Sonne, Schlaf, Nachrichten, Wetter und raus

Guten Morgen, endlich genug geschlafen. Die Sonne scheint und ich fühle mich passabel. Viel telefoniert gestern, war irgendwie nötig. Das Befinden der nächsten Mitmenschen nirgendwo gut. Überall Probleme, so wird das nichts mit dem sich gegenseitig auffangen. Nachrichten derzeit noch schlimmer als irgendein Horror-Film. Russland, Niger, Italien, will frau alles nicht wissen und über die Konsequenzen nachdenken. Das ist leider nicht Hollywood, das ist eine kranke Welt mit noch kränkeren Menschen. Vielleicht kommt es nur mir so vor, Jahrzehnte habe ich die Weltpolitik großteils ignoriert. Jetzt bin ich aufgewacht und mag nach ein paar Tagen schon gar keine Nachrichten mehr sehen oder lesen. Ich sitze dann nur ängstlich mit zu hohen Blutdruck in der Bude und kenne auch keine Lösung. Vielleicht sollte ich viel mehr Nachrichten sehen und lesen, um es richtig zu verstehen, vielleicht sollte ich es aber auch einfach lassen.

Liebe Grüße zum Morgen per Telefon an mich, das kann ich gerade gut gebrauchen, mein Magen ist gerade auch ok. Alles anstrengend gerade, kaum was gemacht hier, alles nicht witzig oder wenigstens angenehm. Heute wieder Arbeit, ich hoffe, ich erwische nicht wieder Menschen in Ausnahmesituationen. Paranoia, Angst, Hass, brauche ich jetzt nicht noch per Telefon. Kein Wunder, dass viele helfende Ohren und Hände gerade aus den Latschen kippen, es ist einfach zu viel, selbst wenn man keine eigenen Baustellen hat. Sich zu isolieren, ist aber auch keine Lösung. Wenigstens über das Wetter reden, muss doch drin sein oder über das Essen. Gar nicht mehr reden ist auch keine Lösung. Auf in den Tag, vielleicht hinausgehen, solange es draußen nett aussieht.

Neues Bad, Hitze, Kopfkino und Frankensteins Affe

Guten Morgen, endlich keine Handwerker im Anflug, niemand erwartet, dass ich in zwei Stunden gewaschen und angezogen bin. Das neu gemachte Bad ist aber wunderbar, sieht wirklich neu aus. Die Pizza mit dem Vater war ganz gut, der Mann schläft gerade noch. Viel gelacht mit ihm, das tat gut. Die Hitze war aber gestern irgendwann unerträglich, geschwitzt und Kreislauf, trotz Kleid und Ventilator. Früher liebte ich Sonne und auch Hitze, heute komme ich mir bei Sonnenschein vor wie eine Katze, die das Wasser meidet. Immerhin gestern etwas beraten und E-Mails geschrieben, ansonsten war ich aber scheiße müde und erschöpft. Meine Ventilatoren haben gerade Dauerschicht, das hilft etwas und trinken, trinken, trinken. Aber immerhin die Wäsche trocknet auf dem Balkon im Stundentakt.

Ich brauche gerade Pause von meinem Kopfkino, das gelingt am besten durch andere Menschen, die mir was anderes erzählen, mich ablenken und damit herausholen aus der Kopfisolation. Habe neue Schuhe erhalten, eigentlich alte Schuhe, denn hohe Nike Air Force 1 hatte ich schon in den Achtzigern, wegen meiner seltsamen Füße und schwachen Gelenken. Eigentlich bin ich körperlich ganz gut gelungen, aber die Hände und Füße sind irgendwie nicht der Hit bei mir. Als hätte der Ingenieur Dr. Frankenstein da keinen Bock mehr gehabt bei der Herstellung. Regen wäre wunderbar, aber ich glaube, das können wir vergessen, aber jetzt alle Fenster aufreißen und Ventilator an, ist ein Versuch, die Raumtemperatur runterzukriegen. Heute warten drei Termine auf mich, ich glaube, das reicht mir aber dann auch.

Neues Badregal bestellt, denn das alte ist ein Opfer vom Stehpinkeln. Mein Ansatz: „Pinkel doch wie du willst, aber mache danach sauber“, funktioniert leider nicht. Keiner macht sauber, außer ich dann irgendwann, die gar nicht stehend gepinkelt hat. Der Kaffee schmeckt, eine Kerze brennt, der Stadt-Affe Nadine würde gern wieder tanzen, aber aktuell aber besser nur im kühlen Keller:

Ruhe, Schlaf, Frühwarnzeichen, Neuroleptika und neue Ufer

Guten Morgen, endlich Ruhe, endlich genug geschlafen. Schlafen könnte ich gerade nur. Seele und Körper brauchen das. Alles zu viel gerade, ich will auf die Insel. Eigentlich will ich meine Ruhe, aber uneigentlich will der Mann heute früher vor seiner Schicht vorbeikommen, um zu reden. Ich für meinen Teil will aber gerade gar nicht reden, ich will meine Ruhe. Ich rede schon die ganze Woche, kann man mich nicht in Ruhe lassen? Ich war so froh, dass der Vater abgesagt hat und nun der Mann. Muss dem Finanzamt noch schreiben, die verstehen die Erbangelegenheiten nicht und vermuten Sie würden Geld bekommen. Das muss ich natürlich widerlegen, was ich alles muss. Die Chefin stellt die Team-Arbeitsstunden zur Diskussion, aber in der aktuellen Lage will ich nicht mehr Stunden, sondern eher das Gegenteil. Blutdruck wieder ok, die Tage zu hoch, zu viel Aufregung. Gestern nach der Arbeit noch im Lager gewesen, anstrengend, obwohl der Vater die meiste Arbeit gemacht hat, emotional anstrengend, ich schwankte zwischen: „Ich nehme hier alles mit nach Hause“ und Schimpftiraden, wie man so viel Kram ansammeln konnte. Der Kaffee schmeckt, es ist kalt aber sonnig, gestern endlich das Huhn mit Erdnuss gemacht, war lecker. Die Erdnusssoße war was Neues für mich, keine Erdnussbutter, dafür Matjes Ketchup. Kurz: Weniger Fett, aber dafür Zucker in der Soße. Verdauung hat sich auch etwas beruhigt, das ist immer ein Frühwarnzeichen, wenn die Verdauung durchdreht.

Morgen zum Psychiater, aber ich weiß nicht, was ich erzählen soll, er hat mir schon einen Medikamentenwechsel vorgeschlagen, aber das will ich nicht. Ich habe jetzt schon fünf verschiedene Neuroleptika probiert, ich habe keinen Bock auf ein Sechstes. Ehrlich gesagt habe ich das mit den Selbstgesprächen schon mein ganzes Leben und ich bin 36 Jahre damit klargekommen, ohne Medikamente, bis die Krise kam und ich offiziell als krank erklärt wurde. Allerdings gab es nie eine eindeutige Diagnose bei mir, jeder Arzt hatte eine andere Meinung, jeder ein anderes Medikament. Kann ich nicht einfach ich sein, ohne Stempel auf der Stirn und dazu passender Medikation? Die Medikamente haben mir so geschadet und mir so viele Jahre meines Lebens geraubt. Alle wollen Sie mich verändern und nennen das Hilfe, es ist aber wenig hilfreich, es sei denn emotionslos, asexuell, körperlich steif wie ein Roboter und extrem übergewichtig sein, soll eine Hilfe sein. Diese Woche beschlossen doch eine medizinische Reha zu beantragen, aber wie ich hörte kann das bis zu einem Jahr dauern, bis das was wird. Habe ich noch nie für mich beantragt, dabei mache ich das für meine Kunden ständig, vielleicht bin ich jetzt mal dran.

Keinen Bock auf den Mann, keinen Bock auf niemanden, ich möchte nur schlafen, vielleicht was kochen und auf dem Balkon sitzen, wenn dort die Sonne scheint. Herbst, der Winter naht und damit die Dunkelheit. Dunkelheit wie Regen auf traurigen Gemüt, aber Traurigkeit kann man nicht reinigen oder ertränken, sie wird nur größer, wenn man gegen sie kämpft, man kann nur lernen entspannt mit ihr zu schwimmen, vielleicht bis zu neuen Ufern.

