Schlaf, Ausbilderin, Spandau und Restgeld

Zweite Nacht ohne genug Schlaf. Heute nicht so strahlende Laune, die Zuständigkeit heute auf Arbeit ist noch nicht geklärt, eigentlich wollte ich sie haben, aber gerade bin ich mir nicht so sicher. Gestern überrascht worden, eine meiner ehemaligen Ausbilderinnen hat mich gefragt, ob ich auch Ausbilderin werden möchte. Ich fühle mich geehrt und habe Interesse bekundet, allerdings weiß ich noch nicht, ob ich das zeitlich und finanziell hinkriege. Ich treffe mich morgen mit ihr und hoffe, dass ich danach mehr weiß. Heute zum Glück wenig Programm, nur Arbeit und danach einkaufen, sonst nichts. Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern und mein Gesicht braucht noch eine Weile, um sich zu entfalten, zum Glück bin ich am morgen unbeobachtet. Der Musiker antwortet seit gestern nicht mehr, er dachte wohl, ich besuche ihn in Spandau, doch ich finde, er kann auch in einen meiner Bezirke kommen. Ein typisches Berliner Problem, Berliner verlassen nicht ihre Bezirke. Er scheint wohl Berliner zu sein, ich aber nach 30 Jahren Berlin auch. Die beste Freundin schweigt, der Grieche auch, aber auch ich habe nicht viel zu sagen, außer ich möchte schlafen. Das Geld ist noch nicht da und wie ich gestern raushörte, wird es wohl bis nächste Woche dauern. Also habe ich mir gestern mein Essensgeld von dem Vater auszahlen lassen, ich schaffe das schon mit dem Restgeld bis nächste Woche. Auf in den Tag, heute Nachmittag wohl schlafen.