Unanständig, digital, Kino, Bootsfahrt und Lächeln

Gähn, guten Morgen. Unanständig diese Zeit, es ist noch nicht mal richtig hell, aber der Senat ruft. Eine Mücke sitzt auf der orangen Wand, da soll sie mal sitzen bleiben. Gestern war ganz okay, 2 Beratungen gemacht und ein erfreuliches Personalgespräch gehabt. Mit ihm geschrieben, digitale Liebe durch den Handapparat. Heute Abend dann ins Kino, eigentlich keine Lust, denn heute 8-9 Stunden unterwegs sein und morgen wieder Frühdienst, ist mir zu viel Stress, auch ohne einen langweiligen Film am Abend, aber der Vater will da unbedingt hin. Der Kaffee schmeckt und ich habe keine Lust auf Menschen zu treffen, die eine Erfahrungsexpertin nicht zu schätzen wissen, eher das Gegenteil. Zurück zum Alltag, Urlaub war letzte Woche. Ich vermisse ihn, ich vermisse sie, aber ihn werde ich wohl morgen sehen, wir haben eine Bootsfahrt geplant. Das nächste Ärgernis mit Sanicare liegt vor, sie haben mir meinen letzten Rechnungsbetrag doppelt abgebucht, dabei habe ich nur eine Lieferung erhalten, als hätte ich nichts anderes zu tun. Auf in den Tag und den Arschlöchern ins Gesicht gelächelt.

Früh, Senat, Lösung, Badewanne und Fake-Lächeln

Früh, sehr früh, aber der Senat ruft. Um 8:30 soll ich da sein, dabei bin ich gar kein Beamter. Finde ich unanständig, gestern Spätschicht und erst gegen 20 Uhr zu Hause und heute um 8:30 da sein müssen. Da fühle ich mich gleich nicht mehr so geehrt, sondern eher gestresst. Gestern ein klärendes Gespräch, was nicht so erfreulich war, ich glaube die Lösung ist keine Lösung, aber die Zeit wird es zeigen. Nach dem Senat noch ins Büro, ich habe gar keine Lust, aber ich versuche immer noch Unterstunden wett zu machen. Die Sonne scheint gerade sehr hell und die Vögel draußen singen ein Lied gegen das Autorauschen. Gestern Abend noch Badewanne und Eiscreme, verletzte Frauenprogramm. Immerhin heute ohne Wecker früh wach, meine Seele rebelliert derzeit mit Ängsten irgendwas (wichtiges) vergessen zu haben. Ich habe aber nichts vergessen, die Befürchtungen sind aber unangenehm. Für den Moment weitermachen und dabei ein Fake-Lächeln.

Ruhiger Tag, Senat, Abo-Karte, Enttäuschungen, Tränenflut und Chili

Guten Morgen, noch nicht ganz da. Gestern ein ruhiger Tag, meine Beratung gemacht und danach ein Fachbuch gelesen und das Telefon und die E-Mails überwacht. Den Tag und die volle Stundenzahl gut erbracht. Nächsten Dienstag wieder beim Senat antanzen, es ist zwar immer noch eine Ehre, aber Lust habe ich nicht darauf. Heute meine erste Fahrt mit der BVG-Abo-Karte, ich hoffe sie funktioniert. Ich bin immer noch sauer auf den Kerl am Donnerstag und habe seit Donnerstag nicht mehr gechattet. Auch ich habe ein Höchstlimit für Enttäuschungen. Heute arbeiten, aber nicht lange, mein Bio-Rhythmus ist durcheinander, wegen den Donnerstag. Gestern geheult, irgendwie bin ich derzeit nah am Wasser gebaut, ein kleiner Auslöser und die große Tränenflut kommt.  Keine Ahnung was ich heute oder morgen kochen soll, gestern gab es Chili con Carne aus der Dose.  Ich freue mich auf die Kollegin heute, auch heute wird vorbeigehen.

Panik, Aufregung, putzen, Senat und Schlaf

Gestern außer Panikanrufen am Morgen nichts passiert. Die Mutter der besten Freundin war seit Tagen nicht erreichbar und wir vermuteten das Schlimmste. Es ist aber alles gut, aufregend war es aber schon. Durch die ganze Aufregung konnte ich dann nicht mehr schlafen und ich war doch einkaufen und hier putzen. Gestern kein Date und auch nicht chatten, das ist auch Stress, wenn man stundenlang Akkord textet. Heute der große Tag beim Senat, ich finde es eindeutig zu früh, aber Beamte machen das wohl so. Keine Ahnung was ich anziehe und auch nicht wie ich 8 Stunden durchhalten soll, ich hoffe, es gibt Pausen. Heute wieder wenig Schlaf, gerade mal 7 Stunden, ich hoffe, mein Körper rächt sich nicht. Der Kaffee schmeckt, alles ruhig hier, auch die Vögel, auf nach Kreuzberg, mal sehen was die sich zum Thema meiner Arbeit vorstellen.

Termine, Senat, Finanzen, Pizza, Hund und Muttertag

Moin, Freitag, fast geschafft die Woche. Gestern meine Termine neu sortiert, am Dienstag arbeite ich für den Berliner Senat. Mal sehen wie das wird, ich habe mich dafür durch 60 Seiten Papier gequält, um vorbereitet zu sein. Heute alleine Dienst, ist auch mal ganz entspannend so ungestört im Büro. Die Finanzen sehen nicht so gut aus, denn ich habe neue Turnschuhe und meinen Zahnarzt bezahlt. Diesen Monat muss ich aufpassen, damit keine Abbuchung platzt. Der Tag grüßt grau und ich habe heute die Aufgabe Statistiken auszuwerten. Keine Lust darauf, aber gut ungestört werde ich schon vorankommen. Gestern meinen Pizzaanteil beim Vater allein gegessen, weil er wieder zu spät war. Der Hund sieht nicht gut aus und verhält sich auch nicht gut, ich habe Angst um ihn. Der Werbeterror zum Muttertag macht mich traurig, niemand da der Zeit und Geschenke von mir fordert. Gut geschlafen und vor dem Wecker wach, wieder ein Tag Leben geschenkt, ich hoffe es kommen noch viele. Ich muss hier streichen, aber weder Zeit noch Geld in Sicht. Auf in den Tag, es bleibt spannend.