Rücken, Schmerzen, Urlaub, Stärke, Liebe und Hass

Guten Morgen, ne eigentlich gar nichts gut, Rücken seit gestern Morgen. Morgens verhoben mit dem Hund im Treppenhaus. Obwohl, heute früh ist es geringfügig besser. Vielleicht liegt es an der Spritze, die mir die neue Hausärztin gestern gegeben hat. Heute zum Orthopäden, da erhoffe ich mir mehr Hilfe. Keine Ahnung, ob ich mir auch eine Krankschreibung abholen soll, möglich ist das sicher bei meinem Schmerzpegel. Unterstützen kann mich keiner, denn der Bruder hat Corona, der Mann hat Corona und der Vater ist im Skigebiet. Dass der Vater sogar nichts macht, obwohl ich ihm von der Lage erzählt habe, finde ich ziemlich assi, Hauptsache Urlaub für ihn während Corona. Während die überarbeitete, kranke Tochter mit Schmerzen allein in Berlin sitzt. Dabei hatte ich ihn vorgewarnt, dass mir das alles zu viel ist und ich auch schon vor seiner Abreise Rückenschmerzen hatte. Das war dann wohl das letzte Mal Hundesitten für mich, wenn das so läuft. Immerhin ganz passabel geschlafen, gerade nur schlafen, wenn es geht, um dem Schmerz zu entgehen. Neue Hausärztin hat mir auch keine Bescheinigung gegeben, dafür erneute Blutabnahme mit großen blauen Fleck am Arm. Die Freundin vom Vater hatte einen Skiunfall, aber auch ihretwegen fährt er nicht zurück nach Berlin, Hauptsache Urlaub. Wie man noch mit Ü60 so verantwortungslos spaßorientiert sein kann, verstehe ich nicht.

Blutdruck auch wieder zu hoch, entweder ist das billige Ersatzpräparat der Krankenkasse Mist oder es ist einfach zu viel Stress für mich. Ich habe jetzt zum Glück wieder die Originaltabletten da und werde das beobachten. Vergessen mein Müsli vorzubereiten, keine Ahnung was es jetzt gibt. Könnte gerade nur heulen und schreien, nicht wegen der immensen Schmerzen und den ganzen Frust, sondern weil ich hier mit dem Hund festsitze. Keine Ahnung, wie ich zum Orthopäden später kommen soll. Ich werde wohl sehr viel Zeit einplanen müssen, denn ich kann mich nur wie eine Schnecke bewegen. Bestellung gestern nicht vollständig, wieder so ein Lieferjunge der keine Lust hat zweimal zu gehen, um mir auch mein Wasser zu bringen. Finde ich kann man dann auch ehrlich sagen, vor wegen es ist spät, ich bin müde, ich stehe unter Zeitdruck und deswegen und nicht:“war nicht dabei“, obwohl es auf meinem Lieferschein steht. Lügen machen mich immer sauer. Ich selber sehe gerade gelinde gesagt scheiße aus, keine Zeit für mich vor lauter Hund und Schmerzen und keine Kraft das verbergen zu können. Selbst duschen ist gerade eine herausfordernde Tätigkeit.

Schlafen, ich möchte nur schlafen und das der Hund abgeholt wird. Warum können mich nicht alle in Ruhe lassen? Warum immer drauf auf mich? Auf der Arbeit, im Privatleben, keiner scheut sich alle Last auf mich zu laden. Entlastungsangebote: Fehlanzeige. Ja bin stark, aber wenn ich signalisiere: „zu viel“ dann ist das zu viel und kein: „Vielleicht geht ja doch noch was“. Ich schreie nicht so schnell: „zu viel“, das ist ernst zu nehmen. Tee statt Kaffee bei dem aktuellen Blutdruck. Hassen die mich alle? Wenn das Liebe ist, was ist dann Hass?