Schlaf, Termin, Vitamin D und grün

Guten Morgen, endlich mal wieder fast 8 Stunden geschlafen. Aufgewacht nach 6 Stunden, weil die Vögel schrien und ziemlich schnell beim Käfig gewesen, um sie abzudecken. Ja schnell, ein Wunder, mein Rücken ist schon viel besser, noch nicht ganz ok, aber ich kann schneller aufstehen und gehen. Wir haben es nach mehreren Anläufen geschafft einen Termin bei der Ausländerbehörde zu bekommen, der hoffentlich letzte Gang, wo ich mit muss. Habe den Eindruck, dass das Vitamin D Präparat was bringt, ich fühle mich besser und habe weniger Krämpfe. Er hat mich gestern mit Essen versorgt, denn kochen wäre nicht möglich gewesen, allein die Spülmaschine ausräumen war ein langsamer und schmerzhafter Akt. Die Sonne scheint und es grüßt ein freundlicher Tag, ob ich es heute zur Post schaffe steht jedoch in den Sternen. Wäre blöd, wenn meine farbigen KN95 Masken zurück nach China gehen. Mal sehen wie sich der Schmerzpegel heute entwickelt, aktuell ist es auf jeden Fall weniger als gestern und ich habe noch Ibuprofen da. Vielleicht heute auf den Balkon legen, ich denke, lasse ich meinen Rücken bescheinen, sollte das Linderung bringen. Frühstück wäre ein Thema, der Kaffee schmeckt und ich habe noch Aufbackbrötchen. Schön, wenn der Schmerz nachlässt. Zu viel Zeit auf Facebook verbracht und dem jetzt einen Riegel vorgeschoben, es ist ungünstig, wenn man in einer Psychosegruppe ist und irgendwelche akuten Personen Verschwörungsvideos posten, man kurz reinschaut und Facebook dann denkt, man möchte noch mehr solcher Videos sehen, nein möchte ich nicht. Also aufgepasst was man anklickt. Heute vielleicht die gelernten Übungen aus der Krankengymnastik gemacht, heute habe ich vertrauen, das wenn ich auf den Boden sitze, ich auch allein wieder aufstehen kann. Auf in den Tag, es grünt so grün…

Homeoffice, gemeinsam Leben und Harmonie

Guten Morgen, ein sonniger Tag und zu wenig Schlaf. Werde mich wohl nach dem Homeoffice nochmal hinlegen. Gestern nicht viel passiert, ein eher langweiliger Tag im Büro und ein enttäuschender Einkauf später bei Lidl. Finde ich nicht gut Gratis-Artikel und Rabatte zu versprechen und dann nichts vorrätig haben. Ein langes Wochenende für Menschen, die Montag bis Freitag arbeiten, ich habe leider gar nichts vom Feiertag am Montag. Gestern kam er mega mies gelaunt nach Hause, eine stundenlange Diskussion folgte, denn wir beide finden aus verschiedenen Gründen, das gemeinsame Leben derzeit nicht ideal. Er wollte aber heiraten nicht ich, ohne Hochzeit würden wir wohl nicht zusammenleben. Er schläft noch, ich hätte gern seinen Schlaf, aber nicht seinen Job. Gegessen gestern nur Reste, heute werden Entenschenkel mit Süßkartoffelpüree gekocht. Der Fernsehtyp hat die beste Freundin angerufen, aber sie ist nicht rangegangen. Heute Lebensmittellieferung, wobei es dabei hauptsächlich um die gelieferten Getränke geht, die keiner von uns beiden tragen möchte. Morgen nach langer Pause zum Vater, für ihn gibt es frische Nudeln mit Rindfleischstreifen in Champignonsoße. Zum Glück ist mir die Laune zum Bestellen vergangen, mein Konto dankt es mir. Heute noch PostID machen, damit ich unsere Lohnsteuererklärung elektronisch abschicken kann. Braune Brötchen warten auf mich, darauf freue ich mich, ich weiß nicht, wohin seit Corona die dunklen Brötchen sind, wenn ich komme, gibt es immer keine. Würde gern den Balkon begrünen, aber bin mir unsicher, ob es noch zu früh ist. Auf in den Tag, Harmonie und Fröhlichkeit gesucht. Ein Song zum Lockdown:

Blaulicht, leer, Schlüssel, Geschenke und Sonne

Guten Morgen, zerrissene aber ganz gute Nacht, dieses Mal weiß ich warum ich wach war, Blaulichteinsatz vor meinem Schlafzimmerfenster in der Nacht. Vielleicht ist das auch schon früher passiert. Blutdruck und Puls unauffällig, also Kaffee gekocht. Gestern nirgendwo gewesen, nur am Briefkasten. Mit ihm ausgesprochen, aber die Enttäuschung bleibt. Gestern Geschnetzeltes mit Paprika in Tomatensoße und Reis gekocht und gegessen, heute kommt der Vater zu Sucuk-Pizza. Ich erwarte eine Kochbox, aber gekocht wird daraus erst morgen. Feststellen müssen, dass der Supermarkt um die Ecke jetzt leer ist, nicht leer von Waren, leer von Kunden. Versucht mit Henna zu färben, ist aber nichts geworden, also doch wieder meine chemische Haarfarbe. Unschlüssig, ob ich heute das Haus verlasse, Haarfarbe kaufen und Passbild machen wäre eine Mission. Vielleicht bringe ich aber auch nur den Müll weg. Ein zu früher Geburtstagsgruß erreichte mich heute, ich will jetzt mal nicht abergläubisch sein. Keine Horrorträume, aber ein Traum über einen verlorenen Wohnungsschlüssel, der mich auch beunruhigte, aufgestanden, Schlüssel gesichtet, alles gut. Heute werde ich den Pizzateig selber machen, ich werde dieses Rezept probieren, bisher ist mir selbstgemacht und gekauft, kein überzeugender Teig untergekommen. Ich vermisse meine Mutter, auch wenn ich ohne Sie mehr Freiheit habe. Der dritte Geburtstag ohne Sie, seitdem sie weg ist, gibt es keine Geschenke mehr für mich. Frühstück wäre eine Mission, vielleicht mit Spiegelei. Ich bin faul, was wollte ich diese Woche alles schaffen, jetzt ist Donnerstag und ich habe nichts geschafft, außer ausreichend zu schlafen. Die Tante hat heute Geburtstag, aber wir reden nicht mehr miteinander, denn sie gehört zu den Querdenkern, wahrscheinlich weil sie seit Corona ihren Job nicht mehr ausüben kann. Die Kochbox ist da, aber auch HelloFresh kalkuliert zu wenig Fleisch/Fisch für zwei Personen. Schauen wir mal, dieses Mal wollte ich meine Boxen teilen. Der Kaffee schmeckt, ich bin entspannt. Es ist kühl aber die Sonne scheint, auf in den Tag oder wieder ins Bett, der Stress kommt früh genug zurück.

Blutdruck, Büro, Überempfindlichkeit und Veränderung

Guten Morgen, schon besser, heute früh fühle ich mich fast gesund, allerdings sind die Blutdruckwerte wieder hochgegangen. Das Medikament scheint da senkend gewirkt zu haben, was jetzt mit der Reduktion wegfällt. Dafür fallen aber auch andere Nebenwirkungen weg, die sehr belastend waren. Gut geschlafen, abgesehen von einer Unterbrechung mitten in der Nacht. Heute Büro und echte Beratungen gemacht, mal sehen, wie es wird, aber soweit ich weiß sind es leichte Themen. Finde das habe ich auch mal verdient, kein geballtes Elend, sondern nur fachliche Unterstützung. Die Sonne scheint freundlich, ein schöner Herbsttag, ich hoffe es bleibt so. Gestern war er kurz da, wir haben zusammen gegessen und uns über Musik unterhalten. Heute Abend Pizza mit dem Vater, blöd ist nur, dass ich dazu meine große Medikamentenflasche mitnehmen muss, die Zeiten der Notwendigkeiten überschneiden sich. Derzeit möchte ich kein Experiment machen, ob ich mein Medikament auch 2-3 Stunden später nehmen kann. Gut heute herauszukommen, zu Hause zu arbeiten ist zwar bequem, aber wegen fehlender Abgrenzung auch belastend. Der Übergang zwischen privat und Arbeit ist halt doch sehr fließend. Keine seltsamen Sachen passiert, ich hoffe, diese Überempfindlichkeit hört auch bald auf, zurzeit spüre ich ein Haar was auf meinem Arm liegt. Alles in Veränderung gerade, neue Welt, aber ich glaube die Veränderungen sind gut, ist nur etwas viel auf einmal gerade, ich bleibe dann mal stehen und mache mit bei der Veränderung.

Chaos-Bude, Urlaub, sein Koffer und LPs

Guten Morgen, wieder zu wenig geschlafen, aber gut. Sitze in einer Chaos-Bude und muss hier einiges, putzen, räumen, aufräumen und einräumen, denn sämtliche Inhalte aus dem Regal und auch Kleiderschrank liegen hier jetzt uneingeräumt rum. Aber gut ein Schritt weiter, endlich steht der Kleiderschrank im Schlafzimmer und das Regal im Arbeits-/Vogelzimmer. Gestern eine Aussprache mit dem Vater, alles wieder gut und wir fahren allein in den Urlaub, sollte das trotz Corona im August möglich sein. Damit hat seine Neue das erste Mal Punkte bei mir gesammelt, denn Sie hat sich von den Urlaubsplänen zurückgezogen. Sie kann meinen Vater das ganze Jahr haben, nur diese 2 Wochen im August gehören mir. Heute frei, das brauche ich auch, wenn ich mich hier so umschaue, so wie es gerade hier ausschaut, kann ich hier auf gar keinen Fall Homeoffice machen. Heute also Bücher abstauben und Bücher sortieren und Kleider (aus-) sortieren. Ich versuche dabei auch ihm Platz zu geben, denn all die Monate, die er hier lebte, musste er aus dem Koffer leben, denn ich hatte keinen Platz für seine Dinge und dabei hatte er doch nur diesen einen Koffer. Die Sonne scheint, aktuell 24 Grad hier und das finde ich angenehm. Der Kaffee schmeckt und der Tatendrang wird noch gesucht, ich will endlich wieder ein ordentliches Zuhause. In diesem Punkt bin ich nämlich etwas autistisch, alles muss seinen Platz haben und Chaos und Veränderungen sind beunruhigend. Kommt wahrscheinlich daher, dass ich im Chaos groß wurde, jetzt bin ich erwachsen und ich möchte (saubere) Ordnung. Das schöne dabei ist aber, man entdeckt beim Räumen alte Schätze wieder, wie z.B. meine LPs, da wartet gute Musik auf mich, Musik, von der ich glaube, dass sogar er sie mögen wird, denn es ist auch viel Jazz dabei. Brötchen warten im Tiefkühler und ein Topf coq au vin steht auf dem Herd. Alles wird anders und hoffentlich besser.

Ein Original aus meiner LP-Sammlung:

Papierkrieg, Hund, Studienkredit und leben

Guten Morgen, aufgewacht im Papierkrieg, seinem Papierkrieg, denn nach einem Jahr Deutschland hat er viel Papier gesammelt und es bisher nicht organisiert. Jetzt ist mein ganzes Wohnzimmer ein einziger Papierhaufen, denn er versucht zu sortieren und zu organisieren. Da die Lohnsteuererklärung ansteht, sollte ich das auch machen, es geht schließlich um viel Geld. Gestern beim Vater war es ruhig, ich habe die Inventur fertig gekriegt, gekocht und mich schief gelacht wegen dem Hund. Ich werde bald anfangen mich, um die Vermietung zu kümmern, eine Möglichkeit etwas dazuzuverdienen. Die Sonne scheint, dass Geld ist da und alles ist gut. Eine Kollegin ist krank, aber es ist eh schon abgemacht, dass ich Aufgaben von ihr übernehme. Habe etwas Bammel, wenn der Hund ab Samstag zu mir kommt, er ist es einfach nicht gewöhnt bis zu 8 Stunden allein zu sein und ich habe bedenken, ob das gut geht. Einkaufen muss ich, aber vielleicht vorerst nur frühstücken, das ich die Menschen von dem Studienkredit heute kontaktiere sehe ich nicht, irgendwie heute kein Tag, wo ich finanzielle Verhandlungen führen möchte. Ich bin jedoch optimistisch, das wird alles finanziell, ich habe einen Meisterplan gegen die Angst entwickelt, ich werde leben, und zwar nicht auf Hartz IV Niveau trotz Arbeit, es gibt Lösungen. Auf in den sonnigen Tag, ich rieche Frühling.

Sonne, Visum, Bafög und Arbeitswoche

Guten Morgen, heute wirklich alles gut, die Sonne scheint mein Schatz hat ein neues Visum bis 2021 und Erleichterung und Freude macht sich breit. Heute früh E-Mails an seine Arbeitgeber geschrieben, um mitzuteilen, dass es ein neues Visum gibt und um nach neuen Verträgen zu fragen. Deswegen jetzt bloggen aus dem Bus. Zum Glück habe ich heute Spätschicht, so starte ich entspannt in die Arbeitswoche. Eine Beratung wartet und geschätzte 20 unbeantwortete Mails ebenfalls. Alles wird gut, nur das Bafögamt bleibt ein Angstgegner, aber auch dafür wird es eine Lösung geben. Auf in die Woche, es gibt viel zu tun.