Lieferung, gekocht, Luft, Pakete und aufstehen

Guten Morgen, nein gar nicht gut, viel zu spät schlafen gegangen und gerade vom Lieferdienst wach geklingelt worden. Immerhin, Lieferung komplett, es hat sich gelohnt. Jetzt gibt es hier wieder Wasser, Milch, Vogelsand, kurzum all die schweren Sachen, die ich in den Mengen nicht tragen kann. Der Kaffee schmeckt und ich bin sehr müde, erster Termin erst gegen elf, bis dahin lege ich mich wieder hin. Zeitumstellung ist großer Mist, ich bin immer noch nicht im neuen Rhythmus. Gestern gar nichts passiert, alle Termine abgesagt und geschlafen. Die wunderbare Sonne genossen, gekocht und auf dem Balkon gegessen. Heute keine Frühlingsaussichten mehr, grau grüßt der Tag. Angefangen die Sachen der Mutter zu verstauen, das wird Zeit dauern hier wieder Luft in die Bude zu kriegen. Heute Homeoffice mit sehr vielen Beratungen, mal sehen, wie es wird, der Tag wird auf jeden Fall lang und spät. Fühle mich gerade gerädert, aber dafür habe ich jetzt volle Vorräte. Heute Lasagne, die ich gestern Nacht noch vorbereitet habe, Reste Lasagne mit Aubergine und anderen Kram der weg musste.

Blutdruck die letzten Tage normal, obwohl ich auch mit dem Blutdrucksenker leicht runter bin, selbstverständlich in Absprache mit der Ärztin. Weitere Pakete sollten heute folgen, hoffentlich nicht mitten in meinen Beratungen. Osterhasen warten in der Küche auf Ostern, es wird wohl ein letztes Ostern in der Elternwohnung geben, weil die Mieter doch erst einen Monat später kommen. Gestern telefoniert und gechattet, keine Lust auf echte Kontakte. Einfach nur in der Bude sitzen und rausgucken. Zu viel geraucht, zu viel gegessen, wenn schon Rückschlag, dann auf allen Ebenen. Aber immerhin fettarme Milch bestellt, mal sehen, ob ich mich wieder ans Müsli ran traue. Ich warte auf Frieden in der Ukraine, bald, vielleicht ohne Putin gleich zu ermorden, obwohl vielerorts dazu aufgerufen wird. Der Mann schreibt zum morgen und es ist ruhig im Haus, keine Nachbarn zu hören, auch schon gestern nicht. Aufgewacht und die obere Körperhälfte hergerichtet, es wartet eine Videoberatung. Versuchen wir das erneut mit dem Aufstehen..

Lieferung, Lohnsteuer, weniger Schmerz, vegetarisch und Papier

Guten Morgen, zu kurze Nacht, aber auch zu spät ins Bett. Der Vater ist zurück, dem Hund geht es gut, schön für die beiden. Heute Lieferung mit Getränken, hoffentlich. Stille hier und für den Moment kaum Schmerzen. Wenn das so bleibt, vielleicht heute doch ein Paket im nächsten Bezirk abholen? Ist schon irgendwie ironisch, dass ich, um Corona-Tests abzuholen, erstmal durch die halbe Stadt muss, weil es keinen realen Zustellversuch gab. Gegessen gestern eine vegetarische Pizza mit Pilzen und Brokkoli und Reste. Mit dem Mann gestritten, weil er in einer Tour jammert, dass das Finanzamt wahrscheinlich Geld von ihm will. Ich habe die deutsche Bürokratie nicht erfunden, so etwas Grausames würde ich den Leuten nie antun. Kann nicht sein, dass ich stellvertretend für Deutschland beschimpft werde. Ich finde es aber auch bezeichnend, dass es besonders Ausländern besonders schwer gemacht wird, eine Lohnsteuererklärung zu machen, denn alle verfügbaren Hilfe sind nur in Deutsch gehalten. Es gibt lediglich eine neue Steuersoftware mit anderen Sprachen und dieses kostet mehr als das doppelte als die deutschen Lösungen. Für alle Neulinge im Land heißt es also: „Dein Geld nehmen wir gerne sofort, aber zurückgeben geben wir dir nichts ohne professionelle Deutschkenntnisse!“. Ärgerliches Thema, selbst ich als Deutsche verstehe das Steuervokabular und -recht oft nicht.

