Herbstanfang, Arzttermin, Lieblingsessen und Bonjour Tristesse

Guten Morgen, was für graue und kalte Aussichten, hier sind 20 Grad, aber draußen ist es deutlich kühler. Herbstanfang, das war es mit dem Sommer, Zeit für die Jacken und geschlossene Schuhe. Er wird heute Abend zu mir kommen, ich werde sein Lieblingsgericht kochen. Ein freier Tag, nur ein Arzttermin heute, sonst nichts. Aufräumen müsste ich und putzen wäre auch nicht schlecht. Der Kaffee schmeckt und ich hatte gerade einen kleinen Arbeitseinsatz, jetzt aber zurück zur Freizeit-Nadine. Brötchen sind im Ofen und ich sitze verpeilt mit Kaffee und Kippe hier und tippe vor mich hin. Gestern fühlte ich mich nicht so gut, weswegen der Vater nach dem Besuch des Bruders erbarmen hatte und mich nach Hause fuhr. Ich war dann in der Badewanne und früh im Bett. Fast 10 Stunden geschlafen, war wohl nötig, der private Stress der letzten Wochen war wohl zu viel. Zum Glück war es gleichzeitig auf Arbeit sehr ruhig. Die Straße rauscht, die Bäume verlieren gelbe Blätter, Bonjour Tristesse.

Schlaf, Metropolis, Mitleid und Heimwegbegleitung

Zweite Nacht mit zu wenig Schlaf, ich fühle mich matschig und habe aktuell keinen Bock auf Arbeit. Gestern im Freilichtkino Friedrichshain gewesen und Metropolis mit Klavieruntermalung gesehen. Das live gespielte Klavier hat mich wach gehalten, bisher bin ich bei diesem Film immer eingeschlafen. Jetzt ist diese Bildungslücke geschlossen und ich war danach froh nach Mitternacht zu Hause zu sein. Der Tag beim Senat gestern war ganz anders als gedacht, die die mir wie Arschlöcher erschienen, waren den Tränen nah und klagten. Da hatte ich dann doch Mitleid. Die Sonne scheint und ich freue mich, wenn ich heute früh Feierabend habe. Ich werde etwas Zeit für mich haben und dann weiter rennen zum Bootsausflug. Gestern Nacht ihn als digitale Heimwegbegleitung gehabt, normalerweise sitze ich zu Hause und warte darauf, dass er im sicheren zu Hause ist, gestern hat er das für mich getan. Ich glaube, ich bin ganz froh, wenn ich morgen nichts zu tun habe, außer Arbeit. Die Pizza mit dem Vater habe ich heute abgesagt, wir haben uns ja gestern gesehen und viele Stunden zusammen verbracht. Derzeit schlecht organisiert, kein Brot da, aber immerhin Kaffee, auf in den Tag.

Einschläfernd

In letzter Zeit gab es mehrere Männer, die während oder nach Zeit mit mir wunderbar geschlafen haben. Nein es geht hier nicht um Sex, es ging um ein Gespräch mit mir und meine Gesellschaft. In meiner Gegenwart entspannen die Herren sich wohl und ihr Kopf kommt zur Ruhe. Früher habe ich Männer anders zum Schlafen gebracht, heute schlafen sie vorher. Ich bin wohl eine sehr einschläfernde Person geworden. 😦

Schlafende Vorurteile und weise

Guten Morgen. Woche 2 im Urlaub und das frisch gestrichene Wohnzimmer erfreut mich am morgen. Gestern mit dem Vater gechillt und abends gab es gefüllte Paprika auf seinen Wunsch. Der Hund war etwas schlapp und schlief fast die ganze Zeit, der Vater dann auch. So saß ich wach zwischen schlafenden Vater und schlafenden Hund und hatte nicht viel zu tun. Nachts dann noch Grundsatzdiskussionen mit ihm, wegen meiner Ängste und Vorurteile. Ich fühle mich schlecht, weil ich Männern aus seinem Land bestimmte Motive unterstelle und das, obwohl ich viel für ihn empfinde. Er ist es gewohnt, das Leute sich an ihn ran schleimen, weil sie (finanzielle) Interessen haben und nun unterstelle ich ihm das Gleiche. Ich schäme mich dafür, aber es sind Erfahrungswerte aus Berlin und aus dem Internet, ich habe zu viele Kerle gesprochen, die ohne mich zu kennen sofort bei mir eingezogen wären und heiraten wollten. Da ist es halt verdächtig, wenn jemand so schnell ähnliches vorschlägt. Aber ich hoffe er verzeiht mir und dass wir das irgendwie gebacken kriegen, ich brauche halt noch Zeit, um richtig zu vertrauen. In meinem Alter sind 2 Monate halt keine Ewigkeit, sondern ein Furz im Vergleich zum restlichen Leben. Er hat aber auch verstanden, dass meine Ängste durchaus berechtigt sind durch Erfahrungen mit seinen Landsmännern. Dafür kann ich nichts, das ich solche Erfahrungen machen musste. Heute nicht viel vor, die Sonne scheint und ich habe frei, nur heute Abend habe ich eine Verabredung für einen Waldspaziergang, ich vermisse die Waldspaziergänge mit dem Hund, also gehe ich heute Abend eine Runde mit einem Freund ohne Hund. Was ich bis dahin anstelle ist unklar, erstmal wach werden, duschen und heute nicht streichen, dafür aber vielleicht Haare färben, denn er hat meine grauen Haare entdeckt. Er erklärte mir dann, dass Menschen mit weißen Haaren in seinem Land als weise gelten, ich bin aber lieber getarnt weise.

Nackt, Urlaub, Paprika, Streichaktion und durchhalten

Guten Morgen, gestern Nacht war es so heiß, dass ich nackt geschlafen habe, ungewöhnlich für mich, aber irgendwie auch befreiend. Heute wieder Arbeit, kommt mir gerade fern vor, sich um die Probleme anderer Leute zu kümmern. Grau ist es, aber trotzdem 27 Grad in der Bude. Regen wäre eine feine Sache, aber in Treptow gibt es seit Tagen keinen Regen. Immerhin hatte ich fast 2 Tage für mich, das hat gutgetan und die Sehnsucht nach dem Urlaub größer gemacht. Ich will mich um mich kümmern und vielleicht auch um ihn, aber ansonsten um niemanden. Gestern einkaufen gewesen und danach gekocht, es gab gefüllte Paprikaschoten in Tomatensoße mit Reis. Das ist eines der Gerichte was ich von ihr übernommen und angepasst habe. Farbe bestellt, denn ich will hier unbedingt streichen, aber keine Farbeimer vom Baumarkt nach Hause schleppen. Früher habe ich allein ganze Wohnungen saniert, jetzt drücke ich mich vor einer Streichaktion. Aber nach 3,5 Jahren ist Streichen überfällig. Brötchen warten auf mich und der Kaffee ist endlich wieder der Richtige. Eine lange Nacht liegt hinter mir, 10 Stunden geschlafen, aber wenn ich solange schlafen kann, dann war es wohl auch nötig. Komische Welt, heute wird zum Morgen nicht geheult, heulen ist heute ein Privileg meiner Kunden. Die würden wohl ziemlich verblüfft gucken, wenn ich mit heule. Durchgehalten, nur noch 5 Tage bis zur großen Freiheit.

Schlaf, kuscheln, Eintopf, Englisch und Kreuzberg

Guten Morgen, zu wenig geschlafen, aber dafür nicht allein. Jemanden zum Kuscheln zu haben ist besser als mein Seitenschläferkissen. Allerdings schlafe ich länger und tiefer mit dem Seitenschläferkissen allein. Vielleicht gewöhne ich mich noch dran. Gestern auf Arbeit war okay, die Kollegin, die nicht mehr quatschen wollte, quatschte die ganze Zeit. Finde ich gut, aber ich bin immer noch vorsichtig von meiner Seite aus ein Gespräch anzufangen. Heute zum Vater, frühstücken und später kochen, ich habe für heute meinen Lieblings-Bohnen-Kartoffeleintopf geplant. Ich freue mich darauf und der Vater muss essen, was auf den Tisch kommt. Das Wetter ist gemischt, ich sehe blauen Himmel mit Wolken. Gestern ein Missverständnis aufgeklärt, er hat sich zu keinem Zeitpunkt unverbindlich über uns geäußert, im Gegenteil, aber ich habe es falsch verstanden, weil wir halt auf Englisch reden. Mein Englisch ist leider nur A2/B1 Level, während Englisch für ihn Muttersprache ist. Aber würde ich Deutsch mit ihm sprechen, gäbe es wahrscheinlich nur Missverständnisse. Ich freue mich auf meinen Urlaub im August, da gibt es so viele Dinge, die ich erledigen muss und möchte. Außerdem möchte ich mal eine Weile raus aus dem Hamsterrad, das sich Arbeit nennt. Meine letzten „Urlaube“ waren alle meiner Mutter gewidmet. Es wird Zeit für Urlaub für mich und mein Leben. Heute Abend sehe ich ihn wieder und morgen wird er für mich was kochen. Ich bin gespannt und müde, ab unter die Dusche und auf nach Kreuzberg.

Laune, Er, Laptop, Verrückte und Sommer

Guten Morgen, obwohl so richtig gut ist er nicht, zu wenig geschlafen. Freue mich aber trotzdem auf Arbeit, denn gestern war wirklich gut. Mit einer schlechten Laune angekommen auf Arbeit und mit einem Lächeln gegangen. Er hat wieder Spätschicht, also war ich zulange wach, um mit ihm zu reden. Einer von uns bekommt immer zu wenig Schlaf, wenn wir reden wollen. Ich habe immer noch einen Pickel auf der Wange und das Wetter ist mies. Heute weniger zu tun und es wartet Intervision auf mich. Die brauche ich auch, den da gibt es eine Ratsuchende bei mir, die gerade etwas zu verrückt ist. Mein neuer Laptop hat Berlin erreicht, aber noch nicht mich, ich freue mich auf den Laptop, er ist wie ein Geburtstags- und Weihnachtsgeschenk in einem. Habe gestern Abend immerhin Brot gekauft, also gibt es heute Frühstück und Stullen für den Tag. Sommer wäre eine schöne Maßnahme für Berlin, aber derzeit nicht im Programm. Auf in den Tag und hoffentlich kommt der Laptop bald.