Das Letzte, was ich erhalten habe, war von ihr. Zum Glück bald Wochenende, ich bin pro schlafen eingestellt.

Auch gestern wieder geheult, heulen scheint gerade öfter nötig zu sein, die Vergangenheit, die Gegenwart, kein Grund zu lachen. Immer noch an den Nachbarn denken, es ist schwierig jemanden das Beste zu wünschen, der einen jahrelang terrorisiert hat. Was ist da passiert? Wie konnte es so weit kommen? Es muss dort genug Essen und Trinken gegeben haben, denn Partnerin und Kinder sind wohlgenährt, wohlauf. Hat er sich einfach geweigert? Egal, zu viele Gedanken an einen Menschen, der sicher nicht mein Freund ist. Wäre schön nicht so ein Sensibelchen zu sein, bin ich aber, schon mein ganzes Leben. Vielleicht sollte ich doch versuchen mir irgendwo eine Scheibe Arschloch-Attitüde abzuschneiden, genug davon gibt es ja in Berlin. Der Therapeut meldete sich noch mehrfach, aber seine Methode ist zwar genial, aber gleichzeitig nicht passend für meine aktuellen Bedürfnisse. Die andere Therapeutin erschien mir aber zu schwach und unerfahren, schlichtweg überfordert mit mir und meinen Themen. Ist schon erstaunlich, wie ich das alles überlebt habe, in meinen Berufsleben treffe ich Leute, die bereits an einer meiner zahlreichen Geschichten, scheinbar für immer zerbrochen sind. Komme mir manchmal wie ein Veteran vor, der so viele Geschichten hat, dass niemand ihm helfen kann, einfach weil so vieles unaussprechlich ist.

Wie oft habe ich mir ein anderes Leben gewünscht, ein Leben, das einfacher ist. Aber man weiß nie, was sich hinter einer lächelnden Fassade befindet, wie oft gingen Leute davon aus, dass ich ein glückliches Leben habe, nur weil ich lächelte. Dazu heute mein Lieblingszitat der Ärzte: „Du denkst, die anderen wären glücklich, nur weil du sie nie weinen siehst!“:

Stress, Palak Chicken, Notbremse und nigerianische Musik

Guten Morgen, ganz passabel aber wieder nur 6 Stunden geschlafen, aber ich fühle mich ok. Heute früh zum Bürgeramt, gar keinen Bock drauf, aber mein neuer Ausweis liegt da bereits Monate rum. Sehr stressiger Tag gestern und wieder Überstunden, auch heute wartet sehr viel auf mich, sehr viele Anrufe und Termine, aber erstmal zum Bürgeramt. Wenn es geht, mache ich heute kürzer, habe genug Stunden die letzten Tage gemacht. Gestern indisches Palak Chicken gekocht. Mein erstes indisches Gericht und es ist lecker und gut geworden. Blutdruck und Puls gestern zu hoch, aber gerade in Ordnung. Die Anmeldung zum Psychologie Kongress steht, mal sehen, ob sie mich wirklich sprechen sehen wollen. Zur Notbremse kann man gar nichts mehr sagen, Ausgangssperre? Grundrechte? Kann man den Politikern noch trauen? Ich weiß es nicht und kriege langsam Angst, wenn sich Merkel wie Erdogan aufführt. Solche Beschränkungen der Freiheit sind mir nämlich bisher nur aus den Erzählungen meiner Freundin in der Türkei bekannt. Vielleicht ist mein Misstrauen unangebracht, aber wenn man liest wie sich die Politiker an der Pandemie bereichern, ist die Vermutung von anderen Motiven nicht fern. Der Lockdown könnte schon längst vorbei sein, hätte man bisher wirkliche Lockdowns gemacht und nicht immer diese halben Lösungen. Der Krampf im linken Bein scheint endlich vorbei zu sein, ich fühle mich besser und kann auch wieder problemlos laufen. Auf in den Tag, nicht mehr ganz so frische Brötchen warten. Heute auf Youtube einen Song gesucht und diesen nigerianischen Song vorgeschlagen bekommen, sehr schön, das hat man davon, wenn man den Internetanschluss mit einem Nigerianer teilt:

Videokonferenz, Impfungen und SMS-Trojaner

Guten Morgen, ein sonniger Tag und die Arbeit wartet. Heute sehr viel Videokonferenz, also werde ich mich wohl an hübschen und in einen neutralen Raum setzen und heute mindestens 4,5 Stunden mit Video online sein. Die Nachbarn haben heute um sechs einen Dauerlauf in der Wohnung begonnen und mich geweckt, blöd, wenn man erst gegen 2 schlafen war. Aber habe mich wieder hingelegt und bis gerade gepennt, aber wieder nur knapp 7 Stunden Schlaf und tagsüber schlafen ist heute nicht. Gestern wieder mit ihm gestritten, er will Geld ausgeben, dass wir nicht haben und ich bin dagegen. Wir müssen auf die Steuerrückzahlung warten. Aktuell sind nicht nur die Pflegestützpunkte, sondern auch die Bürgerämter kaum mehr im Betrieb, denn alle Leute wurden abgerufen, sich jetzt um Impfungen zu kümmern. Wer Unterstützung bei der Pflege oder einen Termin beim Bürgeramt haben will, der hat derzeit einfach mal Pech gehabt. Ich freue mich ein wenig auf die Arbeit, Ablenkung von dem ganzen Mist hier. Der Kaffee schmeckt und ich habe festgestellt, dass es ganz schlecht ist morgens auf leeren Magen alle Vitamintabletten zu nehmen, ganz böse Bauchschmerzen danach. Also jetzt erstmal frühstücken. Auf dem Balkon sprießt es verhalten, das freut mich, ich hoffe ich habe bald bunte Blumen und Kräuter. Das Smartphone der besten Freundin wurde geknackt und gerade hat es auch jemand bei mir versucht mit einer angeblichen Liefer-SMS mit einem seltsamen angeblichen Trackinglink. Zum Glück war ich mir sicher, dass ich gar kein Paket versendet habe und habe nichts geklickt und erstmal recherchiert. Nach über einem Jahr Corona, scheinen die Kriminellen neue Wege gefunden zu haben. Also aufgepasst, bloß nicht halb verpennt irgendwas anklicken ohne zu denken. Der Ex hatte gestern Geburtstag, manchmal bin ich mir nicht sicher, ob ich mich mit der aktuellen Wahl verbessert habe. Mit ihm gerade Waffenstillstand, man kann nicht zusammenleben und gleichzeitig dauernd Krieg führen. Brötchen sind im Ofen und Eier im Eierkocher, heute wird ein guter Tag, hoffe ich…

Kurze Nacht, grau und Manie?

Guten Morgen nach einer kurzen Nacht, immerhin 6,5 Stunden mit einer Unterbrechung habe ich geschafft. Er schläft noch also habe ich meine Ruhe, schlürfe Kaffee, rauche und tippe vor mich hin. Gestern der Homeoffice-Tag war nicht der Hit, mal sehen wie es heute im Büro wird. Am Sonntag zum Vater, mal sehen, wie das wird. Gestern ein Asien-Gericht mit Hoisin-Soße gezaubert, fand auch er gut. Schade, dass er derzeit keine Hello Fresh Gutscheine gibt. Heute zu Lidl, Gratis-Artikel abholen, ich mag die App. Die Vögel schweigen genau wie ich den grauen Tag an, da soll man nicht depressiv werden. Derzeit wenig zu tun auf Arbeit, das macht die Spannung im Team nicht einfacher. Geschafft Politiker zu einer Veranstaltung einzuladen, darauf bin ich ein bisschen stolz, lange genug genervt zu haben. Aktuell habe ich wieder Ängste, ich bin derzeit wieder selbstbewusster als sonst, das letzte Mal als ich so selbstbewusst war, war es aber wohl eine Manie und der Anfang der Psychose. Deswegen schwer für mich, Selbstbewusstsein nicht hinterfragt zu genießen. Geht es mir gut oder genau das Gegenteil? Vom Fernsehtypen nichts gehört, vielleicht auch ganz gut, wenn das nicht klappt, beim Fernsehen weiß man nie, was sie aus der eigenen Geschichte machen. Dann lieber nur hier, relativ anonym, hier und da blamieren. Immer noch nicht meinen Ausweis abgeholt, aber ich habe keine Ahnung auf welchen Bürgeramt der liegt. Auf in den Tag, ich habe genug Kleingeld durch die Socke, um heute den ganzen Bäcker leer zu kaufen, das Leben geht weiter, auch mit Corona.

Krankenhaus, Bürgeramt, ES und Kinderwanderung

Genug geschlafen, aber schlechte Nacht. War wach mit Herzrasen, vielleicht weil mir vor dem Einschlafen ein traumatisierender Krankenhausaufenthalt aus meiner Kindergartenzeit eingefallen ist. Dieser Aufenthalt im Krankenhaus könnte die Ursache für viele meiner Alpträume sein. Gestern beim Bürgeramt aufgeregt, erst kam mein Bus zu spät, ich renne also zum Termin und da steht vor mir eine Frau, die als ich vorbei will „Abstand“ schreit. Ich erklärte ihr, dass ich gerade jetzt einen Termin im Bürgeramt habe, doch sie behauptete sie auch und das ich Abstand halten und warten müsste. Wie sich dann herausstellte, hatte diese Dame gar keinen Termin, sie war im falschen Bürgeramt und fing dann als man sie wegschicken wollte an zu diskutieren und zu betteln. Während mein Termin bereits aufgerufen war und ich ihretwegen nicht zum Termin konnte und warten musste. Zum Glück hat meine Sachbearbeiterin auf mich gewartet und ich konnte meinen Termin dann 5 Minuten zu spät noch wahrnehmen. Der Spaß ging dann aber mit der Bearbeiterin weiter, die tippte in ihr System und fragte dann doch tatsächlich: Was will „Es“ denn, der Ausweis ist doch noch gültig. Ich erklärte ihr, dass ich geheiratet habe und das es eine Namensänderung gibt und der Termin war schnell erledigt. Über das „Es“ habe ich mich dann aber noch sehr aufgeregt. Ja man kann Spaß haben im Bürgeramt.^^ Heute früh wach geworden durch eine laute Kinderwanderung im Haus, ich finde das muss nicht um 7 Uhr morgens sein. Ein grauer Tag grüßt und ich muss heute ins Büro, früh genug wach bin ich auf jeden Fall. Der Blutdruck ist weiterhin unauffällig, nur mein Puls ist zu hoch. Der Kaffee schmeckt und das Brot ist heute aufgetaut. Gegessen gestern Reste vom Reis und mein letztes Menü aus der Kochbox. Für den Moment nicht so gut gelaunt, gerne würde ich mit meiner Mutter über den Krankenhausaufenthalt als Kind sprechen, aber sie ist nicht mehr da. Ich habe keine Ahnung welches Krankenhaus das war, noch wie lange genau ich da war, ich erinnere mich nur, dass ich erst in einem Zweibettzimmer war und später dann auf die Kinderstation mit sehr vielen Kindern in einem Raum musste, was ziemlich schrecklich war. Auf in den Tag, schnell das Bürgeramt gestern vergessen und nicht soviel über den Krankenhausaufenthalt nachdenken. Mein Leben ist jetzt, als erwachsene Frau und nicht als Es.

Foto, Bürgeramt, gegessen und Homeoffice

Guten Morgen, der Blutdruck bleibt unauffällig, der Puls etwas zu hoch und der Kaffee schmeckt. Mission Foto ganz gut gelungen, man sieht ein Doppelkinn, aber ansonsten ein Ergebnis mit dem ich leben kann. Das Bürgeramt wartet, aber noch habe ich etwas Zeit. Ein einsames Brötchen ist im Ofen, denn ich habe vergessen das Brot aufzutauen. Gestern Lieferung inklusive Getränke erhalten. Gegessen einen Döner und später einen Kartoffelpuffer aus den Resten des Süßkartoffelpürees und eine Kürbis-Kokosmilch-Suppe um Mitternacht. Der Kartoffelpuffer war genial, die Suppe weniger, zu viel Ingwer reingetan. Nicht viel passiert gestern, nach der Fotoaktion abgeschminkt und schlafen gegangen. Abends dann chatten mit 4 verschiedenen Personen und fernsehen. Keine Lust auf Bürgeramt, aber was muss das muss. Einkaufen brauche ich vorerst nicht mehr, genug Lebensmittel hier. Zum Glück habe ich keine Kochbox bestellt, es wartet noch ein Gericht der letzten Kochbox. Lust auf Arbeit im mittleren Bereich, zum Glück heute Homeoffice. Ansonsten kaum Beschwerden zum Morgen, der linke Fuß krampft, aber ansonsten alles ok. Gerade mein neues, großes Seitenschläferkissen bekommen, darauf freue ich mich. Ich denke, es wird himmlisch damit zu schlafen. Ab unter die Dusche, zum Glück habe ich schon mein Foto, also egal wie ich heute aussehe. Auf in den Tag.