Atemlos, Wald, Tupperdosen, Gehalt und Arzt

Guten Morgen, was für ein strahlend sonniger Tag, doch ich bin total verpennt und wenig erfreut, dass ich um 10:40 in einen anderen Bezirk sein soll. Die Blumenkastenaktion gestern war der Horror für mich, zum Glück kamen Nachbarn und halfen. Ich brauchte danach erstmal eine Weile, um wieder zu Atem zu kommen. Die Aktion hat dann aber so lange gedauert, dass ich dann nicht mehr mit in den Wald bin und lieber angefangen habe zu kochen. Schade ich wäre gern in den Wald gegangen, aber kochen ab 20:30 ist dann doch nicht mein Ding, wenn am nächsten Tag der Wecker früh geht. Der Kaffee schmeckt und ich habe zu wenig geschlafen, vielleicht werde ich heute allein im Wald spazieren, das Paket in der Paketstation wäre ein Anlass, denn dahin könnte ich durch den Wald laufen. Gestern angefangen über die Dinge, die ich aus der elterlichen Wohnung will zu sprechen, mein Vater will vieles loswerden und ich bin an manchen Dingen wirklich interessiert, leider an vielen Dingen, die er behalten will. Für den Moment, bin ich jetzt Besitzerin von einigen Tupperdosen meiner Mutter. Immerhin er hat mir zugesagt, dass ich die Fotos haben darf, das ist mir das Wichtigste. Das Gehalt ist da, die netto Erhöhung ist nicht sonderlich hoch, aber ich vermute die Steuer frisst auch viel auf. Warten wir auf die Gehaltsabrechnung. Aber mehr Geld ist mehr Geld, also Schnauze halten und glücklich sein. Mit ihm geschrieben, ich glaube, er versteht schrittweise wie es mir so geht, denn erst traf ich mit all meinen Beschwerden auf totales Unverständnis, aber gut ich hatte auch keine Ahnung, was ihn von mir abhält, also auch von meiner Seite aus, totales Unverständnis. Das Essen ist gestern sehr gut geworden, ich kann endlich ein asiatisches Essen gut kochen, ich brauchte anscheinend nur das richtige Rezept und die richtigen Zutaten. Heute keine Arbeit, aber trotzdem genug zu tun, über den frühen Arzttermin kann ich nur fluchen, aber ich sollte dankbar sein zu Corona überhaupt einen Arzttermin zu haben. Auf in den Tag, ab unter die Dusche, ab in den Bus und dann mal sehen, was es heute mit der Ärztin zu besprechen gibt.

Null Bock Stimmung, Englischkurs, Sanicare und langweilig

Guten Morgen, heute schon etwas besser als gestern, weniger Null Bock Stimmung. Lange geschlafen und noch nicht ganz wach. Gestern in alten Unterlagen gestöbert und alte Fotos entdeckt, war ich ein süßer Teenager. Was waren das noch für Zeiten wo man Fotos auf Papier entwickelt hat. Eigentlich war ich auf der Suche nach Universitätsunterlagen, denn ich bin mir sicher, dass ich in der Universität einen Englischkurs Level C1 hatte und erfolgreich abgeschlossen habe. Aber ich habe nichts gefunden. Komisch nichts zu tun zu haben, langsam reicht es mir, ich will zurück in mein Hamsterrad. Gestern nicht viel passiert, nur der Nachbar stand vor der Tür und wollte sich die Internetfunktion seines Smartphones erklären lassen. Nicht draußen gewesen gestern, aber heute werde ich wohl wenigstens den Müll wegbringen und einkaufen. Geärgert über Sanicare (Online-Apotheke) ich habe bestellt und die Lieferung eines Mannes bekommen, finde ich nicht nur ärgerlich, sondern auch indiskret. Was geht mich an was ein Mann aus Grevenbroich bestellt hat? Oder was geht den Mann an, was ich bestellt habe? Na mal sehen, ob sie es im zweiten Versuch schaffen mir das Richtige zu senden. Entschuldige lieber Leser, heute bin ich langweilig, aber das passiert, wenn man nichts zu tun hat. Auf in den Tag.

Gespräch, einkaufen, Telefonat, Fotos und Zeit

Moin, schon besser, gestern ein klärendes Gespräch auf Arbeit. Das erleichtert mich, aber ich bin immer noch etwas sauer. Dann war ich gestern tatsächlich einkaufen, gleich zweimal und habe viel Geld ausgegeben, aber es gab auch wirklich viel zum Einkaufen. Zu Hause dann nicht viel, ein langes Telefonat mit der besten Freundin, sie ist am Streichen, ich bin neidisch, denn hier müsste auch gestrichen werden. Ich werde mein Date wiedersehen, wieder zu einer verrückten Zeit am Wochenende, es ist mein fünftes Treffen mit ihm. Heute alleine arbeiten, das finde ich aber aufgrund der aktuellen Umstände sehr ok, da geht mir niemand auf den Geist. Zwei Beratungen sind für heute angemeldet, mal sehen wie ich mich schlage. Das Fotoshooting gestern war grausam für mich, ich sollte selbstbewusster gucken, ich sollte nicht niedlich sein und rauskamen Bilder auf denen ich seltsam, alt und dick wirkte. Ich weiß schon, warum ich die letzten Jahre auf Fotos, wenn es geht, verzichte. Brötchen warten auf mich und der Kaffee schmeckt, seltsam den Vater diese Woche nicht zu sehen, aber er hat was anderes vor und ich brauche auch Zeit für mich. Das Thermometer misst 24 Grad bei grauen Himmel, abregen, weiter machen und hoffentlich wird alles gut.