Notar, Lampe, Habanero, Visum und Praktikantin

Moin, nicht so ne tolle Nacht und leider auch wieder zu hoher Blutdruck. Die Arbeit scheint da wohl Auswirkungen zu haben. Gestern beim Anwalt/Notar über das Erbe, den Ehevertrag und mein Testament gesprochen. Hoffentlich klappt das alles wie besprochen. Dann dank Schienenersatzverkehr und Internetproblemen zu spät angefangen zu arbeiten und nicht soviel zu tun gehabt. Mal sehen, wie heute wird.  Abends dann Pizza mit dem Vater und meine neue gebrauchte Lampe montiert bekommen. Mit ihm lange über das Zusammenwohnen gesprochen, wir werden zusammenleben, aber noch nicht jetzt, denn das Problem ist mein Homeoffice und der Datenschutz dabei, arbeite ich hier, darf er eigentlich nichts hören und sehen dabei. Das ist aber schwer möglich, es sei denn er schließt sich die ganze Zeit in ein Zimmer ein und verlässt es nicht. Pizza gestern mit Habanero gemacht, der Trick es essbar zu machen, ist die Habanero in der Tomatensoße zu pürieren. Heute mindestens 2 Beratungen, ich denke, heute wird was los sein, auch weil ich die einzige verantwortliche Kollegin bin. Das Geld ist da, wie schön, monetäre Motivation. Er hat gerade ein Visum-Problem, denn mit dem Abschluss braucht er ein neues Visum zum Arbeiten, aber die Ausländerbehörde bietet dazu derzeit wegen Corona nur einen Online-Service an. Ich zähle die Tage bis zu meinem Arzttermin, an meiner Medikation muss sich was ändern, so kann ich nicht die nächsten Monate und Jahre durch die Gegend rennen. Heute gibt es eine neue Praktikantin für mich, ich weiß noch nicht wie ich die finde, aber ich gebe ihr eine Chance. Aktuell 23 Grad in der Bude bei grauen Aussichten, es gibt schönere Tage. Auf in den Tag, alles wird werden und ich hoffentlich irgendwann eine Großmutter.

Mülltonnen, extrem, ausgesperrt und Normalität

Guten Morgen, ganz ok geschlafen und zu früh wach. Immer wieder erstaunt welche Leute ich an der gemeinsamen Mülltonne sehe: Nachbarn die ich noch nie gesehen habe. Gestern der Tag ging langsam vorbei, zu wenig zu tun, aber auch nicht gar nichts. Ein grauer Tag grüßt und der Tee wartet, denn der Blutdruck empfiehlt keinen Kaffee. Meine Vögel singen ein Lied und heute geht es ins Büro. Irgendwie sind die Fälle auf Arbeit gerade extrem, oder es kommt mir nur so vor? Durch Corona sind die Dramen halt noch dramatischer oder ich noch immer nicht 100 % belastbar. Kolleginnen von meinen Fällen erzählt und die fanden die auch extrem, es kann also nicht nur an mir liegen. Heute ist das anders, zwei normale Fälle warten auf mich, darauf freue ich mich. Wir werden halt gern mit der Telefonseelsorge verwechselt. Mein Schatz hat sich gestern in seinem Studentenwohnheim ausgesperrt und stand stundenlang vor der Haustür, schlauer wäre es einen Zweitschlüssel bei mir zu deponieren. Das Geld ist endlich da, nächsten Monat wird nicht so viel bestellt, es sei denn es geht um Hochzeitssachen. Alles neu in meiner Welt, ich habe mich immer noch nicht endgültig an die neue Wohnungsaufteilung gewöhnt. Die Nachbarn schreien, ich will doch nur Ruhe und Frieden. Die Banken wollen mir alle Geld leihen, aber danke ich habe schon genug Schulden. Ein grauer Tag grüßt, ich habe Hunger und Brötchen sind im Ofen, Normalität vielleicht in 2021 wieder.

Wach, Plexiglas, Gardinen, Medikamente, Geld und Rente

Guten Morgen, keine Ahnung warum ich schon wach bin, vielleicht gehe ich gleich wieder ins Bett, ist schließlich mein freier Tag. Meine Vögel singen aber schon ne Weile ein Lied, wohl wegen Sonnenschein, denn Futter und Wasser haben Sie. Der Juli rückt näher und damit vielleicht auch wieder eine reguläre Bürotätigkeit. Diese Woche kommen die Plexiglasscheiben. Gestern mit dem Vater war ganz nett, aber mega geil ist, ich habe jetzt Gardinenstangen mit Gardinen dran. Ein bisschen Privatsphäre für mich. Nur eine Gardine muss noch gekürzt und gesäumt werden. Feststellen dürfen, dass überwiegend festkochende Kartoffeln nicht geeignet sind für Bratkartoffeln, es wird zu matschig. Mal sehen, ob hier heute was geliefert wird, angekündigt ist was, aber ich glaube nicht mehr recht dran, nachdem ich erst DHL und dann auch Amazon abschreiben konnte. Meine Hoffnung ist jetzt Hermes, die haben bisher geliefert. Heute erster Tag ohne mein altes Medikament, 14 Tage Übergangszeit reichen habe ich beschlossen. Das neue Medikament macht mich hyperaktiv, ich rede zu viel und zu schnell und kann die Füße kaum still halten. Allerdings lässt diese Wirkung im Laufe des Tages nach. Ich hoffe, das pendelt sich noch auf ein normales Maß ein. Für mich das erste Neuroleptika das nicht sediert, sondern genau das Gegenteil bewirkt. Alles gut hier, ich muss nur mit dem Geldausgeben aufhören, denn durch Corona und die ganze Umgestaltung hier, habe ich mehr Geld ausgegeben als sonst. Jetzt habe ich aber wirklich alles und die Haushalts verschönerten Ausgaben sollten sich wie gestern, auf 3 Euro für einen Bügelsaum beschränken. Ich sehe etwas Sonne durch einen wolkenreichen Himmel scheinen, gestern der Regen war toll, denn es war viel zu schwül. Heute schon besser, bei hoher Luftfeuchtigkeit komme ich nicht klar. Mein Kreislauf spielt dann verrückt und das Atmen fällt mir schwer. Einen Ruhestand auf einer karibischen Insel kann ich also vergessen. Apropos Ruhestand, ich warte immer noch auf die Neuberechnung meiner Rente, über 7 Jahre Ausbildung fehlten im Versicherungsverlauf, das sollte doch zu einem Anstieg meiner theoretischen Rente führen. Zwar möchte ich derzeit keine Erwerbsminderungsrente beantragen, aber vielleicht kommt es nochmal so weit, dann wäre es gut, wenn ich davon leben kann, 2013 war das nicht möglich. Gleich bekomme ich frische Brötchen geliefert, das nenne ich einen guten Service, der Kaffee ist auch noch warm und ich schaue dann mal was mit dem Tag wird.

Panik, Dienst, Vorräte, Corona und Er

Moin, blauer Himmel, Sonnenschein und meine Vögel schreien, trotz reichlich Futter Angebot. Bin noch nicht ganz wach und die beste Freundin in Panik, sie glaubt, ihr Freund ist psychisch nicht auf der Höhe. Verstehe ich gerade nicht, aber vielleicht ist es auch noch zu früh für mich. Gestern die Arbeit ging mal wieder leicht von der Hand, endlich, habe sogar 5 Stunden durchgezogen, ungewöhnlich für einen Samstag, meistens will ich am Samstag gar nicht oder nur kurz arbeiten. Die Amazon Fresh Lieferung gestern hat geklappt, eine teure Bequemlichkeit. Jetzt ist aber mal gut mit bestellen, auch wenn ich die Einkaufssituation, besonders in der direkten Nachbarschaft, sehr belastend finde. Ich will nicht anstehen, um dann vor leeren Regalen zu stehen, aber gut bestellen kann ich mir auf Dauer nicht leisten. Aber ich habe jetzt so viele Vorräte, ich sollte jetzt mit dem knappen, hart umkämpften Lebensmitteln in der Gegend auskommen. Heute zum Vater, es gibt viel zu erzählen und mein Vater ist ein guter Zuhörer. Mein Schatz hat eine große Steuerrückzahlung bekommen, ich dachte die wäre eventuell für unsere Hochzeit, doch Corona tobt auch in Nigeria und seine Schwester und sein Bruder brauchen das Geld dringender. Leben im Corona Ausnahmezustand, ich weiß, wir Deutschen haben es noch gut, in anderen Ländern ist die Not viel größer, während die Deutschen in ihren sicheren Wohnungen mit reichlich Essen sitzen und sich über die Langeweile und Unfreiheit beschweren. Gestern aus meinem geschenkten Einkauf eine Bolognese gemacht, 1 Kilo frische Tomaten und 500 gr. Hackfleisch konnte ich verwerten. Ich freue mich jetzt doch, über die ganzen geschenkten Dinge, auch der Wirsing war gut. Er hat immer noch keine Zeit für mich und ich komme mir wie eine Bettlerin vor, das geht gegen meinen Stolz und ich heule. Der Kaffee ist alle und eine Saftschorle ist der Anschluss. Drama-Morgen, wunderbar, hätte ich auch darauf verzichten können. Ich hoffe, beim Vater wird es weniger dramatisch, ich brauche Gesellschaft und Entspannung. Heute wird der Hund gekrault und gekocht, alles wird gut, ich hoffe, ich habe genug Geduld dazu.

