Tinnitus, Pauschbeträge, Zeitumstellung, Einkaufen an anderen Orten

Guten Morgen, früher ins Bett, aber trotzdem zu wenig geschlafen. Gestern nicht viel los mit mir: gearbeitet und geschlafen. Kein Fernsehen, denn kurz nach dem Anschalten tauchte ein Tinnitus auf, also schnell wieder aus die Kiste und Tinnitus vorbei. Schlafen, ich könnte gerade nur schlafen, so bis nach Ostern oder besser Pfingsten. Diese Woche steht noch Kultur auf dem Plan, am Sonntag geht es ins Kabarett, ich freue mich. Steuerrückzahlung erhalten, zu gering, mein gesamter Behindertenpauschbetrag wurde nicht anerkannt, ich muss denen wohl tatsächlich die seit 2021 angehobenen Pauschbeträge in einem Widerspruch erklären. Der Kaffee schmeckt, was ich am Sonntag vor meinem Fenster sah, war wohl das hier, genau liebe Leute, es gibt keinen Krieg. Man kann ja Putin Fan sein, aber einen ganzen Krieg leugnen? Aber gut in den heutigen Zeiten zu unterscheiden, was Propaganda ist und was nicht, eine schier unlösbare Aufgabe, denn aus meiner Sicht versuchen beide Seiten ihr Glück in der Medienmanipulation.

Heute ins Büro, ich habe Termine vor Ort, mal sehen, wie das wird, besonders mit der eher nicht so kompatiblen Kollegin. Diese zu kurzen Nächte seit der Zeitumstellung hängen mir noch in den Knochen, ich hoffe, das legt sich wieder, mein Schlafrhythmus ist auf jeden Fall außer Rand und Band gerade. Auch die Umstellung der Arbeitszeiten ist noch nicht ganz gelungen, ein vier Jahre gepflegter Rhythmus, verschwindet halt nicht in einer Woche. Bunte Tulpen blühen in meinem Wohnzimmer, ein Sonderangebot von Lidl, wenn ich heute schon den Bezirk verlasse, dann werde ich auch die Einkaufsmöglichkeiten an anderen Orten mal auschecken. Hier gibt es halt nur Netto oder Netto und Netto wird seit Corona ständig von Hamstern überfallen. Auch jetzt erinnert das Sortiment der Filiale bereits Montag Nachmittag an immense Mangelzeiten mit leeren Regalen. In anderen Gegenden der Stadt ist das nicht so krass, aber in anderen Gegenden gibt es auch mehr als einen Supermarkt.

Ich überlasse den Netto dann mal den kranken, alten Leuten hier ohne Internetanschluss, ich kann und möchte auch woanders einkaufen, auch wenn es mühsam ist. Ich freue mich auf Ostern, vier Tage am Stück frei, werde ich brauchen. Urlaub an sich wäre gut, am besten auch mit wegfahren. Hier in Berlin winkt natürlich Polen, einkaufen kann man da auch viel günstiger. Vielleicht gehe ich wieder ins Bett, Termine im Büro erst gegen elf, bis dahin jede Sekunde im Bett genutzt:

Knall wach, Nahrung, schwimmen, Hunde und Grau

Guten Morgen, keine Ahnung warum, aber knall wach um 06:30. Immerhin sechs Stunden am Stück geschlafen. Mein Mindestmaß, um nicht seltsam zu werden. Gestern so müde gewesen und es nicht zum Arzt früh geschafft, aber dafür dann zum Zahnarzt mittags und später die Nachhilfe, aber nur per Videokonferenz. Denke könnte an der Impfung am Sonntag liegen, dass ich gestern so müde war. Gegessen Kassler mit Sauerkraut, keinen Bock groß zu kochen. Heute gibt es dann eine neue Kochbox und ich freue mich auf eine Wiederholung der Hühnersuppe mit Gnocchi. Die für mich perfekte Suppe bei Bauchschmerzen. Gestern früh dann einkaufen gewesen, aber einige Wochenangebote waren schon ausverkauft, finde ich krass, um acht öffnet der Laden und um elf sind bereits mehrere Artikel ausverkauft, auch gab es kein Klopapier mehr. Wir sind hier halt im Osten. Aber ich habe trotzdem einiges bekommen und werde die Tage die Gegend vom Büro nutzen, um in einen anderen (West-)Bezirk einkaufen zu gehen. Auch ist mal wieder Zeit beim türkischen Eurogida vorbeizuschauen. Im Internet türkische Lebensmittel bestellen ist eher eine sehr unvollständige und sehr teure Angelegenheit. Irgendwie haben mich meine Jahre in Kreuzberg und Neukölln da zu sehr geprägt, um die Unwissende zu spielen.

