Frei, Lieferservice, Lohnsteuererklärung und laute Musik

Moin, frei und viel zu früh wach. Keine Ahnung was hier los ist, dass ich immer wach um acht bin, egal wann ich schlafen war. Dabei habe ich mir heute freigenommen, letztes Wochenende, war ja krankheitsbedingt kein richtiges Wochenende. Gestern Abend den Lieferservice von Getnow genutzt, denn hier in meiner Gegend gibt es nur einen Supermarkt und der wurde von panischen Nachbarn geplündert. Ich kann zwar auch in anderen Bezirken einkaufen, aber wer schleppt schwere Getränke, Kartoffeln und Toilettenpapier über Bezirksgrenzen durch die ganze Stadt? Also ich nur ungern, besonders wenn ein Neukundengutschein den Einkauf im Internet nicht nur bequemer, sondern auch billiger macht, als beim leergekauften Markt um die Ecke. Also ich habe keine Angst vor Corona, aber einen ordentlichen Vorrat zu Hause habe ich trotzdem gern. Gestern sehr beschäftigt gewesen auf Arbeit, viel zu tun und meiner Stalkerin die Meinung geflötet, ich bin nicht nur für sie da und erst recht nicht jederzeit. Heute keine großen Pläne, einkaufen, wenn es was zum Einkaufen gibt und später nach Prenzlauer Berg zur Steuerfachfrau, Lohnsteuererklärung abgeben. Ein für mich nicht gerade lohnendes Vorhaben, aber für ihn, er kann eine 4 stellige Rückzahlung erwarten, Geld was wir für die Hochzeit brauchen werden. Er sollte jetzt in Spandau arbeiten und ich sitze zu Hause, rauche und trinke Kaffee. Die Urlaubsplanungen sind im Gang, Flüge nach Gran Canaria im Mai sind sehr teuer, es wird sich wohl kein Zwischenstopp verhindern lassen, dabei hasse ich das, meine Ohren und auch Beine drehen bei Start und Landung gern durch. Aktuell Bock auf krawallige Musik, warum auch immer. Auf in den Tag, Freiheit genossen und dabei die Musik lauter als die schreienden Kinder der Nachbarn:

Valentinsstunden, Spandau und Verantwortung

Guten Morgen, er hätte gestern gar nicht zu mir kommen dürfen, denn er hatte keine Zeit, aber er war trotzdem hier für den Valentinstag bzw. für 2 Valentinsstunden. Heute früh musste er um 7 in Spandau sein, da möchte ich nicht tauschen. Heute wieder alleine Dienst. Irgendwie häuft sich das, die ewige Wochenend-Vertretung. Gestern thailändisch bestellt für uns, war lecker, er hat die Ente in seinen Essensplan aufgenommen, vor Deutschland hatte er nie Ente gegessen. Er hat mir Blumen gebracht, selbst zusammengestellt, ich freue mich und finde sie hübsch. Bei der Telekom scheine ich ein Neukunden-Guthaben zu haben, denn bisher habe ich nichts bezahlt, ist aber laut Rechnung alles richtig. Irgendwie kommt mir die Arbeitswoche unrealistisch vor oder fremd, ich gehe da jeden Tag hin, aber irgendwie fühlt es sich anders an. Vielleicht ist es die neue Verantwortung die jetzt auf meinen Schultern lastet, ich trage diese Verantwortung ohne Probleme, aber es ist seltsam, früher war ich nicht soviel allein bei der Arbeit. Aber es läuft ja alles, ich bin mittlerweile fast 2 Jahre dabei, natürlich kann ich alleine Dienst machen. Es ist immer noch seltsam, dass er nicht mehr hier wohnt, aber ich brauche Ruhe und Schlaf. Die Veränderungen in meinen Leben häufen sich gerade und dazu brauche ich immer etwas Rückzugszeit, um alles zu verdauen. Heute nur ein paar Stunden arbeiten und dann frei, ich brauche kein Essen für morgen einkaufen, denn morgen gehen mein Vater und ich mit Freunden essen. Freunde die mich seit über 30 Jahren kennen. Auf in den Tag, als Verantwortliche auf Arbeit und dann bald Wochenende.

Schlaf, Ausbilderin, Spandau und Restgeld

Zweite Nacht ohne genug Schlaf. Heute nicht so strahlende Laune, die Zuständigkeit heute auf Arbeit ist noch nicht geklärt, eigentlich wollte ich sie haben, aber gerade bin ich mir nicht so sicher. Gestern überrascht worden, eine meiner ehemaligen Ausbilderinnen hat mich gefragt, ob ich auch Ausbilderin werden möchte. Ich fühle mich geehrt und habe Interesse bekundet, allerdings weiß ich noch nicht, ob ich das zeitlich und finanziell hinkriege. Ich treffe mich morgen mit ihr und hoffe, dass ich danach mehr weiß. Heute zum Glück wenig Programm, nur Arbeit und danach einkaufen, sonst nichts. Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern und mein Gesicht braucht noch eine Weile, um sich zu entfalten, zum Glück bin ich am morgen unbeobachtet. Der Musiker antwortet seit gestern nicht mehr, er dachte wohl, ich besuche ihn in Spandau, doch ich finde, er kann auch in einen meiner Bezirke kommen. Ein typisches Berliner Problem, Berliner verlassen nicht ihre Bezirke. Er scheint wohl Berliner zu sein, ich aber nach 30 Jahren Berlin auch. Die beste Freundin schweigt, der Grieche auch, aber auch ich habe nicht viel zu sagen, außer ich möchte schlafen. Das Geld ist noch nicht da und wie ich gestern raushörte, wird es wohl bis nächste Woche dauern. Also habe ich mir gestern mein Essensgeld von dem Vater auszahlen lassen, ich schaffe das schon mit dem Restgeld bis nächste Woche. Auf in den Tag, heute Nachmittag wohl schlafen.