Passabel, Diskriminierung und irgendwann

Guten Morgen, kann passable Nacht. Mit ihm gestern noch viel über die Jobs gesprochen, wie und wo jetzt weitermachen. Auf Arbeit hat es gestern gekracht und ich hatte ein langes Gespräch danach. Ich hoffe, es hilft weiter. Ich will endlich wieder Friede im Team und ich will einen arbeitenden Mann. Dieser wurde von einem Arbeitgeber die Tage stark diskriminiert, ich musste gestern fast weinen deswegen. Da nimmt er allen seinen Mut, all sein Deutsch in die Hand, um nach einem ordentlichen Vertrag zu fragen und beantwortet wird diese Frage mit Ausflüchten und Lügen. Wie kann man nur einen guten, zuverlässigen Arbeiter, der schon fast 2 Jahre dabei ist, so behandeln? Gestern Abend, dann stundenlang Blaulicht im Wohnzimmer, irgendwas ist bei den Nachbarn los gewesen. Ruhe bewahren, zuhören, beruhigen und vermitteln, das scheint gerade meine Aufgabe zu sein, in allen Bereichen. Der Vogel meint, dass wenn ich morgens das Wohnzimmer betrete, dass Zeit ist mich lautstark zu begrüßen, sehr unangenehm, laut und störend, wenn ich noch halb und er eigentlich ganz schläft. Der Blutdruck und Herzschlag sind ok, der Kaffee schmeckt und ich muss heute ins Büro, weil Trennwände geliefert werden. Ein grauer Tag grüßt und er hat wieder Brötchen verbrannt, weitermachen, alles wird gut, irgendwann.

Passabel, Arbeit, Veränderung und Ruhe

Guten Morgen, ganz passable Nacht und alles friedlich hier. Er hat endlich wieder Arbeit, das freut mich sehr, das ist gut für uns beide. Wir hängen nicht mehr aufeinander und Geld kommt rein. Er hat heute Geburtstag, aber es wird wohl keine Feier geben, sondern Formalien sind zu erfüllen. Der Kaffee schmeckt und mit der Ärztin gestern vereinbart, dass erstmal alles so bleibt wie es ist. Vielleicht brauche ich noch Zeit um mich an die Tropfen zu gewöhnen und selbst wenn nicht, es gibt gerade keine Alternative. Hab ihm einen Kuchen gebacken, er hat sich gefreut, ist aber prinzipiell deprimiert ein Jahr älter zu sein und trotzdem nicht erfolgreich. Ein Nachbar wird heute vorbeikommen, ich habe Schuhe von ihm zum Tausch gegen Cashewnüsse inseriert. Ich denke ein guter Tausch, er wollte die neuen Schuhe schon wegwerfen. Ich schlafe wieder traumlos, das finde ich besser, ich habe bei zu realistischen Träumen immer Angst, dass ich daraus nicht mehr aufwache und den Bezug zur Realität verliere. Ich hoffe meine Arbeitgeber kommen nicht auf die Idee mir das Homeoffice vorzuschreiben, wie von Herrn Heil gefordert, ich kann nicht 7 Tage die Woche nur zu Hause sein, da dreht meine Seele durch. Aber wenn die Regierung Homeoffice fordert, wer weiß. Heute Homeoffice in Spätschicht für mich, mal sehen, wie es wird, derzeit ist es doch sehr ruhig bei uns, die Leute sind jetzt wohl endgültig frustriert und resigniert und das ist berechtigt, dass muss ich auch einsehen. Habe heute trotzdem etwas Optimismus gefunden, das wird alles werden, durchhalten. Alles verändert sich und ich hoffe es wird besser als vorher, aber das weiß man ja nie, ob man sich vielleicht unnötig selbst gestresst hat. Stresst man sich gar nicht durch Veränderung, wird aber garantiert nichts besser. Auf in den Tag, er wird bald weg sein, also habe ich ruhe, Ruhe die ich zu schätzen werden weiß. Weglaufen wäre gut, aber wohin während Corona?