Würde gern öfter schwimmen gehen, aber bei meinen Verpflichtungen und mit dem aktuell doch sehr limitierten Ticketsystem der Berliner Bäder keine leichte Nummer. Entweder keine Zeit oder kein Ticket, oder beides. Der Kaffee schmeckt, die Kerze brennt und ich habe in letzter Zeit vermehrt bildliche Träume, von Gesichtern, von Tieren, aber meistens ohne Drehbuch. Heute Homeoffice und danach noch eine Runde um den Block. Die Nachbarn haben jetzt ständig neue Hunde da, machen die jetzt Hundesitting? Kein Problem, solange die nicht in den Hausflur pinkeln. Vielleicht auch ein Geschäftsmodell für mich, ich hörte, man kann gut als Hundesitter verdienen. Hunde Sitten für mich wieder Ende Januar, Anfang Februar, ich kann mich da meistens dann irgendwann nicht mehr entscheiden, ob ich den Hund genieße oder genervt bin von dreimal Gassi gehen am Tag. Besonders, weil ich den Familien-Hund im Treppenhaus tragen muss.

Einrichtungsmässig wird hier aktuell einiges Grau, das erinnert mich an eine Wohnung in Köln mit meiner Mutter früher, alles grau und pink, wobei pink heute weniger. Meine Vorliebe für Barbie hatte sich mit dem elften Lebensjahr erledigt. Eine blonde Plastikpuppe als Vorbild für kleine Mädchen nehmen, finde ich mehr als bedenklich. Obwohl Ken als Eunuch und damit perfekter Ehemann vielleicht doch? Ein Mann der gern in einer pinken Welt lebt? Grau dagegen passt zu jedem und allem, es ist langweilig, aber auch universell. Der Berliner Winter ist auch grau, Berlin ist grau, seit Tagen keinen Sonnenschein gesehen, hoffentlich kommt der Frühling, bevor alle Gemüter und Gesichter auch grau sind…

Passabel, Hund, Adele, Schlangen und Badewanne

Guten Morgen, passabel geschlafen, allein. Irgendwie doch ganz gut, dass der Mann gestern wieder gegangen ist, ist doch ganz schön viel Arbeit, wenn er da ist. Aufgeräumt, Spülmaschine laufen lassen, Waschmaschine laufen lassen und dann ein Nachmittagsschlaf. Pizza für den Vater gemacht und der kam zu spät mit Hund. Der Hund wollte gestern erstaunlicherweise hier bleiben, obwohl es hier keine Dose für ihn gibt. Müsste ich den Hund nicht im Treppenhaus tragen, hätte ich ihn auch am liebsten hier behalten. Mit dem Vater teilweise ein Adele Konzert gesehen, wie konnte sie sich so sehr zur Barbie machen lassen? So eine talentierte Sängerin, aber kein Gefühl mehr unter der blondierten Birne. Bin mit meinen Kosmetikprodukten sehr zufrieden, sie machen die Haut so schön jung weich, nein es gibt keine Pläne mich blondieren zu lassen. Das Geschenk für den Bruder ist immer noch nicht da, obwohl vor Wochen bestellt. Die Schlange vor dem DHL Shop ist gerade wieder sehr lang in der Gegend, wenn man dachte, man ist schlau und bestellt hat und dann 30 Minuten in der Kälte vor dem Paketshop steht.