Schlaf, Vorräte, Pizza, DDR und Homeoffice

Moin, gestern schlauer gewesen und früher ins Bett, ich mache mir zwar immer Sorgen, wenn er Nachtschicht in Brandenburg hat, aber ich sollte mir auch Sorgen um mich machen, denn dauerhaft zu wenig Schlaf, ist gefährlich für mich. Heute sollen die Telefone für daheim kommen, habe ich mein Telefon, kann ich zu Hause bleiben. Die ganzen Vorräte zu Hause beruhigen, aber die Unsicherheit flüstert ständig in mein Ohr, ob ich nicht doch noch weitere Vorräte brauche. Heute nach der Arbeit zum Vater, mal sehen wie lange das noch möglich ist. Eigentlich sollte mein Vater vor mir Angst haben, denn er ist fast im gefährlichen Alter und ich gehöre zur Risikogruppe. Mein Vater ist das aber alles egal. Ist nur fraglich, ob ich heute noch alle Zutaten für eine Pizza kriege. Grau grüßt der Tag, da werden die Leute hoffentlich nicht alle in den Parks und auf den Spielplätzen abhängen. Das Wort von Merkel gestern war für mich zögerlich und nichts sagend, ja richtig wir leben derzeit in der DDR, Grenzen dicht, Regale leer. Die Straße rauscht wie eh und je, keinerlei Rückgang des Autoverkehrs, alle unterwegs. Mein Kontostand ist der Horror, aber ich werde in den folgenden Wochen deutlich weniger ausgeben, weil ich alles hier habe. Auch meinen Schatz habe ich die Tage ein wenig Vorräte mitgegeben, Reis, Nudeln, Tomatenmark und etwas Gemüse. Irgendwie weigert er sich dauerhaft hier zu sein, finde ich nicht gut, obwohl er, weil er noch arbeitet und viel Kontakt mit anderen hat, eigentlich ein Risiko für mich ist. Ich vermute jedoch, er darf auch bei einer Ausgangssperre weiter arbeiten, denn er liefert Essen und sortiert Briefe. Das scheint gerade krisensichere Arbeit zu sein, denn er braucht das Geld. Auf in den Tag, das Büro und Telefon wartet und der Kaffee schmeckt.

