Müde, Reste, Lied, Familie und Hirsch

Guten Morgen, immerhin fast 8 Stunden geschlafen, aber ich war auch hundemüde. Hätte auch weiter schlafen können, wäre mir nicht die linke Hand an der linke Fuß eingeschlafen, was mit Angst machte, also erstmal aufwachen, bis alle Körperteile wach sind. Blutdruck ok und auch Puls, die Nacht scheint erholsam gewesen zu sein. Für ihn einen Nachttisch besorgt, hübsch ist er und es könnte sein, das er ihn ab Oktober täglich braucht. Wenn die Arbeitserlaubnis nicht kommt, sieht es nämlich schlecht aus mit Einkommen. Dank Corona arbeitet die Ausländerbehörde derzeit aber nur noch sehr langsam. Gestern das Homeoffice war langweilig, keiner rief an, aber gut passte mir in den Kram, ich war eh nicht gut drauf. Danach einen kleinen Einkauf gemacht und dabei Müll und Pfandflaschen weggebracht. Heute plane ich Hirsch, schon ewig nicht gegessen und ich glaube noch nie selber zubereitet. Gestern nicht gekocht, weil es mir schlecht ging und mir übel war, nur Reste der Pizza gegessen. Ich glaube gleich gibt es Kaffee, aber Hunger habe ich noch immer nicht wirklich. Aber gut bei einer Frau mit meinem Kampfgewicht, kein Problem, der Hungertod ist weit entfernt. Die Nachbarn sind auch schon wach, aber bisher kein lautes Kindergeschrei. Keine Nachricht von ihm, ihm reicht wohl mein Drama von vorgestern noch. Mir ehrlich gesagt auch. Ein grauer Tag grüßt bei 22 Grad in der Bude. Mich die Tage gefreut, dass er jetzt auch Mahalia hört, ich habe es geschafft ihm ein Lied anzudrehen. Der Vater geht heute mit seiner Neuen zu seinem Bruder und seiner Familie, ein Ort wo ich nicht hin will, denn dieser Teil der Familie hat meine Mutter nie akzeptiert und mich schon immer ignoriert. Schweigend über Stunden da sitzen und ignoriert werden ist nicht so lustig. Das muss ich mir nicht geben, dann lieber allein zu Hause und selber kochen und ihn später als Gast zum Essen. Ich war schon immer der Meinung, Familie suche ich mir selber aus. Wer mich nicht als Familie will, den will ich auch nicht. Aufräumen und Boden wischen wäre notwendig, die letzten Wochen ging es mir so schlecht, dass ich im Haushalt nur das Notwendigste hingekriegt habe. Es muss noch ein Termin bei der Notarin gefunden werden für den Ehevertrag, da er keinen Vertrag will, ist er bei der Terminfindung nicht gerade flexibel. Aber es wird ein Termin gefunden. Noch keinen neuen Arbeitsvertrag bekommen, wenn der nicht bald kommt, muss ich mich bald arbeitslos melden, wegen der Vorschrift. Aber soweit ich weiß, habe die Kolleginnen auch noch keinen neuen Vertrag. Auf in den Tag, Brötchen warten und der Kaffee schmeckt, gerade Ruhe in mir und keine Panik, alles wird schon wieder, weiter machen und abwarten.