Lebensmittel doch nicht ganz komplett für Weihnachten, aber bestellen ist nicht mehr, keine Lieferslots, also heute mal zu Netto oder Lidl gegangen? Aber erst Homeoffice, es wartet ein Termin und sicher auch weitere Anrufe und Mails. Immerhin, als letzte arbeiteten Kollegin, kriege ich jetzt auch die ganzen Danksagungen ab. Der Mann wird heute vielleicht wieder trotz Krankschreibung arbeiten, so ist das halt mit der Probezeit. Die Kerze brennt in der Dunkelheit und der Kaffee schmeckt, Blutdruck schon eine Weile normal bis zu niedrig, muss ich beobachten. Weder im Lager gewesen noch bei einer neuen Hausärztin, irgendwie alles zu viel gerade, um neben den zwingenden Aufgaben wie Arbeit, Haushalt, Familie und Freunde irgendwas hinzukriegen. Vielleicht nächstes Jahr oder vielleicht doch schon nach Weihnachten? Kalt ist es in der Stadt mit -3 Grad, die Autos vor der Tür haben eine Eisschicht, aber kein Schnee. Gestern nur bei der Tankstelle gewesen, um Tabak zu holen, meine Sucht scheint größer als gedacht zu sein. Immerhin hier funktioniert die Heizung richtig, es gibt eine Badewanne und genug zu Essen und Getränke hier. Frauenschmerzen sind im Rückzug, aber irgendwie bin ich frustriert und traurig, leer. Weihnachten ohne Mutti, immer noch eine harte Sache. Alleine in der Badewanne liegen, vielleicht mein Trostpreis.

Immer noch nicht wirklich Bock auf Fernsehen und Musik, alles so stressig, aber auf Gesellschaft schon. Versuchen wir es mit Mama Musik…

Ok, keine Angst, Essen und Wahlen

Guten Morgen, das Neueste hier: „aromatisierte Milch im Kaffee“. Ganz ok geschlafen nur einmal wach, aber war auch fertig von der Woche, die Woche ist aber noch nicht vorbei. Heute noch Homeoffice, morgen zum Vater. Im Büro ganz ok gestern, habe um einen eigenen Büroraum gekämpft, kann irgendwie nicht sein, dass der neue mit weniger Stunden, kaum Erfahrung und aktuell keiner Arbeitslast, das Büro bekommt, während ich gerade fast alles allein machen muss und mit meinen Kräften am Balancieren bin. Aufräumen wäre auch ein Thema hier, aber wann? Jeden Tag beschäftigt, also alles auf den Montag? Im Traum Morddrohungen erhalten, aber keine Angst und Panik mehr, irgendwie seit Wochen und Monaten keine Angst- und Panikattacken mehr, die sind einfach verschwunden. Obwohl ich glaube, sie sind verschwunden, seitdem ich die höhere Dosis Blutdrucksenker nehme und meine Werte jetzt wieder normal niedrig sind. Also vielleicht gar keine Angst- und Panikattacken, weil es wirklich einen Grund gab Angst zu haben? Schließlich ist meine Mutter so verstorben und ich habe immer gespürt, wenn die Werte zu hoch waren und bin dann spätestens nach der Blutdruckmessung panisch geworden. Jetzt sind die Werte gering und ich werde nicht mehr panisch. Manchmal ist es gar keine seelische Krankheit? Wieder vor Mitternacht ins Bett, das scheint mir gerade gutzutun, so komme ich wenigstens auf 7 Stunden Schlaf oder auch mal mehr. Hier und da ist es doch gut, sich an die eigenen Ratschläge, die man anderen erteilt, auch selbst zu halten. Könnte sein, dass der Mann heute kommt, er hat glaube ich Fahrradschicht heute. Gegessen gestern Salat und Lachs und spät am Abend noch eine Wirsing-Suppe gekocht für heute. Ich muss weniger besser essen. Da es jetzt immer früher dunkel wird, wohl bald wieder das Vitamin D ansetzen, keine Späße mit depressiven Verstimmungen. Rote Chrysanthemen blühen im Wohnzimmer, der Einkauf bei Lidl war gestern sehr erfolgreich, kein Vergleich zum immer geplünderten Netto um die Ecke. Keine Ahnung warum hier Nachbarn im mittleren Alter seit Corona immer alles wegkaufen und die alten, wenig mobilen, dann vor leeren Regalen stehen. Ich gehe dann halt in einen anderen Bezirk einkaufen und bestelle, wenn es darum geht, dass mir jemand alle Getränke bringt. Der Kaffee schmeckt und der Tag grüßt grau und kühl, mal sehen, ob die Wahlen wiederholt werden, abwarten und Kaffee trinken. Zum heutigen Tag etwas aus der 90er Hip-Hop Kiste:

Spülmaschine, Lamm, einkaufen und das Haus

Guten Morgen, kalt ist es geworden, keine Lust mehr offene Fenster zu haben, ist einfach schon nach wenigen Minuten zu kalt. Die neue/gebrauchte Spülmaschine ist gut und funktioniert. Leider ist die Freude nicht so groß wie erwartet, vielleicht wegen dem ganzen Stress drumherum. Die Reinigungsleistung ist aber klasse, so sauber war mein Geschirr noch nie. Gestern sogar angefangen das angeblich saubere Geschirr mit der Spülmaschine neu zu reinigen. Der Mann war gestern da, aber nur am Schimpfen über die Jobsituation und laufende Bewerbungsverfahren. Hatte Lamm gekocht, was auch gut ankam. Heute wahrscheinlich Blumenkohl, die nächste Kochbox kommt erst am Dienstag. Mittlerweile auch sauer auf die Ex-Kollegin, wie kann sie sich so einfach aus dem Staub machen, nachdem wir so gekämpft haben? Wie feige und asozial ist das mir gegenüber? Auch gibt es da so einige Umgangsformen von ihr, die auch immer sehr belastend waren. Gestern bei Netto gewesen und zugeschlagen, viele fast abgelaufene Sonderangebote, aber die Wochenangebote waren fast alle ausverkauft. Vor Ort einkaufen ist ungewohnt für mich geworden, es ist mühsam, vieles ist nicht verfügbar und dann muss man auch noch schleppen. Aber günstiger ist es, erstmal im Laden schauen und nur die fehlenden Dinge zu bestellen. Immerhin noch Kaffee im Sonderangebot bekommen, Kaffee ist online so viel teurer. Die Idee mit dem Verkauf und Kauf von Immobilien ist erstmal gestorben, ich habe mich vertan mit den Finanzierungen oder besser ich war zu unwissend. Ein Gespräch mit dem Vater brachte Klärung, jetzt kenne ich die genauen Konditionen und sehe auch kein Verbesserungspotential derzeit. Schade, aber nachdem der Nachbar jetzt wieder Besucher und Party in der Bude hat, hört er auf zu bohren? Ist nur fraglich ob Technomusik und lautes Gelaber besser sind. Muss hier immer noch putzen, aber das ist jetzt auch wieder möglich, nachdem ich seit gestern die Wasserversorgung in der Küche wieder nutzen kann. Keinen Bock auf den Mann, wenn er nur schlechte Laune mitbringt, schlechte Laune habe ich gerade auch allein, ein Vortrag über Rassismus in den Bewerbungsverfahren macht es nicht besser. Der Vater kommt nachher vorbei, den Unterbau der Spülmaschine noch einbauen, mal sehen, ob es gelingt, heute habe ich aber Zeit und bin entspannt, falls es länger dauert. Eigentlich eingeladen zum Flohmarkt heute, aber ich vermute allein gehe ich da nicht hin, ich brauche nichts und das Wetter ist mies. Die Überlegung das Wohnzimmer umzustellen steht immer noch im Raum, ich muss hier was ändern, um Coronazeit zu vergessen. Blutdruck und Puls unten, weniger als normal, auch mal ganz gut und in meinen früheren Jahren eigentlich immer normal. Vor der Gewichtszunahme, vor dem Tod meiner Mutter, vor Corona, war mein Blutdruck und Herzschlag immer unter den Werten, die als normal gelten. Musikalisch ist immer noch Mutti-Zeit. Also ein bisschen Zeitreise, passend zu meiner Wohnung in der ich wohl vorerst bleiben muss, unser Haus in der Mitte der Straße:

Falsche Maske, Atteste, Lachs und Büro

Guten Morgen, ganz passable aber zu kurze Nacht. Gestern auf Arbeit viel zu tun und danach zu Netto. Der Einkauf war gut, aber danach den Assi-Nachbarn über den Weg gelaufen, sonst treffe ich die selten, aber gestern nach dem Streit natürlich sofort. Bin ich froh, wenn diese Woche geschafft ist, ich will nur schlafen. Eine Kollegin rief gestern an, nachdem sie lautstark des Bioladens verwiesen wurde, weil sie eine medizinische Maske statt FFP2 trug. Dass Sie überhaupt Maske trug ist bei ihr schon ne Leistung, die mühsam mit dem Therapeuten erarbeitet werden musste. Denn Sie ist seelisch schwerbehindert und hatte auch ein Attest darüber dabei. Sie hatte ihren Schwerbehindertenausweis gezeigt, aber wollte halt nicht das Attest mit allen Diagnosen einen wildfremden Mitarbeiter aus dem Supermarkt zeigen. Ich glaube da können wir uns bei den Idioten bedanken, die sich massenhaft Gefälligkeits-Atteste haben geben lassen, damit sie keine Maske tragen müssen, obwohl sie es könnten. Sie kann wirklich schlecht Maske tragen, genau wie ich, gestern im Supermarkt wieder eine Panikattacke wegen der Maske bekommen, aber durchgehalten. Habe ihr die Bestelldienste in Berlin empfohlen, falls sie bald in keinen Supermarkt mehr kann. In was für einer Welt leben wird, in der die schwerbehinderte Risikogruppe, die wir angeblich schützen wollen, nicht mehr vor Ort Lebensmittel kaufen darf. Es kann doch nicht sein, das Menschen nicht mehr Öffentliche fahren dürfen und nicht mehr einkaufen dürfen, weil sie zu krank für eine Maske sind. Auch ich brauchte lange, um mit Maske in den Öffentlichen nicht ständig panisch zu werden. Immer noch Angst vor den Nachbarn, die belauschen uns, aber ich belausche sie jetzt auch und habe mein Lärmprotokoll begonnen. Soweit muss es kommen, dass ich hier Stasi mache und jederzeit die Polizei rufen würde. Das bin eigentlich nicht ich. Heute ins Büro, bin gespannt wie das wird, zwei Beratungen warten, ich werde mein Bestes geben. Er schläft noch, gestern gab es Lachs, der sehr lecker war. Wieder zu kleine Portionen, aber dann halt ein bisschen Brot hinterher. Die Sonne scheint und ich habe Frauenschmerzen, alles wird gut, irgendwann.

Vogelgeschrei, einkaufen, kochen und Jahreszeiten

Guten Morgen, er ist auch schon wach, das war eine kurze Nacht. Der Vogel denkt, dass wenn ich das Licht anmache, dass Zeit ist loszuschreien, ich und ich denke auch die Nachbarn sind aber noch gar nicht wach, da brauche ich kein Vogelgeschrei mit bis zu 120 Dezibel. Gestern im Büro war ganz nett, ich war allein, aber es gab genug zu tun, sodass es auch kein Problem war die Stunden vollzukriegen. Heute Homeoffice mit weniger Plänen, wir wollen eine Veranstaltung organisieren, aber ich vermute dazu brauchen wir nicht heute allein Stunden. Gestern die Mühe gemacht bei Lidl einzukaufen, hat sich gelohnt, ich konnte mit Coupons und Sonderangeboten ordentlich sparen. Mein Netto hier kann da nicht mithalten, brauchen sie ja auch nicht, sie haben hier in der Gegend ein Monopol. Es gibt wieder Ärger mit der Arbeit vom Ehemann, er soll sich mal entscheiden und den Plan durchziehen. Vielleicht koche ich heute asiatisch mit Kokonussreis, hatten wir schon lange nicht mehr. Gestern gab es Bratenreste mit Kartoffeln und grünen Bohnen. Für den Vater morgen plane ich Rinderrouladen, ein Weihnachtsessen, dass Weihnachten nicht zum Zug kam. Erwarte heute 2 Pakete, Dinge für den Haushalt, zu zweit ergeben sich neue Bedürfnisse. Draußen liegt der Schnee, ich finde das irgendwie wunderbar, auch wenn er es grauselig findet. Endlich wieder ein richtiger Winter. Ich wünsche mir die alten Jahreszeiten zurück, so mit richtig, Frühling, Sommer, Herbst und Winter, die letzten Jahre gab es das nicht. Er kennt aus Afrika nur zwei Wetterzustände, es regnet oder es scheint die Sonne. Irgendwie nichts zu erzählen, alles anstrengend gerade, immerhin er hat gestern 12 Flaschen Wasser herangeschafft, das entlastet mich. Keine Ahnung was mit mir los ist, aber mir ist nach Klassik:

Lockdown, Schlangen und Homeoffice

Guten Morgen, ein grauer Tag grüßt und der „harte“ Lockdown droht. Das wird nicht lustig und mich hat wieder der Hamsterreflex erwischt. Ich erinnere mich nämlich an die Schlangen vor den Supermärkten im ersten Lockdown, nur damals war es wenigstens sonnig und warm beim Warten. Also versuche ich heute, wie wohl so viele, noch einzukaufen und dann die nächsten Wochen nicht mehr. Ganz gute aber zu kurze Nacht, das mit den Negativen ist spannend, ich habe bereits in den 90ern Selfies gemacht, das finde ich heute spannend zu sehen, weil ich mich sonst eigentlich nicht fotografieren ließ. Ich glaube die Ratte war heute Nacht wieder auf meinen Balkon, der Boden ist mit Blumenerde bedeckt. Der Blutdruck ist wieder heruntergegangen, wie immer, wenn ich freihabe und der Kaffee darf fließen. Ich frage mich, ob ich meine Präsenstermine diese Woche absage, dann kann ich auch im Homeoffice bleiben. Eine Einkaufsliste wartet auf mich, mal sehen, was ich kriege und ich muss noch ein Paket aus einen weit entfernten Paketshop abholen. Bestellungen die über DHL laufen werde ich unterlassen, die liefern hier schon länger nicht mehr und die Postfiliale ist total überfordert, während sich vor der Filiale sehr lange Schlangen bilden. Bestellen kann frau noch über Amazon und Hermes, wenn es wirklich dringend nötig ist. Lebensmittelbestellungen sind noch über Rewe oder Bringmeister möglich, allerdings derzeit mit einer Wartezeit auf einen Liefertermin von 3 bis 4 Tagen. Ob man dann aber die bestellten Waren tatsächlich bekommt, ist Überraschung. Aber gut ich jammere auf hohen Niveau, frau muss gar nichts bestellen und wird trotzdem zu keinem Zeitpunkt am Hungertod sterben, es gibt halt kein Wunschkonzert, es gibt zu essen, was es zu essen gibt und mit meinem Hüftgold wäre auch eine Fastenzeit denkbar. Aber wer will schon fasten zu Weihnachten? Er bekommt heute sein gemietetes E-Bike geliefert und wird dann wohl bald wieder Essen ausfahren. Gestern viel geschlafen und gar nicht aufgeräumt oder geputzt, ich bin zu müde und erschöpft, immerhin gekocht, eine Gyrospfanne mit Paprika und Reis. Mit der Freundin aus der Türkei telefoniert, dort sind die Lockdown-Regeln schon seit langen viel strenger, es gibt dort eine kontrollierte Ausgangssperre. Auf in den Tag, horten, damit ich nicht in der Kälte Schlange stehen muss und brav zu Hause bleiben kann.

Früh, Homeoffice, Onkel, Erwachsen und Krämpfe

Guten Morgen, lange geschlafen und fühle mich ganz gut. Die Sonne scheint und es ist ruhig hier. Einkaufen muss ich, kein Wasser da und auch sonst fehlen Dinge. Viel zu früh wach, aber ich war auch früh schlafen. Gestern der Tag war eine Qual, müde, voller Schmerzen, nur die Arbeit brachte etwas Ablenkung. Heute Homeoffice, aber es gibt nicht viel zu tun für mich, nur eine Beratung, langsam nagt Corona auch an meiner Arbeitsmotivation. Sich im Homeoffice ständig selber Arbeit suchen ist doch mühsam. Im Büro ist das alles einfacher, als allein zu Hause zu sitzen und hoffen das jemand anruft. Mein Onkel wird doch nicht zur Hochzeit kommen, was leider bedeutet, dass wahrscheinlich auch mein anderer Onkel nicht kommen wird, denn Onkel 1 wollte das Auto fahren. Finde ich kacke, ich hätte meine Onkel gern dabei gehabt. Immerhin meine Oma lässt mich grüßen, dass erste Wort nach dem Streit. Vergammelte Blumen stehen im Wohnzimmer, mir ist gerade echt alles zu viel, normalerweise sind meine Schnittblumen immer frisch. Der Makler wegen der überteuerten Einzimmerwohnung in meinem Haus hat mich jetzt doch angeschrieben und bietet eine Besichtigung an, ich glaube ich habe aber kein Interesse mehr. Ich weiß es fanden bereits Besichtigungen statt und die Leute sind schimpfend davon gerannt. Schöne neue Welt, soviel Verantwortung und keine schützende Mutter. Erwachsensein in einer neuen Stufe für mich. Morgen lerne ich die Neue vom Vater kennen, ich weiß noch nicht wie ich das finde, aber ich muss da wohl durch. Immerhin heute früh fast keine Schmerzen/Krämpfe im linken Fuß, es ist wohl doch das beschissene Medikament. Besser als Gesichtskämpfe wie früher von Fluanxol, einen Fuß kann man verstecken. Aber gar keine Krämpfe wäre natürlich besser. Ich hoffe so sehr, dass er den Job kriegt, dann würde es ihm sicher besser gehen und finanziell wäre das für uns beide erfreulich. Hat er ein richtiges Einkommen, wäre auch an einen Umzug zu denken. Ich überlege gerade glatt jetzt schon einkaufen zu gehen, Wasser ist schon wichtig und wenn ich schon mal da bin, könnte ich auch frische Brötchen kaufen. Auf in den Tag, hoffentlich ohne Krämpfe.

Schwimmen, Aufgebot, einkaufen, Kaffee und keine Arbeit

Guten Morgen, eine gute Nacht, nach einem guten Tag. Gestern war ein schöner Tag am See, wir waren schwimmen oder bei ihm eher planschen. Das hat gut getan, endlich wieder im Wasser, endlich schöne Zeit mit ihm. Danach indisch Essen gewesen, das Essen war okay, der Service gut. Einen Anruf vom Standesamt bekommen, das Aufgebot steht und es darf geheiratet werden. Also jetzt um den Ehevertrag gekümmert. Zu kurz, aber ohne Herzrasen oder Schweißausbrüche geschlafen, heute geht es nach Kreuzberg nach der Wohnung des Vaters gucken und Lidl plündern. Es nervt schon, dass ich hier nur die Wahl zwischen Netto und Netto habe. Eigentlich wollte ich wieder Lebensmittel bestellen, aber es klappte einfach nicht mit dem Liefertermin, also gestern noch selber Brötchen gebacken und heute geht es zu Lidl. Heute früh tat mein linkes Auge weh, aber jetzt geht es wieder, vielleicht doch keine gute Idee stundenlang vor dem Ventilator zu liegen. Blutdruckwerte und Puls perfekt niedrig zum Morgen, darauf gibt es einen Kaffee. Der Tag grüßt sonnig und meine Vögel machen sich akustisch bemerkbar, ich muss unbedingt wieder zum See, am besten mit ihm. Vielleicht splitte ich meinen Einkauf, die Grundsachen hier bei Netto, die Premium Sachen bei Lidl. Kartoffeln, Möhren, Getränke, muss ich nicht unbedingt über die Bezirksgrenzen schleppen. Muss bei den Standesämtern anrufen und nach Terminen fragen, in Treptow erst ab November. Der Kaffee schmeckt, alles ist friedlich und ich versuche meine innere Ruhe von heute Morgen zu behalten. Brötchen warten, mein erster Versuch, perfekte Brötchen sind das nicht, aber ich werde es weiter versuchen. Zum Glück keine Arbeit, ich mag derzeit nicht mehr arbeiten, kaum mehr Teamgefühl und sehr schräge Anrufe. Nein die nächsten 2 Wochen ohne mich. Ich bin glücklich, dass wir hier in Berlin soviel Grün und Wasser haben, für jeden und für umme, da möchte ich nicht mit anderen Städten in Deutschland tauschen. Mir geht es gut, ich hoffe das bleibt so, nicht nur heute.