Lange Nacht, Vater, Risikogebiete, Homeoffice und Corona

Guten Morgen, eine lange Nacht, nicht 9 Stunden geschlafen, aber 9 Stunden im Bett verbracht. Jetzt will ich Kaffee und die Blutdruckmessung sagt auch, das geht in Ordnung. Das Essen beim Vietnamesen gestern war ganz gut, aber teuer. Ich denke, es war sogar sehr gut, aber es hat unseren Geschmack nicht voll getroffen. Heute zum Vater Frühstücken und später Hunderunde, doch dann bringt er mich nach Hause und mein Schatz kommt zu Besuch. Gestern der Besuch war nämlich zu kurz, ich dachte er bleibt über Nacht, aber damit war nichts. Dafür heute, mal sehen, wie es wird, denn wir haben jetzt zwar ein großes Bett, bringt aber wenig, wenn er genau mittig schläft. Noch kann ich das Fenster angekippt lassen, wenn ich schlafe, mal sehen wie lange das noch von den Temperaturen klar geht. Freue mich auf Gespräche mit dem Vater, wir hatten schon lange kein gutes Gespräch mehr. Seine Neue ist mir noch immer ein Dorn im Auge, aber es gibt ja noch andere Themen. Was mir Sorgen macht, dass jetzt neben Mitte auch Neukölln zum Risikogebiet erklärt wurde, mit der Ankündigung, dass Kreuzberg folgen wird. Blöd, wenn man zwar in einen sicheren Bezirk wohnt, aber ständig in Neukölln oder Kreuzberg ist. Ich überlege auch, wieder mehr Homeoffice zu machen. Denn ich gehöre leider zur Risikogruppe. Der Kaffee schmeckt und ich habe noch Stunden bis ich zum Vater muss. Irgendwie keine Lust mehr mit Maske durch die ganze Stadt mit der BVG zu fahren. Neuer Versuch Wasser zu bestellen, die Lieferung soll Montag erfolgen, ich hoffe dieses Mal wird geliefert. Komisch, dass ich jetzt nach der Corona Kacke auch etwas Klopapier horte, kein Klopapier zu kriegen war nicht lustig, also habe ich jetzt immer einen Vorrat für mehrere Wochen. Klopapier wird ja nicht schlecht. Bin auch schadenfroh, das Trump Corona hat, da hat es den Richtigen erwischt, wer nicht hören will, der muss fühlen sage ich nur. Auf in den Tag, ich hoffe, Corona geht irgendwann vorbei.

Hochzeit, die Neue, Tempelhof und Erwachsen sein

Mitten in der Nacht wach, das passiert, wenn man früh schlafen geht. Er hat ein Einsehen, dass er heute parat zu stehen hat, besonders wenn er noch kochen will. Ich werde nämlich heute nicht bis spät in die Nacht Hochzeitsvorbereitungen treffen, kann er dann im Zweifelsfall alleine machen, wenn er vorher besseres zu tun hat. Es ist noch soviel zu tun und ich schaffe das alleine nicht. Gestern das Treffen mit der Neuen war ok, aber ich hatte eine Panikattacke. Mich widert es an wie Sie sich an ihn kuschelt und gleichzeitig scheint sie eine nette, aber sehr kranke Frau. Es wird jetzt wohl afrikanisches und arabisches Essen geben und ich muss noch Blumen besorgen und dekorieren. Die Feier wird ohne genetische Verwandtschaft stattfinden, die Oma ist mit der Freundin im Urlaub und die Onkel müssen arbeiten oder sind zu feige für die Reise. Mir geht es ganz gut, die Nebenwirkungen lassen nach, aber ich fühle mich immer noch geschwächt und bin froh, wenn wir es hinter uns haben. Der Vater scheint etwas zu verwechseln, seine Freundin ist depressiv, aber ich nicht. Ich brauche keine Aufforderung zu mehr Aktion, ich bin träge, weil es mir durch den ganzen Stress und das Medikament schlecht geht, seit Wochen und Monaten und ich einfach Ruhe und Erholung brauche. Da ist ein ständig fordernder und Druck machender Vater nicht hilfreich, auch wenn ich denke er meint es gut. Das gemeinsame Frühstück gestern war nett und empfehlenswert, ich kann nur nicht fassen, dass der Vater nach all den Jahren zurück nach Tempelhof gehen will bzw. schon gegangen ist. Meine Mutter war so unglücklich in Tempelhof und die nun leerstehende Wohnung in Kreuzberg ist soviel cooler. Mein Verlobter scheint nicht zu verstehen, warum ich aufgeregt bin, er nimmt die Hochzeit mit einer Lässigkeit, als wäre es eine tagtägliche Geschichte. Wer mich kennt, weiß aber, das wird für mein Leben eine einmalige Geschichte. Ich werde nicht nochmal heiraten. Dunkel ist es und totale Ruhe herrscht, kaum Autos und mein Bett wartet auf mich, aber ich musste erstmal Wasser trinken, rauchen und mich beim Schreiben sortieren. Ich vermisse meine Mutter, es wäre alles soviel einfacher mit ihr. Zeit, Zeit ist alles und ich wollte nie erwachsen sein…

Kompromisssache, Verkehrschaos und privilegiert

Guten Morgen, eine Beziehung haben, ist wohl eine Kompromisssache. Frau kann sich nicht beschweren, dass man zu wenig draußen ist und man(n) draußen zu wenig Liebesbekundungen macht, wenn frau nicht bereit ist sich auch draußen zu treffen. So war ich für meine Verhältnisse gestern sehr spontan und habe ihn abends in Kreuzberg auf ein Getränk getroffen. Dass mit Kreuzberg war eine blöde Idee, denn ich hatte nicht mit dem Verkehrs-Chaos gerechnet, den der Zug der Liebe verursacht hat. Warum muss gefühlt jede Demo in Berlin in Kreuzberg stattfinden? Die Stadt ist groß, es gibt sicher auch andere Bezirke, die sich über Meinungsäußerung freuen.^^ Wobei Meinung beim Zug der Liebe auch wohl eher sekundär ist, es geht doch wohl eher darum unter Drogen, Technomusik zu hören und den Verkehr lahm zu legen. So hatte ich gestern Abend viel Spaß von Treptow nach Kreuzberg zu wollen, das Ergebnis war, dass ich 30 Minuten im Bus saß, dann in der Höhe des Treptower Parks ausgestiegen bin und bis zum Schlesischen Tor gelaufen bin. Ich war eine halbe Stunde zu spät, aber gut, er war auch zu spät. Zurück war es dann ähnlich aufregend, denn laut BVG Info sollten die Busse fahren, aber sie fuhren nicht. Also wieder laufen, er war besonders begeistert davon. Die Nacht war ganz gut und nun ist er auf zur Arbeit und ich habe Zeit für Kaffee, bloggen und rauchen. Mein Vater hat mir nach Mitternacht mitgeteilt, dass ich heute nicht kochen brauche, da die Nachbarin ihm Essen gebracht hat. Ein bisschen spät, denn eingekauft hatte ich bereits nachmittags. Keine Ahnung, was ich jetzt mit dem ganzen Essen mache. Nur bedingt Lust nach Kreuzberg zu fahren, eigentlich braucht mein Vater mich heute nicht, Essen ist ja da. Arbeit gestern war okay, wir hatten eine Tandem-Beratung mit besorgten Eltern. Es ist schön wieder auf Arbeit zu sein. Mein Leben ist doch ganz passabel, gute Arbeit, einen lieben Freund und eine günstige und sichere Wohnung nicht am Stadtrand. Das haben nicht viele Berliner, ich weiß ich bin privilegiert.  Die Sonne scheint und der Tag erscheint freundlich, mal sehen, ob der Hund sich freut mich zu sehen. Weiter geht es, ich hoffe, der Bus fährt heute, nochmal laufe ich nicht die ganze Strecke.

Panik, Aufregung, putzen, Senat und Schlaf

Gestern außer Panikanrufen am Morgen nichts passiert. Die Mutter der besten Freundin war seit Tagen nicht erreichbar und wir vermuteten das Schlimmste. Es ist aber alles gut, aufregend war es aber schon. Durch die ganze Aufregung konnte ich dann nicht mehr schlafen und ich war doch einkaufen und hier putzen. Gestern kein Date und auch nicht chatten, das ist auch Stress, wenn man stundenlang Akkord textet. Heute der große Tag beim Senat, ich finde es eindeutig zu früh, aber Beamte machen das wohl so. Keine Ahnung was ich anziehe und auch nicht wie ich 8 Stunden durchhalten soll, ich hoffe, es gibt Pausen. Heute wieder wenig Schlaf, gerade mal 7 Stunden, ich hoffe, mein Körper rächt sich nicht. Der Kaffee schmeckt, alles ruhig hier, auch die Vögel, auf nach Kreuzberg, mal sehen was die sich zum Thema meiner Arbeit vorstellen.

Dreckswetter, Vögel, Kaffee und Ostern

Moin, noch nicht ganz da. Kalt ist es und Dreckswetter, keine Ahnung was los ist, aber gestern und heute 5 oder 6 Anfragen auf Facebook erhalten. Meine Vögel schreien herum, dabei haben sie alles nötige. Der Kaffee schmeckt, war ein netter Abend, aber ich und er waren viel zu früh müde, kein Wunder, wenn man am Samstag um 8 wach war. Heute wieder Kreuzberg, der haarige Hund wartet. Jetzt schon versuchen Ostern zu organisieren, es muss ein Familienessen geben, immer noch seltsam, dass ich jetzt dafür zuständig bin zu trommeln und zu kochen. Ich habe zu wenig geschlafen, aber es geht mir gut, noch etwas Zeit, bis ich wieder wild durch die Gegend fahre. Die Dusche wartet und ist auch nötig. Ich bin nicht verliebt, alles normal, auf in den Tag.