Arrogant, telefoniert, Gartenarbeiten und Brille

Guten Morgen, gefühlt viel passiert. Gestern bei einer sehr unfreundlichen, ich fand arroganten, Kosmetikerin gewesen und mich schlecht behandelt gefühlt. Also ich denke Pickel hat sie gut ausgedrückt, sonst aber nicht viel und das für einen angeblichen Normalpreis von 99 Euro die Stunde. Ich würde mal sagen 10-20 Minuten Pickel ausdrücken war keine 34 Euro wert, die ich bezahlt habe. Egal, man kann nicht immer gewinnen bei Groupon. Danach drei Stunden mit einer alten Freundin telefoniert, war die ersten zwei Stunden etwas anstrengend, den der kleine Sohn schrie im Hintergrund. Aber nein Freunde mit Kinder werden nicht diskriminiert, bei mir legt ja auch keiner auf, wenn die Vögel im Hintergrund schreien. Außerdem hatten wir lange nicht gesprochen. Heute wieder Homeoffice mit vielen Terminen, da kommt auf gar keinen Fall Langeweile auf. Der Kaffee schmeckt und ein grauer Tag grüßt, ich würde sagen willkommen im Herbst, monatelange Dunkelheit werden folgen. Auch kurz mit der Freundin gesprochen, auf die ich sauer bin, ich weiß nicht, ob ich arrogantes Verhalten und ein gebrochenes Versprechen verzeihen kann. Arroganz vielleicht schon, aber ein Versprechen? Vielleicht ist mein Ehrenkodex für Freunde zu streng, aber aktuell habe ich genug Freunde gefunden, die diese Kriterien erfüllen, also warum abweichen? Immerhin mal sieben Stunden geschlafen, da vor Mitternacht im Bett gewesen. Der Mann sollte jetzt mit der Nachtschicht fertig sein, hoffentlich findet er Schlaf bei Tag. Hinter dem Haus großes Gerät, ich vermute die toten Birken kommen endlich weg? Der neue Hausmeister ist auch dabei, ich mag ihn, auch wenn er als Beschützer nicht taugt. Aber Männer und Gartenarbeit, was Männer aus Gartenarbeit machen, immer unnötige große und laute Maschine heranschaffen. Ich sage nur Laubbläser, Rasenmäher-Traktor oder gerade eine Hebebühne zum Baum fällen. Also ich komme noch aus einer Zeit, wo man alle diesen Gartenaufgaben ohne PS deutlich leiser, günstiger und schneller genauso schnell lösen konnte. Aber ich verstehe, liebe Männer, das macht dann keinen Spaß? Also wenn ich die jetzt gerade sehe, zu viert mit einem großen Gefährt wegen 2-3 dünnen, toten Birken. Ich hätte gute Lust mir meine Axt zu schnappen, herunterzugehen, die Birken schnell zu fällen und dann ohne laute Maschine meinen Kaffee weiter zu trinken. Das wäre dann deutlich günstiger und ruhiger für mich. Aber ich vermute, renne ich da jetzt im Schlaflook mit Axt runter, könnte das ein Missverständnis auslösen.^^ Gestern eingesehen, das ich zum Lesen kleiner Buchstaben eine Brille brauche, kacke, aber nicht mehr zu leugnen, schade, dass ich die ganzen Lesebrillen der Mutter entsorgt habe, ich habe nur noch eine davon. Da war ich wohl zu optimistisch, dass ich so schnell keine Brille brauche. Dieser Körper ist eindeutig über 40, die Seele will das nur nicht einsehen. Auf in den Tag mit einem Song meiner Mutter:

Telefon, Strom, Isolation und Vergangenheit

Guten Morgen, nicht so tolle Nacht und Bauchschmerzen. Der Vogel dreht gleich zum Morgen auf, ich bin genervt. Blauer Himmel grüßt und es ist warm. Gestern tatsächlich noch das Bad geputzt und Haare gefärbt. Ewigkeiten mit einer alten Freundin telefoniert, die Zeit verging aber echt schnell. Nach ihm keine Sehnsucht, auch wenn es manchmal noch seltsam ist hier allein zu sein. Komischerweise wusste auch die Freundin, dass ich eine Person bin, die sich gerne mal 1-2 Tage zurückzieht und keinen Bock auf Niemanden hat. Das war also auch schon vor der Krankheit so, wenn ich so drüber nachdenke schon immer. Ich finde Menschen halt oft sehr anstrengend und brauche dann meine Ruhe als Ausgleich. DHL hat dann gestern geliefert, auch ich habe jetzt einen schicken Turmventilator von Lidl, ich bin mir sicher ich werde ihn noch brauchen. Nach fast 1,5 Jahren Corona, finde ich den Gedanken einer fremden Person die Hand zu schütteln auch unangebracht. Ich finde, fremde Menschen muss man gar nicht anfassen. Menschen, die ich gut kenne und mag dagegen müssen umarmt werden. Heute doch Homeoffice und Spätdienst, ich bin mir aber jetzt schon nicht sicher, ob ich nach der Team-Supervision noch eine offene Sprechstunde machen kann, vielleicht ruft ja keiner an. Aktuell aber eher unwahrscheinlich, ständig ruft jemand an und leider niemand der einfach nur einen schönen Tag wünschen möchte. Der Kaffee schmeckt und gestern hat mich die Stromrechnung schockiert, mit ihm zusammen habe ich in einem halben Jahr soviel Strom verbraucht, wie sonst in einem Jahr allein. Aber gut, ständig zu Hause sein und nicht im Büro, hat sicher auch zusätzlichen Strom gekostet. Die 5 Euro Homeoffice Pauschale pro Tag, die man steuerlich absetzten kann, fängt glaube ich nicht den Mehrverbrauch zu Hause auf. Auch wenn es manchmal schön ist keine Fahrtwege zu haben und länger schlafen zu können, für mich ist Homeoffice keine Dauerlösung, meine Ratsuchenden gehören nicht in meine Wohnung. Das hier ist mein privates Irrenhaus und kein Öffentliches. Aber schon beschlossen wieder mehr ins Büro, damit ich nach Feierabend auch wirklich privat sein kann. Der Vater sollte heute wieder in Berlin landen, mal sehen, was er von der Insel berichtet. Eine Dusche wäre nötig, zum Glück übertragen weder Telefon noch das Internet Gerüche, ich glaube das möchte auch keiner erfinden. Manchmal kommt mir unsere Corona-Realität vor wie im Film Surrogates, es fehlen nur die Roboter. Alternativ erinnert es mich auch an Sheldon Cooper aus „The Big Bang Theory“, der einen Roboter mit Bildschirmübertragung von ihm als perfekte Lösung sah. Mich gibt es jetzt auch schon ne Weile hauptsächlich als Bildschirmübertragung, während mein Körper isoliert und sicher von Viren lebt. Auch wenn ich manchmal genervt bin von Menschen, gewünscht habe ich mir das nicht. Ich sehe nämlich keinen Vorteil darin den Körper isoliert zu halten, im Gegenteil, der Körper braucht Auslauf, der Körper braucht Kontakt, er ist nicht gemacht dafür ohne Berührung, isoliert und mit kaum Bewegung zu sein. Auf in den Tag, gestern Käse Spätzle gemacht, die mir leider noch heute schwer im Magen liegen, also Frühstück fällt dann erstmal aus. Wer hätte gedacht, dass ich mal Menschen vermissen werde…

Schlaf, Erdnusssoße, laute Nigerianer und Test

Guten Morgen, endlich mal genug geschlafen in der Nacht, auch gestern tagsüber Schlaf nachgeholt. Die Fortbildung gestern war nicht der Hit, aber ich habe beschlossen heute doch den zweiten Teil zu machen und hoffe, es wird spannender. Gestern Erdnuss-Pasta mit Brokkoli gekocht, wobei ich die Soße wegen fehlender Mengenangaben im ersten Rezept nach diesem Rezept gemacht habe. Die Soße war der Knaller, das werde ich auf jeden Fall wieder kochen. Er hatte gestern eine 10-Stunden-Schicht und kam spät nach Hause, leider meinte er dann ein sehr lautes und langes Telefonat zu führen, was ich trotz geschlossener Türen in der Wohnung im anderen Zimmer hören konnte. Scheint aber allgemein so zu sein, das Menschen aus Nigeria laut sind. Hätte ich das mal vorher gewusst, besonders zu Hause mag ich es ruhig. Aber er hat es noch selbst gemerkt und sich entschuldigt. Der Kaffee schmeckt und die Zigarette brennt, ich weiß heute ist man Nichtraucher, aber ich komme aus einer Zeit wo jeder überall geraucht hat. Mein Gehalt ist bereits da, wunderbar, denn wie ich rausfand wurde bei den Finanzämtern eine neue Software eingeführt und damit die Bearbeitung erst am 16. März 2021 gestartet. Heute wieder stundenlang Videokonferenz, erst für die Fortbildung, dann für Supervision. Ich werde 5 Stunden plus online sein, was sehr ermüdend ist und danach noch eine Telefonsprechstunde machen. Wird Zeit, dass die Kolleginnen zurückkommen, irgendwie haben wir sehr viele Krankheitstage im Team, nur ich Idiotin melde mich nie krank. Aber gut, eine Chance Unterstunden abzubauen. Unterstunden, die ich nur habe, weil ich letztes Jahr bei der Medikamentenumstellung Kurzarbeit gemacht habe, weil ich die vollen Stunden nicht geschafft habe, mir ging es einfach zu schlecht. Er wurde wieder negativ auf Corona getestet, womit ich davon ausgehe ich es auch bin. Mein nächster Test ist Freitag. Die Sonne scheint, das ist schön, aber es ist bitterkalt. Auf in den Tag, für den Moment die Ruhe genossen…

Prenzlauer Berg, Impfstoff, Homeoffice und B1

Guten Morgen, ein grauer unfreundlicher Tag grüßt und ich muss nach Prenzlauerberg, um mein Arbeits-Telefon zu kriegen. Das war so nicht abgesprochen, das ist eigentlich nicht mein Job. Aber ansonsten muss ich jetzt jeden Tag ins Büro. Gestern die Neuigkeiten zum Impfstoff gegen Corona, erst gefreut und dann doch gegrübelt. Eine nicht so tolle Nacht liegt hinter mir, wieder Etappenschlaf. Gestern früh die Arztbesuche waren stressig und da ich keine Forderungen bei der Psychiaterin gestellt habe, gab es auch keine Veränderung an der Medikation, sie sprach von Anpassungsstörungen, ich denke nach wie vor, ich vertrage den Scheiß einfach nicht. Gestern lange mit einem alten Freund geredet, er ist scharf auf mein Fotoarchiv aus den 90ern, doch vieles davon sind unentwickelte Negative. Vielleicht komme ich Weihnachten dazu mal alle Negative durchzusehen und irgendwie an einen Negativ-Scanner zu kommen, einfach weitergeben werde ich die Negative nicht. Der Kaffee schmeckt und ich mag nicht S-Bahn fahren, werde ich aber, weil es besser ist, als verpflichtet zu sein jeden Tag ins Büro zu fahren, während die Kollegen schon seit Wochen im Homeoffice sind. Mal sehen was heute an Arbeit auf mich wartet, ich habe heute extra keine Termine gelegt, ich muss erstmal wieder ankommen und aufarbeiten, was ich in einer Woche verpasst habe. Mein Schatz hat sein B1 Level bestanden, leider reicht das noch nicht, C1 wäre für qualifizierte Arbeit schon nötig. Auf in die triste Woche, ich werde auch versuchen soviel es geht zu Hause zu arbeiten. Da wir jetzt nur noch 2 Kolleginnen sind, die den Laden rocken müssen, müssen wir auch einen neuen Dienstplan besprechen. Abgrenzung ist dabei Pflicht, dann gibt es halt schnelle Termine nur per Telefon und ansonsten im Dezember. Auf in den Tag, vielleicht heute Mittagsschlaf und/oder kochen, wobei ich Reis nicht mehr sehen kann.