Frühstück, Corona, Arzt, Muskelkater, Passierschein und Hund

Guten Morgen, ne eigentlich mitten aus der Nacht. Der Hund war der Meinung Zeit für Frühstück, aber gut, ich wollte vor neun beim Arzt sein. Hiobsbotschaft von gestern, der Mann hat Corona, er fühlte sich nicht gut und hat einen Test gemacht bevor wir uns treffen wollten. Warten wir ab, ob der PCR-Test auch positiv ist. Mich selbst auch nochmal getestet, kein Corona. Der Kaffee schmeckt, der Hund furzt und ich finde die Anwesenheit des Hundes nicht mehr so beruhigend wie zu meinen Angstattacken damals, im Gegenteil er weckt mich und ich habe dann Angst um sein Wohlbefinden. Nach dem Arzt heute keine Pläne außer Gassi gehen und vielleicht noch etwas mehr schlafen. Vielleicht eine gute Entscheidung diese Woche lieber im Homeoffice zu arbeiten, die Zahlen explodieren und Bruder und Mann sind infiziert trotz Booster-Impfung. Dass der Vater dabei verreist ist, wahrscheinlich auch keine so gute Idee. Gestern sehr viel geschlafen, tagsüber, wollte gar nicht mehr aus dem Bett. Der Sturm scheint vorbei zu sein, auch schön, weder Corona zu haben, noch vom Baum erschlagen zu werden. Bin mir nicht sicher, ob Hund schleppen jetzt gut oder schlecht für meinen Rücken ist, in den Armen habe ich schon Muskelkater.

Die Rentenversicherung schickte einen Ablehnungsbrief für die Reha wegen fehlender Mitwirkung, alles Schikane, sie hatten die Erlaubnis sich alle Daten bei der Krankenversicherung zu holen, da frage ich mich, warum einzelne Ärzten nochmal Formulare ausfüllen sollen und ich die verschicken soll. Unnötige und hindernde Bürokratie und Papierverschwendung. Aber wer hat jetzt Geld gespart? Alle Diagnosen kennen, aber nochmal Formulare dazu verschicken? Kranke Menschen nochmal durch die ganze Stadt und in Wartezimmer während Corona schicken? Ach ja während Corona kriegt man innerhalb von 3-4 Wochen Abgabefrist gar keinen Arzttermin? So kann man Hilfen auch verweigern. Gleiches bei der Krankenkasse: schwimmen gehen ist keine Kassenleistung, auch wenn Sport bei mir mehr als dringend ist und Schwimmen derzeit der einzige Sport ist, den ich machen kann. Hilfe dir selbst, dann hilft dir Gott? Seine Versicherungen kann man auf jeden Fall vergessen. Und nein, ich glaube nicht, dass es jetzt so viele Leute gibt, die solche Anträge nur zum Spaß stellen. Aber gut, ich sollte nicht so überrascht und empört tun, das ist unser Kostenvermeidungssystem, bisher war nur ich nie die Antragstellerin. Eigentlich bräuchte ich gerade eine Beraterin wie mich, die mich durch die Formulare führt und mir Mut gibt nicht aufzugeben.

Gegessen gestern weiter Gnocchi-Auflauf und dann Heißhunger auf Pommes und Burger und dann doch noch Essen bestellt. Mache ich sehr selten, aber gestern musste es irgendwie sein. Körperliches und seelisches Wohlbefinden gerade ganz ok, es gab schlimmere Tage. Auf in den Tag, ich hoffe, die Ärztin hat ein neues Rezept für mich, denn ohne Blutdrucksenker rumrennen ist keine gute Idee und da schwebt ja immer noch das Thema Adoption über mir, für das ich einen Brief vom Arzt brauche. Keine Ahnung, warum auch die zu adoptierende Person einen Gesundheitsnachweis bringen muss. Nächste Schikane, denn wenn jemand über meine Diagnosen Bescheid weiß, dann ist das mein Stiefvater. Nadine auf der Suche nach dem Passierschein, glücklich wer dabei nicht im Krankenhaus landet. Keine Musik im Ohr heute früh, dafür Hundefurz in der Nase, dann etwas Hundemusik:

Heizung, Sturm, gespart, Müsli und Traurigkeit

Guten Morgen, eigentlich ganz gute Nacht, nicht so guter Morgen, denn der Hund kratzte am Boden und der Nachbar schlug als Antwort lautstark gegen die Heizung. Muss ich heute noch die Polizei rufen? Kann irgendwie nicht sein, dass ich aus deren Sicht, weder Vögel, einen Hund noch einen Ehemann haben darf. Ich bin auch dagegen, dass die Hauptmieterin zwei kleine Jungs, mehrere Hunde und einen seltsam aggressiven Kerl dazu hat. Der Sturm ist immer noch stark, gestern sind mir die Balkonmöbel um die Ohren geflogen und heute früh ist der Hund fast davon geweht. Da hat dann auch der Hund keine große Lust auf ausgedehnte Gassirunden. Homeoffice war gestern ok, aber wegen Sturm, danach dann lieber nicht in den Wald, könnte lebensgefährlich sein, wegen alter, maroder, umkippender Bäume. Gleiches heute, Baumgerippe wackeln bedrohlich vor sich hin. Immerhin noch im Supermarkt gewesen, meine Art an der Kasse neben Rabatten und Sonderangeboten, auch noch Gutscheine und Coupons geltend machen zu wollen, überfordert viele Kassiererinnen, die dann verzweifelt nach der Marktaufsicht rufen. Freut dann andere wartende Kunden, aber ich habe 10 Euro extra gespart. Von 10 Euro kann man viel kaufen, warum sollte ich das Geld verschenken?

Mein Müsli-Business geht voran, ich werde immer kreativer in der Zusammenstellung, aktuell nehme ich einen Teil fertiges Müsli, ergänze es mit Haferflocken, Nüssen und Früchten und stelle die Mischung mit Milch abends vor dem Schlafen in den Kühlschrank. Keine Gedanken an die Vergangenheit gerade, aber die Gegenwart ist gerade auch nicht erheiternd. Die Außenwelt ist gerade eine visualisierte Depression. Glücklich wer gerade ein zu Hause hat. Gestern erst weiter Spinat gegessen und später noch den Gnocchi-Auflauf gemacht. Abgesehen von einer Scheibe Schinken, gestern kein Fleisch für mich. Der Vater ist gut angekommen im Ferienort und der (Pflege-) Bruder hasst mich bestimmt gerade, weil ich seiner Querdenker Mutter mitgeteilt habe, dass er Corona hat, war keine Absicht, fiel mir erst später auf, dass das wohl Konsequenzen hat. Ich finde jetzt sollten beide doch mal einsehen, dass es a) Corona gibt und b) die Impfung vor eine Infektion nicht schützt. Also beide mit ihren radikalen Ansichten falsch lagen. Stille im Haus, dem Nachbar mache ich ganz sicher nie wieder die Tür auf, der Zug für Gespräche ist abgefahren, selber mega asozial verhalten, aber maximal Rücksicht von anderen erwarten.

Mal sehen was aus dem Tag so wird, für den Moment keine Meinung und keine Pläne, spazieren gehen ist ja gerade eher nicht. Vielleicht Frühstück und wieder ins Bett, Faulheit muss auch mal sein, morgen und übermorgen genug Pläne und Termine. Winter und Traurigkeit:

Kotzgeräusch, Pizza, Regen, Frühstück, früher und mein Leben

Guten Morgen, nicht so gute Nacht, dieses Mal weiß ich aber warum, der Hund hat in der Nacht Kotzgeräusche gemacht, aber anscheinend nicht gekotzt. Hunderunde bereits hinter mir, wach und gutaussehend ist was anderes, aber das braucht es auch nicht um einen Hund hinterherzulaufen und seine Hinterlassenschaften aufzusammeln. Gestern Homeofficetag ganz ok und auch noch im Büro gewesen. Pizza für den Vater gemacht, wobei ich mittlerweile auch eine Empfehlung für den Lidl Pizza XXL Teig aussprechen möchte. Heute wieder Homeoffice mit einigen Telefonterminen, mal sehen, wie es wird. Scheißwetter haben wir, es ist grau und dunkel und es regnet in einer Tour, genau das richtige Spaziergehwetter.^^Aber heute Nachmittag geht es dann trotzdem in den Wald. Ein Paket sollte heute kommen, langsam kenne ich unseren Hermes-Boten, eine verlässliche Größe. Vor lauter Hund ist die Birne gerade leer. Mein kleines Leben in Berlin mit Hund zum Morgen. Der Mann will morgen vielleicht vorbeikommen, aber irgendwie entfernen wir uns gerade immer mehr, er scheint es nur nicht zu merken. Er scheint nicht zu verstehen, dass ich nicht die Frau bin, die man mit gutem Verdienst und einem Auto beeindrucken kann, sowas ist mir ziemlich egal, ich will das Kostbarste: Zeit. Er investiert aber gerade alle Zeit in Job und Führerschein.

Übergegangen mein Frühstück am Vorabend vorzubereiten, morgens habe ich einfach keine Lust lange darauf zu warten, bis die Haferflocken weich genug sind. Keine Ahnung wie es weitergeht, mit allen, aber mache dann trotzdem mal weiter. Zum Glück keine frühen Termine heute, also jetzt erstmal entspannen. Der Vogel nervt, was geht der mir auf die Eier, aber genau deswegen macht er Stress, er will Eier, aber keine willige Henne in Sicht. Der Kaffee schmeckt und die Leute aus der Einzimmerwohnung von oben sind gestern Nacht wieder unzählige Male laut durch das Treppenhaus gelaufen, keine Ahnung, warum um Mitternacht Dinge erledigt werden müssen und jetzt auch wieder, immer zwei Männer, ich frage mich wie viele Leute da leben oder ob sie Treppenhausnutzung als Sport sehen. Ja, ja, man weiß erst, was man hatte, wenn man es verloren hat. Zum Beispiel einen ruhigen Hausflur. Nein ich singe jetzt kein Lied über früher, früher war bei mir auch oft nicht besser. Früher war ich nur jung und gesund, die Chancen waren besser, aber geklappt hat trotzdem nichts. Der Blutdruck ist unten, der Kaffee schmeckt und der Hund frühstückt vor mir.

Heute vielleicht ein Gnocchi-Auflauf in Tomatensoße mit Zucchini, wobei ich bemerken muss, dass Zucchini gerade mit über drei Euro das Kilo einen sehr hohen Preis hat. Normalerweise kostet das die Hälfte. In meiner jetzigen Situation an Essen sparen geht aber nicht und möchte ich auch nicht. Nie wieder billige Cervelatwurst von Aldi, dann lieber woanders gespart. Irgendwie musikalisch etwas aggressiv gerade, aber dieser Onkelz Song passt gerade wunderbar: Das ist mein Leben…

Quiche, der Hund, die Männer, Nachbarin und Essen

Guten Morgen, ganz schlechte Nacht, warum auch immer. Hoffentlich nur zwischen wach und bald wieder ins Bett. Die Kollegin hat gestern zum Abschied eine Quiche gemacht, war lecker, aber auf Paprika reagiere ich gerade nicht so gut. Der Vater hat gestern abgesagt, aber kommt ja heute inklusive Hund. Der Hund wollte schon bei den letzten Besuchen hier bleiben, heute darf er dann auch erstmal bleiben. Vielleicht koche ich für den Hund schon mal etwas Reis mit Möhre, das liebt er. Finde es seltsam, dass der Hund die letzten Male trotz Vater der gehen wollte hier bleiben wollte. Normalerweise ist der Vater die absolute Nummer eins für ihn, aber vielleicht weiß der Hund auch einfach, dass der Vater keinen Reis für ihn kocht. Je älter er wird, umso mehr ist er nur noch an Futter und Schlaf interessiert. Obwohl, das wollen auch viele Menschen vermehrt im Alter, schlafen und essen. Beschreibt auch gut mein Leben der letzten Jahre. Leider habe ich nicht nur Reis und Möhren gegessen, sondern eher Schokolade und Eiscreme.