Corona, Hamsterrad, Geld und keine Zahnschmerzen

Guten Morgen, der Stein ist erwacht, hat aber heute Augenringe und leichte Halsschmerzen. Nein sicher kein Corona, irgendwie ist die ganze Panik deswegen bisher an mir vorbeigegangen. Habe beschlossen weiter gelassen zu bleiben, solange es keine Meldungen für Berlin gibt. Gestern sehr viel geredet und den Restarbeitstag allein genossen, danach zur Drogerie und in den Supermarkt, gestern gab es Steak mit Salat und ein Basenbad. Irgendwie muss sich Frau ja belohnen. Er hatte wieder Nachtschicht und sollte jetzt auf dem Heimweg oder bereits in seinem Studentenwohnheim sein. Der Blutdruck ist mit 110 niedrig, ich vermute wäre er hier, wäre er höher. Der Kaffee schmeckt und ich muss aufpassen, dass die Woche sich nicht wie ein einziger Murmeltiertag anfühlt, es ist kein gutes Zeichen, wenn ich mich wie in einem Hamsterrad fühle, aber derzeit fühle ich mich so, immer in Erwartung auf den Feierabend. Ich hoffe, das ist nur der Winter, der mich antriebslos macht. Derzeit fände ich 24/7 Freizeit gar nicht so schlecht. Gestern einen Test zum Autismus gemacht, autistisch bin ich nicht, aber vieles andere. Für Autismus bin ich zu emphatisch und gesellig. Das Geld ist endlich da, aber auch diesen Monat sollte ich meine Füße still halten, keine Sonderausgaben bitte. Ich sollte das mit der Umschuldung immer noch angehen, günstige Kredite sind überall zu haben. Trage jetzt brav nachts meine Zahnschiene, endlich keine kieferübergreifenden Zahnschmerzen mehr, ich hatte mich gewundert, woher die Schmerzen kommen, jetzt weiß ich sie kamen vom nächtlichen Zähneknirschen. Seit dem Tod der Mutter habe ich mir sehr viel Zahn weggeknirscht. Auf in den Tag, ohne Zahnschmerzen und mit niedrigem Blutdruck, was will man mehr.

Zwischenmeldung und warten

Der Tag geht bisher ganz gut, alles was ich machen wollte, jetzt bereits erledigt: Hunderunde, Ausdrucke für den Freund, Brief ans Bafögamt, Überweisungen an das Bafögamt und die Zahnärztin, Arbeitsmails lesen, auf der Facebookseite der Arbeit posten, duschen, anziehen, Anzeige für einen Bungalow in Gran Canaria, mit der Ex des Bruders einen Hundebetreuungsplan absprechen, lüften, aufräumen und natürlich Frühstücken. Jetzt heißt es warten, warten auf Ihn und warten auf den DHL-Mann. Nichts mehr zu tun, außer warten auf Männer, die eh nur kurz hier sein werden. Der Hund schnarcht und vielleicht versuche ich gleich ne Runde mitzumachen. Blutdruckwert mittlerweile wieder bei 120, alles gut, nur die Wäsche trocknet zu langsam. Vielleicht später noch in den Wald, wenn der DHL Mann vor der Dunkelheit kommt. Alles wird gut, auch ohne Trainerausbildung habe ich genug zu tun und eine Steigerung meines Einkommens ist auch ohne diese Ausbildung möglich. Mittlerweile kenne ich Gründe warum ich aussortiert wurde, es hat weder mit meiner Qualifikation noch mit meiner Nase zu tun. Alles gut, ich mag München eh nicht und fast 2 Jahre umsonst arbeiten bis dann mal Geld reinkommt, ist auch nicht so attraktiv. Dann lieber jetzt andere Aufgaben in Berlin übernehmen und sofort Geld sehen. Scheiß Wetter und morgen wieder zur Arbeit.

Papierkrieg, Hund, Studienkredit und leben

Guten Morgen, aufgewacht im Papierkrieg, seinem Papierkrieg, denn nach einem Jahr Deutschland hat er viel Papier gesammelt und es bisher nicht organisiert. Jetzt ist mein ganzes Wohnzimmer ein einziger Papierhaufen, denn er versucht zu sortieren und zu organisieren. Da die Lohnsteuererklärung ansteht, sollte ich das auch machen, es geht schließlich um viel Geld. Gestern beim Vater war es ruhig, ich habe die Inventur fertig gekriegt, gekocht und mich schief gelacht wegen dem Hund. Ich werde bald anfangen mich, um die Vermietung zu kümmern, eine Möglichkeit etwas dazuzuverdienen. Die Sonne scheint, dass Geld ist da und alles ist gut. Eine Kollegin ist krank, aber es ist eh schon abgemacht, dass ich Aufgaben von ihr übernehme. Habe etwas Bammel, wenn der Hund ab Samstag zu mir kommt, er ist es einfach nicht gewöhnt bis zu 8 Stunden allein zu sein und ich habe bedenken, ob das gut geht. Einkaufen muss ich, aber vielleicht vorerst nur frühstücken, das ich die Menschen von dem Studienkredit heute kontaktiere sehe ich nicht, irgendwie heute kein Tag, wo ich finanzielle Verhandlungen führen möchte. Ich bin jedoch optimistisch, das wird alles finanziell, ich habe einen Meisterplan gegen die Angst entwickelt, ich werde leben, und zwar nicht auf Hartz IV Niveau trotz Arbeit, es gibt Lösungen. Auf in den sonnigen Tag, ich rieche Frühling.

