Lauchkuchen, Medikation, Homeoffice, Benzin, Massage und gute Zeiten

Guten Morgen, wieder eine zu kurze Nacht, aber heute Homeoffice, also ist Schlafnachschub machbar. Diese Woche von den Bürotagen nicht so erschöpft, ich hoffe, das ist ein gutes Zeichen, dass es kräftemäßig wieder aufwärts geht. Zum Glück wurde mein früher Termin abgesagt, das kann ich gerade gut gebrauchen. Gestern Lauchkuchen statt Pizza gemacht, das ist der Vorteil bei Homeoffice, ob ich heute stinke oder furze interessiert niemanden. Der Mann müsste im neuen Land angekommen sein, ich hoffe, er meldet bald auch ein gutes Hotelzimmer. Der Kaffee schmeckt, der Himmel grüßt wolkig blau, die Straße rauscht. Die neuen Kopfhörer sind immer noch klasse, den sie isolieren mich von Außengeräuschen, das ist unterwegs in den Öffentlichen sehr entspannend, die anderen nicht mehr zu hören. Blutdruck wird gerade sehr genau beobachtet, bei jedem Reduktionsschritt, spielten die Werte immer erstmal eine Weile verrückt, normalisierten sich aber wieder. Das Miese ist nur, das Medikament lagert sich auch in den Fettzellen ab und während der Einnahme hatte ich reichlich Zuwachs an Fettzellen. Also sollte ich immer noch Medikament im Körper haben, auch wenn ich es schon wochenlang nicht nehme.

Einatmen, ausatmen, ich bin froh heute zu Hause bleiben zu dürfen, waren genug Orte und Menschen diese Woche, heute reicht es, wenn ich beruflich und privat telefoniere. Die Tage wieder Taxi gefahren und von meinem kurdischen Fahrer erfahren, dass eine Tankfüllung in der Türkei gerade wohl eine Monatsmiete kostet. Keine Ahnung, warum es einen Versorgungsengpass an Benzin in der Türkei gibt, aber gut zu wissen, sowas in den Medien zu erfahren ist wohl eher unwahrscheinlich. Da kann man für die Bewohner der Türkei nur hoffen, dass es einen gut ausgebauten öffentlichen Nahverkehr gibt. Das Projekt Bad putzen hat seit der neuen Beleuchtung im Bad neue Dimensionen erreicht, mir war nicht klar, wie dreckig das Bad wirklich ist, habe ich vorher einfach nicht gesehen. Immer noch schwindelig hier und da, aber es wird weniger, mein Luxus des Monats wird wohl wieder eine Thaimassage sein. Diese Massage ist nicht nur entspannend, sie hilft mir auch gesundheitlich deutlich, Schmerzen und Beschwerden eine Weile zu reduzieren, ohne Chemie in den Blutbahnen, davon habe ich schon genug. Die Kollegin war von der Massage auch begeistert. Versuchen wir es mit Optimismus zum Tag, frei nach dem Motto: „So wie es in den Wald hineinschallt, so schallt es wieder raus“:

Passabel, Todesspirale, Handy, Essen der Vergangenheit und Gold

Guten Morgen, passable Nacht, graue Aussichten. Es ist immer noch unfassbar und ich seltsam drauf. Ich möchte eigentlich nur schlafen und da die Temperatur etwas gefallen ist, kann ich das auch endlich mehr. Mann war da, gelacht und gestritten, keine einfachen Zeiten gerade. Fühle mich immer noch schwach, der Magen-Darmtrakt gereizt, aber immerhin der Blutdruck unten. Es besteht die Hoffnung, dass ich jetzt aus der Todesspirale: Medikament mit der Nebenwirkung Bluthochdruck und Gewichtszunahme, neues zusätzliches Medikament gegen Bluthochdruck, mehr Gewichtszunahme wegen beider Medikamente, noch mehr Bluthochdruck, noch mehr Pillen, endlich rauskomme. Lebendig! Meine Mutter hat das leider nicht geschafft. Es ist schon schade, wenn Menschen wegen der Macht der Pharmaindustrie in einem sich kaputt gesparten Gesundheitssystem sterben müssen. Dazu dann noch Ärzte, die sich keine Zeit nehmen können, nicht zuhören und über Nebenwirkungen besser Bescheid wissen wollen, als die Leute, die es nehmen. Weil es da vor 30 Jahren mal eine Studie gab, weil der Pharmareferent das bei der Kreuzfahrt Fortbildung so berichtet hat.

Stille hier, nur die Straße, meine Vögel und meine Festplatte namens Kopf, immer noch am Defragmentieren. Das neue Telefon ist cool, aber leider wurde kein Netzteil mitgeliefert, verstehe ich nicht, warum ausgerechnet daran gespart werden muss, da haben wir ein sauteueres Telefon und der Stromstecker für 10 Euro wird aber nicht mehr mitgeliefert. Die Bude sieht schlimm aus, aber ich hatte die letzten Wochen wirklich andere Probleme. Nicht im Krankenhaus landen ist einfach wichtiger als ein sauberer Fußboden oder sonstige Reinlichkeiten im Wohnraum. Was nützt mir ein sauberer Sarg? Damit später alle erzählen, wie reinlich ich war? Da wähle ich lieber die Variante lebendig, aber für eine Dreckssau gehalten werden.

Heute später zum Mann, Einkäufe teilen und Burger machen, richtig kochen kann ich derzeit nicht, mir fehlt die Ruhe und Geduld dazu, sogar die Pizza diese Woche habe ich verkackt. Bestellen geht aber gar nicht mehr preislich, auch nicht mit Gutschein. Mit dem Mann alte Fotos geschaut, sah er früher lustig aus und haben wir verdammt viel geschafft, leider sind wir dabei dick geworden. Wir haben halt gegessen als gäbe es kein Morgen und wie sich herausgestellt hat, gibt es was Essen angeht tatsächlich kein Morgen, denn heute können wir uns das Essen der Vergangenheit kaum mehr leisten. Immer noch das Spiel in meinem Kopf, wer ist wer und wer ist wer für mich? Wer hat ein Herz aus Gold und wer hat statt eines Herzens eher einen Abgrund? Ich wünsche einen schönen Sonntag.

Azubi, Witz, Flüchtlinge, Medikament, Sachen und Blumen

Guten Morgen, gut, aber zu kurz geschlafen. Bürotag gestern ganz gut, meine Termine fielen aus, also Azubi mit Wissen versorgt. Danach wieder nicht einkaufen. Hungrig nach der Arbeit einkaufen, bedeutet nur eine Tasche voller ungesunder Dinge. Der Kaffee schmeckt, die Krähen krächzen und es dämmert. Heute Homeoffice und später schwimmen. Nicht viel passiert sonst, schweigen im Haus. Angestoßen, dass ich die Samstagsarbeit lasse, es gibt keinen Ausgleich dafür und meine persönlichen Gründe dafür sind schon lange erloschen. Gestern einen bitterbösen Witz gelesen, der so böse ist, dass er schon wieder nicht witzig ist, aber trotzdem in ein paar Sätzen gut beschreibt, was gerade so los ist mit dem Volk. Ich habe dann bereits Öl, Nudeln und Klopapier und auch noch genug Mehl, alles noch Corona-Vorräte, ohne Rentner dabei platt zu machen. Im April Kabarett geplant, ich freue mich. Der Kollege hat Flüchtlinge aufgenommen, das bewundere ich, könnte es aktuell aber nicht selber, zu groß die Angst, dass die dann freiwillig nicht mehr ausziehen.