Die Nachbarin scheint verreist zu sein, ich habe dann mal ihre Fußmatte nach dem Putzdienst gerichtet, denn ich denke immer an den Film Bin-Jip, wenn es offensichtliche Zeichen gibt, dass Nachbarn nicht zu Hause sind. Gestern ist ein alter Mann im Bus gestürzt, aber es schien ihm gutzugehen, mithilfe konnte er wieder aufstehen und ist auf beiden Beinen aus dem Bus ausgestiegen. Wieder einen Corona-Test gemacht, kein Corona für mich. Gestern nicht viel beraten, ich schone mich gerade etwas, denn ich habe gemerkt, dass es weder mir noch den Ratsuchenden guttut, wenn ich zu viel mache. Nächste Woche Homeoffice, aber ich habe ja 24/7 den Hund als Gesellschaft da. Manchmal finde ich Hunde besser als Gesellschaft als Männer, aktuell erscheint mir der einzige Vorteil bei einem Mann, dass der alleine auf Toilette gehen kann. Im Haushalt läuft gerade nicht viel, nur kochen, Küche aufräumen und Wäsche waschen, mehr kriege ich nicht hin. Nächste Woche wieder Kochbox. Ernährungstechnisch läuft gerade sehr viel anders, es gibt Müsli zum Frühstück und gekocht wird immer mehr vegetarisch. Früher gab es immer Brot oder Brötchen und meistens auch Fleisch. Früher habe ich mich aber auch nach den Männern gerichtet, die müssen dann nur nicht mit meinem Magen und meinem Gewicht leben. Alleine kann Frau machen, was sie will und ihr guttut.

Weil ich jetzt nicht Mandy spielen will, kommt Cat Stevens zu Wort:

Ohne Hund, Onkel, Stress und Wasser gegen Haustiere

Guten Morgen, seltsam aufwachen ohne Hund, obwohl das auch stressig war. Der Vater hat den Hund gestern Abend noch abgeholt. Der Onkel rief noch an, um viel zu spät zu einem Geburtstag einzuladen, klar kann ich nicht, aber das war ihm sicher auch klar. Immerhin er hat überhaupt persönlich gefragt. Gestern nach der Arbeit noch mit dem Hund durch den Park gelaufen und anschließend eine 2-stündige Videokonferenz. War beides anstrengend, ich wollte doch nur ruhen und essen, war dann aber beides erstmal nicht. Geld sollte unterwegs sein, wenn die Sächsin von Ebay wirklich überwiesen hat. Mit der untreuen Freundin noch gechattet, sie hat gerade auch zu viel Arbeit und kommt kaum zum Schlafen, das erklärt auch einiges. Eine Präsenzberatung gestern, zu viel erzählt, für die Aufnahmefähigkeit von meinem Gegenüber, aber es gab einen Betreuer der mitgeschrieben hat.

Heute auch früh Büro, keine Ahnung was mit früh ist, aber scheint aktuell normal zu sein. Getestet, aber immer noch kein Corona, aber überall Grippesymptome. Pakete von mir sind irgendwo gelandet, ja ohne Homeoffice, ist bestellen keine so gute Idee mehr. Ein Paket ist in einem anderen Haus in der Nachbarschaft, eines in einem Paketshop der 6 km entfernt ist. Der Terrrorvogel mag auch kein Wasser, die Wasserpistole hilft also nicht nur gegen kratzenden Hund, sondern auch gegen schreienden Vogel. Ich war schon kurz davor dem Vogel ein neues zu Hause zu suchen. Aktuell ab und zu ein zuckendes Auge, noch so ein Frühwarnsymptom, aber ich weiß, dass ich gestresst bin, auch so. Geräte aufladen für den Weg mit dem Bus, ja weder auf Smartphone noch auf iPod möchte ich verzichten. Dann kann ich genau wie die anderen blind, taub und stumm im Bus sitzen. Die Frage zum Frühstück bleibt unbeantwortet, entweder Bäcker oder jetzt noch was zubereiten. Gestern Abend gab es nur noch Nudeln mit Pesto.

