Blutdruck, sterben, Onlineshops und Homeoffice

Guten Morgen, Blutdruck viel zu hoch und das nach dem Aufstehen, ich glaube ich sollte mir doch noch Blutdrucktabletten besorgen, denn bei den Werten wird mir bange. Gestern den Freund weiterbearbeitet, dass er herkommt während Corona, eigentlich will er das auch, möchte aber weiterhin Geld verdienen, Homeoffice ist aber bei seinen Jobs nicht möglich. Es ist nicht gerade förderlich, wenn die beste Freundin und der Bruder ständig von den Leichen und der schwarzen Zukunft erzählen, ich bin da insgesamt noch etwas optimistischer. Das wir jetzt alle sterben, halte ich derzeit für wenig realistisch. Heute Abend zum Vater, trotz allem, solange ich raus darf, gehe ich auch raus, gerade wenn es darum geht den Vater zu sehen. Aber gut, ich reduziere Ausflüge schon stark, gestern war ich nur bei den Mülltonnen und sonst zu Hause. Gestern einen Onlineshop erwischt, der noch im März liefern kann, erst große Freude, dann feststellen müssen, dass alles, was ich haben will und nirgendwo kriege, auch dort nicht erhältlich ist. Also warum bestellen? Ich sollte auch auf mein Geld achten und nicht wahllos irgendeine Nahrung bestellen. Heute keine Tagesverantwortung auf Arbeit, welche Erleichterung, ich muss hier nicht 6 Stunden neben dem Telefon sitzen. Gestern nach der Arbeit aufgeregt gewesen und dann alle Kacheln des 1,80 m hoch gekachelten Bad geputzt, das wolle ich jetzt schon über ein Jahr machen, gestern war es so weit. Die Schränke hier sind voll, eigentlich müsste ich jetzt einen Monat oder länger nicht mehr einkaufen, wenn da nicht die Gelüste nach frischen Dingen wären. Ich werde den Weg heute zum Vater nutzen, um bei ihm in den Lidl zu schauen. Meine Gegend hier ist ganz schön und ich glaube auch immer noch der Bezirk mit den wenigsten Infektionen, aber einkaufen kann man hier nicht. Auf in den Tag, gestern den Fehler gemacht, in meinen zu Hause Klamotten zu arbeiten, das war etwas zu legere, heute gebe ich mir mehr Mühe, auch wenn es keiner sieht.

Keine Zeit, Fahrrad, Stress und sterben

Guten Morgen, heute keine Zeit zum bloggen, denn er war da, vor mir wach und außerdem wollte er mein Fahrrad. Das freut das Fahrrad es wurde seit Jahren nicht ausgeführt. Jetzt auf den Weg zur Arbeit, ein langer stressiger Tag liegt vor mir. Durch die 3 Tage frei aber etwas Abstand zur Arbeit gefunden, meine Gedanken sind noch ganz woanders. Er wollte gestern seine Schlüssel nicht zurück, er war wohl doch beleidigt, dass ich sie ihm weggenommen hatte, aber wir haben darüber geredet und jetzt hat er wieder seinen Schlüssel. Ich liebe ihn und möchte ihn nicht verlieren, seine Pläne vielleicht, wegen einem Job, in einer anderen Stadt zu leben, finde ich gar nicht witzig. Wir müssen das hier lösen. Auf in den Tag, viele Termine warten und ich hoffe ich werde aus Stress nicht spontan versterben.

Bluthochdruck, Arzt, Panik, Zeit und Leben

Guten Morgen, wieder ein Tag Leben für mich, trotz Bluthochdruck. Morgen früh werde ich damit zum Arzt gehen, vielleicht hat sie irgendwas für mich dagegen. Der Wert heute früh war wieder hoch, aber niedriger als nachmittags. Komischerweise ist mein Puls Wert gering. Gestern nur eine Beratung auf Arbeit, aber die war ganz gut, sie hat sogar versucht mir danach Geld zu geben, aber ich nehme kein Geld von Ratsuchenden. Ich möchte, dass die Angst aufhört, ich habe ihn schon damit angesteckt. Gestern war ich nachmittags müde und legte mich hin und schlief ein. Das hatte ich ihm aber nicht mitgeteilt und so stand er Stunden später leicht panisch in meinem Schlafzimmer und weckte mich, weil er unsicher war, ob es mir gut geht. Heute zum Vater, der Bruder kommt auch, mal sehen wie es wird, abends nicht kochen, sondern Restaurant, ich bin gespannt, ob es schmeckt. Ich wüsste gern, wie viel Zeit ich noch auf Erden habe, 3 Minuten, 3 Tage oder 30 Jahre. Klar der Blutdruck könnte von meinem Übergewicht kommen, aber ich habe mein aktuelles Gewicht seit 3 Jahren oder mehr und früher waren die Werte immer in Ordnung, trotz Gewicht. Heute ein ruhiger Morgen, er ist schon zur Arbeit und ich habe Zeit für mich, den Blog und für Mails an die beste Freundin. Der Kaffee schmeckt und graues Wetter grüßt, ich dachte bisher, das Risiko einer neuen Psychose wäre meine schlimmste Angst, aber nein das aktuell macht mir mehr Angst. Da bin ich endlich glücklich und dann sowas, früher wollte ich immer sterben oder es war mir egal, ob ich sterbe, aber jetzt möchte ich leben und wünsche mir eine gemeinsame Zukunft mit ihm. Ich möchte alt werden, älter als jetzt und für Menschen da sein, die Hilfe brauchen. Die Vögel schweigen und hier ist alles gut, Unkraut vergeht nicht und wir werden alle sterben, aber nicht heute.

Regen, Oma, Trauer und Freude

Guten Morgen, es scheint so, als hätte es geregnet, ich habe aber nichts mitbekommen. Gestern doch kurz draußen gewesen, aber nur um Speck und Sahne zu kaufen, denn ich möchte heute Pfifferlinge mit Nudeln machen. Überfällig war Schrank aufräumen und meine Füße von Hornhaut befreien. Mit ihm ein klärendes Gespräch gehabt, soweit alles gut, aber eilig ihn zu sehen, habe ich es nicht. Heute ist ihr zweiter Todestag, der Tag, an dem die Maschinen abgestellt wurden, die Schreckenstage haben also heute ein Ende. Keine Ahnung, ob ich Ende der Woche die Oma zu ihrem Geburtstag anrufe, ich bin mir nicht sicher, ob sie sich freut und überhaupt mit mir reden will. Sie stellt sich halt jetzt als Opfer dar, dem ich Dinge meiner Mutter verweigere, dabei habe ich selber bisher keine besonderen Erinnerungsstücke an sie. Auch hatte ich nicht das letzte Gespräch mit ihr auf Erden, noch ist sie vor meiner Tür gestorben. Lange geschlafen und nicht richtig Bock heute zum Vater zu fahren, manchmal habe ich den Eindruck er trauert nicht um sie, aber vielleicht irre ich mich auch. Das Ende nächster Woche die Arbeit wieder beginnt, ist okay, ich brauche Struktur und Ablenkung. Arzttermine vereinbart, ist schon ein Ding, dass man mittlerweile wochenlang warten muss. Aber es ist ein ja von mir zum Leben, zum Arzt zu gehen, wer sterben will, braucht keine Arzttermine. Gefühlsmäßig ist die Zeit aufregend, da ist Trauer, da ist Verliebtheit und ich könnte stündlich zwischen Heulen und Lachen wechseln. Auf in den Tag, mit dieser Ruhe der Trauer.

Todestag, Leben, Pizza, Kino und Wechseljahre

Moin, lange geschlafen, war zwar früher wach, aber habe beschlossen mich wieder hinzulegen. Die Sonne scheint freundlich und ich muss mit diesen denkwürdigen Tagen leben. Ich dachte, heute ist meine Mutter gestorben, aber meine beste Freundin und auch mein Vater teilten mir gestern mit, dass sie gestern gestorben ist. Passt schon, ich habe auch gestern geheult, nachdem ich die Mail der besten Freundin gelesen hatte. Ein Jahr weiteres Leben für mich, ohne sie. Ich dachte, das wäre nicht erlaubt, denn ich wurde für ihr Leben geboren. Dass ich ohne sie leben darf, ist immer noch seltsam für mich. Aber gut der Rest der Familie lebt auch noch und die denken nicht, dass sie sterben müssen, weil sie gestorben ist. Die Pizza für den Vater gestern war gut, nur leider kam er wieder zu spät und ich musste meinen Teil alleine essen. Wir müssen zur Rechtsanwältin, um endlich eine offizielle Erblösung zu machen, dass die Banken mich anschreiben hat mir Angst gemacht. Langsam kommen die Gedanken an Arbeit zurück, aber Sehnsucht ist es noch nicht. Heute Abend Kino, ich freue mich und ich hoffe meine zwei Männer dazu auch. Ich habe Angst vor den Wechseljahren, es könnte sein, dass sie durch die Medikamente die ich nehme, früher ausgelöst werden. Ich dachte, das fängt erst Mitte Ende 40 an, aber wer weiß. Keine Pläne für heute, außer abends der Kinobesuch, mal sehen was ich mit dem Tag anstelle. Der Kaffee schmeckt, die Zigarette qualmt und ich hoffe meine Hormone fangen sich wieder.