Langsam komme ich im Alltag wieder an, jetzt wo der Schmerz erträglicher wird, irgendwie tickt die Zeit anders, wenn man krank ist. Wieder einen fast vegetarischen Tag gestern gehabt, doch abends dann doch ein Schinkenbrot gegessen. Heute dann wieder vegetarisch mit Ei. Die Straße rauscht, Spatzen singen ein Lied im Busch und ich schaue noch verkniffen in den Tag. Es ist schön, wenn der Schmerz nachlässt. Seitdem ich die Elefantenmengen Ibuprofen abgesetzt habe, Blutdruck wieder ok, Birne wieder klarer. Stundenerhöhung auf der Arbeit angenommen, Stunden, die ich besser strukturieren muss, um nicht wieder gegen die Wand zu laufen. Einfach nur für jeden der sich meldet (sofort) da sein, ist keine Lösung. Das hat vor Corona mal funktioniert. Ich brauche einen Plan und vielleicht noch ein paar mehr, falls der erste nicht funktioniert. Alternativ kann ich natürlich auch auf dem Anrufbeantworter der Firma einfach die Antwort: „42“ hinterlassen. Das ist doch mal eine passende Antwort für alle Fragen, die die deutsche Bürokratie betreffen. Auf in den Tag oder besser lieber wieder ins Bett, ich traue dem Frieden in meinen Körper noch nicht ganz. Bürokratie, Kapitalismus, Papier, alles geht um Papier..

Früh, Wohnzimmer, Küche, älter und blond

Guten Morgen, damit hätte ich nicht gerechnet, dass die Lebensmittellieferung vor sieben kommt, also gerade aufgewacht durch ein Klingeln und noch total verpeilt. Ein junger Mann kennt jetzt mein Nachthemd, gekrönt durch verschlafenes Gesicht. Der Mann hat kein Corona, ist aber immer noch beleidigt, weil ich meinte ohne Testergebnis kein Treffen heute. Er macht daraus: „Du hast gesagt, ich habe Corona, deswegen brauchen wir uns nicht zu sehen.“ So viel zu afrikanischen Querdenkern in Berlin. Das freut die Braunen aus Sachsen sicher sehr!^^ Ganz gut geschlafen, den Mann sehe ich natürlich trotzdem. Ein grauer Novembertag, aber immerhin bisher kein Regen wie gestern. In der leeren, sehr hallenden Küche meiner Mutter gestern das letzte Mal gekocht, war das traurig. Noch ein Stück von ihr verschwindet und die gemeinsame Zeit mit dem Vater der letzten Jahre auch.

Aber ich bin noch da, heute ein Jahr älter, obwohl erst gegen 10:20 Uhr, um genau zu sein. Dass ich aber bis 10:20 noch sterbe ist glaube ich unwahrscheinlich, ich blicke optimistisch in die nächsten drei Stunden. Das neue Wohnzimmer gefällt, ich vermute, der Vater wird heute noch was für die Verbesserung des Wohnzimmers tun? Es war ein Couchtisch im Gespräch und ich brauche noch immer eine Fernseher-Befestigung? Ich hoffe, es ist eines von beiden. Ja worüber frau sich als Erwachsene freut. Früher war ich ja so Spaß orientiert!^^ Gestern den Reis beim Kochen verkackt, aber es ging trotzdem, später zu Hause dann sehr geheult. Meine Mama ist tot, der Vater löst die Elternwohnung auf und ich bin jetzt eine alte Schachtel mit Bierbauch ohne Bier getrunken zu haben. Für heute einen Friseurbesuch geplant, eigentlich nur Spitzen schneiden, endlich die Reste meiner Efassor (Farbentzug) Katastrophe rausschneiden lassen. Keine Ahnung, warum ich vor knapp vier Jahren meinte, blonder sein wäre ein gutes Ziel. Kaputte blonde Haare sind aber dann doch nicht dekorativ.

Ich glaube ich gehe wieder ins Bett, bisher nur Newsletter Glückwünsche. Und ich ahne schon, heute wird ein romantischer Abend mit dem Mann…..

Schlaf, Dunkelheit, Kerzen und Einfluss

Guten Morgen, sieben Stunden am Stück geschlafen, das ist doch mal was. Gestern nicht viel passiert, das Highlight war wohl meine vollständige Lieferung durch Bringmeister. Wieder viel geschlafen während des Tages, schlafen geht gerade immer. Dass es jetzt gegen 16 Uhr bereits dunkel wird, ist nicht so optimal, so viel Nacht. Es bleibt spannend mit dem Vertrag für den Mann, ich hoffe er bekommt eine unterzeichnete Version noch diese Woche. Für mich heute Homeoffice mit sehr vielen Telefonterminen, mal sehen, wie es wird. Fühle mich körperlich nicht so toll, immer noch Bauchschmerzen, zwischendurch weg, jetzt wieder da. Nachts noch ein Notruf von der ehemaligen Kollegin, die Hündin wurde operiert, aber es scheint alles gut zu sein. Gegessen nur Burger, keinen Bock auf Kochen und der Mindestbestellwert für den Lieferservice war zu hoch für mich allein. Nicht mehr viel geputzt, aber immerhin den Müll weggebracht.

Dieses lange Wochenende also gar nichts geschafft, es sei denn Vorräte in der Küche sortieren gilt als Heldentat. Ich bin dann vorbereitet auf eine mögliche Krisenzeit, alles da für einige Wochen. Die Zahlen in Berlin sind immens hoch, aber keinen interessiert es. Aktuell hätte ich mit der Rückkehr ins Homeoffice kein Problem. Aber mein Urlaub kommt ja bald. Ein grauer kühler Tag grüßt, sobald es dunkel wird brennen hier jetzt die Kerzen, Kerzen geben Wärme, auf viele Arten. Zurück zum jetzt, Vergangenheit bleibt Vergangenheit egal wie viel man darüber nachdenkt. Nur das jetzt und die Zukunft lassen sich beeinflussen.

In das seltsame Album „Donda“ von Kanye West reingehört. Da vermisst jemand seine Mutter sehr, etwas was ich verstehen kann. Nur dass ich dabei nicht denke Gott zu sein:

Lieferung, Systemfehler, Gläser und Schiene

Guten Morgen, früh wach gewesen, wieder hingelegt. Lieferung erhalten und geärgert, aber alles mit dem Kundenservice geklärt. Sämtliche Tabakwaren fehlen, wunderbar^^, aber ich muss ja eh noch zum Paketshop nach der Arbeit? Für den Vater und mich gestern noch Lauchkuchen gemacht, war lecker und der Vater hat mir mal wieder geholfen mit wirren Erinnerungen klarzukommen. Arbeit gestern nicht so produktiv, immerhin eine Präsenz-Beratung gemacht mit der anzulernenden Kollegin. Ich denke die Kollegin ist so weit, auch allein zu beraten. Vögel mit Futter und Kräcker ruhig gestellt. Heute Homeoffice ab 10, also noch Zeit, viele Termine heute. Die Lieferung heute war hauptsächlich für den Mann, es gibt wieder Ente und Pute für ihn hier. Der Tiefkühler ist aber jetzt voll, jetzt wird nichts mehr gekauft. Die Sache mit dem Fernseher bleibt weiterhin spannend, Amazon schickt den Fernseher einfach nicht raus, obwohl vor Tagen bestellt, der Kundenservice sprach von einem Systemfehler bei Amazon, ich glaube aber der Systemfehler lag nicht am Versand, sondern eher darin, dass der Preis, zu dem ich bestellt habe, zu niedrig war. Dieser Preis war nämlich nur zwischen Mitternacht und fünf Uhr morgens möglich, danach wurden alle Preise, auf die es Rabatt geben sollte, angehoben. Der Kaffee schmeckt und ich bin noch gar nicht wach, um fremden Lieferjungen die Tür zu öffnen und mit dem Kundenservice zu sprechen. Der Vater hat Gläser meiner Mutter gebracht, ich weiß jetzt nicht, was damit anstellen, aber ich wollte sie haben. Besonders das Glas mit der alten Folie aus der Küche von 1980 weckt starke Erinnerungen, außerdem sind noch Gläser meiner heißgeliebten Urgroßoma dabei. Gestern auch technische Fehler auf Arbeit behoben, ich habe den Eindruck der eigentliche Techniker würde die Aufgabe gern komplett an mich abgeben. Aktuell bin ich schon seine ausführende Hand im Büro, die per Telefon oder Video seinen Anweisungen folgt. Der Besuch bei der Zahnärztin war gut, habe wieder saubere Zähne und eine neue Zahnschiene für oben, viel besser die Schiene oben zu tragen und nicht nur, weile meine Zähne auf Wanderschaft sind. Ohne Schiene würden meine Zähne glaube ich bald wieder aussehen wie vor der Zahnklammer. Das ist eines der Dinge wo meine Mutter mal ziemlich hinterher war, meine Zähne, es wurde viel Zeit und Geld investiert, damit das Kind schöne Zähne hat. Die Haltung des Vaters zu meinen Erinnerungen ist ziemlich gut: „Scheiß drauf, was wer wann warum gesagt oder gemacht hat.“ Ein ziemliches Stoppschild für Gehirnfickerinnen wie mich. Stimmt ja auch, ich kann nicht mehr ändern was vor 10, 20 oder 30 Jahren passiert ist oder wer was warum angekündigt hat. Letztendlich ist es Vergangenheit und mein Leben ist jetzt und es ist mein Leben, ich muss mich nicht lenken lassen und Ankündigungen andere erfüllen, ich bin der Kapitän für mein Leben. Ein Song meiner Mutter dazu, alles süße (Alb-)Träume:

Impfen, Wahlkampf und nicht einfach „Nein“ zu sagen

Guten Morgen, bin ich müde, aber die Verdauung ruft. Nix vor heute, also lege ich mich nachher wieder hin. Gestern der Tag war stressig, eine Kundin ließ sich nicht abschütteln und der Besuch des Impfzentrums war mega stressig, das mache ich nie wieder, in ein Impfzentrum gehen, es ist voll, man muss Ewigkeiten warten, nichts für Menschen mit seelischer Krankheit. Interessant dürfte aber vielleicht für andere sein, dass man sich da jetzt jeden Tag ohne Termin impfen lassen kann. Hier in Berlin wollen die meisten halt nicht, aus Prinzip, denn Berlin war immer ein Stück Anarchie. Der Kaffee schmeckt und der Arm tut weh von der Impfung, sonst aber bisher keine Nebenwirkungen. Die Ärztin hat mir aber geraten die nächsten drei Tage nichts Anstrengendes zu machen. Das vegane Curry was sehr lecker, Kokosnussmilch und Erdnussbutter machen einfach fast alles gut. Kommt der Mann heute gibt es Fleisch, kommt er nicht vielleicht auch nicht. Der Tag schweigt bisher wunderbar, auch kaum Autos zu hören, die Sonne verbirgt sich noch hinter grauen Wolken. Die Lebensmittellieferung gestern war erst unvollständig, der liebe Mann dachte erst er könnte mir sämtliche Getränke unterschlagen, weil die ihm wohl zu schwer zu tragen waren. Auf Nachfrage lief er dann aber ein zweites Mal los und bekam dafür auch ein dickes Trinkgeld. Wahlkampf Plakate hängen überall auf den Straßen, in meiner Gegend besonders viel AfD, ich hoffe meine Nachbarn sind nicht so dämlich. Muss noch Arzttermine verlegen, irgendwie habe ich mir gleich drei Termine am 6. September gelegt, das wird nicht klappen. Blutdruck unten, ich habe den Eindruck die Blutdrucksenker wirken, aber auch, dass sie mich sehr müde und hungrig machen. Ganz blöd, wenn man eigentlich Gewicht verlieren soll. Bude aufräumen und besonders wischen wäre eine gute Mission für den Tag, aber ich habe Zeit. Lange nichts von den Nachbarn gehört, aber ich rieche regelmäßig ihre Gras- und Deowolken aufsteigen, sie sind also da, ihre Kinder aber nicht. Das mit den verzweifelt heulend, schreienden Ratsuchenden ist immer noch schwierig für mich, ich kann so schlecht „Nein“ sagen, wenn das Elend so offensichtlich ist, aber wie will ich das gut machen, wenn die Versorgung zusammenbricht? Für mich ist es halt nicht leicht „Nein“ zu sagen….

Enttäuschung, Pläne, Taube und Respekt

Guten Morgen, durchgeschlafen, aber nur 6 Stunden. Aber immerhin durchgeschlafen. Das Treffen mit der Freundin war nett, aber ich war auch enttäuscht. Nächste Enttäuschung kam dann hinterher, er kam nicht wie verabredet zum Essen und sagte mir erst Stunden später, dass die Kirche ihn aufgehalten hätte. Glaube ich so nicht, vielleicht hat die Kirche aufgehalten, aber da hätte man(n) rechtzeitig Bescheid sagen können und nicht erst Stunden später schreiben? Der Abend war also säuerlich auf die Freundin und auf ihn noch mehr. Angeblich ist in der Kirche Handyverbot, was ich ja noch glauben kann, aber dass man(n) über 8 Stunden nicht raus kann, um zu telefonieren, das glaube ich nicht. Das ist einfach seine gedankenlose Respektlosigkeit. Jetzt will er heute vorbeikommen, aber ich denke gerade er kann bleiben, wo der Pfeffer wächst. Auch ich habe Pläne und was ich mit ein paar Stunden am Morgen will, nachdem ein Abendessen und eine Übernachtung geplant war, weiß ich nicht. Gestern war also der Tag von „Nadine die Frau, der man viel versprechen kann, sich an nichts halten muss und sie auch nicht darüber informieren muss.“ Kurz davor sein Essen wegzuwerfen und den Ventilator einfach zu behalten. Blutdruck und Herz seitdem auch wieder schneller, ja aufregen ist nicht gesund. Die Sonne scheint, die Straße rauscht und ich versuche dann mal nicht ganz so sauer auszusehen. Warm ist es und es soll noch wärmer werden. Heute muss ich es zum Paketshop schaffen, den Rest der Woche keine Zeit dafür, schon lange nichts von den Nachbarn gehört. In meinem Arbeitspostfach nichts los, aber vielleicht auch ganz gut so. Kaffee schmeckt, meine Schuld, dass er denkt, ich sitze hier Tag und Nacht zu Hause habe keine anderen Pläne und warte auf ihn unbegrenzt? Dank Corona war das ja jetzt fast immer so, aber Bescheid sagen kann man trotzdem? Die Idee, dass er gar nicht in der Kirche war oder die Kirche vielleicht eine Sekte ist, kam auch. Lieferung erhalten, eigentlich nur wegen Tabak und Getränke, aber ein Blumenkohl ist auch dabei. Ich liebe Blumenkohl. Frische Brötchen gibt es damit auch, das ist doch mal was. Gerade saß eine Taube in meinem Blumenkasten, aber nein hier wird nicht gebrütet, brütet einmal eine Taube, brüten immer Tauben, denn ihre Kinder werden zu mir zurückkommen, wenn sie brüten wollen. Tauben können gern vorbeikommen, um sich auszuruhen, ein paar Körner und Wasser zu kriegen, aber dann bitte Abflug. Ach wäre meine Mutter noch da, die hätte mir schon früher gesagt, dass ich Respekt einfordern soll:

Kurze Nacht, Reinfall, Schnitzel und gleichberechtigt

Guten Morgen, viel zu kurze Nacht, aber die Gardine nicht richtig zugemacht und durch das Licht des Tages erwacht. Egal, um 8 der erste Termin, kann ich auch wach bleiben. Die Bestellung gestern war ein Reinfall, 33 Artikel bestellt, laut Lieferschein 13 lieferbar, angekommen sind dann aber nur 10 von 33 Artikeln. Irgendwas scheint los zu sein, die Leute horten wieder, zuerst aufgefallen durch fehlendes Öl bei den Einkaufsmöglichkeiten. Die Streitereien der letzten Tage hat sich gelohnt, er hat mehr Geld überwiesen, wir nähern uns der Gleichberechtigung. Der Rücken für den Moment ok, kein Hexengang mehr, aber ob ich den Rücken belasten kann bezweifle ich. Warum muss man um Gleichberechtigung kämpfen? Warum ist die nicht selbstverständlich? Ich denke jeder Mensch möchte doch gleichberechtigt behandelt werden, warum denken dann manche sie wären gleicher? Gestern viele Beratungen gemacht, heute nur eine und das ist gut so, ich werde heute früher Schluss machen und schlafen. Der Kaffee schmeckt und es ist bisher grau, heute ist Regen angesagt. Diese Woche die Kochbox wohl zu Deutsch gewählt, mit Schnitzel, Kartoffeln und grüner Soße, konnte er gestern nichts anfangen. Heute Pizza für den Vater, immerhin Hefe und Käse wurde geliefert, Mehl, Salami und Paprika habe ich noch da. Morgen dann zum Glück frei, ich freue mich meine Ruhe zu haben. Ich muss schlafen. Trage ein T-Shirt meiner Mutter, keine Ahnung was sie mit hellem Grün hatte, eine Farbe dich ich nie kaufen würde. Er muss heute arbeiten, kein Spaß bei Regen, er genießt es, wenn es wie die letzten Tage 27 Grad plus sind, das ist nach seiner Aussage wie ein kalter Tag in Afrika. Mal sehen, ob ich heute statt Lieferung zu Netto gehe, aber ich bin mir unsicher wegen dem Rücken, ich teste das mal mit Müll wegbringen. Die Vögel schweigen, alles hier schweigt, außer laute Autos nicht zu hören. Fliegen kreisen um die Deckenlampe, nervig und irgendwie eklig. Aktuell keine Lust auf Verrückte, ich muss selber aufpassen keine zu sein. Auf in den Tag, alles wird gut, irgendwann.

Bett, Gyros, Rücken und Lieferung

Guten Morgen, nicht so tolle Nacht, er hat heute Nacht den Kampf um das Bett gewonnen, also wenig Schlaf für mich. Gestern schon aktiver trotz Schmerz, ein Gericht mit Gyrosfleisch, Paprika, Zucchini und Reis gekocht. War lecker. Nachmittags bäuchlings in der Balkonsonne gelegen, hat gutgetan, aber danach kaum mehr hochgekommen. Heute zum Morgen ist der Rücken nochmal ein Stück besser, immerhin Schmerz deutlich weniger in drei Tagen, ist was Neues. Schön für den Arbeitgeber, das meine Freizeit zum Gesunden reicht. Der Kaffee schmeckt und gestern bei Amazon beschwert, wie kann es sein, das ich mit Prime bestellen, meine Lieferung aber dann über DHL versendet wird und über eine Woche braucht, wenn sie überhaupt hier ankommt? Dass ich gerade zum Paketshop kann, um schwere Pakete abzuholen, das steht nämlich gerade außer Frage. Gestern Abend noch Brot gebacken, sonst gäbe es jetzt nichts zum Frühstücken. Dummerweise gestern beim Müll rausbringen dem Hausmeister begegnet, der wollte schwatzen, aber ich stand da in meinen Schlafklamotten mit Jacke drüber voller Rückenschmerzen und wollte eigentlich nur ungesehen schnell den Müll wegbringen. Heute leider ein früher Termin, blöd, wenn man Spätschicht hat, muss dann irgendwann eine Pause einbauen, sonst arbeite ich heute 9 Stunden. Heute Lieferung, kein Tabak mehr im Haus und es fehlen auch andere Dinge, zusätzlich gibt es wieder einen Gutschein für Hello Fresh. Immerhin eine kurze Woche, Donnerstag frei und Samstag auch. Brauche ich auch und dich denke die Kollegin auch. Die Sonne scheint und es geht mir passabel, ich hoffe ihm auch, auf in den Tag, was Entspannendes zum Morgen:

Schlaf, Dienst, Geräusche und Steckrübe

Guten Morgen, nicht so gut eigentlich, wieder zu wenig geschlafen, aber er auch. Denke, es waren nur 6,5 Stunden mit einer Unterbrechung. Gestern der Tag wer sehr lang für mich von 11:30 bis 19:30 war ich im Dienst. Heute sieht es nicht viel besser aus. Abgelenkt hat mich das aber auf jeden Fall, endlich mal keine Gedanken an mich selber, die Ehe oder die Nachbarn. Wobei der Nachbar ist gestern wieder kurz ausgerastet und hat gebohrt. Früher dachte ich immer der ist halt am Handwerken, aber heute weiß ich, der hat ein Aggressionsproblem. Der Kaffee schmeckt und ich schaue verpeilt aus der Wäsche, heute Pizzatag, der Vater kommt ich weiß nicht mit oder ohne Hund und ob dann der Nachbar wieder ausrastet. Wie kann es sein, dass ein Kerl der sonst den ganzen Block beschallt, bei dem Geräusch von Hundetatzen in der Wohnung über ihn ausrastet? Heute Lieferung, es gibt hier einfach nicht alles um die Ecke und erst recht keinen Tabak. Will ich hier meinen Tabak, muss ich zur nächsten Tankstelle oder in andere Bezirke. Gegessen gestern und vorgestern ein Gemüse aus Steckrübe, Karotten und Kartoffel, dazu dann jeweils Würstchen. War lecker, er mochte es nicht, aber nicht mein Problem. Warte auf das Geld vom Finanzamt, aber bisher nichts, kein Brief, kein Geld. Heute wieder viele Termine, es wird ein langer anstrengender Tag, aber ich denke das ist gut so. Er hat wieder seine Schicht so gelegt, dass er mich nicht bei der Arbeit stört, weiter so, es ist einfacher entspannter zu arbeiten, wenn nebenan nicht ständig jemand ist und Geräusche verursacht. Die Sonne scheint, immerhin etwas Aufmunterung, ein schöner Tag und gut für ihn zum Fahrrad fahren. Habe die Chance mich politisch zu engagieren, aber irgendwie bin ich nicht so politisch, ich bin halt eine alte Hippie-Braut, aber ich überlege. Auf in den Tag, andere unterstützen und nicht nur auf mich selber konzentrieren.