Die Medikamentenreduktion ist gerade nicht spürbar, kein Unterschied zu mehr vorher, gar keiner, mein Eindruck ist erstmalig sogar ich brauche das Medikament gar nicht, aber mal einfach so alles von einem Tag auf den anderen absetzen, daran habe ich so viele andere schon scheitern sehen. Der Mann immer noch müde, er findet eine 40-Stunden-Woche immer noch unanständig, dabei ist er im Gegensatz zu mir voll gesund. Ist schon geil, wenn er sagt, er möchte lieber wie ich arbeiten, ich glaube, er möchte nicht ich sein. Nur weil ich nicht ständig über alle körperlichen und seelischen Schmerzen berichte, sind sie trotzdem da. Langsam möchte ich schneller das Projekt Mutters Sachen beenden, sie hatte zu viele Sachen, selbst für die vielfach größere Elternwohnung. Heute vielleicht Nudeln, warum auch immer, Nudeln vertrage ich wunderbar. Ein abschreckendes Beispiel für Schönheitsdinge im Alter entdeckt, lieber eine junge Fratze, als eine faltige Schönheit? Ich hoffe, es kommt nie bei mir so weit. Meine Gedanken bei Maude und ihre Ansichten zu Blumen:

Mittelprächtig, Video ohne Bild, Medikament und Brian

Guten Morgen, der Kaffee dampft und meine Nacht war mittelprächtig. Gestern nicht viel passiert, weil der Mann absagte. Müll rausgebracht und viel geschlafen. Gegessen Döner, mir war danach. Im Haus nicht viel los, wie entspannend. Es ist kalt, die Sonnen scheint und Vögel singen. Bude sieht schon etwas besser aus nach den freien Tagen, besonders in der Küche war ich fleißig. Heute wieder Videokonferenz, ich habe keine Lust, aber was muss das muss, lasse ich vielleicht mein Videobild aus. Das ist schon genial an Videokonferenzen, hat man keinen guten Tag, einfach Bild aus, das ist für mich vergleichbar wie in einem echten Teamtreffen zu sitzen und dabei einen Tschador zu tragen. Heute einfach mal nicht mich angucken. Lotto gespielt, ich spende mein Geld gern dem Land Berlin und versucht den ganzen Kriegskram zu ignorieren. Bin ich froh, dass Trump nicht mehr Präsident ist, dann hätten wir jetzt schon den dritten Weltkrieg.

Immer noch ärgerlich über mein Kassenmedikament, 50 Euro pro Flasche spart die Krankenversicherung im Gegensatz zum Originalprodukt. Problem eins, mit dem Ersatzstoff, viel dickflüssiger und schlecht mit der Pipette zu dosieren, Problem zwei, schmeckt wie stundenlang durchgekauter Hubba Bubba Kaugummi. Nachdem so ein Flasche 2-3 Monate bei mir reicht, vielleicht selber die Differenz zahlen? Friseurbesuch jetzt mehrfach verschoben, irgendwie passt es nie und zur Not gibt es ja noch Pferdeschwanz und Dutt. Fühle mich so weit ok, nur der abendliche Blutdruck ist zu gering. Jetzt, wo der berufliche Stress von mir abfällt, vielleicht doch wieder weniger Blutdrucksenker? Macht doch eigentlich keinen Sinn abends noch eine Dosis zu nehmen, wenn die Werte schon perfekt sind?! Heute vielleicht Handwerker, heute ganz sicher einige Pakete, u.a. eine neue Badlampe. Die 2 Euro Lampe von IKEA ist nach 6 Jahren hin und wurde von IKEA eigentlich auch zurückgerufen, weil Unfallgefahr besteht.

Keine Meinung zum Tag, die Vögel sind laut, die Vorräte in der Küche voll und das Haus wird zum Glück nicht mit Gas beheizt. Müsli wartet, das Leben könnte schlimmer sein, das weiß ich genau, und Brian noch besser:

Lachs, Rassismus, Harissa und Adoption

Guten Morgen Berlin. Nacht ok, aber nicht der Hit und jetzt wartet der Sonntag. Werde zum Vater fahren und heute und japanisch angehauchten Lachs machen. Gestern heftige Diskussionen mit ihm betreffend seiner Jobchancen, er glaubt mir gar nichts und ist einfach nur frustriert. Diese Negativität kombiniert mit Rassismus-Vorwürfen an die Deutschen ist schwer auszuhalten. Ich möchte nach anderen Gründen suchen, warum das mit dem qualifizierten Job bisher nicht geklappt hat, aber vielleicht liege ich auch falsch. Gestern Homeoffice war ok, viel telefoniert und dann nach der Arbeit zu Netto. Da gab es dann tatsächlich 50 % Rabatt auf Obst und Gemüse. Für meine Arbeit wieder etwas Zuversicht gewonnen, dass es irgendwann wieder gut wird. Ich arbeite dann mal weiter und versuche mir nichts anmerken zu lassen. Der Kaffee schmeckt, Blutdruck ist erfreulich niedrig und der Sonntag grüßt grau. Er arbeitet gerade viel in Doppelschicht und hat keinen Tag frei, nein damit möchte ich nicht tauschen. Muss dringend abnehmen, die letzten Kilos mehr, sind einfach zu viel insgesamt. Seitdem ich das Medikament morgens nehme, verspüre ich den ganzen Tag Übelkeit, aber schlafe besser in der Nacht. Gestern gab es bei uns wieder seine geliebten Entenkeulen mit Harissa-Ofengemüse, war lecker, aber mit dem Harissa war ich etwas zu großzügig. Wer lange alleine lebt entwickelt Angewohnheiten, die andere seltsam finden, fällt einem nur nie auf, weil ja niemand da ist. Solche Eigenheiten habe ich auch, aber jetzt sind sie mir etwas peinlich. Alles sofort ändern, geht aber auch nicht. Morgen frei, ich muss unbedingt noch zum Hausarzt, gestern eine freundliche Erinnerung bekommen, das mein Gesundheitszeugnis für die Adoption fehl. Ich habe aber Angst vor einem Gesundheitszeugnis. Auf in den Tag, weiter starke Frau spielen, obwohl die eigentlich auf die Insel will.

Spät, Boxen und der Grundschuleffekt

Guten Morgen, ganz passabel geschlafen und gerade sehe ich Sonnenschein. Spät ins Bett, spät raus, aber keine frühen Termine für mich. Die Dinkelpizza ist gestern nicht so geworden wie gewünscht, ich denke es ist doch ein Fehler Olivenöl in den Teig zu geben. Meine Marley Spoon Box bekommen und bisher enttäuscht, die Zutaten sind nicht nach Gerichten sortiert und es fehlt der Reis für ein Menü. Na mal sehen, was ich nach dem Kochen sage. Heute ist Hähnchen-Yakitori geplant. Der Schatz hat heute wieder Doppelschicht, viel Zeit für mich. Seit ein paar Tagen läuft es wieder besser bei uns, er gibt sich Mühe, ich gebe mir Mühe. Die Zahlen in Berlin sind nicht gerade vertrauenerweckend, man kann sehen, dass die Berliner keinen Bock mehr haben. Es ist so als wäre unsere soziale Gesellschaft nach einem Jahr Hausarrest in Vergessenheit geraten und der Darwinismus und damit die Freiheit gewählt worden. Er hat sich Chicken Wings zur Arbeit gemacht, das ist leider ein Vorurteil das stimmt, Afrikaner lieben Chicken Wings, getoppt wird das nur durch Truthahn. Beschlossen mein Medikament jetzt doch wie ursprünglich empfohlen tagsüber zu nehmen, ich hoffe, dass dann meine Schlafstörungen aufhören. Ich hatte es nur abends genommen, weil die direkten Nebenwirkungen der hohen Dosis nach der Einnahme so übel waren, dass ich sonst damit tagsüber nicht hätte arbeiten können. Jetzt wo ich kaum mehr Nebenwirkungen habe, möchte ich es doch nochmal tagsüber versuchen. Er konnte auf Arbeit den Grundschuleffekt lernen, er hatte Knoppers dabei und plötzlich fragte ein Kollege freundlich, ob er das Knoppers haben darf, nur um am nächsten Tag nicht zu grüßen. Das kommt mir wie in der Grundschule vor, wo unbeliebte Kinder kurzzeitig Freunde haben, wenn sie Süßigkeiten mitbringen. Wie schön, dass das als Erwachsener auch noch so funktioniert. Heute erwarte ich eine Coolbox von Brandnooz, der Inhalt ist laut YouTube-Vorschau interessant für mich, guter Kauf 10 Euro inklusive Versand für 30 Euro Warenwert. Seitdem er hier ist, ist es auch einfacher alles wegzuessen. Ein Single kämpft bei dieser Box gegen das knappe Mindesthaltbarkeitsdatum. Was Nahrung angeht, muss ich mittlerweile einen Spruch huldigen der zutrifft: Wer seinen Partner kennt, weiß, was er einkaufen muss, um nicht zu teilen. Käse, Joghurt, Fruchtgummi und Schweinefleisch gehören in der Regel mir. Das Coaching gestern war anstrengend, aber zum Glück nicht dramatisch, ich hoffe irgendwann wird wieder alles gut. Heute früh Bock auf Miss Platnum und auf Peter Fox sowieso immer, dann beginnen wir den Tag mit dem Hochzeits-Song:

Schlaf, Raucherin, kochen und Vater

Guten Morgen, endlich wieder 8 Stunden geschlafen. Gestern weiter Streit, ich fühle mich hier zu wenig unterstützt und als Dienstmagd und Zahlmeister und er erwidert, dass mein Rauchen seine Lunge schädigt. Wir haben hier genug Nichtraucher-Räume, ich weiß nicht welche starke Bedrohung er da sieht und ich finde das rechtfertigt nicht, sich hier in keinerlei Weise zu beteiligen, außerdem hat er mich als Raucherin kennengelernt. Keine Ahnung wohin das führen wird, ausziehen wäre eine Option, nur wohin mit seinem nicht vorhandenen Budget. Die Entenschenkel sind gestern gut geworden, erst gegrillt und dann in einer Hühnerbrühe mit Orangensaft geschmort. Das Süßkartoffelmus ist auch gut geworden. Heute für den Vater Rindersteaksstreifen in Champignon-Sahnesoße mit frischen Nudeln. Beide Gerichte mit Einkäufen von Lidl. Ich freue mich heute auf den Vater, meistens sind unsere Gespräche erleichternd für mich und ich habe viel Redebedarf. Nachmittags ist wie immer ein Waldspaziergang geplant, mal sehen, ob der Bruder mitkommt. Ob wir dabei gegen irgendeine Regel verstoßen ist mir unklar, welche Lockdown-Regeln gerade gelten ist einfach nur noch verwirrend, wenn sich ständig alle Regeln ändern. Und ich bin müde, ständig die neuesten 10 Gebote zu erhalten und zu verkünden. Ich treffe eh meist nur Ehemann und Vater und bin überwiegend im Homeoffice. Blutdruck jetzt schon eine Weile ok, ohne Pillen, ich denke es war eine Nebenwirkung von meinem neuen Medikament/der Medikamentenumstellung, das alle Werte explodierten. Arbeit gestern war ok, ein langes Telefonat mit einer sehr ängstlichen Frau, ich hoffe ich konnte sie etwas beruhigen. Morgen der Frauentag, ich vermute meiner Weiblichkeit, wird keiner huldigen. Ein grauer Tag grüßt und ich trinke Kaffee und rauche, Undank ist der Welten Lohn, soll er doch gehen, ich weiß Rauchen ist schlecht, aber der Logik, dass Raucher damit automatisch Bedienstete sind und gar keine Rechte mehr haben kann ich nicht folgen.

Hund, Arbeit und Schuhe

Guten Morgen mit Hund, zu wenig geschlafen, aber ich fühle mich ok. Die Küche sieht wie ein Schlachtfeld aus, aber ich bin nicht immer der Putzdienst vor dem Schlafen gehen. Er hat da gestern gekocht, nicht ich. Ich hatte Reste von Bolognese. Heute ein wichtiger Termin auf Arbeit, ich versuche positiv dran zu gehen, auch wenn ich denke, dass es unangenehm wird. Der Kaffee schmeckt, der Mann im Arbeitszimmer, der Hund in der Küche und ich mit Vögeln im Wohnzimmer. Ziemlich viel Leben in der Bude, ziemliches Kontrastprogramm zu meinen Eremitenleben früher. Gestern sehr lange beraten, das hätte ich gar nicht erwartet auf einen Dienstag. Das Geld sollte diese Woche kommen, ich hoffe es kommt nicht wieder auf den letzten Drücker, es wird weiterhin fleißig abgebucht von meinem Konto. Gestern neue Schuhe bekommen, sie sind sehr bequem und gefallen auch einigermaßen, ein Outlet Kauf. Gerade Ruhe für mich, mich graut es vor dem Treppenhaus und knapp 30 Kilo Hund. Heute Nachmittag dann wahrscheinlich Waldspaziergang, ich vermute, das wird auch mir guttun. Ist schon komisch, wenn frau nicht mehr zum Schreiben kommt, weil einfach zu viel los ist, auf Arbeit und auch privat. Nächste Woche wieder Nervendoktor, meine Medikation ist immer noch alles andere als gut, aber nach Absetzpsychose sieht es auch nicht aus. Brötchen warten und der Mann hat heute ein Vorstellungsgespräch für einen qualifizierten Job, schön wäre es ja. Ruhe und Frieden hier, mal sehen wie es auf Arbeit weitergeht, mitmachen wollen theoretisch alle. Gestern noch Fenster geputzt, das war nötig, jetzt sieht man den Frühling besser. Auf in den Tag, Hund getragen und Hundehaufen beseitigt.

Passabel, Arbeit, Veränderung und Ruhe

Guten Morgen, ganz passable Nacht und alles friedlich hier. Er hat endlich wieder Arbeit, das freut mich sehr, das ist gut für uns beide. Wir hängen nicht mehr aufeinander und Geld kommt rein. Er hat heute Geburtstag, aber es wird wohl keine Feier geben, sondern Formalien sind zu erfüllen. Der Kaffee schmeckt und mit der Ärztin gestern vereinbart, dass erstmal alles so bleibt wie es ist. Vielleicht brauche ich noch Zeit um mich an die Tropfen zu gewöhnen und selbst wenn nicht, es gibt gerade keine Alternative. Hab ihm einen Kuchen gebacken, er hat sich gefreut, ist aber prinzipiell deprimiert ein Jahr älter zu sein und trotzdem nicht erfolgreich. Ein Nachbar wird heute vorbeikommen, ich habe Schuhe von ihm zum Tausch gegen Cashewnüsse inseriert. Ich denke ein guter Tausch, er wollte die neuen Schuhe schon wegwerfen. Ich schlafe wieder traumlos, das finde ich besser, ich habe bei zu realistischen Träumen immer Angst, dass ich daraus nicht mehr aufwache und den Bezug zur Realität verliere. Ich hoffe meine Arbeitgeber kommen nicht auf die Idee mir das Homeoffice vorzuschreiben, wie von Herrn Heil gefordert, ich kann nicht 7 Tage die Woche nur zu Hause sein, da dreht meine Seele durch. Aber wenn die Regierung Homeoffice fordert, wer weiß. Heute Homeoffice in Spätschicht für mich, mal sehen, wie es wird, derzeit ist es doch sehr ruhig bei uns, die Leute sind jetzt wohl endgültig frustriert und resigniert und das ist berechtigt, dass muss ich auch einsehen. Habe heute trotzdem etwas Optimismus gefunden, das wird alles werden, durchhalten. Alles verändert sich und ich hoffe es wird besser als vorher, aber das weiß man ja nie, ob man sich vielleicht unnötig selbst gestresst hat. Stresst man sich gar nicht durch Veränderung, wird aber garantiert nichts besser. Auf in den Tag, er wird bald weg sein, also habe ich ruhe, Ruhe die ich zu schätzen werden weiß. Weglaufen wäre gut, aber wohin während Corona?

