Keine Träume, Freude, Corona und Milch

Moin, schlafen ohne Störung, schön. Tief geschlafen, ohne Träume, aber wieder keine 8 Stunden. Grau grüßt der Tag und ich habe wieder keine Meinung zur Arbeit. Irgendwie keine Freude da, aber auch keine Ablehnung. Ich hoffe, ich finde die Freude wieder. Gestern Labbertag und ein Termin, der sich aber ein Einhorn wünschte. Abends Corona Horror-News im Fernsehen gesehen, also das nenne ich nicht objektive Berichterstattung, ist doch klar, dass da Leute Panik schieben. Ich bin aber nicht panisch, denn sterben kann ich auch täglich an anderen Dingen, ob nun Corona, Blutdruck oder ein Verkehrsunfall. Für Corona bin ich aber zu jung und gesund, sehr unwahrscheinlich, dass ich daran sterbe, eher sterbe ich an anderen Dingen. Gestern Abend noch gebadet, Entspannung muss sein, nicht um die Kreditalternative gekümmert. Neue Kollegin im Team, keine Meinung dazu, gut und schlecht zugleich. Abwarten wie es sich alles entwickelt, weiter machen und heimlich doch hoffen, dass wir bald alle nur Homeoffice machen. Ich arbeite gerade viel, aber mein Herz bleibt dabei zu Hause, weil ich wütend bin, wütend über die Behindertenpolitik und die Leistungsträger unseres Landes. Gestern im vierten Anlauf endlich laktosefreie Milch kaufen können, keine Ahnung warum laktosefreie Milch überall ausverkauft ist, die Hamster-Paniker scheinen keine Laktose zu vertragen. Jetzt habe ich wieder 4 Liter, ja weil die anderen hamstern, muss ich auch hamstern, denn ich kann derzeit nicht einfach jederzeit Milch kaufen. Meinen Kaffee mag ich aber trotzdem mit Milch. Auf in den Tag, Termine warten und ich hoffe, ich kann helfen.

Streit, destruktiv, Kollegin und Zukunft

Guten Morgen, nein eigentlich ist es gerade nicht gut, wir haben uns gestritten. Da hat er mir gestern noch ein schönes Nikolaus-Geschenk mit Blumen, Kerzen und Schokolade gemacht und auch abends verstanden wir uns gut, bis er dann die Frage nach der Zukunft stellte und ich mich bedrängt fühlte, dass er vielleicht über Hochzeit sprechen möchte. Wollte er aber gar nicht, aber dadurch kam meine Befürchtung auf den Tisch, dass er vielleicht nur wegen der Papiere mit mir zusammen ist. Er war schwer beleidigt, in seinen Stolz gekränkt, unterstellte mir Rassismus und destruktives Denken und Handeln. Den Abend habe ich damit zerstört, vielleicht auch mehr. Er schläft auf dem Sofa und er hat beteuert schnellstmöglich auszuziehen, das wollte ich eigentlich nicht. Keine Ahnung wie es weitergeht, für den Moment könnte ich heulen, aber es heißt wohl abwarten. Auf Arbeit gestern alles ok, Beratungen gemacht und mit der Kollegin gut verstanden. Viel zu früh wach und zu wenig geschlafen, unsere Diskussion ging noch bis 2 Uhr morgens. Heute Tag 6 der 6-Tage-Woche, ich brauche dringend eine Pause, ich will einfach nur meine Ruhe und ausreichend Schlaf, mehr nicht. Der Kaffee schmeckt und ich sitze im Schlafzimmer im Bett, komische Welt, ich wollte seinen Stolz nicht untergraben, aber das alles geht mir zu schnell, wir kennen uns noch kein halbes Jahr und leben schon seit Monaten zusammen. Ich weiß eine Frau in meinem Alter sollte sich freuen noch  endlich jemanden gefunden zu haben, ich habe aber immer noch Schiss vor einer ernsthaften, vielleicht unendlichen Beziehung und suche nach anderen Motiven als Liebe. Heute werde ich nur kurz arbeiten und weiß nicht wie ich mich ihm gegenüber verhalten soll. Eigentlich wollten wir morgen was zusammen unternehmen, einen Tag, wo wir mal beide freihaben. Auf in den Tag und abwarten was passiert.

Zahn-Horror, Pechmarie, Schneiderin und Urlaub

Früh, sehr früh, früher als ich all die letzten Monate wach war. Allerdings war ich auch selten bereits gegen 22 Uhr schlafen. Gestern einen Zahn-Horror gehabt, der leider noch anhält. Meine Zahnreinigerin schien gestern übermotiviert und polierte, kratze und putzte an meinen Zähnen rum, als ging es darum einen Preis zu gewinnen. Am Ende kam die Zahnseide und da merkte ich, dass sie damit meine andere Krone im Mund bewegte und schrie eine Runde. Das sagte ich auch der Zahnärztin, dass mit der wackelnden anderen Krone, aber sie sah keinen Handlungsbedarf und dachte wohl ich wäre überempfindlich. Abends nach dem Essen meinte ich, dann meine alte Zahnschiene anprobieren zu müssen und da passierte es, als ich die Zahnschiene wieder rausnahm, holte ich damit auch meine andere Krone mit raus. Jetzt habe ich wieder einen offenen Zahn und Schmerzen. Dabei wurde der andere Kronenzahn gerade erst geflickt. Bei diesem Zahn ist aber jetzt nichts gebrochen und auch die Krone ich noch heil, ich hoffe schwer, dass sich diese Krone heute beim zahnärztlichen Notdienst einfach wieder einkleben lässt. Noch ein Wochenende mit schmerzenden offenen Zahn will ich nicht. Dazu muss ich heute arbeiten und frage mich, wie ich eine Beratung mit offenem Zahn machen soll. Ich werde vor der Arbeit zum Zahnarzt fahren und hoffe, dass ich damit nicht vom Regen in die Traufe komme. Meine Zahnärztin hat erst wieder Montag auf. Deswegen war ich gestern auch früh schlafen, ich hätte heulen können, da kommt man noch mit Schmerzen und hunderte Euro leichter vom Zahnarzt und dann sowas. Ich scheine wohl eine Pechmarie zu sein, wenn sich gleich 2 Kronen in der gleichen Zeit aus meinem Mund lösen. Sonst gestern nicht viel passiert, nach dem Zahnarzt zur Schneiderin meiner Mutter gefahren und lange gequatscht, ich hoffe sie ruft auch wirklich an, wenn sie Hilfe braucht. Er hat mich gestern zum Essen eingeladen, weil er gerade Geld bekommen hat und weil er spontan nichts mochte, was ich kochen wollte. Heute arbeiten wir beide, nur zu total anderen Zeiten, ich arbeite früh bis Nachmittag, er von Nachmittag bis nachts. Sehen werden wir uns wohl kaum. Dunkel ist der Tag, es sieht aus wie tiefe Nacht und ich freue mich immer noch nicht auf die Kollegin. Anderseits ist das derzeit auch nebensächlich, denn mein Zahn ist mein größeres Problem. Zwei Wochen Urlaub sind vorbei und ich habe eigentlich nichts geschafft, außer beim Zahnarzt arm zu werden. Er schläft in meinem Bett, ich liebe ihn, aber heiraten ist nach 5 Monaten immer noch kein Thema für mich. Auf in den Tag, drückt mir die Daumen, dass meine zweite Krone einfach wieder eingesetzt werden kann.

Finster, Zahnarzt, Sofa und Kollegin

Guten Morgen. Finster ist es, von wegen früher hell durch Zeitumstellung. Heute habe ich den Beweis, das ist einfach Blödsinn. Gestern nicht viel passiert morgens für ihn telefonieren, frühstücken, einkaufen, vergebliches Warten auf ein Paket, schlafen, Pizza machen, essen und nebenbei Nachrichten schreiben. Heute wartet der Zahnarzt, dann zur Post und dann zur Schneiderin. Vielleicht gehen wir heute Abend auf ein Getränk aus, vielleicht auch nicht. Er schläft noch oder steht wenigstens nicht aus dem Bett auf, ich habe meine Ruhe. Gestern wollte er auf dem Sofa schlafen, aber obwohl es besser für mich ist allein zu schlafen, habe ich protestiert. Ich möchte nicht, dass mein Liebster auf dem Sofa pennt. Fakt ist aber wohl, wir beide schlafen besser getrennt. Ich habe nur Angst, dass die Liebe geht, wenn man anfängt getrennt zu schlafen. Immer noch nicht die Reise nach Köln gebucht, die Preise steigen. Feststellen dürfen, dass eine Bahnreise genauso teuer ist wie ein Flug. Trotzdem tendiere ich zum Zug. Fliegen ist einfach immer sehr stressig und die Umwelt mag es auch nicht. Außerdem muss ich wahrscheinlich Weihnachtsgeschenke transportieren, das wird schwierig im Handgepäck. Morgen wieder arbeiten, mal sehen wie es wird, aber meine Freude ist dank zu erwartender Kollegin stark gedämpft. Ich sollte wohl ein offenes Gespräch mit ihr wagen, bevor ich mit anderen darüber rede. Heute Zahnreinigung und Zahnarzt, derzeit keine Schmerzen, fast normales Essen und Zähneputzen und einen bewilligten Heil- und Kostenplan in der Tasche. Auf in den Tag, alles wird gut, aber wahrscheinlich anders.

Egoschläfer, Augenringe, Reste, Brandenburg und AfD

Guten Morgen, obwohl ich mir nicht sicher bin, ob der Morgen gut ist. Er hat heute Nacht das Bett verlassen und heute früh lautlos die Wohnung. Der Egoschläfer der ich eigentlich bin, findet das gut, das Harmonievieh vermutet aber böses. Gestern auf Arbeit viel telefoniert und geschrieben und reichlich Termine ausgemacht. Es geht wieder los, heute drei Beratungen für mich. Ich sehe immer noch ein wenig nach Dracula aus, keine Ahnung warum schwarze Augenringe jetzt Trend sind. Toll morgens allein zu sein, niemand der irgendwas will und mich vom Bloggen abhält. Gestern nur Reste gegessen, er isst sein Essen nie auf, ich schmeiße Essen eigentlich nie weg. Er will hier heute putzen, finde ich gut, besonders den Boden, macht er viel besser und gründlicher als ich. Ich sehe ein bisschen blauen Himmel, gerne mehr davon. Mal sehen wie die andere Kollegin heute drauf ist. Er wird den neuen Job annehmen, aber ich selber habe Bedenken, ob es eine gute Idee ist, dass ein Afrikaner zur Winterzeit in Brandenburg arbeitet. Klar möchte ich, dass er Geld verdient, aber ich möchte auch, dass er heil und gesund ist. Eine AfD Quote von 30 % ist da nicht so vertrauenerweckend. Auf in den Tag, weitermachen und am Sonntag endlich den Vater sehen und hoffentlich ein Update zu seinem Leben kriegen.

Bus, Veranstaltung, Termine und gekuschelt

Guten Morgen, wieder bloggen im Bus. Heute hat er Kaffee gekocht, aber ich bin immer noch nicht glücklich, wenn er vor mir wach ist. Die Veranstaltung gestern war ganz gut, wir haben viel mit Leuten gesprochen und Flyer verteilt. Früh frei gehabt und zu Hause die Reste der Kartoffelsuppe gegessen. Heute relativ viele Termine, aber auch dieser Tag wird vorbeigehen. Das Wetter grüßt grau, aber es ist nicht wirklich kalt. Mal sehen wie es heute mit der Kollegin wird. Heute früh schon gekuschelt. Er lernt gerade fleißig Deutsch, ich fahre zur Arbeit. Alles wird gut, nur weiter machen.

Wecker, Kaffee, Oma, Arbeit und Musik

Moin, ich kann es immer nicht fassen, dass mich heute der Wecker geweckt hat, auf gehts die Arbeit wartet. Kommt mir irreal vor, heute eine Verpflichtung zu haben. Ich könnte jetzt auch weiter gammeln. Nichts zum frühstücken da, aber immerhin Kaffee. Ich hatte gestern keine Lust mehr einkaufen zu gehen. Gestern der Morgen mit ihm war schön, ich glaube, so lange habe ich noch nie mit ihm gesprochen. Heute hat meine Oma Geburtstag und ich weiß nicht, ob ich mich melde. Die beste Freundin hat gestern Nacht noch sehr viel erzählt, aber irgendwann musste ich schlafen. Gerade sehr gelassen, zum Thema Arbeit, selbstverständlich ist meine Arbeit ein Geschenk, aber derzeit denke ich, das könnte auch bis nächste Woche warten. Keinen Bock auf eine Busfahrt quer durch die Stadt. Irgendwie ist die Benutzung des öffentlichen Nahverkehrs doch immer stressig. Da hilft Musik in den Ohren und das Smartphone in der Hand nur bedingt.  Ich freue mich aber auf die Kollegin und ihren Hund, ich hoffe, sie gibt mir eine Zusammenfassung der letzten Wochen. Die Sonne scheint, alles friedlich und meine Vögel zwitschern. Auf in den Tag, ich gewöhne mich schon wieder dran.