Morgenmuffel, Spanien, Anbieterwechsel und Pizza

Guten Morgen, diese Nacht nicht so schlimm und er geht mir gerade aus dem Weg, sehr gut. Ich bin und bleibe ein Morgenmuffel und finde (fordernde) Gesellschaft am Morgen einfach belastend. Gestern nicht viel passiert, ein paar Stunden Büro und danach zu einer Arbeitsgruppe, zu Hause dann Bolognese gekocht und dann nicht mehr viel. Der Kaffee schmeckt und er telefoniert in einen anderen Raum, immerhin ein wenig Privatsphäre. Der Anwalt in Spanien dreht am Rad, er will Kohle sehen, schnell und stellt Kostenaufstellungen auf, die einfach nicht stimmen. Sehr unangenehm, wenn man mit einer Sprachbarriere ein Erbe antreten soll und unbekannten Anwälten trauen soll. Heute sollte das Büro wieder voll sein, alle Kolleginnen da, ob das jetzt gut ist, darüber bin ich mir unsicher, derzeit liegt mein Ruhebedürfnis deutlich höher. Seine Zeit hier bei mir läuft ab und für den Moment finde ich die Aussicht allein zu sein, sehr attraktiv. Mein DSL-Anbieterwechsel hat geklappt und ich habe heute 220 Euro Gutschrift dafür bekommen, sehr schön, mein Konto sieht echt mies aus. Heute Abend zum Vater, Pizza machen, aber viel wichtiger über den seltsamen, spanischen Anwalt reden und was der von uns will. Jetzt wo ich keine Trainerausbildung machen werde, werde ich Zeit haben, da dieses Jahr noch persönlich vorbeizugehen, am besten mit Übersetzter. Auf in den Tag, die Arbeit wartet und dann mal weitersehen, ich werde spät nach Hause kommen heute.

Schicht, Beratungen, Lob und Vorurteile

Guten Morgen, heute sind wir beide Schicht-gleich, aber er hat netterweise schon das Haus verlassen, obwohl er sogar eine halbe Stunde nach mir auf Arbeit sein muss. Gestern ein sehr beschäftigter Tag, ich habe 5 Beratungen gemacht und die ganze Zeit gut zu tun. Dass ich allein war, war kein Problem, denn alle unbekannten Ratsuchenden waren weiblich und nett. Ich hoffe, ich konnte nachhaltig helfen. Heute Frühdienst wegen einer Supervision, ich frage mich, ob wir über unsere Probleme reden werden oder doch nur Fälle durchkauen. Die Brötchen sind im Ofen, der Kaffee schmeckt und für den Moment habe ich keine Schulden bei meiner Bank, denn das Gehalt ist auch gekommen. Schönes Gefühl die schwarzen Zahlen wiederzusehen. Gestern ein großes Lob bekommen, die Geschäftsführerin eines Unternehmens, wo ich eine Präsentation/Schulung gemacht habe, hat sich bei meinem ehemaligen Chef überschwänglich für die Schulung bedankt. Irgendwas richtig gemacht und ich scheine wieder auf meinen alten Level für Präsentationen zu sein, das Level, dass ich vor meiner Krankheit hatte.  Schöne Sache, besonders nachdem meine Kolleginnen beide diese Präsentation nicht machen wollten. Dass er das Geld so schnell und vollständig zurückgezahlt hat, arbeitet noch in mir, ich hatte zwischendurch Angst, dass er das Geld nimmt und wegrennt und ich die gearschte bin. Aber alle diese Ängste waren unbegründet und vielleicht Vorurteile. Jetzt muss ich mein Bild von ihm korrigieren und schäme mich für mein Misstrauen. Die Zeit rennt, ich muss den Bus kriegen, auf in den Tag.