Schicht, Beratungen, Lob und Vorurteile

Guten Morgen, heute sind wir beide Schicht-gleich, aber er hat netterweise schon das Haus verlassen, obwohl er sogar eine halbe Stunde nach mir auf Arbeit sein muss. Gestern ein sehr beschäftigter Tag, ich habe 5 Beratungen gemacht und die ganze Zeit gut zu tun. Dass ich allein war, war kein Problem, denn alle unbekannten Ratsuchenden waren weiblich und nett. Ich hoffe, ich konnte nachhaltig helfen. Heute Frühdienst wegen einer Supervision, ich frage mich, ob wir über unsere Probleme reden werden oder doch nur Fälle durchkauen. Die Brötchen sind im Ofen, der Kaffee schmeckt und für den Moment habe ich keine Schulden bei meiner Bank, denn das Gehalt ist auch gekommen. Schönes Gefühl die schwarzen Zahlen wiederzusehen. Gestern ein großes Lob bekommen, die Geschäftsführerin eines Unternehmens, wo ich eine Präsentation/Schulung gemacht habe, hat sich bei meinem ehemaligen Chef überschwänglich für die Schulung bedankt. Irgendwas richtig gemacht und ich scheine wieder auf meinen alten Level für Präsentationen zu sein, das Level, dass ich vor meiner Krankheit hatte.  Schöne Sache, besonders nachdem meine Kolleginnen beide diese Präsentation nicht machen wollten. Dass er das Geld so schnell und vollständig zurückgezahlt hat, arbeitet noch in mir, ich hatte zwischendurch Angst, dass er das Geld nimmt und wegrennt und ich die gearschte bin. Aber alle diese Ängste waren unbegründet und vielleicht Vorurteile. Jetzt muss ich mein Bild von ihm korrigieren und schäme mich für mein Misstrauen. Die Zeit rennt, ich muss den Bus kriegen, auf in den Tag.

Wochenende, verschlafen, Männer und kochen

Willkommen im Wochenende! Heute früh genial verschlafen, dann einen Bus später nehmen wollen und diesen Bus, der zu früh kam, verpasst. Hektisch zur S-Bahn gelaufen und anschließend einen Bus Richtung Neukölln erwischt, 5 Minuten vor dem Termin da gewesen, aber total gestresst. Damit war zu Hause nichts mit bloggen und im Bus auch nicht, denn ich war zu panisch eventuell zu spät zu kommen. Der Blutdruck zum Morgen war normal niedrig, ich hoffe immer noch, das pendelt sich von allein wieder ein. Arbeit war ganz gut und ging schnell vorbei und danach zu Lidl. Vollgepackt nach Hause und jetzt habe ich reichlich zu essen hier, ein Menü für ihn und mich und ein Menü für meinen Vater und mich. Ich kaufe jetzt also für zwei Männer ein und koche dann. Eigentlich kommt es mir entgegen, denn ich koche gern, besonders wenn jemand mit isst. Gestern die Präsentation um 12 ist gut verlaufen, ich konnte nicht nur Klienten aufklären, sondern auch das dazu gehörige Betreuerteam. Auf Arbeit danach war es wenig spektakulär, noch eine Beratung und Austausch mit der Kollegin, die lange im Urlaub war. Er und ich haben in nächster Zeit total unterschiedliche Zeitpläne, es wird also genug Zeit für meinen Eremiten geben und genug Zeit zum Vermissen. Auf ins Wochenende und heute passiert gar nichts mehr, außer kochen.

Bewerbung, Vertrauen, Champignons und Eremit

Guten Morgen, zu früh wach, aber alles ok, um 12 muss ich in Britz sein eine Präsentation halten. Erfreulich ist, dass ich endlich eine Antwort auf meine Bewerbung als Trainer erhalten habe, es war nur eine Rückfrage, aber damit weiß ich endlich, dass die Bewerbung angekommen ist. Jetzt müssen sie entscheiden, ich würde dafür auch regelmäßig nach München fahren. Ich habe noch immer keine 100 % Vertrauen zu ihm, er findet das nicht lustig, ich aber auch nicht. So ist das halt, wenn man viele Geschichten kennt, wo Kerle Frauen nur ausnutzen. Mein Herz vertraut ihm, aber mein Kopf sucht überall verdächtige Beweise. Gestern nicht viel passiert, es gab gefüllte Champignons und abends hat er Freunde getroffen und mir etwas Ruhe gegönnt. Ich bin es nicht gewohnt kaum Zeit für mich selbst zu haben, der Eremit in mir scheißt sich in die Hosen bei der Aussicht nie mehr allein zu sein. Jetzt habe ich gerade alleinige Stille, finde ich gut und gleichzeitig vermisse ich ihn. Komme mal klar Alte. Derzeit spiele ich Lotto, in der Hoffnung auf einen Geldregen, aber das wollen viele, die meisten werden dadurch nur noch ärmer. Das Wetter heute ist ok, die Vögel singen und der Kaffee schmeckt. Auf in den Tag, auch diese Arbeitswoche geht vorbei.

Früh, Präsentation, Operation, Haare und freier Tag

Gähn, früher Morgen, heute eine Präsentation vor über 30 Leuten, ich ziehe wohl besser eine Slipeinlage an. Aber es wird vorbeigehen und Buh rufen wird wahrscheinlich auch keiner, auch wenn ich es verkacke. Gestern Abend zu lange gechattet und jetzt zu wenig geschlafen. Gestern wieder normal gegessen ohne Probleme, aber ich sollte wohl vorsichtig bleiben. Vielleicht heute Abend noch den Vater und frisch operierten Hund besuchen, vielleicht auch nicht. Der Vater hatte doch tatsächlich schon meinen freien Donnerstag verplant, ohne zu fragen. Ich habe aber andere Pläne. Auf Arbeit gestern alles normal, drei Beratungen gemacht und den aktuellen Dienstplan verteidigt. Ich habe Angst, dass wenn der Hund wieder operiert wird, dass es schiefgeht, so ein alter Hund kann nicht ständig operiert werden. Bin müde, aber habe Kaffee und Brot im Haus, die Vögel singen und ich sehe Sonne durch Wolken. Wird schon alles werden. Haare färben müsste ich auch noch, grau ist dann doch nicht meine Farbe, aber meine Uhr tickt, mit spätestens 50 werde ich komplett grau sein. Freue mich auf den freien Tag morgen und werde mich wohl treffen oder im Bett liegen bleiben. Auf in den Tag, es wird mich niemand fressen. Das nächste Mal, wenn jemand eine Präsentation will, halte ich besser die Schnauze.

Frühschicht, Kosmetik, Geld, Vortrag und Preise

Guten Morgen, Frühschicht, weil die zuständige Kollegin einen anderen Termin hat. Blöd. Na immerhin heißt früh aufstehen heute auch früher frei. Vielleicht kann ich dann nach der Arbeit noch zur Post fahren und rausfinden, wer mir was geschickt hat. Ich benutze jetzt die Kosmetikprodukte meiner Mutter, seltsam, denn der Geruch ist ungewöhnlich. Gestern die Pizza war gut, der Hund war sehr kuschelig, aber auch haarig. Früh schlafen gewesen, obwohl Lucifer lief,  endlich ist die Serie zurück. Vielleicht schaue ich heute den Rest. Das Geld kam gestern zum Glück, so musste ich nichts umplanen. Der Vortrag gestern war ganz gut, ich habe nicht geglänzt, aber auch nicht verkackt. Den Laptop aber durch die ganze Stadt schleppen war mühsam. Dem Vater geht es nicht gut, er hat Rücken, blöd, wenn man täglich über 20 Kilo Hund durchs Treppenhaus schleppen muss. Grau grüßt der Tag, der Kaffee schmeckt, einkaufen müsste ich auch noch, in letzter Zeit habe ich aber den Eindruck, dass ich immer mehr Geld im Supermarkt lasse. Gefühlt sind die Preise derzeit um mindestens 20 % gestiegen. Ich hoffe das bleibt nicht so, auf in den Tag, vielleicht gibt es ja heute was zu beraten.

Nacht, Präsentation, Pizza und Urlaub

Gute Nacht! Bitte lasse das nicht zur Regel werden, aufstehen vor 7. Gut dafür werde ich früh freihaben. Mag nicht und gleichzeitig bin ich aufgeregt, denn heute früh habe ich eine Präsentation. Hoffentlich geht das gut, ohne das ich stammel oder rattere wie ein Maschinengewehr. Früher war ich gut in Präsentationen, aber seit meiner Krankheit habe ich keine Präsentationen mehr gehalten. Gestern ist nicht viel passiert, Teamsitzung und vor mich hin arbeiten, abends dann Pizza machen für den gestressten Vater, obwohl die Rollstuhlschläuche jetzt da sind, habe ich mich nicht getraut ihn zu fragen, bis wann er die Reparatur schafft. Bei der Pizza mir nochmal das Prinzip der verschlüsselten Kommunikation erklären lassen, irgendwann habe ich es gerafft, jetzt sollte ich es schaffen für die Arbeit die verschlüsselte Kommunikation einzurichten. Zu Hause habe ich schon Jahre die Option der verschlüsselten Kommunikation, aber ich hatte vergessen, wie ich das eingerichtet hatte. Arbeiten ohne den Chef ist seltsam, aber auch das wird vorbeigehen. Urlaubspläne besprochen, wahrscheinlich werde ich Anfang Februar 2 Wochen freihaben, das wäre toll, seit ihrem Tod ist soviel liegen geblieben und ich muss die Sachen endlich regeln. Vielleicht kommt in meinen Urlaub dann auch der Hund zu mir, das Schleppen des Hundes wird hart, aber ansonsten freue ich mich über seine Gesellschaft. Auf in die Nacht, ich werde die frühen Vögel nie verstehen.