Krank, Ehevertrag, Zahltag und Wiedergutmachung

Moin, aufgewacht und bisher keine Übelkeit, wunderbar. Nachdem es mir gestern bis zum Abend immer noch schlecht ging, habe ich den Termin heute abgesagt, weil ich dachte heute bleibe ich lieber im Bett. Jetzt bin ich doch aufgestanden, ohne Bauchkrämpfe und Übelkeit, aber heute passiert trotzdem nicht viel. Gestern beim Vater auch geschlafen, weil ich einfach so erschöpft war. Der Bruder kam dann nicht, weil er verschlafen hatte und so waren der Vater und ich abends im Restaurant. Es gab viel zu besprechen, auch die Sache mit dem Ehevertrag, der aber wohl nicht reichen wird, ich brauche auch ein Testament, aber immerhin weiß ich schon was drin stehen soll. Der Kaffee schmeckt und ich muss heute nur einkaufen und schlafen. Putzen wäre auch gut, aber mal sehen, ich vermute ich bin/war jetzt krank zum Wochenende, sehr Arbeitgeber freundlich. Heute ist Zahltag oder auch Geld verschwinde Tag, denn alles wird heute gebucht. Aufgehört soviel Lotto zu spielen, ich gewinne eh nicht und stattdessen verschwindet Geld, das sich dringender für andere Dinge brauche. Der Glaube, dass man nach einem Schicksalsschlag Anspruch auf eine Wiedergutmachung in Form eines Lottogewinns hat, ist wohl falsch. Meine Wiedergutmachung für den Verlust meiner Mutter ist wohl er, eigentlich sogar passender als viel Geld, ein liebevoller Mann an meiner Seite. Mit Geld kann ich mir keine Liebe kaufen und Liebe brauche ich dringender als Geld. Und es ist nicht nur Liebe, es ist auch Stabilität, Stabilität die verhindert, dass ich wieder krank werde, Gesundheit kann man schon mal gar nicht kaufen. Gestern auch Urlaubspläne besprochen, ich brauche dringend Urlaub, ich will Sonne, ich will Meer und keinen Alltag. Auf in den Tag, aber langsam, morgen muss ich wieder funktionieren, aber heute muss ich gar nichts.

Schlaf, Labbertag, Lotto, Pizza und Valentinstag

Guten Morgen, wer ständig wach um acht ist, der muss einfach um spätestens Mitternacht schlafen. So geschehen gestern, denn ich brauche dringend Schlaf. Arbeit gestern an die Kollegin weitergeben, kann nicht sein, dass wir zu dritt sind, aber ich 5 von 6 Tagen die Verantwortliche bin. Jetzt bleiben mir 3 Tage, immer noch mehr als die Kolleginnen. Gestern großer Labbertag und es gab viel zu bereden, sehr anstrengend, besonders wenn Tränen dazu kommen. Gestern abends nur schnell gekocht und Wäsche gewaschen, mehr nicht, ich brauche gerade kein „Mehr“. Heute wieder Beratungen, mal sehen wie es wird, gestern fühlte ich mich kurzzeitig wie ein totaler Versager, was die Arbeit angeht. Ich bin mittlerweile ein dummes Lotto-Schaf geworden, ich gebe Geld aus für die Hoffnung auf einen Gewinn, aber ich gewinne nie oder wenn den Einsatz. Ziemlicher Schwachsinn Geld auszugeben für eine minimale Gewinnchance, das Geld Obdachlosen zu schenken wäre sinnvoller. Das Büro wird heute voll, sehr unangenehm, das Büro ist einfach zu klein, wenn alle sich entscheiden gleichzeitig zu kommen. Heute Abend Pizza mit dem Vater und Hund, ich habe mich von der anstrengenden Hundewoche noch nicht erholt. Auf so ein Fellmonster aufpassen, ist halt doch nicht ohne. Morgen Valentinstag, ich habe ihn verpflichtet vorbeizukommen, um mich zu umarmen und zu küssen, mehr erwarte ich nicht, aber das muss schon sein. Auf in den Tag ein blauer Himmel grüßt und ich sehe auch etwas Sonnenschein, weitermachen.

7,5 Stunden, Laptop, Vögel, Lotto und Badewanne

Guten Morgen. 7,5 Stunden Schlaf die Nacht, scheint derzeit meine Hausnummer zu sein, danach bin ich spätestens wach. Er ist auf dem Abflug, was ich begrüße, gestern den ganzen Tag hier zu sitzen und zu versuchen den alten Laptop zum Laufen zu kriegen, war frustrierend. 12 Stunden saß er gestern am Laptop und hat für die Uni gearbeitet, ich war nur eine störende Person. Komischerweise konnte ich dadurch aber auch nicht machen, was ich sonst so gemacht hätte, wäre er nicht da gewesen. Vielleicht auch die falsche Erwartungshaltung, dass wenn ich freihabe und zu Hause bin und er auch, dass ich dachte, wir würden Zeit miteinander verbringen. Aber er hatte zu tun und ich habe nicht nur ihn, sondern besonders auch den Zugriff auf meinen Laptop vermisst. Jetzt ist er weg und ich bin froh, heute wartet eine 10 Stunden Schicht auf ihn, über 10 Stunden für mich. Gestern die Wohnungsflucht, war ganz im Sinne meiner Vögel, es gibt jetzt wieder reichlich Sand und Kolbenhirse hier. Grau grüßt der Tag und ich habe wenig zu tun, Vogelkäfige sauber machen ist eine Mission und wenn man sich hier umguckt, gibt es auch noch was zu putzen. Ich spiele derzeit Lotto, weil ich auf einen Gewinn zu meinem Geburtstag hoffe, ich vermute nur mein Geburtstag ist der Lottofee egal. Jetzt ist er weg und hier herrscht Ruhe und mein Laptop ist mein Laptop. Der Kaffee schmeckt, die Zigarette auch und die Blutdruckwerte der letzten Tage sind niedrig und unauffällig. Bevor ich irgendwas in Bezug zu den Erbsachen unterschreibe, werde ich mir doch einen Anwalt suchen, die Sache mit den Ohrringen hat mein 100 % blindes Vertrauen getrübt. Vielleicht heute Badewanne, das ist irgendwie entspannter, wenn er nicht da ist. Vielleicht gehe ich gleich wieder ins Bett, ich denke, ich verpasse hier nichts.

Verpennt, Arbeit, Männergeschichten und Wiedergutmachung

Guten Tag, was für ein verpennter Tag gestern. Gefrühstückt, Waschmaschine laufen lassen und in die Badewanne und danach gleich wieder ins Bett. Abends dann chatten und kochen, aber wieder nicht überzeugt, vom Chatpartner, nicht vom Essen. In der Nacht Etappenschlaf und zu früh wach, aber alles ok. Heute nur ein paar Stunden Arbeit, ich vermute, es wird ruhig. Danach noch einkaufen, ich plane für Ostermontag Rinderrouladen. Eigentlich sind meine Männergeschichten kompliziert genug, weiß nicht, ob es sinnvoll ist, noch einen Mann zu treffen, besonders wenn ich schon Bedenken habe. Aber heute ab Nachmittag und morgen nichts zu tun zu haben, ist auch seltsam. Eigentlich liebe ich doch Zeit für mich, aber derzeit scheine ich keinen Bock auf mich selber zu haben. Die Sonne scheint und alles ist friedlich. Die Lottoanbieter wollen mich wieder zum Spielen verführen, aber ich finde Einsätze über 10 Euro unanständig. Auf Facebook weiterhin reichlich Kontaktanfragen, von wie es mir scheint Arabern, wieso wollen die alle mit mir befreundet sein? Also ich will von keinem von denen etwas. Die Stundenerhöhung auf Arbeit ist geritzt, ab Mai geht es los, mal sehen wie ich mich damit fühlen werde. Aber wer wie ich jahrelang 40 Stunden plus die Woche für ein bestimmtes Gehalt gearbeitet hat, der sagt nicht nein, wenn einen fast das gleiche Gehalt für 30 Stunden angeboten wird. Ab Mai verdiene ich also wieder fast das gleiche Gehalt wie vor meiner Krankheit, nur halt mit weniger Wochenstunden, das nenne ich Wiedergutmachung. Der Kaffee schmeckt, mein Handy piept, die Dusche wartet und danach die Arbeit.

Frei, Vögel, Lauchkuchen, Hund, Lotto und Erbe

Guten Morgen! Großer Mist, da wollte ich lange, lange schlafen und was ist? Mein Körper meint nach 8 Stunden und ein paar Minuten: Aufstehen. So hatte ich mir meinen freien Tag nicht vorgestellt. Aber immerhin, keiner hetzt mich, der Kaffee schmeckt und die Vögel singen ein Lied. Brötchen warten auch auf mich, es könnte also schlimmer sein. Gestern der Tag war ruhig und die aufsuchende Beratung am anderen Ende der Stadt vergeblich. So hatte ich früher frei als gedacht und war dann noch einkaufen. Heute gibt es Lauchkuchen mit Speck, irgendwie hatte ich gestern Bock darauf. Ich muss noch putzen und einkaufen, aber dazu habe ich noch knapp 10 Stunden Zeit. Abends dann zum Vater, kochen und mich dann mit Hund und Zubehör zurück nach Treptow fahren lassen. Mal sehen, ob der Hund auch mich nächste Woche beim Verbandswechsel beißen will, die Hand meines Vaters ist immer noch verwundet. Das Geld auf meinem Konto ist pünktlich zum ersten verschwunden. Immerhin, die Miete und die Studienkreditrate sind bezahlt und ich habe auch genug Essen hier. Warte auf einen Brief vom Jobcenter, die müssten doch erfreut sein mich los zu sein. Ich muss aufhören Lotto zu spielen, jetzt wo das Erbe und damit die Erbverhandlungen drohen, hätte ich gern eigenes Geld, um in den Verhandlungen gelassen zu sein. Außerdem möchte ich das Mietshaus kaufen, das meine Mutter kaufen wollte. Aber dazu bräuchte ich Millionen. Ich weiß, sehr unrealistisch, das eine ehemalige Hartz IV Empfängerin Millionen gewinnt. Realistischer ist, dass ich beim Lotto viel Geld verliere und mich irgendwie mit meinem Vater einigen muss. Meine Mutter hatte immer Angst vor Altersarmut, sie betrifft es jetzt nicht mehr, aber sie hat damit gut für meinen Vater und mich gesorgt. Wir beide müssen ihretwegen, die Altersarmut nicht mehr fürchten. Auf in den Tag, noch habe ich nicht begriffen, dass ich frei habe.