Nacht, Steuererklärung, Einkauf und Arbeit

Guten Morgen, eine gute Nacht liegt hinter mir, denn wir haben separat geschlafen. So hatte ich eine gute Nacht und er auch, denn einer von uns beiden hat im gemeinsamen Bett immer eine schlechte Nacht. Wir lieben uns trotzdem, aber halt nicht das gemeinsame Schlafen im kleinen Bett. Gestern Unterlagen für seine und meine Steuererklärung zusammen gesucht, heute übergebe ich es der Steuerfrau und dann heißt es hoffen auf Geldregen. Großeinkauf bei Netto gemacht, den er nach Hause tragen durfte, ein Service den ich zu schätzen weiß, denn gestern waren allein 10 Liter Getränke fällig und dann noch ganz viel anderer Kram. Dass ich bald arbeiten muss, finde ich gerade nicht witzig, eine Woche frei fände ich besser. Ansonsten gestern nur Haushalt gemacht, es sieht schon etwas besser hier aus, besonders das Bad war mir wichtig und das ist wieder sauber. Der Kaffee schmeckt, gestern gab es ein Anfrage für einen Vortrag und dann mal weiter sehen. Diese Woche werde ich mich auf ein politisches Amt bewerben, mal sehen, ob ich genommen werde. Heute nur eine Beratung und offene Sprechstunde, ich hoffe, der Tag geht schnell vorbei. Auf in den Tag, mit Brot und nicht mehr Brötchen, ich habe genug Brötchen gegessen.

Beschissene Nacht, geplatzte Finanzierung und allein

Was für eine beschissene Nacht. Er war nach mir schlafen, aber dafür früher wach, dazu noch eine schwache Blase diese Nacht. Also hieß es für mich heute Nacht, schlafen, aufwachen, schlafen, aufwachen, schlafen, aufwachen, schlafen und zu früh aufwachen. Da kommt Bombenstimmung bei mir auf, wenn ich nachts mehrfach geweckt werde und nicht ausschlafen darf. Dabei hat er gerade keine Arbeit und keine Verpflichtungen, ich bin der Arsch, der heute arbeiten darf und deswegen auch schlafen muss. Gestern eine Mail bekommen, dass mir die Finanzierung für meine Wunschausbildung geplatzt ist, jetzt bin ich zwar noch im Bewerbungsverfahren, aber sollten sie mich nehmen, habe ich keine Finanzierung, also bin ich wohl raus. Es wundert mich, dass die Frau, die mir die Finanzierung zugesagt hat, jetzt ziemlich schnell ihren Stuhl räumen muss und deswegen ihre Zusagen widerrufen muss, irgendwas muss da vorgefallen sein. Ansonsten gestern ein tendenziell stressiger Tag auf Arbeit, sehr viel zu tun, sehr viele Beratungen, aber ich denke ich habe mich wacker geschlagen. Heute etwas ruhiger, ich werde allein im Büro sein, denn alle meine Kollegen sind ausgeflogen oder krank. Die Erbangelegenheiten sind im Endspurt, bald wird es hoffentlich eine endgültige Lösung für Deutschland und Spanien geben. Für mich erstmal kein Grund zur Bereicherung, es sei denn ich übernehme, wie schon zugesagt, die Vermietung. Der Kaffee schmeckt und es ist dunkel und grau, mal sehen wie meine Beratung heute wird und wie ich mich heute Nachmittag fühle.

Dissoziationen, Pizza und chinesischer Kartoffelstampfer

Guten Morgen, eine wieder zu kurze Nacht liegt hinter mir, aber ich wollte die Chance nutzen in der Nacht wenigstens 1-2 Stunden allein zu sein. Gestern war ich nämlich nicht viel allein, morgens eine halbe Stunde und dann nachts nochmal. Gestern auf Arbeit viel geredet, vier Stunden waren wir in Sitzungen, aber ich habe es ganz gut gemeistert. Derzeit keine Dissoziationen nur hier und da wackelt mal jemand an meinem Film namens Leben. Heute Beratung und Fortbildung, mal sehen wie es wird, dass ich danach zum Vater eilen muss, passt mir heute nicht so gut. Kann der sich seine Pizza nicht selbst machen, ohne mich, die stundenlang auf ihn wartet? Würde er wenigstens mal pünktlich kommen, wäre das alles auch eine andere Geschichte. Aber so bin ich dann immer der Idiot, der sich abhetzt, einkauft, transportiert, vorbereitet und dann 2 Stunden wartet. Ich hoffe immer noch, dass das mit seinem Visum einfach klappt, das wünsche ich mir, ich möchte weitere Zeit mit ihm, um herauszufinden, wohin unsere Liebe hinführt. Die beste Freundin schreibt viel, aber derzeit gibt es auch Streit mit dem Kerl, aber ich hoffe die beiden schaffen es trotzdem. Gestern vergeblich versucht ein Paket abzuholen, der Paketshop hatte einfach unvorhersehbar geschlossen, wegen Inventur. Problem ist nur, ich werde diese Woche keine Zeit haben nochmal vorbeizugehen und die Frist läuft ab. Ich vermute da wird ein Kartoffelstampfer zurück nach China gehen. Alles friedlich hier, wir sind beide wach, ich muss bald zur Arbeit und er hat nichts zu tun, aber heute wohl dann sturmfrei, denn ich werde heute frühestens um 21:30 zurückkehren. Auf in den Tag, ich sehe etwas Sonnenschein.

Schlechter Morgen, Alpträume, Rausch und Sonntag

Schlechter Morgen, er kam nicht nach Hause und so wurde ich um 6 wach, suchte ihn, fand ihn nicht und überprüfte mein Handy. Fotos und Videos aus dem Club, gut er lebt, gehe ich wieder schlafen. Schlafen bedeutete dann aber Alpträume, mit ihm, wegen ihn, wirr. Jetzt ist er gekommen und riecht wie ein Schnapsfass, da räume ich gerne das Bett, auch wenn Sonntag 8 Uhr echt unanständig ist, um aufzustehen. Vielleicht gehe ich früher zum Vater, dann bin ich halt sein Weck Kommando. Wir haben heute viel zu tun, da ist früher da sein sicher nicht schlecht. Ob er heute noch arbeitet, ist ungewiss, erstmal muss er seinen Rausch ausschlafen, so besoffen wie er ist, ist Fahrrad fahren sicher keine gute Idee. Gestern die Arbeit war ok, eine Beratung, Anträge fertig schreiben und Austausch mit den Kollegen. Danach nicht viel, einkaufen und ein wenig aufräumen. Der Kaffee schmeckt und er pennt jetzt, immerhin ich habe ihn heil zurück. Irgendwie mache ich mir immer Sorgen, wenn er nachts allein durch die Stadt irrt. In meinen Kopf sind die vielen ausländerfeindlichen Übergriffe der 90er in Berlin halt noch sehr präsent. Aber wir haben 2020 und ich hoffe die AfD-Anhänger gewinnen nicht. Bin ich froh, dass mein Traum vorbei ist, der war Horror, aber die Details sind schon verflogen. Das echte Leben ist mir da lieber, zu früh wach in meiner Wohnung an einem Sonntag und ein besoffener Mann schläft unversehrt in meinem Bett. Auf in den Tag, aber langsam, mir geht es gut und ich vermute ihm später nicht.

Keine Lust, Stress, Abstand, kampflustig und Hund

Noch gar nicht da, nicht so eine gute Nacht hinter mir, wirr und unangenehm geträumt und morgens oft wach gewesen. Heute Arbeit und Pizzaabend, derzeit keine Lust auf beides. Die Sonne scheint und meine Vögel schweigen, kühl ist es, gestern Nacht noch in der Badewanne gewesen, denn der Tag war echt stressig. Supervision, Teammeeting und dann eine Arbeitsgruppe in Neukölln. Ich bin nicht dazu gekommen, auch nur einen Ratsuchenden von mir anzurufen oder zu mailen. Gestern doch wieder mit dem Brasilianer gechattet, vielleicht treffen wir uns doch noch. Es wäre immerhin mal ein Mann in meinem Alter. Die Arbeitsaufgabe Statistik hat sich erledigt, es war ein Missverständnis, zum Glück. Derzeit gar keinen Bock auf die eine Kollegin, ihre Art ist Gift für mich und ich muss mehr Abstand finden. Die beste Freundin hat ihre Bilder endlich der Druckerei geschickt, ohne Probedruck, jetzt bleibt es spannend, ob die Bilder werden wie gewünscht. Der Kaffee schmeckt und meine Bude sieht wild aus, ich muss putzen, aber derzeit weder Lust noch Zeit. Die Tage müssten bald kommen, vielleicht bin ich deswegen so kampflustig und latent aggressiv. Ich hoffe, das legt sich wieder Streit auf Arbeit kann ich echt nicht gebrauchen. Immer noch nichts von meiner Bewerbung gehört und mittlerweile Bedenken, ob meine Mail jemals ankam, aber einen Rückläufer gab es nicht. Gestern nach der Arbeit Asia-Nudeln in Treptow gekauft, waren die schlecht, wirklich verschwendetes Geld. Dem Hund geht es immer noch nicht gut, er muss wohl nochmal operiert werden, was aber derzeit wegen einer Entzündung nicht geht. Auf in den Tag und nichts anmerken lassen.