Nacht, Hund, Büro, Ärztin und Geld

Guten Morgen, zu kurze Nacht, aber durchgeschlafen. Hund ist wieder beim Vater, also gestern kein nächtlicher Spaziergang für mich und auch heute früh drängt mich Niemand raus zu gehen. Gestern geweigert einkaufen zu gehen und zu kochen, er hatte dann die Idee bestellen, aber auf meine Kosten. Gehts noch? Es wurde indisch bestellt, aber auf seine Kosten. Ich kann mich nämlich nicht erinnern, dass ich 7 Tage die Woche für alle warmen Mahlzeiten zuständig bin. Heute Büro für mich ist wahrscheinlich ganz gut so. Zulange nicht den Bezirk verlassen. Gestern die Supervision war verschwendete Zeit, es wurde nicht über unser Problem gesprochen. Zwei Stunden teure Zeit abgesessen ohne eine einzige Lösung. Das Geld ist noch nicht da, ich frage mich, ob das Zufall ist, dass seitdem es ein Problem mit der Kollegin gibt, die Gehaltsüberweisungen macht, die Gehälter erst auf den letzten Drücker kommen. Heute also Oskar aus der Mülltonne Laune, keinen Bock auf die dominanten Kolleginnen, die eine Hierarchie gebaut haben, wo keine sein müssten. Vielleicht doch einen anderen Job oder Arbeitgeber suchen. Er schläft noch, ich bin müde, müde weil zu wenig Schlaf, aber auch müde von den Streithennen. Mürbe machen ist auch eine Kriegsstrategie. Meine Nervenärztin ist mir abhandengekommen, gestern wurde mein Termin ersatzlos abgesagt, angeblich wegen Krankheit, aber warum gibt es dann keinen neuen Termin in ein paar Wochen? Lediglich ein neues Rezept wurde mir angeboten. Keine Ahnung wie ich damit jetzt umgehen soll, das mir mitten beim Ausschleichen die Ärztin abhandenkommt. Muss ich wieder in die PIA? Ich hoffe, das Geld kommt noch und dann hoffentlich bald das Wochenende, keinen Bock auf mein Team, aber immerhin auf die Kunden.

Fahrrad-Unfall, Winter, Team und Dankbarkeit

Ein Gruß aus der Nacht. Da sind wir gestern bisher mit einem Schreck davon gekommen. Mein Schatz hatte gestern während der Arbeit mit dem Fahrrad einen Unfall. Er fuhr über eine Brücke, das Fahrrad verlor die Haftung und er überschlug sich mehrfach, schlug mit dem Kopf auf und wurde dann von besorgten Mitbürgern versorgt. Zum Glück hatte er einen Fahrradhelm auf, der jetzt Kratzer hat und nicht sein Kopf. Das war es dann vielleicht mit dem beruflich Fahrrad fahren im Winter, ich glaube er hatte sich den Winter nicht so kalt vorgestellt, aber wir haben nach über einem Jahrzehnt wieder richtig Winter, heute liegt sogar Schnee. Ich hatte ihn vorher schon gebeten sich einen Job, ohne Fahrrad im Winter zu suchen, aber er wollte nicht hören. Zum Glück lebt er noch, zum Glück geht es ihm gut. Gestern die Buchhalterin gestresst, nachmittags kam dann doch noch mein Geld, sehr schön. Das erste Coaching lief bei uns ganz gut, aber sehr anstrengend alles. Ich hoffe wir finden einen gemeinsamen Weg. Komisch kaum haben wir Corona, gibt es wieder Winter, als hätte Mutter Natur das gebraucht. Eine Pause vom Menschen. Ich sah die Jahreszeiten schon verschwinden. Ich weiß noch immer nicht, was mit der Homeoffice-Pflicht ist, ich hoffe ich werde nicht verpflichtet. Heute Homeoffice, mal sehen, ob die Kollegin mit mir redet, wir haben verschiedene Wünsche für die Zukunft unseres Teams. Der Kaffee schmeckt und zu Hause ist es warm genug, draußen grüßt eine weiße Landschaft. Bin zu früh wach, vielleicht lege ich mich wieder hin, ich bin froh meinen Job noch zu haben, ich bin dankbar, dass es uns gesundheitlich gut geht, wir ein zu Hause haben und genug zu essen. Willkommen Winter, dazu spielt Vivaldi…

Atemlos, Wald, Tupperdosen, Gehalt und Arzt

Guten Morgen, was für ein strahlend sonniger Tag, doch ich bin total verpennt und wenig erfreut, dass ich um 10:40 in einen anderen Bezirk sein soll. Die Blumenkastenaktion gestern war der Horror für mich, zum Glück kamen Nachbarn und halfen. Ich brauchte danach erstmal eine Weile, um wieder zu Atem zu kommen. Die Aktion hat dann aber so lange gedauert, dass ich dann nicht mehr mit in den Wald bin und lieber angefangen habe zu kochen. Schade ich wäre gern in den Wald gegangen, aber kochen ab 20:30 ist dann doch nicht mein Ding, wenn am nächsten Tag der Wecker früh geht. Der Kaffee schmeckt und ich habe zu wenig geschlafen, vielleicht werde ich heute allein im Wald spazieren, das Paket in der Paketstation wäre ein Anlass, denn dahin könnte ich durch den Wald laufen. Gestern angefangen über die Dinge, die ich aus der elterlichen Wohnung will zu sprechen, mein Vater will vieles loswerden und ich bin an manchen Dingen wirklich interessiert, leider an vielen Dingen, die er behalten will. Für den Moment, bin ich jetzt Besitzerin von einigen Tupperdosen meiner Mutter. Immerhin er hat mir zugesagt, dass ich die Fotos haben darf, das ist mir das Wichtigste. Das Gehalt ist da, die netto Erhöhung ist nicht sonderlich hoch, aber ich vermute die Steuer frisst auch viel auf. Warten wir auf die Gehaltsabrechnung. Aber mehr Geld ist mehr Geld, also Schnauze halten und glücklich sein. Mit ihm geschrieben, ich glaube, er versteht schrittweise wie es mir so geht, denn erst traf ich mit all meinen Beschwerden auf totales Unverständnis, aber gut ich hatte auch keine Ahnung, was ihn von mir abhält, also auch von meiner Seite aus, totales Unverständnis. Das Essen ist gestern sehr gut geworden, ich kann endlich ein asiatisches Essen gut kochen, ich brauchte anscheinend nur das richtige Rezept und die richtigen Zutaten. Heute keine Arbeit, aber trotzdem genug zu tun, über den frühen Arzttermin kann ich nur fluchen, aber ich sollte dankbar sein zu Corona überhaupt einen Arzttermin zu haben. Auf in den Tag, ab unter die Dusche, ab in den Bus und dann mal sehen, was es heute mit der Ärztin zu besprechen gibt.

Kaffee, Datensicherung, Vater, Oma und Hormone

Guten Morgen, freier Tag, aber ich bin schon wach, weil er wach war und auch schon Kaffee gekocht hatte. Blöd, wenn man bis 4 Uhr morgens eine Datensicherung für ihn gemacht hat und deswegen kaum geschlafen hat. Gerade bin ich ärgerlich und krawallig, ich glaube, ich bekomme meine Tage. Aktuell bin ich wütend oder nah am Wasser gebaut, das müssen die Hormone sein. Gestern der Sonntag mit dem Vater war schön, es hat gutgetan wieder ausgiebig mit ihm zu reden. Leider hatte er auch nicht so schöne Nachrichten für mich, meine Oma spricht davon, dass sie nicht mehr mit mir redet. Ihr Wille, ich habe auch keine Ambitionen mit ihr zu sprechen, aber ich finde es trotzdem traurig, so viele genetische Verwandte, die ich kenne, habe ich nicht mehr. Er hat gestern die Bude geputzt, sehr schön, dann verbringe ich heute meinen freien Tag nicht damit die Bude zu putzen, statt dessen habe ich gesehen, dass heute Simpsons Marathon ist, das nenne ich mal ein angemessenes Unterhaltungsprogramm zum heutigen Tag. Mein Gehalt ist endlich da, sehr erleichternd. Ich hatte mich schon gewundert, ob es Probleme gibt. Ich glaube, ich gehe gleich wieder ins Bett, ich habe Unterleibskrämpfe und die Welt kann mich heute mal. Es ist gut, dass ich heute meine Ruhe habe, er hat heute eine 10 Stunden Schicht, dann kann ich heute schön emotional und krawallig sein, ohne jemanden aufzuessen.

Verpennt, Etappenschlaf, Personalgespräch, Todesängste und Geld

Verpennter Morgen, derzeit scheint Etappenschlaf in zu sein, ich schlafe ab morgens um 6 nicht mehr durch. Aber heute ist Spätschicht, also legte ich mehrmals wieder hin. Bin noch nicht ganz da, irgendwie stecke ich noch mit einem Fuß im Urlaub. Gestern festgestellt, dass er mich sehen wollte, aber es nicht gerafft, denn er sagte nur etwas von Montagabend, nach der Schule, habe ich Zeit, nicht dass er mich sehen will. Etwas aufgeregt wegen dem Personalgespräch heute, aber wird schon klappen. Gestern war es mir zu heiß, aber der angekündigte Regen kam nicht. Grau ist es und das Thermometer im Wohnzimmer misst 27 Grad, hier ist es kühler als draußen. Der Arzttermin gestern war gut, da ich aber derzeit immer noch ständig diese Todesängste habe, hat sie das Thema Medikamtenreduktion einfach ignoriert. Diese Ängste habe ich aber trotz Medikamente, ich glaube sie helfen nicht dagegen, der Schreck einen geliebten Menschen so schnell und ohne Vorankündigung zu verlieren, sitzt halt tief. Ich habe halt Angst, dass sich das wiederholt. Die Woche ist voll, kaum Zeit zum Ausatmen, mal sehen wie ich mich schlage. Das Geld ist da, ich freue mich und atme aus, rote Zahlen auf dem Konto sind halt nicht ermutigend. Diesen Monat muss ich mehr auf mein Geld aufpassen, im Urlaub gibt man halt mehr Geld aus. Weitermachen, wird schon alles werden und ich hoffe, die Angst geht wieder,  Menschen die ich liebe, habe keine Erlaubnis zum Spontan-Tod.

Verschlafen, Gehalt, Hühnersuppe, Hotel, Stress und Brötchen

Zu früh aufgewacht und bisher alles gut. Gestern fast den ganzen Tag verschlafen und damit meinen Kosmetiktermin verpasst. Geld für die Mülltonne. Mein Gehalt ist endlich da, kurz gefreut aber nicht sicher, ob das mehr Geld auch die Mehrarbeit wert war. Kaum gegessen, denn keinen Hunger, nur eine große Portion Hühnersuppe gelöffelt. An so richtig feste Nahrung traue ich mich noch nicht. Gestern tagsüber wirre Träume, ich war erst in meiner Wohnung doch dann entdeckte ich geheime Türe und Räume und aus meiner Wohnung wurde ein unübersichtliches Hotel mit bösen Besitzer. War ich froh als ich in meiner kleinen, sonnigen Wohnung erwachte. Nur ganz wenig gechattet, auch dazu keine Lust. Keine Ahnung, ob ich diese Woche noch ein Date wünsche oder ob ich lieber allein in meinem Bett liege. Gestern immerhin Blumen gegossen und den Boden in Bad und Flur gewischt, zu mehr hat es leider nicht gereicht. Heute arbeiten, ich bin mir nicht so sicher, ob das gut geht, aber ich fühle mich schon besser als gestern. Die beste Freundin glaubt nicht an die Sucuk-Brötchen Theorie, sie glaubt, dass der Stress mich dahin gerafft hat, auch möglich, den am Samstag hatte ich ein Gespräch, dass es in sich hatte. Mein aktueller Stromanbieter reagiert auf meine Kündigung mit Telefonterror auf Festnetz und Handy, nein ich möchte meine Kündigung nicht zurücknehmen. Immer noch keine Antwort auf meine Bewerbung zur Ausbilderin bekommen, ist mir derzeit aber ganz recht, ich habe genug Stress und zusätzlichen Stress kann ich gerade echt nicht gebrauchen. Zum Glück geht das erst im Dezember los, wenn es überhaupt für mich losgeht. Heute nur eine Beratung, reicht mir aber, mal sehen wie ich mich heute schlage. Ich habe mir zwar einen schönen, aber auch anstrengenden Job ausgesucht, das war mit vorher nicht so klar. Mal sehen, ob ich ein Brötchen frühstücken kann, auf in den Tag.

Verpennt, Arbeit, Männergeschichten und Wiedergutmachung

Guten Tag, was für ein verpennter Tag gestern. Gefrühstückt, Waschmaschine laufen lassen und in die Badewanne und danach gleich wieder ins Bett. Abends dann chatten und kochen, aber wieder nicht überzeugt, vom Chatpartner, nicht vom Essen. In der Nacht Etappenschlaf und zu früh wach, aber alles ok. Heute nur ein paar Stunden Arbeit, ich vermute, es wird ruhig. Danach noch einkaufen, ich plane für Ostermontag Rinderrouladen. Eigentlich sind meine Männergeschichten kompliziert genug, weiß nicht, ob es sinnvoll ist, noch einen Mann zu treffen, besonders wenn ich schon Bedenken habe. Aber heute ab Nachmittag und morgen nichts zu tun zu haben, ist auch seltsam. Eigentlich liebe ich doch Zeit für mich, aber derzeit scheine ich keinen Bock auf mich selber zu haben. Die Sonne scheint und alles ist friedlich. Die Lottoanbieter wollen mich wieder zum Spielen verführen, aber ich finde Einsätze über 10 Euro unanständig. Auf Facebook weiterhin reichlich Kontaktanfragen, von wie es mir scheint Arabern, wieso wollen die alle mit mir befreundet sein? Also ich will von keinem von denen etwas. Die Stundenerhöhung auf Arbeit ist geritzt, ab Mai geht es los, mal sehen wie ich mich damit fühlen werde. Aber wer wie ich jahrelang 40 Stunden plus die Woche für ein bestimmtes Gehalt gearbeitet hat, der sagt nicht nein, wenn einen fast das gleiche Gehalt für 30 Stunden angeboten wird. Ab Mai verdiene ich also wieder fast das gleiche Gehalt wie vor meiner Krankheit, nur halt mit weniger Wochenstunden, das nenne ich Wiedergutmachung. Der Kaffee schmeckt, mein Handy piept, die Dusche wartet und danach die Arbeit.