Frische Luft, Dauertelefonieren und Träume

Guten Morgen, endlich eine Nacht so wie ich sie mag, mit frischer, kühler Luft. Er hat dann auch später gar nicht das Fenster zugemacht als er zum Schlafen kam. Gestern hätte ich ihn irgendwann töten können, denn zum Abend hin musst er in einer Tour telefonieren. Fast 6 Stunden hat er laut in verschiedenen Räumen telefoniert, das war mir einfach zu viel, nachdem ich gerade meine anstrengende Arbeitswoche beendet hatte. Zum Glück gestern nicht mehr viel los auf Arbeit, ein sehr gemächlicher Samstag, aber im Arsch war ich trotzdem durch die Tage davor und den schwellenden Konflikt im Team. Nur den Müll rausgebracht, vielleicht hätte ich besser spazieren sollen, denn wir hängen hier seit Tagen aufeinander. Gut dass ich heute zum Vater fahre, ich brauche Ruhe und keinen lauten Afrikaner der mich ignoriert. Er hat es aber selber gemerkt, das er stresst, aber trotzdem nicht aufgehört. Jetzt schläft er, endlich Ruhe. Wird Zeit, dass er wieder mehr arbeitet und ich aus dem Homeoffice rauskomme. Gekocht hat dann er, beim Telefonieren, leider kein Verständnis von meiner Seite aus, das wegen eines Telefonats, Reis mit Gemüse zwei Stunden gedauert hat. Da hätte ich lieber selber gekocht, das wäre ruhiger und schneller gewesen. Meine Vögel haben gestern dann auch gestresst, alles zu viel, ich will auf die Insel. Wilde Träume gehabt, wieder vom alten Jugendfreund, aber nicht romantisch oder sexuell, eher verwirrend, denn im Traum war er mit einer 14-Jährigen zusammen. Keine Ahnung was die Träume vom Jugendfreund sollen, bin ich wach, begehre ich ihn wirklich nicht. Noch ist der Tag ruhig und grau, kann er ruhig bleiben, ich renne dann mal vor meinen lauten Afrikaner weg, das hatte ich mir anders vorgestellt.

Traum, Jobcenter, Sauerkraut und Dusche

Was für eine Nacht und wirr geträumt. Ich träumte, ich hätte ein romantisches Geplänkel mit einem Jugendfreund. Allerdings blieb es jugendfrei, ich ging bevor es ernst wurde. Genügend geschlafen und nur minimal zu früh wach. Schon ne harte Nummer gestern Spätschicht bis fast 8 und heute raus um 6 wegen der Präsentation beim Jobcenter. Der Traum hat mich mitgenommen, aber betrogen habe ich meinen Mann nicht, kommt mir aber trotzdem so vor. Kaffee, Kaffee, erstmal Kaffee, werde wohl nie Leute verstehen, die auf frühe Treffen stehen. Der Tag hat so viele Stunden, warum muss man sich früh treffen? Ich bin schon lange nicht mehr im Jobcenterbezug und muss trotzdem früh beim Jobcenter sein, weil ich meinen Job behalten will. Vorsorglich dafür gesorgt, dass ich morgen im Homeoffice arbeiten kann, das reicht mit gestern und heute, ich muss auch auf mich achten. Muss vor der Präsentation noch kurz ins Büro, Flyer und Visitenkarten holen, zum Glück ist das Büro nicht weit entfernt. Mal sehen was ich anziehe, ich denke eine Bluse wird es schon. Dass ich bekannte Gesichter treffe ich wohl eher unwahrscheinlich. Komisches Leben, der Traum war so real, aber ich wollte diesen Jugendfreund nie als meinen Partner über viele Jahre, obwohl er wollte, also was soll jetzt dieser Traum? Mein Mann ist eindeutig die bessere Wahl und nicht nur, weil der nicht viele Jahre im Knast verbracht hat. Gestern eine Sauerkrautpfanne mit Kassler und Kartoffeln gemacht, war lecker, so richtig deutsch und es bleibt genug für heute übrig. Dunkel und kalt ist es geworden, der Winter naht und Corona ist immer noch da, alles wegen einer Fledermaus. Der Kaffee schmeckt und ich muss noch Blutdrucktabletten besorgen, ich hoffe ich kriege bei meiner Hausärztin einfach so ein Rezept. Das Geld ist noch nicht da, ungewöhnlich, normalerweise überweist der Arbeitgeber sehr früh, diesen Monat nicht. Ab unter die Dusche, ich will mir noch die Haare waschen, gutes Aussehen bei einer Präsentation ist oft schon die halbe Miete.