Neues Design, Reduktion, Testament, Medikamentenknast und Erwachen

Oh nein der neue Editor, darauf war ich nicht eingestellt. Ich freue mich nicht, denn ich stehe nicht so drauf mich völlig neu orientieren zu müssen. Das Gleiche bei Facebook, auch da wollen sie mir ein neues Design aufdrücken und auch da habe ich keinen Bock darauf. Aber erstmal guten Morgen, mit Apfelschorle, denn die Nacht war mies. Mehrfach wach gewesen, u.a. weil mir der kleine Finger eingeschlafen ist. Das muss aufhören mit den einschlafenden Gliedmaßen, denn das ist nicht nur unangenehm, das macht mir auch Angst. Aber heute gehe ich den nächsten Schritt der Reduktion und ich hoffe, das hilft. Wie ich sehen konnte, haben die Kolleginnen die Woche neu aufgeteilt, da wird es für mich wenig zu tun geben. Vielleicht heute nochmal drüber diskutieren. Denn meine Schichten, ohne meine Zustimmung, neu verteilen, geht eigentlich nicht. Gestern beim Notar gewesen, bald sollte ich Eigentümerin sein, alles wurde geklärt, alles wurde unterschrieben. Auch mein Testament steht, schon gruselig, aber ich halte es für wichtig, denn ohne würden Leute erben, die ich gar nicht kenne oder zu gut kenne. Er geht jetzt ins Sportstudio, ich hätte es nötiger, aber ich hasse Sportstudios und habe im Gegensatz zu ihm derzeit keine Langeweile. Eine Lieferung kommt heute, ich bestelle derzeit meine Getränke, die sind mir zum alleine tragen zu viel, alleine 6 Flaschen Wasser aus dem Supermarkt wiegen 9 Kilogramm und da es hier noch immer keine Legionellen-Entwarnung gibt, kann ich nun mal nicht das Leitungswasser trinken. Seltsame Träume habe ich derzeit und frage mich, woher die kommen, ist in der Vergangenheit irgendwas passiert, was ich verdrängt habe oder sind es einfach nur seltsame Träume? Trotz der ganzen Beschwerden, fühle ich mich derzeit lebendiger, so als hätte ich medikamentenbedingt jahrelang geschlafen. Viel zu lange bin ich total sediert durch die Gegend gerannt, der Körper als eigener Knast. Ich weiß nicht, ob es schlimmer ist, lebendig tatsächlich im Knast zu sein, oder halbtot frei herumlaufen zu können. Ja ich mag anders sein, aber ich habe nie jemanden ein Haar gekrümmt. Viel zu früh wach für den Spätdienst, vielleicht lege ich mich wieder hin, wenn ich denn kann. Aufräumen müsste ich hier, so geht kein Homeoffice, zwischen Wäscheständer und zerwühlten Sofa sitzt die Frau mit Sturmfrisur und befleckten Kleid. Kann das noch nicht fassen, dass das hier jetzt meine Wohnung ist, hier kann mich niemand rauswerfen und vor Mieterhöhungen brauche ich auch keine Angst haben. Auf in den Tag, ich vermisse meinen Schatz, er wirkt derzeit mega beruhigend auf mich, einfach auf seinen Bauch legen und entspannen. Aber wir haben bereits Verabredungen für diese Woche und ich freue mich auf ihn. Schön, dass ich trotz meines Erwachens nicht die Beziehung infrage stelle. Auf in den Tag, die echte Nadine steht dann mal auf…

Schlaf, Regen, Wohlfühlprogramm und Arbeit

Guten Morgen, schon besser, in Etappen über 8 Stunden geschlafen, aber derzeit könnte ich nur noch schlafen. Endlich ist es kühler, eine Befreiung, der Regen gestern Nachmittag hat gutgetan. Der Vater sollte wieder im Land sein und ich treffe ihn zum Frühstück und meine Oma hat Geburtstag, aber die redet ja nicht mehr mit mir. Wieder beruhigt was den Freund betrifft, aber es gibt noch Redebedarf. Nur noch heute und morgen frei, dann wartet der Beruf wieder, ist wahrscheinlich besser so, denn die letzten Tage wusste ich mit meiner Freizeit nichts mehr anzufangen. Gegessen gestern ein Kindergericht: Spiegelei mit Rahm Spinat und Kartoffelpüree, mir war danach. Bin immer noch zu faul zu richtig zu kochen. Die letzten Wochen waren wie ein schlechter Film, Medikamentenhorror mit Angst und Panik, Todestag und Trauer, unerträgliche Hitze und jetzt noch Tage mit Aggressionen. Es soll ja niemand sagen, ich hätte nicht genug Wohlfühlprogramm. ^^ Mal sehen wie der Vater drauf ist und was es zu berichten gibt, ich vermute die Pflanzen in der Wohnung werden es nicht alle überlebt haben, denn die Nachbarin ist alles andere als verlässlich. Hoffe, den Hund geht es auch gut, nach seinem Aufenthalt in Brandenburg. Das Standesamt schreibt und ich kriege noch mehr Angst, Heiraten war nie mein Thema, doch ich werde nicht jünger, schöner oder gesünder und möchte nicht allein bleiben. Heute einen Kassenbon von 2019 gefunden, ja Lebensmittel waren mal günstiger, vor Corona. Überlege der Oma wenigstens eine SMS zu schreiben, die kann sie dann nach Belieben ignorieren. Phantastische 25 Grad habe ich heute und der Blutdruck und Puls ist voll normal. Corona, ich mag nicht mehr, diese ätzenden Masken überall und keiner weiß wie lange es dauern wird. Aber gut in den USA möchte ich derzeit auch nicht leben. Der Kaffee schmeckt und bereitet keine Probleme, wird Zeit, dass ich wieder was zu tun kriege, die letzten Tage kamen mir fast depressiv vor, wenn ich meine Freizeit eh nicht genieße, kann ich auch wieder arbeiten. Ich habe mein Petticoat erhalten und einen neuen Versuch bei Brautschuhen gestartet, aber durch die bösen Worte der Freundin ist gerade die Freude weg. Ich glaube ich möchte nicht, dass sie zur Hochzeit kommt, ich bin mir noch nicht mal sicher, ob ich diese Freundschaft überhaupt noch will, denn sie war schon immer toxisch. Mal sehen, ob dieses Pasta-Rezept heute zu hoch für mich ist, das mit dem Ei, könnte schwierig werden. Auf in den Tag, unsortiert, mittelmäßig gelaunt, aber stabil.

Hochsommer, Schlaf, frei und Speicherplatz

Guten Morgen im Hochsommer, 27 Grad in der Bude und es wird noch mehr. Der Ventilator läuft und es ist bisher sehr ruhig hier. Kein Kindergeschrei, kaum Autos auf der Straße und die Sonne versteckt sich noch hinter den Wolken. Der Kaffee schmeckt und meine Blutdruckwerte und der Puls haben sich wieder stark beruhigt. Der Vater ist gut auf der Insel angekommen und wir haben telefoniert. Ich genieße mein frei, ich muss heute nirgendwo hin, ich kann hier rumliegen und keiner will was. Die Nacht war ganz gut, immerhin 6 Stunden durchgeschlafen und dann noch ne Stunde rangehängt. Das ist immer noch nicht mein alter Schlafrhythmus, aber auch keine Katastrophe. Bin froh nichts mit der Arbeit zu tun zu haben, darauf habe ich gerade gar keinen Bock mehr, zu vieles läuft schräg, käme jetzt ein Lottogewinn würde ich wohl aufhören zu arbeiten, das war vorher nicht so.

Mal sehen was ich mit meinem Urlaub anstelle, vielleicht mache ich noch was an meiner Wohnung. Farbe wäre noch da. Brötchen warten im Tiefkühler, aber noch bin ich nicht hungrig, gestern zu viel gegessen. Ich genieße es nicht kochen zu müssen für niemanden. Heute Nacht keine Träume gehabt, zum Glück, gestern Mittag geträumt, ich hätte einen Hund hier, der mir während ich schlafe, an das Bett pinkelt. Denke an die psychotische Frau am Telefon die Tage, sie war so aggressiv und ausfallend und gleichzeitig in einer beschissenen Lage, irgendwann konnte ich ihr aber nicht mehr zuhören. Aber mein gutes Recht, andere hätten schneller aufgelegt. Der Vater behauptet es gibt keine USB-Sticks mit 2 Terabyte Speicherplatz, Wikipedia behauptet was anderes. Habe ich mich jetzt bei meiner Bestellung bescheißen lassen oder nicht? Mal sehen, ob ich heute das Haus verlasse, zu Hause sein ist auch ganz schön. Ich dämmere vor mich hin und höre Frau Jackson, alles wird gut, irgendwann.

Aktivismus, Adoption, kochen, Aufgebot und keine Frauenprobleme

Guten Morgen, zu früh wach, aber immerhin die zu kurze Zeit durchgeschlafen. Meine Vögel singen ein Lied, es gibt etwas Sonnenschein und alles friedlich. Gestern faul gewesen, nicht viel passiert, Arbeit, einkaufen, schlafen, essen, gammeln und wieder schlafen. Irgendwann ist auch mal gut mit Aktivismus. Der Kaffee schmeckt, die Kippe auch und ich dämmere vor mich hin und überlege wieder ins Bett zu gehen. Für die Adoption ist Name, Geburtsdatum und Anschrift von meinem genetischen Vater nötig, also gestern einen alten Brief des Erzeugers gesucht und gefunden, was für einen Schwachsinn er mir 1991 geschrieben hat. Was ich aber vergessen hatte, dass er mich durchaus kennenlernen wollte, aber nur ohne meine Mutter, was aber nicht möglich war. Neige derzeit dazu mein Medikament zu vergessen, es ist so ungewöhnlich es morgens/mittags zu nehmen, 7 Jahre habe ich es abends genommen und nie vergessen. Heute gibt es für den Vater Backfisch mit Brokkoli, Kartoffelstampf und Senf-Rahmsoße. Gestern Nacht habe ich noch mein Kohlrabi Matschepamp gemacht für Montag, kochen liegt mir gerade. Sonntag, am Mittwoch geht es zum Standesamt das Aufgebot bestellen und danach wollen wir essen gehen, mal sehen, wie es wird, ich bin auf jeden Fall aufgeregt. Schwalben kreuzen am blauen Himmel, kriegen wir doch noch Sommer? Gestern nach dem Einkauf über 20 Kilogramm schwer im Wanderrucksack nach Hause geschleppt, anstrengend, das ist schon eine Liefergebühr von 2 bis 3 Euro wert, wenn ich nicht schleppen muss. Besonders, wenn es um Getränke geht. Alle Frauen-Nebenwirkungen des alten Medikaments sind verschwunden, ich hatte also recht, dass ich weder ein gynäkologisches Problem habe, noch in den Wechseljahren bin. Warum glaubt mir keine Sau, wenn es um meinen Körper geht? Dafür jetzt neue Nebenwirkungen, wie Schlaflosigkeit, die hoffentlich vorbeigehen. Auf in den Tag, so zwischen den Vätern, zwischen den Neuroleptika und einem potenziellen Ehemann.

Schlaf, Dinge, Lampe, umsonst bestellen und langweilig

Guten Morgen, irgendwie ist das mit dem Schlaf seitdem neuen Medikament kacke. Ich schlafe zu wenig und auch nicht mehr durch. Was würde ich derzeit tun, um 8 Stunden am Stück zu schlafen, aber noch möchte ich dazu keine Pillen zum Einsatz bringen, wenn das so weiter geht, versuche ich vielleicht was Pflanzliches. Immerhin 7,5 Stunden mit Unterbrechungen heute, das ist eigentlich ok. Gestern der Dienst war auch ok, aber wie zu erwarten nicht sehr spannend, aber ich habe 6 Stunden durchgezogen. Heute zum Vater, wieder räumen, aber nicht sonderlich viel, keine Ahnung warum er es plötzlich so eilig hat, die Dinge meiner Mutter zu verdammen. Die neue gelbe Lampe hängt noch nicht, die Gardine ist noch nicht gekürzt, auch hier gibt es noch Dinge zu tun, aber vielleicht morgen. Der Kaffee schmeckt, die Kippe auch und ich habe noch reichlich Zeit bis zum Vater. Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern und was die Wohnung generell angeht habe ich fertig. Die Top 2 Wohlfühlgegenstände sind jetzt wohl das Bett mit den neuen Matratzen und die neue sehr bequeme Klobrille. Die Klobrille hat mit „Sitzplatz“ auch einen sehr schönen Namen, man sitzt hervorragend darauf. Mein Corona Klopapier ist aufgebraucht, jetzt gibt es wieder das günstige recycelte Papier und ich finde das plötzlich nicht mehr so toll. Es bleibt aber dabei, denn damit ich mir den Hintern abputzen kann, müssen keine Bäume gefällt werden. Dem Standesamt müsste ich schreiben, dass vielleicht heute. Nicht bei Amazon bestellen geht ganz gut, es gibt ja noch andere Online-Shops, die sogar günstiger sind. Aus meinem alten Leben kenne ich eigentlich alle Online-Shops und die Tricks dort günstig wegzukommen. Das ist allerdings auch der Grund warum ich bei einigen Shops eine zeitlang gesperrt war, weil ich früher beruflich mit Tricks zu oft für mich umsonst bestellt habe. Sonnenbrand habe ich vom Boot, auf dem Wasser knallt die Sonne halt doppelt so stark. Auf in den Tag, heute alles schön langweilig und das ist gut so.

Früh, Arbeit, Ausflug, Adoption, Hochzeit und Aufstehen

Hm, zu wenig geschlafen und zu früh wach. Aber die Arbeit wartet und die muss ich bis 14 Uhr beendet haben. Gerade sieht das Wetter aber nicht nach Boots-Ausflug aus, aber gut wir haben noch 8 Stunden für eine Wetterverbesserung. Gestern beim Vater, jetzt doch über Adoption gesprochen, besser wäre es, aber ein bisschen Angst habe ich auch davor. Aber wir beide wären besser versorgt, wenn wir auch vor dem Gesetz eine Familie sind. 2020 könnte also das Jahr sein, indem ich adoptiert werde und heirate, 2 Männer für Nadines selbst ausgesuchte Familie. Die Pizza gestern war ganz gut, jetzt wieder mit Tomatensoße statt Paprikasoße. Mein Schatz hat sich heute extra freigenommen für unseren Ausflug, ich kann das leider nicht, deswegen bin ich früh wach, um früh zu arbeiten. Ich hoffe, meine Lampe kommt bald, sie müsste eigentlich heute oder morgen kommen. Ich freue mich auf meinen Urlaub, ich will weg hier und ans Meer und an die Sonne und zu ihr. Der Kaffee schmeckt, endlich, ich dachte schon nach dem späten, langen Schlafen, gewöhne ich mir jetzt auch noch den Kaffee ab. Ich würde so gern mal auf ein Seed Konzert, aber das wollen viele, die sind immer ausverkauft. Aber für den Moment: Aufstehen!

Schummerig, vergesslich und alles neu!

Guten Morgen, endlich wieder 8 Stunden geschlafen und ich fühle mich besser. Gestern fühlte ich mich den ganzen Tag schummerig und schnell gereizt, also beendete ich den Tag früh, auch wenn er Nachtschicht hatte. Mein Körper scheint den alten Wirkstoff zu vermissen oder sich auf den neuen einstellen zu müssen oder beides oder gar nichts davon. Vielleicht habe ich auf der linken Seite auch eine Nebenhöhlenentzündung, es fühlt sich nämlich so an. Die Vögel singen ein Lied und heute geht es ins Büro, was ich gut finde, genug zu Hause gewesen, ich muss mal raus. Das neue zu Hause ist immer noch seltsam, ich finde es schön, aber alles so ungewohnt. Neue Zimmeraufteilung, frisch gestrichen, neues Bett, neue Dekoration, alles neu. Gestern ein Basenbad genommen, das hat gut getan, ist zwar nicht gut für die Haare, aber für die Seele und den Rest des Körpers. Ich vermisse meine Mutter, mein Vater versucht es zwar, aber er wird mir nie ein Gesprächspartner wie sie sein. Mein Vater ist in letzter Zeit vergesslich, ständig verlegt oder vergisst er die Schlüssel oder vergisst ganz abzuschließen. Ich hoffe, das ist kein Zeichen von Abbau, sondern nur Verliebtheit, Stress oder irgendwas anderes und geht wieder vorbei. Vielleicht auch für ihn etwas viel mit 60 ein neues Leben zu starten. Die Gardinen sind toll, besonders im Wohnzimmer fühle ich mich endlich unbeobachtet und die schrecklich laute und hässliche Straße verschwindet jetzt ein bisschen. Ich kann wohl von Glück reden, dass wir derzeit noch Corona Homeoffice haben, diese Medikamentenumstellung bei vollen regulären Bürobetrieb zu machen wäre zu viel. Meine Lieferungen aus China dauern derzeit eine Ewigkeit, ich habe auch den Eindruck, dass die Deutsche Post derzeit nicht mehr täglich vorbeikommt, während DHL gar nicht mehr kommt. Es ist so entspannend keine böse Post mehr zu bekommen, auch wenn sie ausliefern, ist es meist Werbung keine Mahnungen mehr. Ich freue mich auf die Bootsfahrt am Freitag, eigentlich für ihn, aber auch ich finde es sehr schön und entspannend durch Berlin zu schippern. Das Wetter soll akzeptabel werden, nur frage ich mich, ob es Maskenpflicht auf dem Boot geben wird. Auf in den grauen Tag, der Kaffee schmeckt, Vollkornbrot wartet und im Büro gibt es sicher ein kurzes Gespräch und wenn es nur über das Wetter ist. Alles neu!

Schlaf, Gespräche, Schornsteinfeger und Boden unter den Füßen

Guten Morgen, ist heute früh wirklich nicht so schlecht, denn ich war zwar früh wach, aber ich habe einfach weitergeschlafen und damit jetzt auch ausreichend geschlafen. Gestern der Tag war verrückt, meine Beratungen fielen aus, meine Chefin hatte gute Tipps für neue Psychiater und die seltsame Frau wollte sich streiten. Keine Ahnung warum sie gerade meint bei mir, das Wehren üben zu müssen, ich habe ihr nichts getan und bin selber gerade am Boden. Sie begründete dann alles mit schlechter Kindheit, entschuldige meine Kindheit war auch schlecht, kein Grund noch mit Ü50 scheinbar wahllos auf Leute loszugehen, weil die unwissentlich was getriggert haben. Egal, dass erst Mal, dass ich eine Frau aus meinem Handy verdamme. Fühlte mich nach der Arbeit, nach dem hilfreichen Gespräch zu Ärzten und Neuroleptika und dem gar nicht hilfreichen Gespräch über die schlechte Kindheit der Frau irgendwie schlecht und niedergeschlagen. Konnte danach aber ein Schläfchen machen, das hilft immer. Der Schornsteinfeger kam gestern dann um 20 vor 12, toll, dass ich schon um 20 vor 10 im Büro war, da hätte ich auch ausschlafen können. Heute wieder Homeoffice, mal sehen was passiert, aber ich vermute heute darf ich mir selber eine Aufgabe suchen. Habe die Woche aber auch schon genug geschafft, ich muss heute nichts mehr schaffen. Die Sonne scheint und es ist friedlich hier, der Kaffee schmeckt, der Blutdruck ist okay und meine Vögel piepsen. Schön hier, nur die Gardinenstangen fehlen, aber die gibt es dann morgen. Ich glaube, mein Schatz hat sich Apfelsaft mitgenommen, es fehlt ein Liter, aber natürlich darf er das, ich hätte es nur gern gewusst. Dass ich in meinem Haushalt immer alles genau im Blick und Gedächtnis habe findet er befremdlich, aber ich weiß halt immer genau was ich da habe oder auch nicht. Sogar mit Corona-Vorräten kann ich genau sagen was ich hier in welcher Anzahl habe und es fällt mir sofort auf, wenn was fehlt. Zur Ruhe kommen ist gerade meine größte Aufgabe, den Boden wieder unter den Füßen spüren, Alltag und Routine einkehren lassen und damit auch wieder Stabilität. Derzeit möchte ich keine Streite und keine Veränderung, ich will gleichbleibenden Frieden. Lasst mich doch alle in Ruhe, lasst mich atmen und den Boden finden, dafür wäre ich dankbar.

Schlaf, Normalität, Kabel, Pizza und Zeitreise

Guten Morgen, graue Aussichten, aber ich habe endlich wieder mehr geschlafen. Gestern war ich auch sehr müde und fühlte mich wie ein Stein, als es gegen Bett ging. Mega aufgeregt über Amazon, den ganzen Tag warte ich auf die Pakete und dann klingelt der nicht bei mir und gibt es bei ner Nachbarin ab, die ich nicht leiden kann. So hatte ich mir das nicht gedacht. Dann wird da halt nicht mehr bestellt. Langsam kehre auch ich zur Normalität zurück, die Angst von irgendwas zu wenig zu haben ist verflogen, die Einkäufe werden überwiegend vor Ort gemacht und ich fühle mich derzeit auch nicht mehr staatlich kontrolliert und eingeengt. Die Wohnungsumwandlung ist geschafft und langsam komme ich wieder zu Hause an. Endlich keine Panik mehr. Ich brauche friedlichen, gleichbleibenden Alltag, etwas auf was ich mich verlassen kann und was mir Halt gibt. Endlich eine ordentliche Kabelführung im Flur gebastelt, bisher ging das Internetkabel diagonal durch den Flur und war eine Stolperfalle. Heute wieder Homeoffice und einige Termine, der Tag wird schon vorbeigehen. Mein Schatz hatte wieder Nachtschicht und schläft jetzt wohl. Heute Abend Pizza beim Vater, mal sehen, wie es wird, ich komme dabei bei Lidl vorbei, vielleicht nutze ich Chance die Angebote der Woche zu sichten. Unser Urlaub ist mittlerweile gebucht, jetzt muss nur noch Corona mitspielen. Gestern in den Nachrichten gesehen, dass Corona wahrscheinlich von einem Schuppentier auf den Mensch übertragen wurde. Ich verstehe die Chinesen nicht, wie kann man vom Aussterben bedrohte Tiere essen? Es gibt so viele Alternativen, ohne Arten auszurotten und dabei eine Pandemie auszulösen. Aufgewacht und an die Smiths gedacht und sofort „Panic“ gesungen, heute eine musikalische Zeitreise: