Geschafft, Gutscheine, Alkohol und keine Menschen

Guten Morgen, für mich ist Weihnachten erstmal geschafft. Keinen Bock mehr auf das Fest, keinen Bock auf Menschen. War genug Trubel die Tage, waren genug Menschen. Heute dann bitte gar nichts mehr für mich. Außer Müll wegbringen, keine Ambitionen das Haus zu verlassen. Gestern war dann nicht so toll, zu sauer und enttäuscht vom Vater. Geschenk war dann auch blöd, aber gut so ist es. Vom Mann und Bruder gab es Gutscheine, ich habe dann genug Guthaben für Massage oder Kosmetik. Immer noch schweinekalt mit -10 Grad, aber kein Schnee. Der Kaffee schmeckt und draußen singen wieder Krähen ein Lied. Der Mann geht gerade auf eine Reise, Freunde besuchen. Ich habe gerade lieber keine Freunde, ich brauche nichts, was sich nicht hier befindet. Immerhin, das hat sich seit der Kindheit verbessert, ich kann mich in meine eigene Wohnung zurückziehen, wenn ich die Schnauze voll habe. Emotional durchzudrehen und sich dann nirgendwo hin zurückziehen können ist nämlich doppelt grausam. So kann ich jetzt so lange Pause von der Welt machen, bis ich wieder Bock habe. Schwimmen ist leider nicht möglich, das Schwimmbad um die Ecke hat zu bis nächstes Jahr und selbst wenn nicht, die wollen jetzt 2G+, wo soll ich an den Feiertagen einen Test herkriegen? Na vielleicht nächste Woche, dann halt ein anderes Schwimmbad.

Dieser Druck an den Feiertagen Alkohol zu trinken, ist schon immens, es gehört traditionell einfach dazu. Ich habe es dann bei einem Sekt und zwei Radler belassen, und war trotzdem angetrunken, ich vertrage nichts mehr, währende ich als Teenager als trinkfest galt. Aber gut, die Nebenwirkungen, keine Angst und fröhlicher und geselliger sein, sind während den Feiertagen halt förderlich. Ich hätte gestern nur gar nicht so viel trinken können, um die Gesamtsituation gut zu finden. Außerdem Drogen jeder Art verstärken nur die Gefühle, die man eh in sich trägt, ich brauchte gestern nicht noch mehr Wut und Tränen. Mit dem Bruder ganz gute Gespräche gehabt und der Mann hatte sein erstes Raclette. Es wird langsam hell, gestern strahlend blauer Himmel und Sonnenschein, immerhin etwas. Mal sehen, was ich heute anstelle, den Kleiderschrank entmisten habe ich schon länger vor, vielleicht auch nicht, aber einen Schrank voller Dinge zu haben, die nicht mehr passen ist nur frustrierend. Nächste Woche wieder Kochbox ist wahrscheinlich besser für mich, was ich so sonst koche, ist meistens einfach viel zu viel und am dritten oder vierten Tag schmeckt es dann nicht mehr. Den Stiefvater eins nochmal versucht anzurufen, der hat einfach aufgelegt, dann halt nicht. Der hat Scheiße gebaut, nicht ich, also kann er auch mal zurückrufen. Berlin 2021, soll ich froh sein dabei zu sein? Gut (über) leben ist natürlich wünschenswert, aber alles andere? Ich kann es wohl mit: „Ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden“ zusammenfassen. Oder auch da sind zu viele Menschen, die Probleme machen:

Gefühle eines Grinchs, keine weiße Weihnacht und komme drüber weg

Ein Gruß aus der Nacht mit gemischten Gefühlen. Gestern noch geweint, weil Weihnachten, aber nicht nur, auch geärgert und fast den Besuch wieder absagen wollen. Irgendwie scheint die Meinung zu herrschen, dass die Trauer um meine Mutter vorbei zu sein hat und ich nicht so gefühlsduselig sein soll. Entschuldige, aber wann, wenn nicht Weihnachten? Der Mann hatte wohl nicht gerafft, dass der 24.12. der wichtigste Weihnachtstag ist und der Vater weiß das, aber er scheint jetzt andere Prioritäten zu setzten, sogar heute hat er nur begrenzt Zeit. Der Bruder haute dann noch einen Spruch darauf, von wegen er möchte heute dann auch noch woanders hin. Vielen Dank liebe Männer, dann halt ohne mich in Zukunft, wenn mich keiner verstehen kann. Dass ich der Grinch mal heule, weil keiner Weihnachten mit mir feiern will, gut gemerkt, ab sofort wieder Grinch for life.

Gestern wurde dann aber doch noch ganz gut, zusammen gekocht und gegessen und danach wurde noch gesungen und gelacht. War eigentlich ganz schön, nur halt nicht der Vater oder Bruder. Es wird wohl das letzte gemeinsame Weihnachten sein, denn ab nächsten Jahr gibt es keine Elternwohnung mehr und ich laufe den beiden sicher nicht hinterher. Dieses am 25.12. ein paar begrenzte Stunden zusammen verbringen, können sie sich stecken. Ich glaube am meisten verletzt hat mich der Vater, dass er den 24.12 der Neuen widmet und auch am 25.12. nur begrenzt Zeit hat. Aber seine Wahl bzw. die Regeln der Neuen. Ich schreie nicht so laut, aber auch ich habe meine Regeln. Normalerweise enttäuscht man(n) mich nur einmal. Gestern doch keine weiße Weihnacht, es hat geregnet und der Schnee war weg. Der Lammbraten war butterweich, aber leider auch etwas trocken und der Tomaten-Reis für meinen Magen grenzwertig scharf, aber lecker. Zum Glück eine Spülmaschine im Haus, denn die Küche sah danach aus wie ein Schlachtfeld.

Der Mann schläft noch und schnarcht, nein das bin nicht immer nur ich. Es ist dunkel, keine Kerze brennt und ich lasse die Roots für mich sprechen:

Passabel, Hund, Adele, Schlangen und Badewanne

Guten Morgen, passabel geschlafen, allein. Irgendwie doch ganz gut, dass der Mann gestern wieder gegangen ist, ist doch ganz schön viel Arbeit, wenn er da ist. Aufgeräumt, Spülmaschine laufen lassen, Waschmaschine laufen lassen und dann ein Nachmittagsschlaf. Pizza für den Vater gemacht und der kam zu spät mit Hund. Der Hund wollte gestern erstaunlicherweise hier bleiben, obwohl es hier keine Dose für ihn gibt. Müsste ich den Hund nicht im Treppenhaus tragen, hätte ich ihn auch am liebsten hier behalten. Mit dem Vater teilweise ein Adele Konzert gesehen, wie konnte sie sich so sehr zur Barbie machen lassen? So eine talentierte Sängerin, aber kein Gefühl mehr unter der blondierten Birne. Bin mit meinen Kosmetikprodukten sehr zufrieden, sie machen die Haut so schön jung weich, nein es gibt keine Pläne mich blondieren zu lassen. Das Geschenk für den Bruder ist immer noch nicht da, obwohl vor Wochen bestellt. Die Schlange vor dem DHL Shop ist gerade wieder sehr lang in der Gegend, wenn man dachte, man ist schlau und bestellt hat und dann 30 Minuten in der Kälte vor dem Paketshop steht.

Lebensmittel doch nicht ganz komplett für Weihnachten, aber bestellen ist nicht mehr, keine Lieferslots, also heute mal zu Netto oder Lidl gegangen? Aber erst Homeoffice, es wartet ein Termin und sicher auch weitere Anrufe und Mails. Immerhin, als letzte arbeiteten Kollegin, kriege ich jetzt auch die ganzen Danksagungen ab. Der Mann wird heute vielleicht wieder trotz Krankschreibung arbeiten, so ist das halt mit der Probezeit. Die Kerze brennt in der Dunkelheit und der Kaffee schmeckt, Blutdruck schon eine Weile normal bis zu niedrig, muss ich beobachten. Weder im Lager gewesen noch bei einer neuen Hausärztin, irgendwie alles zu viel gerade, um neben den zwingenden Aufgaben wie Arbeit, Haushalt, Familie und Freunde irgendwas hinzukriegen. Vielleicht nächstes Jahr oder vielleicht doch schon nach Weihnachten? Kalt ist es in der Stadt mit -3 Grad, die Autos vor der Tür haben eine Eisschicht, aber kein Schnee. Gestern nur bei der Tankstelle gewesen, um Tabak zu holen, meine Sucht scheint größer als gedacht zu sein. Immerhin hier funktioniert die Heizung richtig, es gibt eine Badewanne und genug zu Essen und Getränke hier. Frauenschmerzen sind im Rückzug, aber irgendwie bin ich frustriert und traurig, leer. Weihnachten ohne Mutti, immer noch eine harte Sache. Alleine in der Badewanne liegen, vielleicht mein Trostpreis.

Immer noch nicht wirklich Bock auf Fernsehen und Musik, alles so stressig, aber auf Gesellschaft schon. Versuchen wir es mit Mama Musik…

Nacht, Mann, Weihnachten, Vergebung, 20 Meter und überleben

Guten Morgen, bis auf ein Zwischen wach und einem Alptraum, ganz gute Nacht. Lange im Bett gewesen. Nicht viel passiert gestern, ein Spaziergang und zu Hause gewesen. Geputzt, gekocht, gebacken und ausgeruht. Der Mann ist immer noch krank, ich hoffe das wird wieder bis Weihnachten. Heute Essenslieferungen zu Weihnachten, hoffentlich ist alles dabei, keine Lust auf Nahkampf im Einzelhandel. Heute Abend eigentlich Schüler, nur eine fand den Termin unpassend, aber deswegen den Termin für alle anderen absagen? Ihre Sonderwünsche wurden in der Vergangenheit berücksichtigt und sie kam dann trotzdem nicht, also vorbei mit Sonderwünschen? Mit dem Freund beschlossen regelmäßig zu kulturellen Veranstaltungen zu gehen, wunderbar, dazu fehlte mir schon lange eine Begleitung, der Mann kommt da nur murrend mit. Murrende Gesellschaft brauche ich bei sowas aber nicht, versaut alles, dann lieber allein oder gar nicht gehen. Der Körper fühlt sich heute ganz passabel an, weniger Schmerzen, für den Moment.

Die Kerze scheint, der Kaffee schmeckt und es ist dunkel. Viel und gar nichts passiert und bald ist Weihnachten. Während die Geschenke für den Vater komplett sind, fehlt das Geschenk für den Bruder und für den Mann. Auch an Vater eins viel gedacht, aber er antwortet nicht auf Nachrichten, ich fand seine Mailboxansage schon seltsam, seine Stimme so vertraut und fremd. Vergangenheit, Vergangenheit, ich habe so viel davon, aber mit vielen bin ich bis heute auf Kriegsfuß, nicht einfach so, es sind viele schlimme Dinge passiert und es folgten keine Entschuldigungen und damit auch keine Vergebung. Mein Gedächtnis und Bauch, also ein einziges Fegefeuer. „Was dich nicht umbringt, macht dich stark“, sagt man, ich brauche keine Stärke mehr, ich bin gefühlt schon lange die 80 20-Meter-Frau, wie auch andere bestätigten. So groß wollte ich eigentlich nie werden, wird nämlich so schwierig mit Sozialkontakten. Entweder finden die mich zu groß oder ich sie zu klein.

Schwimmen muss am Samstag wegen Weihnachten ausfallen, schade, ich liebe es im Wasser zu sein, endlich wieder frei im eigenen Körper bewegen. 2021 fast geschafft, mal sehen, wie 2022 wird? Ich versuche dann mal wieder das, was ich gefühlt schon immer mache: Überleben!

Schlaf, Schwimmen, Kippen, Wünsche und guten Morgen

Guten Morgen, 6 Stunden Schlaf, mein neues 8 Stunden. Gestern tatsächlich schwimmen gewesen, aber mit Mühe 30 Minuten Bahnen geschwommen und dann fertig gewesen. Netter Nebeneffekt, keinen Bock auf Kippen mehr danach und sehr niedriger Blutdruck. Aber ich kämpfe mit den Kippen noch, gerade doch geraucht, aber das war eklig. Kaffee ohne Kippe entspricht aber nicht meiner Tradition. Gestern asiatisch gekocht, mal wieder Möhre, keine Ahnung warum gerade alles Möhre ist. Heute den Vater treffen, allerdings nur halbes Programm: Frühstück und Spaziergang mit dem Hund. Wünsche, früher hatte ich Wünsche, die ich selbst nicht verstanden habe, schon blöd sich Sachen zu wünschen, die man nicht verstanden hat, besonders wenn einen dann andere für bare Münze nehmen. Die Nachbarn hören Techno, wunderbar, wahrscheinlich bin ich dadurch wach geworden, wach am Sonntag um 6:30 ist nämlich wie ich finde eine sehr unnatürliche Sache. Wahrscheinlich sind die noch wach.

Gute Absichten, sind leider oft keine gelungenen Projekte, böse Absichten schon öfter. Das zu unterscheiden ist schwierig, wenn das Ergebnis das gleiche ist. Freunde oder Feinde, wer weiß das schon in diesem Kontext? Ich nicht, der Grund irgendwann alle Menschen zu meiden. Der Mensch ist nur in einem perfekt, nicht perfekt zu sein. Ist aber schwierig, wenn man sein ganzes Leben auf perfekt getrimmt wurde und dann feststellen muss, dass es keiner ist. Meine Gesichtshaut ist jetzt angenehm weich geworden, der Kosmetikkram scheint doch zu wirken, so eine Haut hatte ich zuletzt vor einem Jahrzehnt? So richtig scharf auf die vorerst letzte Behandlung morgen bin ich aber nicht. Eine Kerze brennt, es ist noch dunkel und der Techno ist verstummt. Der Kaffee schmeckt, die Kippe nicht und mein Haar ist frisch gefärbt und gewaschen. Weihnachten, ich hoffe, es geht vorbei, immer diese ganzen Gefühle, die das Fest zu überladen machen. Nächste Woche noch arbeiten mit der Kollegin, danach sind alle außer mir im Urlaub.

Es dämmert und heute habe ich gerade keine Musik parat, versuchen wir es mit einem guten Morgen und dann wieder ins Bett:

Finster, abgestürzt, Express-Beratungen, Kerzenschein und Weihnachten

Guten Morgen, endlich wieder mehr geschlafen, aber draußen ist es trotzdem finster. Gestern Nachmittag emotional völlig abgestürzt, ich vermute Hormone, gerade geht es aber wieder. Das Gesicht hat sich wieder beruhigt, die Kosmetikerin sprach bei dieser Behandlung von einem Trauma für die Haut. Also Trauma Leben mit Trauma verbessern/heilen? Interessante Herangehensweise, schlimmes mit schlimmeren verbessern? Bei der Gesichtshaut scheint das teilweise zu funktionieren, aber im Rest des Lebens? Gestern im Büro, der Tag der ungewöhnlich kurzen Beratungen, passiert mir sonst nie, dass die Leute nicht ihre volle Zeit nutzen. Aber passte, ich war eh nicht gut gelaunt und wenn die Leute nur wenige Fragen haben, auch gut. Leute die ihre Seele ausschütten, brauche ich gerade weniger, auch keine Katastrophengeschichten. Ich habe schon genug Drama und Katastrophe in meinem Leben. Heute wieder Büro mit netter Kollegin, immerhin, hier allein zu Hause sitzen, ist auf gar keinen Fall eine gute Idee. Mal schauen, ob ich heute nach der Arbeit noch einen Drogeriemarkt besuche, gerade bestellen ist so eine Sache, denn die Paketdienste sind wieder überlastet. Kein Fernsehen und keine Musik gestern, das ist mir gerade alles zu viel.

Gerade sitze ich abends bei Kerzenschein in der Stille und surfe im Internet, ist schon aufregend genug, laute Technomusik gibt es ja von den Nachbarn dazu. Dezember, Weihnachten kommt, Vorfreude sieht anders aus, nur feiern mit meinen Männern, mehr ist nicht geplant. Weihnachten war noch nie meins, da selten ein schönes Fest für mich. Weihnachten ist für mich eher wie ein Shrek Zitat: „Weihnachten ist nicht Weihnachten, wenn keiner heult.“ Immerhin geheult wurde die letzten Jahre nicht, aber spannend oder freudig ist auch was anderes. Heute einige Termine, mal sehen, ob das wieder so ein Express-Tag wie gestern wird. Dem Vater gestern abgesagt wegen der Pizza, er hat die Nachricht nur nicht bekommen und stand dann vor der Tür mit Adventskalendern für den Mann und mich. Sehr lieb, leider mag der Mann nur gar keine Schokolade, also habe ich jetzt zwei? Hier stehen noch ein Osterhase und ein Weihnachtsmann vom letzten Jahr für den Mann. So wie es scheint vorerst kein neuer Lockdown in Berlin, gut so, die Seelen gehen kaputt dabei, besonders die der Kinder, von den wirtschaftlichen Schäden mal abgesehen. Geld ist ersetzbar, aber eine neue Seele/Gesundheit kann man sich nicht kaufen.

Einsatzfahrzeuge fahren laut tönend an meinem Fenster vorbei und reizen den Vogel zum herumschreien, keine Ahnung warum er bei jeder Sirene mitschreien muss. Es ist so doppelt nervig. Draußen Krach, drinnen noch mehr Krach. Meine Musik höre ich immer noch nicht gern, zu viel Erinnerung an Zeiten, die keiner gehabt haben will. Ich höre dann besser Musik ohne Texte, der besonders ruhigen Art:

Still, Restessen, fernsehen und Langeweile

Guten Morgen, so Weihnachten geschafft und ein grauer Sonntag grüßt. Still ist es hier, sehr still, sogar kaum Autos zu hören. Die Nacht war nicht der Hit, wieder zweimal wach, aber ausgeschlafen. Heute nirgendwo hin und ich glaube auch niemanden sehen. Dem Vater abgesagt und der Mann hat gestern noch mit Freunden gefeiert. Dann habe ich endlich Zeit für Foto-Negative. Schmerzen haben aufgehört und die Bude sieht ok aus. Gestern Restessen und abends noch selbstgemachte Burger, heute vielleicht gefüllte Paprika. Viel ferngesehen, mit dabei: Captain Future, the Crowds, Rapunzel total verföhnt, das verflixte siebte Jahr und das letzte Einhorn. Heute, ich schäme mich fast, läuft auf TLC den ganzen Tag Couponing extrem, ich freue mich drüber und die Aufnahme läuft. Der Kaffee schmeckt, aber es wird wohl besser bei einem Kaffee bleiben, der Blutdruck ist etwas hoch. Müll wegbringen ist heute die Mission des Tages, Weihnachten entsorgen. Gestern endlich Haare gefärbt, ich werde immer grauer, aber bin zu eitel um dazu zustehen. Über Weihnachten doch wieder bestellt, aber nur Kleinigkeiten, auch so verschwindet ein Weihnachtsgutschein. Langweilig, alles langweilig bei mir, aber reicht ja auch nach dem Drama der letzten Wochen, also nicht beschweren, sondern genießen. Frühstück wäre was, aber ich bin unentschlossen, vielleicht auch wieder ins Bett. Wünsche einen entspannten Sonntag da draußen!

Ente, Hausmusik, Weihnachten und Stille

Guten Morgen, die Elefanten sind gerade eingefallen, es rumpelt und pumbelt in der Wohnung über mir. Die Ente gestern ist gut geworden, besonders dafür, dass es meine erste Ente war. Den Rotkohl mochte er dann doch nicht, super, da hätte ich auch nur ein Glas aufschrauben können, statt stundenlang zu kochen. Gestern zusammen musiziert das war schön, er spielte Keyboard und ich habe gesungen. Das Keyboard ist aber eher was für Anfänger und geht zurück, schade, so ein bisschen Hausmusik macht Spaß. Steuersoftware bestellt, ich will meine/unsere Steuererklärung selber machen. Weihnachten 2020 für mich gar nicht so schlecht, denn ich stehe nicht auf Menschenansammlungen. Ich mag Menschen, aber ausgewählte, wohldosiert. Immer noch Schmerzen, aber es wird schon besser, die Nacht mit ihm war besser als ohne ihn, ich schlafe ruhiger, weil ein Mann da ist der mich beschützt. Rewe hat einen Gutschein geschickt für die unvollständige Bestellung, ist ok für mich, trotz Mindestbestellwert weit über den Gutscheinwert. Mal sehen was heute wird, bisher kein Frühstück und keine Pläne. Niedriger Blutdruck und Kaffee darauf, meine Vögel stressen nur gerade. Veränderung, ich empfinde es immer noch als bedrohlich, dass er hier bald einzieht, aber ich glaube wir finden unseren Weg. Er war viele Jahre allein, ich auch, so haben wir beide hier und da das Bedürfnis nach alleiniger Ruhe, aber es gibt hier ja genug Räume und keiner ist dem anderen böse, wegen eines Rückzugs. Weihnachten ist in Afrika etwas ganz anderes als eine stille Nacht, eher das Gegenteil, Party ist da angesagt. Der Bruder schlug Weihnachten ein Treffen zum Neujahr vor, ich war überrascht und erfreut, endlich ist er wieder dabei bei Familientreffen. Nicht an die Arbeit denken, ist mal gut jetzt, auch ich habe eine Pause verdient und brauche diese auch. Ein grauer Tag grüßt im ruhigen Osten und ich genieße es, dass man mit meinem Mann auch schweigen kann.

Schmerzen, Raclette, Rotkohl und friedliche Stille

Guten Morgen, der Morgen ist wirklich ganz passabel, die Nacht war es nicht. Ständig wach gewesen in der Nacht mit Schmerzen. Aber solange wieder hingelegt, bis ich mich jetzt doch als ausgeschlafen betrachten würde. Gestern mit dem Bruder und Vater war angenehm, Raclette gegessen und ich glaube die Nacht auch ein Problem wegen den übermäßigen Käsekonsum. Laktoseintoleranz lässt grüßen. Gestern weitere Gespräche mit den Kolleginnen, aber jetzt ist mal Schluss, keinen Bock auf Kolleginnen und Arbeitsthemen mehr dieses Jahr. Geschenkt gab es für mich einen Teil der Kosten meines Testaments und einen Amazon-Gutschein. Nicht so romantisch, aber praktisch. Heute dann feiern mit dem Mann, aber könnte sein, dass da mein Geschenk noch irgendwo auf dem Postweg ist. Heute dann ein eher traditionelles Essen, ich werde frischen Rotkohl mit Ente und Klößen vorbereiten. Die Vögel schreien in die totale Ruhe des Hauses. Kein Nachbar zu hören, gespenstisch still. Finde ich aber gut. Heute vielleicht noch etwas putzen für das Fest zu Hause und wahrscheinlich gleich schon parallel zum Frühstück den Rotkohl auf den Herd bringen, denn der muss viele Stunden kochen. Stimmung eigentlich ganz gut, wären da nicht die Schmerzen. Der Kaffee schmeckt, die Vorräte hier stimmen, alles da. Kein Grund das Haus zu verlassen. Ruhige Musik ertönt, kein Bock auf Hektik, alles friedlich hier, erst Frau Torrini und jetzt ein Oldie but Goldie:

Ich wünsche da draußen entspannte und friedliche Weihnachtstage, alles wird gut, irgendwann.

Frohe Weihnachten!

Guten Morgen und eine frohe Weihnacht! Immer noch Diskussionen im Team, obwohl ich eigentlich Urlaub habe. Nicht so gute Nacht, aber insgesamt genug geschlafen. Geschenke sind verpackt und gestern gab es Kartoffelsuppe für mich. Versuche ich heute noch frischen Rotkohl zu bekommen? Ist eine Frage, die sich mir stellt. Ein grauer Tag ohne Regen grüßt und mein Herzschlag hat sich endlich beruhigt. Noch ein bisschen putzen wäre ein Plan und mich selber an hübschen, auch wenn es Vater und Bruder wahrscheinlich egal ist, wie ich aussehe. Mit ihm gerade Frieden, wir planen die gemeinsame Wohnung ab Januar, hoffentlich geht das gut. Immer noch nicht zu den Negativen gekommen, ständig ist was und ich bin zu unruhig. Überlege das Medikament wieder auf den Morgen zu legen, das könnte die Ursache für meinen schlechten Schlaf sein. Heute gibt es Raclette beim Vater, morgen dann Ente mit dem Mann, alles andere ist noch offen, aber Kühlschrank und Tiefkühler sind voll. Ruhig ist er hier, kein Kindergeschrei, kaum Autos, das finde ich doch sehr angenehm. Duschen wäre eine Maßnahme und Frühstück. Ich könnte gerade wieder jammern, aber ich lasse es, es gibt viele denen es schlechter geht. Stattdessen wünsche ich ein schönes Weihnachtsfest und hoffe niemand bleibt allein!