Nacht, Prüfung, sparen und Reduktion

Guten Morgen, wieder eine schlechte Nacht, ständig wach gewesen. Immerhin Blutdruck ok. Grau grüßt der Tag und gleich nach der Hochzeit mehrere Tage und Termine quer in der Stadt wahrzunehmen war vielleicht doch zu viel. Auch heute wieder Büro mit zwei Beratungen und Lieblingskollegin zur Unterstützung. Er hat heute seine Deutschprüfung, ich hoffe er kommt mit einem Zertifikat zurück, das ist zwingend für die Aufenthaltsgenehmigung. Zuviel und wirr gegessen gestern. Ich brauche Ruhe und muss hier auch mal dringend aufräumen und putzen. Immer noch seltsam einen Ehering zu tragen. Brötchen sind im Ofen, hungrig bin ich derzeit ständig, nachdem mir wochenlang schlecht war. Mal sehen wie der Tag wird, ich bin froh, wenn ich wieder zu Hause bin. Immerhin dann nächste Woche mehrere Tage Homeoffice gerade sehne ich mich danach. Ich vermisse meine Kolleginnen im Büro, waren das noch Zeiten wo wir alle regelmäßig miteinander gesprochen haben. Immerhin das Geld ausgeben für die Hochzeit hat jetzt aufgehört, jetzt heißt es sparen. Werde versuchen ihn in die Familienversicherung zu kriegen, mal sehen was meine Krankenkasse antwortet. Die Regularien dazu sind mir nämlich nicht klar. Immerhin keine Todesangst mehr seit der Hochzeit, es ist so als wäre die Hochzeit jetzt eine Verpflichtung und ein Versprechen zu leben. Suche trotzdem weiter einen Therapietermin, den einen, einen Tag vor der Hochzeit habe ich abgesagt. Das wäre einfach zu viel gewesen, allerdings werden derzeit keine Termine bei der Wunschtherapeutin angeboten. Ich vermisse meine Mutter, mit ihr konnte ich über alles reden, das ersetzt mir kein Mensch auf Erden. Die Reduktion scheint Wirkung zu zeigen, ich hoffe es wird weiterhin täglich besser, weiter reduzieren oder gar ausschleichen, traue ich mich derzeit nicht. Gestern war es dunkel und es regnete die ganze Zeit, heute sieht es nicht viel besser aus. Ein dunkler grauer Tag grüßt. Auf in den Tag und morgen fahre ich nirgendwo hin.