Schmerzen, Rücken und Käfer

Guten Morgen, es ist schön, wenn der Schmerz nachlässt. Gestern beim Duschen ungünstig bewegt und starke Schmerzen im Rücken bekommen. Das wurde so schlimm, dass ich mich zeitweilig auf den Boden wieder fand und nicht mehr bewegen konnte. Erst eine größere Menge Ibuprofen machte dann langsame und vorsichtige Bewegungen von einem Raum in den nächsten möglich. Heute früh nicht viel besser, aber immerhin bin ich schon vom Bett ins Bad und in die Küche gekommen ohne Ibuprofen. Toll ist natürlich, dass er dann nicht da war, während ich hier wie ein Käfer auf dem Rücken lag. Fakt ist, so kann ich heute nirgendwo hin, ich bin ja froh, wenn ich es schaffe mich in der Wohnung zu bewegen. Also nicht zum Vater und auch nicht den Bruder gesehen. Ich hoffe, der Mann kommt bald wieder und hilft mir bei vielleicht neuen Käfer-Momenten. Die Sonne scheint und es ist warm und ich liege hier bei einem Kaffee, vielleicht kann ich mich heute wenigstens auf den Balkon setzen oder legen, sitzen und liegen geht, aber halt nicht laufen oder gar bücken. Das hatte ich jetzt jahrelang nicht, solche Schmerzen, früher jedes Jahr mindestens einmal, mein Rücken ist halt seit Anfang 20 im Arsch und wurde mir sogar als Behinderung anerkannt. Seit gestern fühle ich mich damit auch so richtig behindert. Eine persönliche Assistenz wäre jetzt auch was für mich. Gegessen nicht viel, nicht sehr hungrig vor Schmerzen und schwer was zu kochen mit Schmerzen, habe dann nur neue Nudeln gekocht und mit den Resten der Bolognesesoße gegessen. Für den Vater wollte ich heute eigentlich Merguez machen, aber ich glaube die friere ich jetzt ein. Auch eine Weise einen traurigen Muttertag zu begehen, einfach einen größeren körperlichen Schmerz haben, dann tut das mit der Mutter nicht mehr so weh. Auf Raten einer Kollegin noch Vitamin D besorgt, schaden kann es ja nicht, ich habe den Eindruck die Muskeln haben sich seit der ersten Einnahme etwas entspannt. Vielleicht sind Muskelkrämpfe bei Neuroleptika-Einnahme auch durch fehlendes Vitamin D bedingt? Ich hatte immer viel und reichlich Krämpfe, an allen denkbaren Stellen. Bin mir nicht sicher, ob ich es wagen sollte allein zu duschen, Badewanne traue ich mich definitiv nicht, wer weiß, ob ich da wieder allein rauskomme. Arbeit gestern ok, zwei Beratungen, keine Ahnung, ob ich nächste Woche arbeiten kann, obwohl arbeiten kann ich ja im Liegen oder im Sitzen. Ich will kein Käfer sein!