Heute noch zur Apotheke und zum Supermarkt, mit Hund dabei darf man eigentlich nirgendwo rein, auch nicht zum Bäcker. Versuchen wir es mit guter Laune, um den grauen Tag zu verscheuchen…

Hund, Büro, Bulgur und 7-Tage-Woche

Guten Morgen mit Hund, das hatte ich mir alles anders vorgestellt. Besonders gestern Abend, als der Hund mal so spontan nach seinem Essen früher rausmusste. Keine Ahnung wie ich den jetzt ins Büro kriege, der Vater hat den Maulkorb vergessen. Heute viele Termine, ich hoffe, ich darf mal eine Beratung allein machen (ohne Azubi). Das stresst ständig unter Beobachtung zu sein. Geplant heute früh auf Arbeit, früh heim, denn abends noch eine wichtige Videokonferenz. Der Kaffee schmeckt und der Hund chillt, noch keine Ahnung was ich mit seinem Frühstück mache. Er hat vor meinem Bett geschlafen, das war sehr beruhigend, auch wenn ich weiß, dass er nicht als Wachhund taugt. Gestern viel gearbeitet und danach in den Wald, das hat uns beiden gutgetan. Ich sollte viel öfter in den Wald, auch ohne Hund. Gekocht mein vorerst letztes Dinnerly Menü, Bulgur mit Hackbällchen. Das mit Bulgur und Couscous hatte ich mir schwieriger vorgestellt. Nichts vom Mann gehört, mich aber auch nicht gemeldet, keine Lust und er hat halt seine 7-Tage-Woche und ich aktuell auch. Diese Woche gar keinen Tag frei, erst wieder Montag, aber nur tagsüber. Wird Zeit für Ruhe, alles zu aufregend gerade. Blutdruck normal und ich verpennt. Gestern ein Selfie des Horrors im Wald gemacht, war ich deprimiert, aber auch scheiße müde und das sah man. Heute früh geht es schon wieder, immer noch dicke Frau, aber ohne Augenringe und Müdigkeit im Gesicht. Auf in den Tag mit Hund, gerade nicht viel zu erzählen, weil so beschäftigt. Bude sieht schlimm aus, ich sehe schlimm aus, alles sieht gerade schlimm aus und ich mache dann mal weiter…

Homeoffice, Squid Game, alte Kinder und zu jung

Guten Morgen, zu wenig Schlaf, aber heute Homeoffice also ist auch ein Schläfchen später möglich. Heute kommt der Hund zu mir, aber nur tagsüber, so blieb mir der nächtliche und extreme frühe Spaziergang mit dem Hund erspart. Gestern leider nicht viel hingekriegt, beim Arzt gewesen, eingekauft, geschlafen und telefoniert und gechattet. Die seltsame Nachbarin hat ein Paket für mich angenommen, unangenehm dort zu klingeln. Amazon versendet gerade wieder mit DHL und nicht mit dem eigenen Boten, dafür hat frau aber kein Prime, um ein Paket irgendwann im Paketshop abholen zu können. Gestern auf Empfehlung in „Squid Game“ hereingeschaut, was für ein kranker Scheiß. Asiaten in Serie brutal ermorden, vielleicht lustig für andere, verstehen brauche ich das nicht. Keine Ahnung was Zuschauer daran gut finden, ich habe genug gesehen und wechsel dann auf den Disney Channel. Mit der Käuferin gestern noch gechattet, hoffentlich klappt das alles reibungslos, eine Last auf meinen Schultern weniger, wenn das Lager geräumt ist, ich habe dann nur noch ein Kanapee dort stehen.

Gegessen gestern noch Reste vom Curryreis und später Fisch und Kartoffeln, keine Lust zu kochen. Der Kaffee schmeckt und es dämmert gerade. Erwachsensein, das hatte ich mir lustiger vorgestellt. Fakt ist aber, sowas gibt es vielleicht gar nicht, sondern nur ältere Menschen die sich den Erwartungen angepasst verhalten. Die meisten wollen doch nur überleben und nicht erwachsen sein und spielen dann halt die ihnen zugewiesene Rolle. Nach außen hin bin ich vielleicht erwachsen: Ich habe eine Wohnung, Arbeit, einen Ehemann, aber innerlich bin ich immer noch Pippi Langstrumpf, alternativ auch Ronja Räubertochter. Die Müllabfuhr macht Lärm, vielleicht habe ich einen neuen alten Duft für mich gefunden, ich hatte den Duft schon mal in meinen 20ern versucht, aber damals fühlte ich mich zu jung dafür, heute passt es. Stichwort zu jung, die Jukebox im Kopf spuckt diesen Song des Tages aus:

Bewaffneter Morgen, Hund und nix kaufen

Guten Morgen, bewaffnet in den Morgen, bewaffnet mit einer Wasserpistole, für oder gegen den Hund, wenn er wieder kratzt. Ansonsten aber friedlich hier, das haarige Wunder kriegt gerade Futter und ich damit Ruhe um zu schreiben? Nachdem es mir gestern wirklich nicht gut gegangen war, heute Homeoffice für mich, ist auch besser mit dem Hund, aber ich denke auch für meine Seele und meinen Körper gerade. Alles zu viel und da ich heute nur Telefon- und Videotermine habe geht das auch. Rücken tut weh, Schultern tun weh, aber nervlich gerade ok. Also bald Arbeit und dann auf in den Tag. Nachmittags dann Spaziergang im Wald, ich denke, das wird auch mir guttun. Die Hälfte der Einkäufe gestern vergessen, so gab es eine improvisierte Thunfischpizza für den Vater. Sachen auf Ebay verkaufen ist anstrengend, dauernd Rückfragen, dauerndes Gefeilsche um jeden Cent. Da kommt auch die Idee auf, einfach alles für einen guten Zweck zu verschenken und seinen Frieden zu haben. Der Mann freut sich über eine Essenslieferung, ich hoffe er kocht was Gutes daraus, eigentlich alles sehr gesund was ich ihm gesendet habe. Der Vater sollte im Zug sitzen und ich war schon mit dem Hund draußen, nachdem der hier Terror gemacht hat. Trage Sachen aus dem Laden meiner Mutter, das ist seltsam, aber meine Art ihr zu gedenken. Warum sollte ich mir neue Sachen kaufen, wenn ich noch ein ganzes Lager davon voll habe? Aktuell also auf allen Ebenen, besser nicht einkaufen, ich habe genug und mehr von allen. Der Hund stresst, ich hoffe, er kommt bald zur Ruhe nach Gassi und Frühstück. Vielleicht bekomme ich dann auch Frühstück? Der Nachbar war noch nicht hier um sich zu beschweren, dieses Mal bin ich aber auch bereit alles Maßnahmen gegen ihn ausführen zu lassen. Blutdruck normal mit dem Blutdrucksenker, deswegen keine Einträge mehr dazu, wären da nicht die Nebenwirkungen vom Blutdrucksenker. Auf in den Tag, vielleicht nachher das hier kochen, Hähnchen und Erdnüsse kommen eigentlich immer gut. Ein Song zum Tag:

Vanillekaffee, Küche, Krähen und Berlin.de

Guten Morgen, endlich Sonntag. Endlich keine Arbeit. Vanillekaffee schmeckt und ich fürchte die Reaktion des Terror-Vogels zum Morgen. Gestern nicht lange im Homeoffice gearbeitet, nix zu tun und keine Lust. Also mit Unterstunden Schluss gemacht und etwas im Haushalt geräumt. Später dann für den verschnupften, schlecht gelaunten Mann Putenoberkeule zubereitet, sein Lieblingsfleisch. Heute das hier für den Vater gekocht, wird aber nicht ganz vegetarisch, denn die Tortellini, die ich habe, sind mit Fleischfüllung oder das was sie so nennen. Alles ohne Lieferung einer Kochbox, ich hatte auch so alles da außer Tortellini und Rauchmandeln. Rauchmandeln sind sehr lecker wie ich feststellen durfte. Ruhig im Haus, außer mein Vogel, ich ahne schon, meine Nachbarn „lieben“ den Vogel auch. Aktuell zwei mögliche Käuferinnen für die Sachen meiner Mutter gefunden, mal sehen was wie zu welchem Preis klappt. Keine Ahnung, ob das heute der letzte Sonntag wird, wo ich ihn ihrer Küche kochen werde, denn bald beginnen die Bauarbeiten in ihrer ehemaligen Küche. Erinnerungen verschwinden, Sie verschwindet. Der Vater nannte die Küche die letzten Jahre auch meine Küche, weil da sonst niemand gekocht hat, dann verschwindet also auch meine Zweitküche.

Nächste Woche übernachtet der Hund bei mir und ich werde ihn mit ins Büro nehmen, die Kollegen freuen sich auf ihn, laut eigener Aussage. Überlegt einen neuen Bodenbelag für die Wohnung zu organisieren, einfach mal mit einem Raum anfangen, die Wohnung ist ja eigentlich ok, aber der Fußboden hier ist so verdammt hässlich. Heute Feiertag auf einen Sonntag, da freuen sich die Arbeitgeber und haben Geld gespart. Kurze Schreckminuten zum Morgen, Zahnschiene nicht finden können und Medikament nicht finden können, aber beides noch gefunden. Gerade nicht die Zeit wo ich ausprobieren will, ob ich auch ohne Zahnschiene und Neuroleptika auskomme. Bauch und Kopf sind sich da einig, dass das notwendige Maßnahmen sind. Glaubt mir zwar kein Pharmareferent oder Arzt, dass meine Dosis was bringt, aber die haben den Kram ja auch noch nie genommen. Eigentlich finde ich, dass jeder der Psychopharmaka verschreibt, sie vorher mal selbst genommen haben sollte, um zu wissen fühlen, was diese unzureichend erforschten Medikamente mit einem machen. Lebensqualität ist nämlich auch Gefühl für mich, Leben ohne Gefühl ist wie lebendig begraben sein.

Zurück zu leichteren Themen, das Wetter, es grüßt kalt und grau und Krähen schreien draußen und verscheuchen wieder alle anderen Vögel in der Gegend. Es ist wie ein Revierkampf, wenn die Krähen kommen und jeden anderen Vogel, der hier chillen möchte, verjagen. Ich finde es schade, denn die anderen Vögel hier sind hübscher, netter und singen besser. Gut das ich heute das Haus verlasse, gerade besser nicht zu viel allein sein, sonst werde ich wunderlich. Doch zugesagt, mich als Pressesprecherin vorzustellen, vielleicht finden die mich ja auch scheiße und geben mir den Job gar nicht. Einem meiner Schüler ein Praktikum bei uns versprochen, mal sehen, wie das wird. Gestern Nacht feststellen dürfen, dass Berlin.de offline war, das finde ich schon ein Ding, wenn die offiziellen Seiten einer Stadt wie Berlin offline sind. Angeblich wegen einem Zertifikatsfehler. Erinnert mich jetzt an den Fehler bei Twoday.net wo kein Geld und keine Men-Power vorhanden war, um rechtzeitig ein neues Sicherheitszertifikat zu kaufen und zu installieren. Dass Berlin pleite ist, ist keine Neuigkeit, aber kein Geld für ein Sicherheitszertifikat? Heute früh geht aber wieder alles, also doch noch ein nächtlicher Einsatz vom Techniker? Auf in Tag oder wieder ins Bett? Frühstück gibt es später beim Vater. Schlafen, ich muss mehr schlafen, die Akkus aufladen und ich lasse dazu Joss Stone den Morgen besingen: