Schmerzen, keine Männer, Katzenfrau und Falling Down

Guten Morgen, nicht so gut drauf, alles zu viel gerade und dann auch noch Frauenschmerzen. Immerhin genug geschlafen, das war mit Hund wieder nicht möglich. Völlig fertig gewesen gestern Abend und geweint. Der Mann ist mit seinem Leben beschäftigt und abwesend und der Vater merkt auch nichts und denkt ich brauche noch mehr Stress und Belastung. Vielen Dank! Bei solchen Männern braucht Frau eigentlich gar keine Männer. Alle nicht empathische Egoisten. Sollen sie mich doch alle in Ruhe lassen, das, was sie für mich tun können, kann ich auch allein erledigen und bin dann insgesamt weniger gestresst? Es ist noch dunkel, der Tag grau, der Winter kommt. Meine aktuelle Lage alles anstrengend und nicht mein Wunsch. Vielleicht werde ich doch lieber eine Katzenfrau mit ein paar ebenfalls schrulligen Freundinnen, mit denen ich Eierlikör trinke. Ich bin zu alt, um es irgendwen recht zu machen. Aber vielleicht alles auch nur hormonell bedingter Männerhass. Heute ins Büro, aber nur eine Beratung auf dem Programm und der Azubi. Geärgert über die Chefin, ja auch Frauen sind manchmal scheiße. Egal, die Eremitin möchte ihre Ruhe, von allen! Einfach nur noch schlafen und alle und alles vergessen.

Gegessen gestern ein Fertiggericht, keine Nerven zu kochen, das Fertiggericht war eine große Enttäuschung, denn zwischen Foto und Realität: Welten! Da hätte ich schon Lust auf einen Falling down Moment gehabt. Aber ich glaube die bei Real sind auf so was nicht vorbereitet und ich habe nur eine Wasserpistole. Früh ins Büro, dann kann ich auch früh weg. Dafür etwas ruhigere Musik, wieder von Mahalia:

Homeoffice, gemeinsam Leben und Harmonie

Guten Morgen, ein sonniger Tag und zu wenig Schlaf. Werde mich wohl nach dem Homeoffice nochmal hinlegen. Gestern nicht viel passiert, ein eher langweiliger Tag im Büro und ein enttäuschender Einkauf später bei Lidl. Finde ich nicht gut Gratis-Artikel und Rabatte zu versprechen und dann nichts vorrätig haben. Ein langes Wochenende für Menschen, die Montag bis Freitag arbeiten, ich habe leider gar nichts vom Feiertag am Montag. Gestern kam er mega mies gelaunt nach Hause, eine stundenlange Diskussion folgte, denn wir beide finden aus verschiedenen Gründen, das gemeinsame Leben derzeit nicht ideal. Er wollte aber heiraten nicht ich, ohne Hochzeit würden wir wohl nicht zusammenleben. Er schläft noch, ich hätte gern seinen Schlaf, aber nicht seinen Job. Gegessen gestern nur Reste, heute werden Entenschenkel mit Süßkartoffelpüree gekocht. Der Fernsehtyp hat die beste Freundin angerufen, aber sie ist nicht rangegangen. Heute Lebensmittellieferung, wobei es dabei hauptsächlich um die gelieferten Getränke geht, die keiner von uns beiden tragen möchte. Morgen nach langer Pause zum Vater, für ihn gibt es frische Nudeln mit Rindfleischstreifen in Champignonsoße. Zum Glück ist mir die Laune zum Bestellen vergangen, mein Konto dankt es mir. Heute noch PostID machen, damit ich unsere Lohnsteuererklärung elektronisch abschicken kann. Braune Brötchen warten auf mich, darauf freue ich mich, ich weiß nicht, wohin seit Corona die dunklen Brötchen sind, wenn ich komme, gibt es immer keine. Würde gern den Balkon begrünen, aber bin mir unsicher, ob es noch zu früh ist. Auf in den Tag, Harmonie und Fröhlichkeit gesucht. Ein Song zum Lockdown:

Passabel, Arbeit, Veränderung und Ruhe

Guten Morgen, ganz passable Nacht und alles friedlich hier. Er hat endlich wieder Arbeit, das freut mich sehr, das ist gut für uns beide. Wir hängen nicht mehr aufeinander und Geld kommt rein. Er hat heute Geburtstag, aber es wird wohl keine Feier geben, sondern Formalien sind zu erfüllen. Der Kaffee schmeckt und mit der Ärztin gestern vereinbart, dass erstmal alles so bleibt wie es ist. Vielleicht brauche ich noch Zeit um mich an die Tropfen zu gewöhnen und selbst wenn nicht, es gibt gerade keine Alternative. Hab ihm einen Kuchen gebacken, er hat sich gefreut, ist aber prinzipiell deprimiert ein Jahr älter zu sein und trotzdem nicht erfolgreich. Ein Nachbar wird heute vorbeikommen, ich habe Schuhe von ihm zum Tausch gegen Cashewnüsse inseriert. Ich denke ein guter Tausch, er wollte die neuen Schuhe schon wegwerfen. Ich schlafe wieder traumlos, das finde ich besser, ich habe bei zu realistischen Träumen immer Angst, dass ich daraus nicht mehr aufwache und den Bezug zur Realität verliere. Ich hoffe meine Arbeitgeber kommen nicht auf die Idee mir das Homeoffice vorzuschreiben, wie von Herrn Heil gefordert, ich kann nicht 7 Tage die Woche nur zu Hause sein, da dreht meine Seele durch. Aber wenn die Regierung Homeoffice fordert, wer weiß. Heute Homeoffice in Spätschicht für mich, mal sehen, wie es wird, derzeit ist es doch sehr ruhig bei uns, die Leute sind jetzt wohl endgültig frustriert und resigniert und das ist berechtigt, dass muss ich auch einsehen. Habe heute trotzdem etwas Optimismus gefunden, das wird alles werden, durchhalten. Alles verändert sich und ich hoffe es wird besser als vorher, aber das weiß man ja nie, ob man sich vielleicht unnötig selbst gestresst hat. Stresst man sich gar nicht durch Veränderung, wird aber garantiert nichts besser. Auf in den Tag, er wird bald weg sein, also habe ich ruhe, Ruhe die ich zu schätzen werden weiß. Weglaufen wäre gut, aber wohin während Corona?

Geträumt, Pennerlook, Neu und Ohrwurm

Guten Morgen, endlich ein wirklich guter Morgen, genug geschlafen. Wirr geträumt, aber nicht bedrohlich. Er muss arbeiten, ich muss gar nichts und finde das gut so. Heute zwei Lieferungen, vielleicht vorher duschen, bin im Pennerlook, wobei es mir fern liegt Lieferanten beeindrucken zu wollen. Gestern fast nichts gemacht, gut den Müll rausgebracht, dann aber nichts mehr. Gekocht dann doch lieber Nudeln mit einer Pilz-Schinken-Rahmsoße. Der Kaffee schmeckt und ich blicke leicht müffelt entspannt um mich. Keine Frauenschmerzen mehr und schweigende Nachbarn. Es ist immer noch ungewöhnlich in unserem Schlafzimmer zu schlafen, jahrelang habe ich in einem sehr kleinen Zimmer mit kleinem Bett geschlafen und jetzt schlafe ich im großen Zimmer auf einer Fläche von 1,80 x 2,00 m. Er hat den Leitspruch: Neu ist besser! Na ja vielleicht manchmal zutreffend, generell stimme ich dem aber nicht zu. Eigentlich stehe ich sogar nicht auf Veränderung, das steht im totalen Gegensatz zu „Neu ist besser“. Mir reicht immer noch meine medikamentöse Umstellung, das macht viel mit meinem Körper und meiner Seele, immer noch. Aber gut 7 Jahre habe ich den viel zu starken Kram genommen, ein Körper und auch eine Seele braucht Zeit um sich zu erholen. Gestern keine Negative gescannt, dafür ferngesehen und kaum gechattet, sogar darauf habe ich gerade wenig Bock. Dieser Kommunikationsterror, beruflich wie privat. Ich kann gerade gut schweigen und gar nichts tun, doch Musik darf nicht fehlen, mein Ohrwurm zum Morgen:

Gemeinsame Nacht, Deckenlampe, Rassismus und Berlin, Berlin

Guten Morgen, nein eigentlich ist das kein guter Morgen, das ist noch Nacht. Aber was macht frau nicht alles, um ein paar Stunden mit dem Schatz zu verbringen. Er hat es gestern tatsächlich noch zum Jahrestag geschafft und mein afrikanisches Essen, war zwar lecker, aber eher nordafrikanisch. Erste gemeinsame Nacht im neuen Bett, obwohl mehr Platz da ist, waren wir uns näher als vorher (im kleinen Bett) beim Einschlafen. Wir hatten Abstand, aber hielten uns dabei an den Händen. Jetzt ist er auch wieder weg und meine Vögel schreien lautstark, denn die Müllabfuhr war da. Heute Homeoffice, mal sehen was los ist, gestern viel telefoniert mit einer gehbehinderten, aber geistig sehr mobilen Frau. Die Sonne scheint, der Kaffee schmeckt und ich sitze verkniffen an meinem Wohnzimmertisch. Er hat sich über das Shortbread gefreut und auch alles mitgenommen. Liege bei Ebay auf der Lauer für neue Deckenlampen, bzw. gerade nicht neue Deckenlampen, wollte ich neue, ging das stressfreier, aber wenig individuell bei Ikea. Jetzt habe ich Lampen aus den 70ern im Fokus und hoffe das innerhalb meines Preislimits, was möglich ist. Heute kein Grund das Haus zu verlassen, Homeoffice, eingekauft ist bereits und ich glaube, mehrfach zum Altkleidercontainer rennen, muss heute auch nicht sein. Vielleicht heute die Yucca-Palme umtopfen, Blumenerde wäre jetzt da. Ich vermisse ihn und bin immer noch ärgerlich auf die beste Freundin. Er möchte keine Corona-Hochzeit, da war ich doch erst enttäuscht und gleichzeitig erleichtert, es gibt auch andere Wege an ein neues Visum zu kommen. Er beteuerte nochmal, dass er mich nie wegen der Papiere, sondern aus Liebe heiraten will. Er hat zu der rassistischen Katastrophe in den USA fast nichts gesagt, doch gestern machte er einen Witz, von wegen in den USA tot, aber hier in Frieden mit meinem Schatz. Die deutschen Polizisten sind vielleicht auch zum Teil Rassisten, aber ich glaube die Wahrscheinlichkeit hier von einem umgebracht zu werden ist geringer. Berlin, Berlin, ohne Mauer….

Allein, Beratung, Vortrag, Zeugnis und Wärme

Guten Morgen, heute alles schön, so allein zu schlafen und allein aufzuwachen. Ich wünsche mir gerade keine Gesellschaft und auch keine Gespräche, erst recht nicht jemanden der jetzt unter der Dusche steht, während ich noch Kaffee trinke und rauche. Gestern war ganz gut, zum Abend hin noch viel beraten. Angeblich ist ein Gespräch mit mir besser als ambulante psychiatrische Pflege. Gestern per Mail die Zusage bekommen, dass ich einen bezahlten Vortrag machen darf und mein alter Chef schreibt, dass jetzt nach über einem Jahr, mein Arbeitszeugnis fertig ist. Ich bin gespannt, was in diesem Zeugnis stehen wird, aber ich werde mich beschweren, sollte ich irgendeine schlechte Bewertung bekommen. Ich freue mich über die Zusage für den Vortrag, das könnte ein neues berufliches Standbein werden, falls ich nicht mehr beraten darf oder kann. Spät wurde es gestern, erst nach 20 Uhr das Büro verlassen und damit auch erst gegen 21 Uhr zu Hause gewesen. Heute ist mein Ziel gegen 11 da zu sein und später habe ich auch eine Beratung, lustigerweise ist der Ratsuchende ein Freund eines Freundes von mir. Es ist warm seit gestern, aktuell 26 Grad im Schatten, definitiv Sandalen Wetter. Ich mag es, wenn ich keine Socken brauche. Praller Sonnenschein wartet, aber in unserem Büro ist es immer deutlich kühler, auf in den Tag, mein Leben ist schon ganz in Ordnung.

Dreckswetter, Vögel, Kaffee und Ostern

Moin, noch nicht ganz da. Kalt ist es und Dreckswetter, keine Ahnung was los ist, aber gestern und heute 5 oder 6 Anfragen auf Facebook erhalten. Meine Vögel schreien herum, dabei haben sie alles nötige. Der Kaffee schmeckt, war ein netter Abend, aber ich und er waren viel zu früh müde, kein Wunder, wenn man am Samstag um 8 wach war. Heute wieder Kreuzberg, der haarige Hund wartet. Jetzt schon versuchen Ostern zu organisieren, es muss ein Familienessen geben, immer noch seltsam, dass ich jetzt dafür zuständig bin zu trommeln und zu kochen. Ich habe zu wenig geschlafen, aber es geht mir gut, noch etwas Zeit, bis ich wieder wild durch die Gegend fahre. Die Dusche wartet und ist auch nötig. Ich bin nicht verliebt, alles normal, auf in den Tag.

Besuch, Beratungen, asiatisch, Untermieterin und Thunfisch

Gähn! Scheiße, wenn man wegen einem Besuch auf Arbeit extra früh raus muss.  Wer diesen Termin gemacht hat, hat auf jeden Fall nicht an mich gedacht. Gestern war ganz gut, Tatsache 3 Beratungen gemacht und ich bin auch ganz glücklich mit meinen neuen Ratsuchenden, die Chemie passt. Wieder asiatisch aufgewacht, Augen wie Schlitze und die ersten Minuten nach dem Aufstehen auch fast blind. Früh ins Bett, aber nicht schlafen können und rumgewälzt. Gestern nach der Arbeit noch mit der besten Freundin telefoniert, sie hat Probleme mit einer Untermieterin. Heute keine Beratung, aber Telefon- und E-Mail-Dienst. Ich hoffe, der Besuch heute wird interessant. Da ich gestern nach der Arbeit im Fluchtmodus war, muss ich heute noch die Fälle von gestern dokumentieren und recherchieren. Mein Wochenende hat gut getan, auch wenn es anstrengend war. Heute Pizza mit dem Vater, ich denke an Thunfisch. Wir verstehen uns derzeit gut, immerhin mit der Berliner Familie komme ich klar. Derzeit keinen Bock auf die Flirtplattform, ich möchte abwarten, was sich mit den Griechen ergibt. Heute kein Sonnenschein und kalt war es gestern Abend, im Gegensatz zu gestern, werde ich heute wohl nicht im T-Shirt losrennen. Auf in den Tag, immerhin früh frei heute.

Stein, Cevapcici, Zahnarzt, Bonn und Roberta

Guten Morgen, geschlafen wie ein Stein, über 8 Stunden. Gestern beim Vater wurde es sehr ruhig, Frühstück, schlafen, Hund kuscheln, kochen und irgendwann essen. Es gab Cevapcici mit Reis und Tomaten-Paprikasoße, war lecker. Gegen 22 Uhr zu Hause gewesen und dann spät noch mit der besten Freundin telefoniert. Heute Zahnarzt Termin, eigentlich wollte ich absagen, aber es ist zu spät. Meine Oma hat Geld geschickt, das werde ich wohl heute beim Zahnarzt loswerden. Sehr gut, dass ich mich heute zu keinem Arbeitstermin habe überreden lassen. Ich genieße die Ruhe, trinke Kaffee und im Tiefkühler warten Brötchen. Die Vögel schweigen, heute früh noch kein Ton, aber es geht ihnen gut. Die Sonne scheint und die Straße rauscht, ich muss hier noch aufräumen, eine Woche Chaos beseitigen. Auf dem Festnetz unbekannte Anrufe aus Bonn, wahrscheinlich ein Callcenter, ich kenne niemanden in Bonn. Heute sehr alte Musik in meinem Gehörgang, da bin ich schon alt und höre trotzdem Musik, die vor meiner Geburt gespielt wurde. Das war auch einer ihrer Songs von Roberta:

Wortkarg, Sonnenschein, Zeit, Geld und 5-Tage-Woche

Guten Morgen. Gestern war ok, auch wenn meine Beratung ausfiel. Hatte genug  zu tun. War aber doch schläfrig danach und dann erstmal geschlafen. Gestern Abend mit einem Griechen unterhalten, war ganz nett, aber irgendwie war er wortkarg und die Unterhaltung schleppend. Das Wetter ist derzeit wunderbar, gestern Sonnenschein, heute Sonnenschein, auf dem Rückweg von der Arbeit gestern, die Menschen im Park beobachtet, das sah schon nach Sommer aus. Neue Bekanntschaften in meinen Terminkalender unterzubringen ist schwierig, denn am Wochenende habe ich nicht viel Zeit und in der Woche noch weniger. Eigentlich habe ich weder Zeit für eine Affäre, noch für eine Beziehung. Heute zwei Beratungen und wenn ich will, abends noch ein Treffen. Mit dem Treffen abends bin ich mir nicht sicher, wenn ich einmal zu Hause bin, mag ich meist nicht wieder losfahren. Der Ex hat endlich Post vom Anwalt bekommen und ich bin wieder die Übersetzerin, mal sehen, ob er wirklich noch Geld aus Deutschland bekommt und wenn, ob er mir wie versprochen was abgibt. Eigentlich egal, denn egal welchen Betrag er mir schenken will, es wird zu wenig sein für 2 Jahre Übersetzerin und Sekretärin in Deutschland. Die Oma hat kein Geld überwiesen, vielleicht ist sie sauer, weil ich die Kette nicht rausrücke, aber die Kette behalte ich. Auf in den Tag, immer noch seltsam eine 5-Tage-Woche zu haben.