Alptraum, Döner, Fortbildung und Muttertag

Aufgewacht aus einem Alptraum, im Traum hat er mich verlassen und ausgelacht. War nicht schön, aber ist natürlich nicht seine Schuld. Keine Ahnung warum ich so einen realistischen Traum hatte. Die Nacht war nicht so gut, wach gewesen um vier und dann weiter geschlafen bis nach sieben. Der Kaffee schmeckt und er geht heute zu Freunden, die ich, glaube ich, nicht leiden kann. Morgen Muttertag, das ist immer noch seltsam für mich, freue mich aber, dass der Bruder morgen auch zum Frühstück beim Vater kommt. Heute Homeoffice und zwei Termine, der Tag wird schon rumgehen. Gerade sehe ich etwas Sonne, das ist gut. Ruhiger Tag gestern im Büro, vor mich hingearbeitet und früher Feierabend gemacht. Vor Lidl wieder eine Schlange, aber keine lange, 5 Minuten gewartet um in den Laden zu können. Gegessen dann runter gesetztes Schweinesteak und später hat er mal an mich gedacht und einen Döner mitgebracht. Mit Döner kann er mir wirklich eine Freude machen, denn hier gibt es weit und breit keinen zu kaufen und bestellen ist zu teuer. Er möchte sich fortbilden, aber erstmal das Richtige finden und eine Finanzierung finden. Bin ok drauf, jetzt wo ich wach genug bin, um den Traum abzuschütteln. Das mit den Kolleginnen sieht nicht gut aus, ich vermute ich bleibe noch ne Weile allein mit der „Lieblingskollegin“ aber gut, wir schaffen das schon trotz starker Differenzen. Freundinnen habe ich anderswo. Heute noch Lieferungen von Amazon, Haushaltsdinge, Waschmittel bekommt man da z.B. günstiger. Mein Whatsapp spielt gerade verrückt, sehr viele Nachrichten zum Morgen. Aber gut, es gab Zeiten, da habe ich mich beschwert zu wenige Gesprächspartner zu haben. Das ist wohl vorbei und ich sollte es zu schätzen wissen. Kochen heute, keine Ahnung, er wird wohl auswärts essen, also koche ich nur für mich. Auf in den Tag und Frühstück in der Küche gesucht, ich habe noch Kartoffelbrot und frische Eier.

Nachbarn, Chinesen, DHL-Überraschung, Muttertag und Entscheidungen

Guten Morgen, nicht so schön erwacht, die schreiende Mutter unter mir, war die erste Stimme, die ich hörte. Wäre das schön, wenn die ausziehen, aber ich vermute die Chance einer 4-köpfigen Hartz IV Familie auf eine neue Wohnung ist sehr gering. Schade. Mein Freund mag seit Corona keine Chinesen mehr, er meidet den Kontakt, wann immer er kann. Da kann ich ja glücklich sein, keine Chinesin zu sein, sonst würde ich ihn gar nicht mehr sehen. Gestern viel geschrieben mit meinen Mitmenschen, zum Abend hin, zählte ich Gespräche mit 8 verschiedenen Menschen, leider alles nur virtuell. Kontaktarm würde ich das nicht bezeichnen und auch nicht als selbst gewählte Isolation. Gestern überrascht worden, DHL stand vor meiner Wohnungstür, erste Überraschung, aber dann hatte die DHL-Dame noch ein kleines handschriftlich adressiertes Paket an mich, zweite Überraschung. Die beste Freundin schickte Nervennahrung zu Corona mit lustigen Karten. Ich habe mich sehr gefreut, wann kriegt man heutzutage noch überraschende, persönliche Post? Eher selten bis gar nicht würde ich sagen, danke für dieses Gefühl, dass da jemand an mich denkt. Grau grüßt der Tag und der Vater wartet, ich denke ich werde heute schon anfangen einige Sachen meiner Mutter wegzuräumen und versuchen sie auf die Kreuzberger Art loszuwerden. Heißt einfach vor die Haustür stellen und abwarten was passiert. Gestern beim Supermarkt um die Ecke noch Lachsfilet bekommen, das sind zwar keine Lachssteaks, aber gut, wir haben Corona, Lachsfilet mit Kartoffel- und Möhrenspalten im Ofen zubereitet geht auch. Muttertag, seltsamer Tag, ich habe meiner Mutter eine hängende Blumenampel gekauft, damit ihr Balkon aussieht wie gewohnt, auch wenn sie nicht mehr da ist. Da muss der Vater durch, dass ich meiner toten Mutter ein Muttertagsgeschenk mache. Die Vögel schreien, mein Blutdruck ist etwas zu hoch und der Urlaub hat begonnen. Friede geschlossen mit der Vorgesetzten, das ist genau das gleiche wie mit meinem Freund, während Corona bitte keine endgültigen Entscheidungen zur Lebenspartnerschaft und zum Arbeitsverhältnis treffen, auch wenn ich mich im Recht fühle. Ich könnte es später bereuen. Auf in den Tag, Benjamin schreit, wunderbar, wieder ein geschenkter Lebenstag, ohne Sie.

Lebensmittelverschwendung und meine Mutter

Guten Morgen, ist das früh, aber ich bin wach ohne Wecker und habe 7 Stunden geschlafen. Ohne Traum, wie erleichternd. Gestern der Spaziergang und danach Resteverwertung. Reste von Kassler mit Sauerkraut gegessen, dann einen Bananeshake aus braunen Bananen gemacht und später einen Apfelkuchen aus verschrumpelten Äpfeln gebacken. Ich bin gegen Lebensmittelverschwendung, habe aber die letzten Wochen wegen Corona und wegen der falschen Annahme er wäre hier, zu viel Essen gekauft. Heute Arbeit, ich denke, ich mache nur ein paar Stunden, ich vermute es wird wenig los sein. Einkaufen müsste ich auch, ich habe eine Einkaufsliste und weiß nicht, ob es naiv ist zu glauben, dass ich diese Dinge im Supermarkt um die Ecke kriege. Heute kommt er, die Mutter unter mir schreit wieder rum, sehr erholsam^^.  Bald ist Muttertag und ich habe keine Mutter, das ist seltsam, sie war immer so schön aufdringlich zu diesem Tag. Grau grüßt der Tag und ich höre Vogelgezwitscher von Draußen, die Vögel erscheinen seit Corona viel lauter geworden zu sein. Ich bin immer noch dabei meinen Frieden mit meiner Mutter zu finden, obwohl sie schon fast 2 Jahre tot ist, ist sie mir immer noch sehr nah. Aber ich habe angefangen loszulassen, während mein Vater sofort nach ihrem Tod alle ihren Sachen verschenken wollte, habe ich auf dieses Vorhaben erstmal nur aggressiv reagiert, wenn irgendwer, irgendwas von meiner Mutter wegnehmen wollte. Mittlerweile geht es, ihre Sachen können verschwinden, denn sie hatte wirklich (zu) viele Sachen. Ich freue mich nächste Woche wieder im Büro zu sein, das wird mir guttun, auch wenn die Kolleginnen im Homeoffice bleiben. Ich plane immer noch meine Renovierung hier, endlich die Zimmer hier so nutzten, wie ich es immer schon wollte. Ist schon seltsam da lässt sich eine erwachsene Frau von ihrer Mutter vorschreiben, wie die Räume ihrer Wohnung zu nutzen sind und die Tochter hält sich dran, auch nach ihrem Tod. Dabei ist die Aufteilung der Räume nach ihrem Geschmack totaler Schwachsinn, da wohne ich jetzt im fünften Jahr hier, zahle jeden Monat Miete und nutze das schönste Zimmer hier fast gar nicht, weil sie es nicht wollte. Schluss damit, das ist meine Wohnung, mein Leben, ich brauche keine Angst mehr vor ihr haben, aber ich kann auch nicht mehr nach ihrer Hilfe schreien. Auf in den Tag, ohne Sie, aber dafür immer mehr mit mir.

Hinlegen, Gesprächspartner, Unterhaltungsprogramm und Fatsuit

Moin, aufgestanden und ich könnte mich gleich wieder hinlegen, mache ich vielleicht auch. Die Vögel schreien und ich habe gestern den Muttertag überlebt. Komischer Tag gestern, aber mein Vater und ich hatten einen ruhigen Tag mit guten Gesprächen. Auch die Frage mit dem Erbe kam nochmal auf den Tisch, ich glaube endlich, dass er mich nicht übervorteilen möchte. Einkaufen müsste ich und aufräumen, aber bisher unsicher, ob ich das heute wirklich will. Die Flirtbörse von meinem Handy gelöscht, aber trotzdem noch genug Gesprächspartner, eigentlich heute auch ein Date, aber ich habe keine Lust, derzeit habe ich die Sicht, dass das unnötiger Stress für eine Enttäuschung ist. Ich muss mich ausruhen und morgen früh um 9 fit auf der Matte stehen. Das Essen gestern war lecker, aber der Vater hatte rumzumeckern, weil ich nicht so teuer wie meine Mutter einkaufe. Ich glaube einer meiner Gesprächspartner, ist wieder ein Love Scammer, sehr verdächtig, wenn dein Gegenüber ohne Anlass von wahrer und ewiger Liebe spricht. Ich nehme es als schmeichelhaftes Unterhaltungsprogramm. Mit der besten Freundin noch gestern Nacht telefoniert, uns geht es beiden nicht so gut, auch wegen den Muttertag. Brötchen warten im Tiefkühler aber keinen Hunger, derzeit ist auch die Zeit des Erwachens, die Prinzessin ist im Fatsuit erwacht und kann es nicht fassen. Mal sehen was heute passiert und ob ich noch das Haus verlasse.

Termine, Senat, Finanzen, Pizza, Hund und Muttertag

Moin, Freitag, fast geschafft die Woche. Gestern meine Termine neu sortiert, am Dienstag arbeite ich für den Berliner Senat. Mal sehen wie das wird, ich habe mich dafür durch 60 Seiten Papier gequält, um vorbereitet zu sein. Heute alleine Dienst, ist auch mal ganz entspannend so ungestört im Büro. Die Finanzen sehen nicht so gut aus, denn ich habe neue Turnschuhe und meinen Zahnarzt bezahlt. Diesen Monat muss ich aufpassen, damit keine Abbuchung platzt. Der Tag grüßt grau und ich habe heute die Aufgabe Statistiken auszuwerten. Keine Lust darauf, aber gut ungestört werde ich schon vorankommen. Gestern meinen Pizzaanteil beim Vater allein gegessen, weil er wieder zu spät war. Der Hund sieht nicht gut aus und verhält sich auch nicht gut, ich habe Angst um ihn. Der Werbeterror zum Muttertag macht mich traurig, niemand da der Zeit und Geschenke von mir fordert. Gut geschlafen und vor dem Wecker wach, wieder ein Tag Leben geschenkt, ich hoffe es kommen noch viele. Ich muss hier streichen, aber weder Zeit noch Geld in Sicht. Auf in den Tag, es bleibt spannend.

Grau, Verabredung, Wasserzulauf, Hund und Oma

Guten Morgen, endlich mal ausgeschlafen. Grau grüßt der Tag und ich könnte eine Verabredung haben, habe aber glaube ich keine Lust. Ich werde heute wohl nur zum Supermarkt gehen. Keine Lust irgendwo hinzufahren und unbekannte Männer zu treffen. Die Chance im Internet den Traummann oder wenigstens gutes Beziehungsmaterial zu finden, ist doch sehr gering. Gestern wurde alles spät, denn der Einsatz in der Büroküche war nicht sehr erfolgreich, denn der Wasserzulauf für die Spülmaschine in der Küche ist defekt. Damit heißt es wohl nächstes Wochenende wieder hin. Ich freue mich^^. Das Thema Spülmaschine ist eine seit Monaten nicht endende Mission. Ein freier Tag in der Woche ist einfach zu wenig. Die Paprikaschoten gestern waren lecker, allerdings gab es die erst um kurz vor 22 Uhr, weil alles länger dauerte. Gestern mit dem Hund im Wald gewesen, ich wurde traurig, denn der Hund wird nie wieder wild durch den Wald rennen. Wir haben jetzt einen behinderten Hund, der sich zwar über den Wald freut und überall interessiert schnüffelt, aber weder rennen noch hüpfen kann und nach einem knappen Kilometer schachmatt ist. Da kommen wieder Hassgefühle gegen den Bruder auf. Meine Vögel singen und es ist ruhig im Haus. Ich müsste dringend nähen, aber irgendwie habe ich seit Wochen keine Ruhe dazu. Der Flirtwahnsinn hat aufgehört, seitdem ich nicht mehr bezahle bekomme ich kaum noch Nachrichten. Ich müsste mich bei meiner Oma melden, aber nach unseren letzten Telefonat keine Lust, ich lasse mich nicht erpressen. Bald ist Muttertag, komisch ohne Mutter, auch wenn ich diesen Tag nie mochte. Mal sehen was ich mit dem Tag anstelle, für den Moment ist nur Frühstück relevant.