Horrortag, Lärm, SpDi und fremdbestimmt

Guten Morgen, was für ein Horrortag gestern. Der Nachbar ist richtig durchgeknallt und hat von 9 bis 16 Uhr mit kleinen Pausen mit einer Bohrmaschine oder ähnlichen ohrenbetäubenden Lärm gemacht. Es war kaum auszuhalten und ich abends nervlich ziemlich am Ende. Habe den sozialpsychiatrischen Dienst doch erreicht, die Nachbarn sind bekannt, sie meinten sie würden tätig werden. Habe Angst was heute passiert, noch so einen Tag überlebe ich nicht, ohne die Polizei zu holen. Immerhin ganz passabel geschlafen in der Nacht, mit Unterbrechung 7 Stunden. Ja es ist hellhörig hier, aber sie sollten wissen das auch ich sie höre, immer bei fast allen. Die Sonne scheint und ich hätte gern einen friedlichen Tag. Gestern einkaufen gewesen, aber Schiss gehabt denen zu begegnen, bin ihnen aber nicht begegnet. Warum können die ihre Probleme nicht für sich behalten? Warum müssen die mich da reinziehen? Ich hoffe, mein Schatz bekommt jetzt genug Schlaf, der war gestern Morgen auch ziemlich mitgenommen nach 3 Stunden Krach am Morgen. Arbeiten kann man hier derzeit nicht und Bewerbungsgespräche per Video oder Telefon gehen bei diesem Lärm auch nicht. Was denkt der sich? Was will er bezwecken? Rache dafür, dass er geräuschempfindlich ist und ich halt Geräusche mache? Was hätte ich da nicht alles zu rächen, nach all ihren Geräuschen? Irgendwer kratzt unten an der Wand, ich hoffe es wird nicht schlimmer. Aber ich ahne schlimmes. Ich weiß nicht, was die mit der Wohnung anstellen, nach den Geräuschen gestern, muss die Wand jetzt voller Löcher sein. Tja hat mein Bruder doch recht, ich lebe im Ghetto, in einem mit besonders viel seelisch Kranken. Gestern auf Raten des Bruders Pfefferspray bestellt, für meine Sicherheit, aber hoffentlich nur Sicherheitsgefühl. Noch viel schlimmer als der Lärm ist, dass mich deren Verhalten triggert, ich muss gerade sehr gut auf mich aufpassen, will aber noch nicht hochdosieren. Gestern viel mit dem Vater und Bruder gesprochen und mit meinem Freund der abgesetzt hat. Ich hoffe dem Freund wird heute geholfen, er hat einen Termin beim Psychiater. Gestern Backfisch gemacht war ganz lecker und einfacher zu machen als gedacht. Bin gespannt, ob morgen ein richtiger Lockdown beschlossen wird, ich rechne damit. Wunderbar, dann sind wir eingesperrt mit den Irren hier. Ich will doch nur Ruhe und Friede und ordentlich ausschlafen, ist das zu viel verlangt? Der Vater kommt morgen ohne Hund, soweit ist es schon gekommen, dass die, die Regeln machen. Ich werde bevormundet und fremdbestimmt von zwei irren Jobcenter-Empfängern. Hoffen wir das Beste für heute, gerade hört es sich an, als würde jemand die Wand verspachteln. Beten wir für deren Seelenheil.

Höllen-Nachbar, Coaching und Allergie

Guten Morgen, endlich mal wieder gut geschlafen. Gestern war hier die Hölle los, der Nachbar ist völlig durchgedreht und hat stundenlang ohrenbetäubend Lärm gemacht und gegen seine Decke geklopft. Arbeiten dabei unmöglich, denn jede Bewegung des Hundes in unserer Wohnung animierte ihn noch lauter zu werden. Das sein Krach gegen das Tapsen eines Hundes deutlich lauter war interessierte ihn nicht. Ich saß hier, konnte nicht arbeiten und hatte Angst. Ein Versuch beim SpDi anzurufen, aber da geht keiner ran und rausfahren tun die auch nicht mehr, die sozialpsychiatrischen Dienste in Berlin sind überlastet. Dann bei der Hausverwaltung angerufen, die waren sehr interessiert, empfahlen aber ich möge es erst mit unserem Hausmeister versuchen, der wäre groß und kräftig und würde ihn gut kennen. Gesagt getan, der nette Hausmeister hat dann bei ihm geklingelt und sofort war Ruhe im Karton. Nebenbei erfahren, dass er gar nicht Mieter ist, sondern seine Freundin und ihr rechtlicher Betreuer. Das die beiden nen Dachschaden haben wusste ich schon länger, aber dass der so groß ist, dass muss ich erstmal verdauen. Ich bin immer gegen die Diskriminierung von seelisch kranken Menschen, auch auf den Wohnungsmarkt, aber wer möchte solche Nachbarn haben? Sogar ich möchte das nicht. Fühle mich jetzt in meiner Wohnung nicht mehr 100 % sicher, habe Angst ihn zu treffen, sich darauf zu verlassen, dass die Polizei im Zweifelsfall schnell genug da ist, darauf verlasse ich mich lieber nicht. Er lässt eine Entschuldigung ausrichten, das glaube ich nicht wirklich, ich glaube er hat ein wenig zu viel konsumiert und ist gerade psychotisch. Zum Glück sind seine Kinder gerade nicht da, da bleibt denen das erspart. Ein Lärmprotokoll wird trotzdem geführt, aber erst ab heute. Ich will doch eigentlich nur Friede hier. Er hatte gestern lange Schicht, heute wieder, alleine mache ich die Tür hier nicht mehr auf. Nasenspray nehmen ist gerade Pflicht, die Birke macht mich sonst fertig. Gestern richtig lange im Wald gelaufen, ohne Pause, mein Bein wird immer besser. Gestern das Coaching ist ausgefallen, wenn 3 von 5 Teilnehmer daneben sind, ergibt es keinen Sinn. Im Angebot waren Migräne, Partner ins Krankenhaus gebracht und vom Nachbarn bedroht. Schöne neue Corona Zeit. Konnte gestern nicht mehr arbeiten, es war einfach zu laut und stressig hier mit den Nachbarn, also muss ich schauen diese Unterstunden wieder hereinzukriegen. Keine Ahnung wie es weiter gehen soll, ich mache dann mal weiter und hoffe das Beste oder auf die Polizei.

Regen, Gewürze, Rhabarber, Testament und Lebensmittelpreise

Guten Morgen, noch nicht ganz wach und schaut man raus, gibt es auch keinen Grund wach zu sein. Es ist grau und verregnet und viel zu dunkel. Gestern im Wald voll vom Regen erwischt worden, keine Chance gehabt sich irgendwo unterzustellen und durchnässt gewesen bis zur Unterwäsche. Es ist seltsam die Dinge meiner Mutter in der Wohnung durchzugehen, gestern war die Küche und das Wohnzimmer dran. In der Küche sammelte sie alte Gewürze und Zutaten, ein Wunder, wenn irgendwas nicht abgelaufen war. Ich konnte nicht alles wegwerfen, also habe ich jetzt auch abgelaufene Dinge. Der größte Schatz bleiben für mich aber die Fotos, ihre Kindheit, meine Kindheit, in Fotos festgehalten. Ich denke dabei auch an die schmollende Oma, aber die hat ihr Haus und ihr Leben mittlerweile so hingerichtet, dass ich nicht sicher bin, ob original Fotos gut bei ihr aufgehoben sind. Vielleicht mache ich ihr ein Fotobuch. Der Vater jammerte, dass er Rhabarberkuchen braucht, früher hat meine Mutter ihm welchen gebacken, jetzt hat er schon zweimal welchen gekauft. Mal sehen, ob ich heute Rhabarberkuchen backen werde. Es wäre allerdings mein erster Rhabarberkuchen. Ich muss dringend ein Testament machen, sollte ich spontan versterben, würde mein leiblicher Vater und seine Töchter erben, die ich nicht kenne und die sich nie für mich interessiert haben. Das gilt es zu verhindern, was wollen Fremde mit meinen Dingen? Zu wenig geschlafen, aber ich möchte heute noch den Supermarkt besuchen, die Angebote der Woche klingen gut, wenn sie denn verfügbar sind, Rhabarber ist auch dabei. Heute noch kein Geschrei von der Familie unter mir, wie entspannend, Aggressionen mitzukriegen finde ich sehr belastend, während ich fröhlichen Lärm gut abkann. Neues herangehen an den Besuch im Supermarkt, Wochenangebote durchgehen und danach Einkaufsliste machen, gegessen wird, was es im Angebot gibt. Der Preisanstieg bei Lebensmittel, besonders Gemüse ist derzeit immens, es wurde offiziell von 10 % Preisanstieg bei Lebensmitteln gesprochen, die Realität bei Gemüse ist aber eher 50 % bis 100 % Preisanstieg. Noch kann ich mir das leisten, aber ich denke viele Leute nicht mehr. Besonders die armen Leute unter uns brauchen derzeit eigentlich einen Lebensmittelzuschlag. Morgen geht es weiter mit dem Räumen, ich frage mich was meine Mutter sagen würde, wenn sie sehen könnte, was wir mit ihren Sachen machen, aber wir können unmöglich alle ihre Lebenssammlungen behalten, wie zum Beispiel eine Gewürzsammlung über 30 Jahre. Auf in den Tag, irgendwas kochen sollte ich heute auch, aber noch keine Ahnung. Alles wird gut, wir müssen nur durchhalten.