Sturmfrei, Arzt, Zimmer, Keller und Bestellung

Guten Morgen, zu wenig geschlafen, aber tief und traumlos. Heute hat er endlich Arbeit, ich freue mich auf sturmfrei. Ein Arzttermin wartet auf mich, was soll ich sagen? Ich vertrage das Medikament immer noch nicht, das sind nicht nur Anpassungsschwierigkeiten wie sie es nannte. Manchmal frage ich mich schon, ob sie sich von der Pharmaindustrie einladen lässt. Mit ihm gemischte Stimmung, gerade war er wieder aggressiv, weil ich wissen wollte, warum er sich Kopfhörer bestellt, obwohl er welche hat. Gestern das Zimmer umgestellt, er hat jetzt deutlich mehr Platz als vorher und einen anständigen Stuhl mit großem Schreibtisch. Viele meiner Sachen sind jetzt im Keller, Keller aufräumen wird damit eine Aufgabe der Dringlichkeit. Er ist nachts irgendwann aufgestanden und hat auf dem Sofa gepennt, ich war wohl zu laut, das tut mir dann immer leid. Aber nach der Staubaktion gestern, nicht überraschend, dass meine Nase verstopft war, das wird jetzt dauern, bis die Allergie weg ist. Der Kaffee schmeckt und mein Termin ist erst gegen 12, aber liegen bleiben, wenn er wach ist, klappt irgendwie auch nicht. Gestern Nacht noch Risotto gekocht, aber er will diese Woche keinen Reis essen, schade, dabei habe ich mir Mühe gegeben. Aber ich vermute ihn hat es erschreckt, dass ein Großteil seiner Kleidung jetzt zu klein ist. Dafür übernehme ich aber keine Verantwortung, ich biete ihm nicht ständig zu viel von der falschen Nahrung an. Er wählt selbst seine Nahrung und auch wie viel und in letzter Zeit hatte er gerne mal 3 warme Mahlzeiten am Tag, ohne mich. Keine Lust heute nach Schöneberg zu fahren und erst recht nicht zur Postfiliale, in der Kälte auf unbestimmte Zeit anstellen. Er hat morgen Geburtstag, scheint aber dazu gar nicht in Stimmung zu sein. Wird Zeit für Arbeit, ich bin müde hier ständig einen Mann zu haben der stundenlang laut telefoniert und die Küche leer futtert. Heute Abend eine Lebensmittel-Lieferung, ich weiß seit der Pandemie jammere ich auf hohen Niveau, aber ich war es halt gewohnt jederzeit alle Nahrung aus allen Ländern zu kleinen Preisen haben zu können. Das ist jetzt nicht mehr so und wenn dann zu deutlich höheren Preisen. Das neue gebrauchte Sofa ist gut, es ist zwar fleckig, aber die Sitzflächen sind dank Federkern nicht so durchgesessen wie bei meinem alten Sofa. Gegen die Flecken habe ich aber Natron bestellt und werde das heute Abend wohl angehen. Auf in den Tag, will nicht in die Kälte, aktuell ist es sogar mir zu kalt.