Zahnarzt, Psycho-Werbefilm, Außenseiter und aufwachen

Guten Morgen, wieder zu wenig geschlafen, aber ich fühle mich passabel. Heute ein unmöglich früher Zahnarzttermin, es ließ sich nicht anders einrichten und die neue Schiene wartet, da kann ich meine Zahnärztin nicht versetzten, nachdem sie das für mich geregelt hat. Gestern sehr viel beraten und gemerkt, dass ich wohl doch etwas zu viel gemacht habe, denn ich wusste nicht mehr alles zu den Kunden, wie sonst eigentlich immer. Früh zu Hause gewesen und nicht mehr gekocht, aber den Film Vanilla Sky zu Ende gesehen. Der Lieblingsfilm des Kollegen von 1998, bevor der Film erneut verfilmt mit Tom Cruise zum Werbefilm für Scientology wurde? Ist mein ehemaliger Kollege ein Scientology Anhänger? Wobei 1998 gab es nur das Original und noch nicht die Cruise/Scientology Verfilmung. Auf jeden Fall ein kranker Film, ich hatte ihn früher schon mal geschaut und fand ihn nur wirr, heute mit dem Wissen zu psychischen Krankheiten und meiner eigenen Geschichte verstehe ich glaube ich besser, worum es geht. Aber, das der Kollege Narzist ist, darauf wäre ich damals nicht gekommen, heute würde ich es unterschreiben, damals dachte ich hier und da nur er neige zu Depressionen. Die Wahnvorstellungen/Träume des Hauptdarstellers erinnern jedoch an eine Psychose. Wie auch immer, mal sehen, ob ich irgendwann mal das Original sehe, für den Moment bin ich bedient. Gestern noch mit dem Mann gestritten und mit dem Internetfreund gechattet und tatsächlich vor Mitternacht im Bett gewesen. So früh wach sein ist immer noch seltsam, aber verschafft mir den Freiraum den Morgen gemütlich beim Kaffee trinken und schreiben zu verbringen. Blutdruck und Herzschlag die Tage wieder schneller, zu viel Aufregung, Arbeit und zu wenig Schlaf. Der Kaffee schmeckt und ich bin noch nicht ganz wach, so viele gestörte einzigartige Menschen in meinen Leben. Besonders die Programmierer der Neunziger, alles Freaks und ich damals mittendrin. Schon krass, dass die heute alles bewegende Technologie, das Internet, von Leuten erschaffen wurde, die alle Außenseiter waren. So richtig gedankt hat es ihnen keiner, außer dass sie damit eine lebenslange Jobgarantie hatten/haben. Zurück zum jetzt, ein grauer Tag grüßt, ich habe seit gestern Frauenschmerzen, bin also doch nicht durch Impfung von Bill Gates sterilisiert worden, aber verwirrt waren meine Frauendinge schon nach der Impfung. Der Song des Tages, auch passend zum Film: Aufwachen!

Ausgeschlafen, vergesslich und heiß

Guten Morgen, endlich mal ausgeschlafen und nur einmal erwacht in der Nacht. Gestern der Tag im Büro hat mir gutgetan, obwohl viel Arbeit wartete. Ins Büro gehen und mit einer Kollegin arbeiten stabilisiert mich. Leider im Laufe des Tages dann ganz vergessen, dass ich mit dem Vater auf eine Pizza verabredet war. Zu Hause dann einen Salat mit Huhn gemacht und später noch eine Gemüsesuppe gekocht. Dem Vater dann noch abgesagt, bevor der vor der Tür stand. Dafür kommt er dann heute Abend vorbei. Die Kollegin etwas angelernt und mit ihr gelacht. Immer noch Bauchschmerzen, so schlimm wie bei ihrer Beerdigung auf der Insel. Es ist so als würde gerade eine zweite Beerdigung stattfinden. Mit ihm nur abends gesprochen, aber es gab nicht viel zu erzählen, nur von hohen Kosten beim Zahnarzt. Ich glaube jetzt bekomme ich langsam die ersehnte Ruhe. Heiß ist es n der Stadt, gestern 35 Grad im Schatten, ich muss heute dringend in den Keller den Ventilator holen. Aktuell lieber Fenster zu draußen ist es wärmer als drinnen. Die Sonne scheint und der Puls ist sehr ok, der Blutdruck etwas hoch, aber ich habe meine Pille noch nicht genommen. Heute nur Dienst mit einer netten Kollegin und keine Termine, mal sehen wie lange ich mache, vielleicht gehe ich auch wieder schlafen, habe schon reichlich Stunden für die Woche. Ist auch schön, wenn mal keiner was will. Gestern hat mich mein Internetanbieter gestalkt, morgens um acht ein Anruf auf dem Festnetz und weitere Anrufe auf dem Handy im Laufe es Tages, abends dann mit einer netten Dame gesprochen und meinen gekündigten Vertrag zu besseren Konditionen verlängert. Schon nervig, dass man kündigen muss, um gute Konditionen zu behalten. Aber solange wir Corona haben, ist eine gute, stabile Internetverbindung nun mal Grundlage zum Arbeiten und auch zur Pflege der sozialen Kontakte. Ruhig hier, keine Nachbarn zu hören und die Bude könnte besser aussehen, der Fußboden erzählt von meinen Kaffee-Wegen am Morgen. Die Vögel schreien den Morgen an, aber der Tag geht davon nicht weg. Rauchen, rauchen, ich sollte aufhören zu rauchen, gefühlt hat der gesellschaftliche Druck dazu zugenommen seit Corona. Alle wollen jetzt gesund leben und werden sogar Vegetarier oder Veganer. Er ist gerade auch unfreiwillig Vegetarier, weil er mit seinen Zahnproblemen kein Fleisch essen kann. Auf in den Tag, eine kalte statt warme Dusche wäre jetzt gut, das wird ein heißer Sommer, ein bisschen Mutti Musik dazu:

Gesundheit, Arbeit, spät und früh

Guten Morgen, heute früh schon besser, denn kein Etappenschlaf. Gestern der Tag war anstrengend für mich, diskutieren und kämpfen, obwohl man eigentlich total müde ist, aber neben Gesundheit, brauche ich halt auch die Arbeit. Früher hat mir die Arbeit auch Gesundheit gegeben, aktuell eher weniger. Vielleicht auch einfach zu viel gemacht, nachdem es mir wieder besser gegangen war, ich hätte es langsamer angehen sollen. Die Sonne scheint bereits jetzt, ich vermute heute wird es heiß und ich gehe dann besser nicht raus, muss ich auch nicht, der Kühlschrank ist voll und reichlich Wasser und Getränke sind vorhanden. Ich glaube, jetzt brauche ich erstmal 2 Wochen nicht einzukaufen. Der Kaffee schmeckt und der Acht Uhr Termin wartet, heute werde ich die „geliebte“ Kollegin nicht allein lassen mit den Chefs. Ist zwar kacke für mich Spätdienst und am nächsten Tag extrem früh, aber so ist es halt. Er war gestern kurz da zwischen seinen Zahnarztbesuchen, er hat jetzt einen Backenzahn weniger. Mein Arbeitskalender hat sich gestern dann doch noch gefüllt, zu wenig zu tun gibt es bei uns auf jeden Fall nicht. Aber dabei auch die Vorteile des Homeoffice genutzt, was bei mir Mittagsschlaf heißt. Auch heute werde ich das machen, denn sonst habe ich einen 8 Stunden Tag, aktuell zu viel für mich. Gestern eine pinke Pfingstrose gekauft, sie ist so wunderschön und ich freue mich über den Anblick. Gekocht wieder nicht, ich habe andere Probleme und bin allein, also gab es fertigen Partysalat und Würstchen. Heute vielleicht frische Käsetortellini mit Brokkoli, die er mitgebracht hat. Blutdruck etwas zu hoch, Herzschlag ok, ich weiß, dass das Treffen gleich meine Werte wieder steigen lassen wird, also erstmal Pille genommen. Gestern Abend noch gechattet, aber nicht viel, der Mitteilungsdrang der letzten Wochen hat nachgelassen und wurde gegen Erschöpfung getauscht. Der Vater ist durchgeimpft und bald im Urlaub, ich bin neidisch und gleichzeitig aber auch erleichtert weniger Termine zu haben. Da geht er mit seiner Tempelhofer Tante. Nochmal eine Frau wie meine Mutter zu finden ist halt auch unrealistisch. Sie war eine Königin, jetzt hat er eine Zofe. Fast alle Wochenangebote vom Supermarkt um die Ecke waren gestern schon ausverkauft, ich frage mich, wer da am Montag immer alles aufkauft und allen anderen nichts übrig lässt. Gut ich kann bestellen, ich denke andere aber vielleicht nicht. Mein Termin ruft, ich muss mich zumindest obenrum einigermaßen herstellen, damit das Innere nicht auch Äußerlich zu sehen ist.

Etappennacht, traurig, Psychosen und Bienen-Buffet

Guten Morgen, noch etwas gerädert, denn Etappennacht. Gestern war wunderbares Wetter nur nach meinem Geschmack etwas zu heiß für die Stadt. War einkaufen und habe ein bisschen Haushalt gemacht. Die Freundin hat sich tatsächlich gemeldet und wir haben lange telefoniert, leider war das alles sehr traurig. Muss ich erstmal verdauen. Gegessen Lauchtorte von Lidl und später Würstchen von ihm, keinen Bock zu kochen. Für den Moment fühle ich mich nicht so glänzend, aber auch nicht schlecht. Warum ist das Leben so oft so ein Arschloch? Blutdruck und Puls wieder etwas höher, aber weit entfernt von gefährlich, das kommt davon, wenn man aufregende Sachen macht und schlecht schläft. Der Kaffee schmeckt und ich bin noch nicht ganz wach. Grau grüßt der Tag, aber ich weiß der Tag wird noch sonnig und heiß. Heute Termine auf Arbeit mal sehen was da auf mich wartet, aktuell aber keine Psychotiker in meinem Terminplan, worüber ich dankbar bin. Erst gestern einen Mann ohne Maske im Bus gesichtet, der die ganze Zeit laut Selbstgespräche führte, war ich froh als ich aussteigen durfte. Offiziell sind Depression und Angst- und Panikstörungen seit Corona im Vormarsch, aber mein persönlicher Eindruck ist, dass auch Psychosen vermehrt auftreten. Aber wen wundert es, Corona und die Lockdown-Maßnahmen sind wie eine einzige Psychose. Er kommt heute vorbei, aber wahrscheinlich nur für die Wäsche und für eine Tüte Gratis-Lebensmittel. Ist mir aber recht, mir ist immer noch nicht nach gemeinsamer Zeit, im Beruf ist genug los und danach muss ich mich erholen. Brötchen warten und auch Käse ist wieder im Haus, in den Supermärkten werden vermehrt Großpackungen angeboten, weil wohl nicht nur ich, sondern auch andere Leute seltener einkaufen gehen und dabei versuchen Geld zu sparen. Lebensmittel sind auf jeden Fall teurer geworden, gestern kaum was gekauft und trotzdem über 30 Euro hingelegt. Ruhig ist es hier und etwas aufgeräumter als gestern. Konto sieht noch ok aus und ich kriege noch Geld von drei Seiten, ohne naiv das Finanzamt mitzuzählen. Lange nichts vom Psycho-Nachbarn gehört. Das Letzte, was ich hörte, war wie er den neuen Nachbarn sehr laut anschrie, dummerweise hat er damit wieder einen Eigentümer erwischt, während er hier selber gar keinen Mietvertrag hat. Freue mich über meinen Balkon, die Blumen, die ich gesät habe, sind jetzt ein richtiges Bienen-Buffet geworden, ich freue mich, wenn sie zahlreich kommen. Montags gibt es hier schon eine Weile keine Post mehr, ohne offizielle Ankündigung, aber so scharf bin ich auf Post eh nicht. Er muss heute zum Zahnarzt, zu meiner Familien-Zahnärztin, sie ist ein Arschloch, aber fachlich unschlagbar. Auf in den Tag, vielleicht nochmal hinlegen, denn heute warten nicht nur Termine, sondern auch Diskussionen auf Arbeit. Versuchen wir es trotzdem mit guter Laune, hoch und runter, mein Leben:

Schlaf, Job, Zähne und jeder Tag

Guten Morgen, endlich mal 7,5 Stunden durchgeschlafen, er leider nicht, er ist irgendwann aufs Sofa, aber meine Nacht war gut. Insgesamt geht es mir besser und ich freue mich fast ein bisschen auf den Bürotag mit der Kollegin. Vorher zu Hause natürlich testen. Gestern vor mich hin gearbeitet und doch wieder die volle Stundenzahl voll gemacht, abends Bolognese gekocht und Haare gefärbt, ich bin also nicht mehr grau. Er bewirbt sich heute auf einen neuen Job, ich hoffe es wird besser, aber ein toller, qualifizierter Job ist das auch nicht, eher was zum Geld verdienen. Dass ich jetzt ausgerechnet mit der Kollegin mit der ich am meisten Probleme habe alleine zusammenarbeiten muss ist auch alles andere als ideal, aber ohne sie wäre ich alleine in der Beratung und verloren gegen die zahlreichen Anfragen. Der beste schwule Freund hat sich gemeldet und wir haben ne Stunde telefoniert, eigentlich wollte er jammern, aber ich hatte mehr zu jammern. Ein grauer Tag grüßt und es ist ruhig hier. Mal sehen, ob ich heute nach Feierabend zu Lidl kann oder ob es wieder Schlangen gibt. Zwei Beratungen heute, ich hoffe meine Kolleginnen kommen bald zurück. Zahnschmerzen habe ich, kein Karies, Druckschmerz, die Zähen verschieben sich, aber möchte nicht zu meiner Zahnärztin, die nimmt mich, nachdem sie weiß, dass ich was an der Psyche habe nicht mehr ernst und schimpft mit mir, weil ich Nackenschmerzen habe und knirsche und weil ich zugenommen habe. Dass das alles mit dem Medikament und der Medikamentenreduktion zu tun hat, das versteh sie leider nicht. Ich mag mich nicht beschimpfen lassen und dann auch noch teuer dafür bezahlen. Der Kaffee schmeckt, der Blutdruck ist ok und es wird Zeit für Sonnenschein. Kartoffelbrot wartet und meine Vögel schweigen. Die Hormone habe sich wieder beruhigt und auch der Montag ist verdaut, auf in den Tag, auch zu Hause sein stinkt irgendwann, wenn man es jeden Tag hat.

Schlaf, Schnee, Zahnarzt, Homeoffice und Geld

Guten Morgen, endlich wieder 8 Stunden geschlafen und ich meine nur mit einer Unterbrechung, als er zum Schlafen kam. Gestern der Tag war heftig, raus trotz Schneesturm. Hatte aber auch Vorteile, keine Warteschlange vor der Post und auch keine Warteschlange vor Hermes. Der Zahnarzttermin danach war unangenehm, aber ging schnell vorbei, jetzt ist mein Zahn wieder repariert, bevor der Nerv betroffen ist. Dafür aber bis Adenauer und zurück fahren, war eine Odyssee. Danach Döner für uns beide, auch der war Dank Schneesturm gut, denn sonst gab es keine Kunden, weswegen die Döner größer ausfielen. Er schläft noch, der Blutdruck ist heute mit 120 zu 80 perfekt und der Kaffee schmeckt. Der Krampf in der linken Wade ist endlich besser geworden, seitdem ich jeden Tag Magnesium nehme, dadurch kann ich wieder besser laufen, fühlte mich die letzten Wochen schon gehbehindert. Vielleicht heute vor der Arbeit zu Netto, ich habe zwar bestellt, aber nach der Bestellung fehlten dann doch noch Dinge. Es wird Zeit, dass er anfängt zu zahlen, aber ohne Job, keine Einnahmen. Es schneit immer noch und es ist bitterkalt, jeder der ein zu Hause hat, kann sich derzeit glücklich schätzen. Ruhig ist es auf Arbeit, kaum Anfragen, aber dafür die Zwistigkeiten im Team, die auch beschäftigen. Er hat heute leider keine Arbeit und ich Homeoffice, da wird es eng hier, denn ich brauche zwei Räume zum Arbeiten, also muss er nach Bedarf den Platz wechseln. Das findet er nicht lustig, ich aber auch nicht. Besser wäre, er ist arbeiten und überlässt mir die Wohnung, damit ich arbeiten kann. Seitdem er die Kälte des Winters erlebt hat, diskutieren wir hier nicht mehr über Heizung, ihm ist es jetzt klar, dass 20 Grad Raumtemperatur reichen, besonders im Vergleich zu Minusgraden draußen. Vorher hat er die Heizung gern bis zu 30 Grad aufgedreht. Ich freue mich auf die Jahresendrechnung^^, das hier ist nämlich kein All-Inklusiv-Wohnmodell, wie seine Studentenwohnung vorher. Das Konto sieht mies aus, nix mehr bestellen, wenn es nicht wirklich nötig ist. Hoffen wir auf den Frühling, auf den Sommer, dass es dann wenigstens Lockerungen im Lockdown gibt, so wie jetzt kann es nicht weiter gehen, Berlin hat bald keine Clubs, Bars, Restaurants und Geschäfte mehr und wegen der Natur in Berlin, kommen keine Touris. Warten, warten, auf das Ende von Corona, aber es kommt nicht….

Stressen, Kälte, Rouladen und arme Eltern

Guten Morgen, ganz passabel aber zu kurz geschlafen. Heute früh im Halbschlaf ihn gestresst, bis er aufwachte, mich in den Arm nahm und ich auch aufwachte. Ein grauer Tag mit viel Schnee grüßt, das Wasser vom Balkon ist gefroren. Vielleicht die nächste Woche die Getränke woanders lagern, es sollen Doppel-stellige Minusgrade werden. Der Tag mit dem Vater war ganz gut, der Bruder und seine Ex sind gestern mit Spazieren gegangen und die Rinderrouladen sind gut geworden. Heute muss ich zwei Pakete an zwei verschiedene Stellen zurückbringen und zum Zahnarzt. Auf den Zahnarzt habe ich besonders keinen Bock, ein weiter Weg und dann eine unsympathische Frau die einen jedes Mal beschimpft wegen Zahnseide und teuer ist. Aber gut, jetzt jemand neues finden, wegen einem Loch, macht auch kein Sinn, ich werde heute (das letzte Mal?) hingehen. Der Kaffee schmeckt und meine Verdauung meldet sich. Heute ist mir nach Frühstück. Gestern auf den Weg nach Kreuzberg sehr gefroren, später beim Waldspaziergang waren meine Beine eingefroren, besser man bleibt zu Hause. Überlege die nächste Woche mehr Homeoffice zu machen, bei der Kälte ist es zu Hause doch am schönsten. Die Vögel stressen am Morgen, also Decke drüber, mir ist schon klar, dass das mit Kinder nicht geht. Mein Mitleid an alle Eltern, die gerade mit ihren Kindern festsitzen und Lehrer spielen müssen. Auf in den Tag, mit beruhigender Musik:

Gute Nacht, Zahnarzt, Cola-Lacher und Fisch

Guten Morgen, wir haben es endlich geschafft: In einem Bett schlafen und trotzdem hatte jeder eine gute Nacht. Er ist jetzt auf zur Botschaft, ich glaube keine erfolgreiche Mission, aber warten wir ab. Ich erwarte eine Lieferung, angeblich vollständig, aber auch dieses Mal werde ich wohl nicht zählen, sondern dem Lieferanten vertrauen müssen. Heute Homeoffice, aber erst spät, viel zu früh wach. Der Zahnarzttermin gestern war der Horror, ich hatte Schmerzen und teuer ist es auch. Obendrauf hat sie ein Loch entdeckt, also darf ich nächste Woche nochmal da hin. Vielleicht sollte ich den Zahnarzt wechseln, aber finde mal einen guten. Hier im Haus ist irgendwas los, Krach den ganzen Tag und Abend, ich vermute handwerkliche Tätigkeiten, doch warum müssen sie im Hausflur stattfinden? Er würde gern den deutschen Führerschein machen, aber wir haben kein Geld und hat er keinen Job wird es noch enger. Gestern der Lacher des Abends eine gefrorene Cola vom Balkon, er wollte sie unbedingt trinken, doch schon beim Öffnen explodierte sie förmlich. Er stand dann in Cola geduscht da und wir lachten herzlich. Jetzt taue ich eine Cola auf, vor dem Öffnen, ich hoffe das wird nicht wieder so eine Katastrophe. Der Kaffee schmeckt, es ist immer noch bitterkalt bei Minusgraden, aber der Schnee verschwindet gerade. Die Vögel leben sich langsam auch im Wohnzimmer ein, der Stressvogel will einfach nur Aufmerksamkeit, spricht man mit ihm oder pfeift ihm was, ist er ruhig und antwortet. Die Waschmaschine läuft, den Haushalt so weit geordnet, Lieferung ist erfolgt und eingeräumt, was nun? Ein Vorsatz ist, jetzt mehr auf mein Vitamin D zu achten, bei seiner Vorliebe für Fisch leicht machbar, ich muss nur mitessen. Vielleicht lege ich mich wieder hin, ich glaube ich habe heute keine Lust Überstunden zu sammeln. Auf in das frisch bezogene Bett!

Schlechte Nacht, Geburtstag und neues Jahr

Guten Morgen, schlechte Nacht, ständig wach, doch als es dann um 6 Uhr morgens Lärm im Hausflur gab, ahnte ich der Nachbar hat vorher Krach gemacht und mich geweckt. Wie war der Geburtstag? Ganz gut, aber halt nicht der Hit. Gemeinsames Frühstück, gemeinsames Blumen räumen und dann ab nach Hause. Mit ihm dann indisch bestellt, was nicht der Hit war und danach musst er dann weg. Ab in die Badewanne und dann auch bald ins Bett. So viel zu meinem Corona Geburtstag. Immerhin einen Strauß langstielige bunte Rosen habe ich bekommen, mehr aber nicht. Er hatte zum Abend dann ein schlechtes Gewissen, er müsste sich mehr um mich kümmern, immerhin. Ich weiß jetzt nur nicht, ob er selbst darauf gekommen ist, oder ob mein Bruder oder Vater was gesagt haben. Er hat heute eine wichtige Prüfung, er hat sich auf einen Doktortitel beworben, ich drücke ihm die Daumen. Viele Glückwünsche erhalten und mich gefreut, so fühlt man sich nicht allein und vergessen. Heute Termine, erst zur Psychiaterin, dann zum Zahnarzt. Keine Ahnung was ich mit der Psychiaterin besprechen soll, das Medikament ist immer noch kacke. Ein grauer Tag grüßt, die Straße rauscht und ich will nicht zu den Ärzten. Ich will schlafen. Mein letzter Urlaubstag und ich muss durch die Stadt hetzen. Aber selbst schuld, ich habe die Termine gemacht. Ansonsten bin ich wieder ungeschickt, das war ich früher auch schon, jetzt wieder, ich schmeiße Dinge um, zerstöre sie, ohne Vorsatz. Ansonsten ist meine Welt aber in Ordnung, der Kaffee schmeckt und ich vermisse ihn. Keine Lust auf Alltag, keine Lust auf Arbeit, aber immer ohne Plan zu Hause sein, ist auch keine Lösung. Meine Kollegen und Vorgesetzten sind lieb zu mir, jeder von uns ist gerade unersetzbar. Wären das nicht alles so tolle Menschen, wäre ich schon weg. Auf in den Tag oder besser auf in ein neues Lebensjahr, also bis mindestens 56 werde ich es auch schaffen.

Spät, Lebensmittel und wütend

Guten Tag, irgendwie wache und schlafe ich gerade eher, als hätten wir die Zeit eine Stunde vorgestellt und nicht zurück. Spät schlafen, lange schlafen. Mir geht es gut, aber ihn anscheinend nicht, seine Facebook-Posts werden immer wütender und seltsamer. Keine Ahnung wie ich damit umgehen soll, für den Moment halte ich einfach Abstand, da er Nähe nicht zulässt. Die Geschäftsführung hat gesprochen, diese Woche Homeoffice für mich, wir wollen das Corona-Ergebnis der Kollegin abwarten und das könnte leider ne Woche dauern. Bei mir aber keine Corona-Symptome, alles gut, nur sehr erschöpft, aber ich werde ja dem Bett nahe sein. Online Lebensmittel einkaufen kann man derzeit vergessen, auch jetzt am Montag mit den frischen Angeboten kaum was im Angebot, aber gut mein Tabak ist lieferbar, alles andere kriege ich dann hoffentlich um die Ecke. Beim Vater gestern war es nett und der Lummerbraten ist auch gelungen, ich bin ja als Köchin ziemlich unerfahren mit Braten.

Zahnarzttermin abgesagt, es ging nur um die Schiene, aber die passt perfekt und ich fahre jetzt nicht für einen 5 Minuten Check 2 Stunden mit den Öffentlichen durch die Corona-Stadt. Trotzdem war ich gestern auch sehr wütend, wütend auf den Vater und seine Neue, wütend auf ihn, der meint den starken Mann spielen zu müssen, statt seine Sorgen zu teilen, wütend auf die Behörden, die für ihr nichts tun, jetzt auch noch eine Gehaltserhöhung kriegen sollen und so weiter. Wo sind die Hilfen für die Leute die wirklich Hilfen brauchen?

Verstehe, dass da der ein oder andere in die rechte Ecke rutscht oder sich plötzlich Querdenker nennt. Mein Wohlstand und Ehemann hindert mich bisher das auch zu tun, aber ich fühle die aggressive Stimmung überall. In der eigenen Welt isolieren klappt immer schlechter, wenn es wenigstens ein Corona-Enddatum geben würde, gibt es aber nicht. Auf in den Tag, mit der passenden Musik: